• zeke
    zeke (40)
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    Single
    4 Juli 2003
    #21
    was regen sich hier einige darüber auf, dass so -unglaublich- viele ne therapie gemacht haben oder vor haben zu machen!? was is das problem dabei!? was is daran schlecht, besonders, übertrieben oder nich zu verstehen??? es is ne geistige erkrankung, die behandelt werden muss, genau wie ne physische. nich mehr und nich weniger. daran is nix verwerfliches, komisches, außergewöhnliches oder sonstwas.

    @ap
    ich sags ma offen: sinnloser post. find nich, dass der thread hier niveaulose witzeleien brauch.
     
  • Ery
    Ery (35)
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    4 Juli 2003
    #22
    jo ich glaub auch, die meisten haben bei ner psychotherapie das bild eines selenklemptners vor augen.
    so würd ich es aber nicht beschreiben.

    und ich glaub auch nicht, dass man sagen kann, dass eine therapie irgenwas direktes beeinflusst, ähnlich wie bei einem medikament, das man nimmt und gesund ist.

    es wird einem geholfen sich selber besser kennen zu lernen. und der psychologe übernimmt die rolle eines zuhörers, der einem manchmal wichtige fragen stellt, und alles ein bisschen lenkt.
    aber bei mir ist das so, dass ich erstma gefragt werde, wie es mir geht....
    und eigentlich fragt sie mich nur irgendwelche sachen und ich soll drüber reden. und ich glaub bei mir bringt es schon etwas...
     
  • SuesseKleine1603
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    vergeben und glücklich
    4 Juli 2003
    #23
    @ Ery
    Bei dir kann ich es voll und ganz verstehen, dass du eine Therapie machst und auch bei anderen.(hab ich aber auch schon in meinem 1. Beitrag geschrieben, dass ich' bei manchen Fällen verstehen kann...)Ich bin einfach verwundert, weil ich dass nicht kenen,ich glaube, ich hab, wie du sagtest ein falsches Bild von einer Psychotherapie....ich kenn es aus meiner Umgebung, aber auch nur so, dass wenn einer Probleme hat, dann jemand aus der Klasse bzw. ein Freund da ist...(will damit aber auf keinenfall sagen, dass ihr keine Freunde habt!!! nicht falsch verstehen!), jedenfalls hatte ich noch nie das Gefühl gehabt, eine Therapie zu machen, und meine Freunde auch net...soweit ich weiß.
    Vielleicht liegt's auch daran, dass ich in 'nem kleinen Dörfchen lebe, und nicht mal weiß, ob wir hier in der Nähe nen Psychologen haben...
     
  • User 2404
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    Single
    4 Juli 2003
    #24
    @süsse Kleine:
    hast du überhaupt schon mal mit deinen freunden konkret darüber gesprochen ob sie sowas brauchen?
    Selbst wenn ist es möglich dass sie es ned zugeben wüden.
    Es wird bei euch auch ein grösseres Städtchen in der Umbgebung sein,und da ist dan auch ein/e Therapeut/in.
    Wenn kein Therapeut in der nachbarschat ist ,bedeuted es noch lange ned dass man keinen braucht.

    Diese bringe einem ein anderes denken bei,welches ein unbeschwerteres Leben und lösen von problemen ermöglicht.
    Das heisst ,wie es Glashaus schon gesagt hat man muss selber was tun aber die Therapie bietet lösungsansätze die man selber meist ned selber sehen würde.
     
  • Karstil
    Gast
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    4 Juli 2003
    #25
    genau das :smile:
     
  • bienelein
    Gast
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    4 Juli 2003
    #26
    ja ich hab auch mal eine gemacht *weil ich magersüchtig war und selbstmordgefärdet* wegen meiner vergangenheit , war ich ne lange seit in einer klinik , mir hat es zum teil was gebracht *hatte zwar ne sehr ne liebe therapeutin *g** aber ich will mal so sagen , man kann ich nur selbst helfen , wenn man will , der hilft keine therapeutin oder therapeut , mit dem man spricht , wenn man nicht selbst will , das man gesund werden will , dann bringt dass alles nicht

    gruß

    bienelein
     
  • MooonLight
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    5 Juli 2003
    #27
    Och, andrehen wollten man mir glaub ich auch schon mal eine.. allerdings halte ich von sowas nichts - und werde also definitiv keine machen.
     
  • James Bond
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    vergeben und glücklich
    6 Juli 2003
    #28
    *auch mal meld*


    Hab das auch schon hinter mir. Ich war noch bissl kleiner.....war alles so zwischen der 5. und 8. Klasse.
    Hatte ziemliche Depressionen und Angstzustände! Tagelang nur geweint, ohne ersichtlichen Grund! Dachte, ich werd verrückt......wusste nicht mehr ein und aus......helfen wollte ich mir aber auch nicht lassen........"bin ja nicht verrückt", sagte ich mir immer.
    Aber statt besser zu werden wurd es mit den Jahren nur noch schlimmer.......der Spass an alle alltäglichen Dingen ging verloren! Mein heiss geliebter Sport war nichts mehr für mich.....ich weinte und weinte....hatte einfach nur Angst!
    Dann entschloss ich mich doch, zu einer Psychotherapeutin zu gehen und es war bis jetzt die beste Entscheidung meines Lebens! Ich hab nicht nur gelernt, mit meinen Ängsten umzugehen und sie zu kontrollieren......nein, ich hab auch fürs Leben gelernt! Meine ganze Einstellung.........meine Ansichten und Vorstellungen des Lebens haben sich dadurch sehr geprägt! In so einer Therapie wird ja keine "Krankheit bekämpft"......sondern man lernt sich zu "kontrollieren"!
    Ich bin mehr als froh, mich so entschieden zu haben und zu sehen, was ich daraus alles gelernt hab!
     
