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benotung

  1. finde ich gut

    22 Stimme(n)
    55,0%
  2. finde ich schlecht

    10 Stimme(n)
    25,0%
  3. weiss nicht genau

    8 Stimme(n)
    20,0%
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    11 Juli 2004
    #21
    Für die jüngeren Leute hier und die Westdeutschen :zwinker: wollte ich nur nochmal kurz erwähnen, dass unser Benotungssystem nur Noten von 1 bis 5 vorsah. Deswegen ist eine 3 schon eine recht schlechte Note.
    Allerdings hatte man mit 4 in jedem Fall bestanden und eine 5 war eindeutig durchgefallen.

    aber vielleicht kommt das ja auch wieder... Wenn jetzt schon die Kopfnoten wieder eingeführt werden... und die Bananen sind auch schon teurer :zwinker:
     
  • BABY_TARZAN_90
    Benutzer gesperrt
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    Verliebt
    11 Juli 2004
    #22
    Das wäre eine gute Sache - wenn die LehrerInnen in der Lage wären, so was objektiv zu beurteilen. Aber gerade daran zweifle ich. Ich setze mich gern für andere ein und versuche es nicht nur mit Argumenten (weil man sich bei "Vorgesetzten" dadurch leicht verhasst macht), sondern auch mit Charme. Doch nicht einmal das schätzen alle!
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    11 Juli 2004
    #23
    Das Problem ist nur, dass eine subjektive Bewertung für niemanden ein objektives Beurteilungskriterium sein kann.
    Da gibt es ein gutes Beispiel:
    In ganz Deutschland wurde ein Aufsatz an verschiedene Deutschlehrer verteilt. Dieser wurde von allen Lehrern benotet. Es kamen am Ende alle Noten auf der möglichen Skala von 1 bis 6 zum Vorschein.

    Was bringt es mir also, wenn der Lehrer seinen Lieblingsschüler als hochgradig teamfähig eingestuft hat, obwohl der Typ mit Vorgesetzten oder Gleichgestellten nicht zurecht kommt?
     
  • Tusse
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 Juli 2004
    #24
    Werden die Zusatzbewertungen denn für jedes einzelne Fach abgegeben oder als Gesamtbewertung für alle Fächer?
    Wenn mehrere Lehrer über die Bewertung entscheiden, dürfte bei einem durchschnittlich motiviertem Schüler ja keine schlechte Bewertung zustande kommen.
    Ich kenne das von den Zeugnissen meiner Geschwister auch schon länger. Da werden die Bewertungsstufen bei der Zeugniskonferenz beschlossen und liegen auf einem Beiblatt im Zeugnis. Und die Bewertungen passen zu den Schulnoten bzw. zum Verhalten, dass ich von ihnen kenne.
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    11 Juli 2004
    #25
    bei uns wurden diese Benotungen durch den Klassenlehrer vorgenommen. Da gab es zwar immer eine Konferenz vorher, aber am Ende hat der Klassenlehrer doch seine Benotung durchgesetzt.

    Außerdem hatten wir auch so ein fettes Gehopse bei uns, die der Liebling aller Lehrer war, aber natürlich hinter dem Rücken der anderen nur gelästert hat.
    Bis auf die Lehrer konnte die kaum jemand leiden. Hat natürlich auch immer super Noten mit nach Hause gebracht. (In Deutsch. Alles was objektiv bewertet wurde, war sie einfach mal schlecht.)
    Ich hab zwar keinen Kontakt mehr zu ihr, was mich nicht wirklich stört, aber über den Buschfunk erfährt man ja doch noch einige Sachen. Und anscheinend hat sie mittlerweile ein kleines Drogenproblem und wird voraussichtlich ihr Studium nicht schaffen.
    Ich sage nicht, dass ich schadenfroh bin, aber in der Realität hilft nun mal rumschleimen und flasches Getue nicht weiter. Da muss man wirklich was können.
     
  • *sternchen*
    0
    11 Juli 2004
    #26
    .....
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    16 Juli 2004
    #27
    hm, weiß nicht was ich von halten soll, sowas ähnliches hatte ich bis zur 5. ja schon, glaub Fleiß, Betragen, Ordnung und Mitarbeit waren die "Fächer".....einerseits find ich es gut, dann sieht der Arbeitgeber z.b. bei nem 4er Schüler der in "Leistungs- und Lernbereitschaft" ne eins hat, das der "gebissen" hat, andersrum find ich es eher ungünstig, wie einer meiner Vorredner schon sagte, da die Bewertung sehr subjektiv ist und eigentlich keine wirklichen Rückschlüsse zulässt...was ist der Unterschied zwischen einer 3 und einer 4, beide Noten könnt man fast gleich begründen.

    naja, Gott sei Dank muss ich mich damit nicht mehr rumschlagen, denn auch bei mir waren diese "Kopfnoten" die schlechtesten Noten auf meinem Zeugnis - zumindest mit - und eine 5 auffem Realschulabschluß hat mir schon vollkommenm gereicht^^
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    16 Juli 2004
    #28
    - zur Subjektivität: Alle Noten sind in der Schule "subjektiv": Auch Mathearbeiten wurden an 60 Lehrer geschickt und die gleiche Arbeit wurde insgesamt von allen Lehrern zwischen 1-5 benotet. Das "Subjektiv-Argument" ist also quasi aufgehoben.
    - In Schulen wird Teamfähigkeit so gut wie nie geübt, obwohl immer häufiger Gruppenarbeit verwendet wird... Allein vom "in-Gruppen-arbeiten" lernt man keine Teamfähigkeit, das führt dann häufig bloß zu Frust, wie hier zwei auch gesagt haben...
    - Aus Kopfnoten (Fussnoten ist aber auch kein schlechter Ausdruck!) kann man wohl nicht so viel als Arbeitgeber rauslesen, denn ich muss ja als möglicher Arbeitgeber auch darauf hoffen, dass dem Azubi die Arbeit Spaß macht. Das ist ja in der Schule nicht unbedingt der Fall, denn da muss man ja hin...
    - All die Punkte, die auf dem Zeugnis unter Kopfnoten wieder auftauchen sollen, mussten (eigentlich) die ganze Zeit schon Bestandteil der Note sein, denn sie sollen in die mündliche Mitarbeitsnote einfließen.
    - Als jetzt an unserem (Ex-)Gymnasium über Kopfnoten verhandelt wurde, wurden als "Noten" mehr negative Sätze (wie "arbeitete häufig nicht sauber") als positive beschlossen, das sagt wohl schon was über die Erwartungen der Lehrer aus. Es ist also davon auszugehen, dass viele Schüler nun eher eine schlechte Beurteilung bekommen werden am Mittwoch...

    Folglich bin ich gegen Kopfnoten. Lehrer (aber auch Eltern) sollten lieber konsequent ihrem Erziehungsauftrag nachkommen und während der ganzen Schulzeit den Schülern sagen, ob ihr Verhalten in Ordnung ist oder nicht...!
     
  • unsterblich
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    nicht angegeben
    18 Juli 2004
    #29
    ich bin total dagegen, weil diese noten hochgradig subjektiv sind und nur die ausgrenzung fördern.
     

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