  • mario
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    nicht angegeben
    6 Juli 2003
    #29
    hi

    also ich mache eine therapie
    hab scho mal in diese richtung was gepostet, also erspar ich mir jetzt hier größere ausführungen zu machen

    in psychptherapeutischer behandlung


    an alle die mal eine therapie gemacht haben. mich würd interessiern welche, wie die funktioniert hat, wie ihr die erlebt hat, und ob sie euch geholfen hat. ich selber mach eine analyse (ganz klassisch nach freud und jung..). wär toll wenn wir unsere erfahrungen austauschen könnten. alternativen kennenlernen könnten

    lg mario
     
  • ~Henrietty~
    0
    6 Juli 2003
    #30
    also... je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zud em entschluss, dass mir eine terapie helfen könnte.

    aber wie stelle ich das nun an..... es gibts so viele fragen die unbeantwortet sind.
    - kann ich einfach bei einem psychologen in meiner nähe anriufen und nach einem termin fragen???- die fragen doch sicher gleich was ich will... bzw. ob ich schonmal bei ihnen war.. etc. muss ich dann gleich mit meiner ganzen story rausrücken??
    ich kann denen ja nicht sagen was mir fehlt- wie wenn ich zum hausartzt gehen würde.
    und wie oft muss man dann dort hin???

    mein grösstes problem ist immernoch das ich angst davor habe- das ich die ganze sache nicht durchziehen würde... und einfach irgendwann nicht mehr hingehen würde. gerade weil ich momentan eine phase habe in der mir sowieso alles egal ist.

    ich wäre froh wenn mir jemand tipps geben könnte...
     
  • Ery
    Ery (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Single
    6 Juli 2003
    #31
    also normalerweise gibt es sowas wie ne ärtztezentrale, da fragst du einfach nach nem psychologen in deiner nähe, und die geben dir ne nummer.

    ja natürlich, wie denn sonst?, drauf hoffen, dass er zu dir kommt? na dann viel spaß!

    naja also so direkt nicht!
    also sie werden schon ma fragen wieso du meinst eine therapie machen zu "müssen".
    aber die fragen nicht, "ok was is ihr problem", denn meist weißt du es ja selber nicht so genau.


    ~also bei mir war es so, dass ich erstma erzählen sollte, was ich so mache, woher ich komme, wie ich mich da fühle (schule hobbies)
    und dann ging sie näher darauf ein...


    ich rate dir, geh einfach hin und überwinde dich, verlieren kannst du nix..
     
  • ~Henrietty~
    0
    6 Juli 2003
    #32
    ok... aber es kam ja auch schon das tema auf.. das die wartezeit zeimlich lange wäre. das würde dann also heissen, dass ich das mit dem direkten termin wie man das bei nem hausratzt kennt soweiso vergessen kann.

    erzähl doch mal ein bisschen ehr wie es da abläuft. vielelicht ahb ich dann nicht mehr so viel angst in der richtung was zu unternehmen.
     
  • glashaus
    Gast
    0
    6 Juli 2003
    #33
    Brauchst keine Hemmungen zu haben. bei mir war'S ähnlich wie bei Ery. Ich bin da hingegangen, und hab mich erstmal überraschen lassen was da auf mich zukommt. Ich konnte mir aus einem Raum mit allerlei Sitzmöglichkeiten eine aussuchen. Das ist mit Sicherheit ncht überall so, aber gibt einem das Gefühl der Sicherheit. Dann hat mich die Ärztin so allerlei Sachen gefragt, wie es in der Schule läuft, ob ich viele Freunde hab etc etc, anz normale Fragen, die mir normale Bekannte auch stellen.
    Bei mir war es so, dass es ja einige Hauptängste und Gründe gab, die ich von alleine 'lokalisiert' hatte. Die habe ich dann auf eine Nachfrage genannt. Dann haben wir über meine Kindheit und Pubertät gesprochen, bis wir irgendwann zum 'jetzt' gekommen sind. Meine Ärztin hat mir immer wieder einen 'spiegel' vorgehalten, dh sie hat mir mein Verhalten in versch. Situationen gezeigt und mir dann durch Fragen Anregungen zum Nachdenken über mein Handeln gegeben. Das ging oft nicht ohne Tränen und war sehr hart. Auch ist eine Therapie kein Garant für gutes Gelingen und glückliches Leben. Ich z.B. hbe gemerkt, dass ich den Großteil mit mir alleine ausmachen muss und mir selbst helfen muss.
     
  • Ery
    Ery (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Single
    6 Juli 2003
    #34
    also nochmal wegen dem termin,
    man macht erstmal eine vorstunde (ich glaub insgesamt 5 sitzungen á 50min).
    da entscheidet die therapeutin dann ob ne therapie nötig ist, und wenn ja wie viele stunden sie vorschlägt.
    und dann schickt die ein gutachten zur Krankenkasse, aber bei mir lief die therapie einfach weiter, obwohl noch keine bestätigung zurückgekommen ist...
    also du musst von dem zeitpunkt, wo du anrufst, bis zu dem zeitpunkt, wo du deine erste stunde hast, vielleicht 2wochen bis 1 monat warten...
     

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