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Rechte Parteien sind...

  1. ernste Gefahr für unseren Staat

    16 Stimme(n)
    42,1%
  2. keine Gefahr, nur kurzzeitiger Protest

    20 Stimme(n)
    52,6%
  3. weiß nicht

    2 Stimme(n)
    5,3%
  • ProxySurfer
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    12 September 2004
    #41
    @ darksun:
    Ok, weil die Medien total unterschiedliche Zahlen veröffetlichen, weiß man nie, wer nun eigentlich recht hat. Das nutzen die Parteien ja auch im Wahlkampf.
    Trotzdem, ich bleibe dabei: Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, fast mit den meisten Millionären/Milliardären. Allerdings ist die Frage, wieviele davon ihren Reichtum mit ihren eigenen Händen erarbeitet haben. Darum könnten sie mal etwas Solidarität zeigen (= Arbeitsplätze schaffen). Erfreulich, daß sie am Ende ihre Geldberge nicht mit ins Grab nehmen können. :grin:
     
  • columbus
    columbus (39)
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    vergeben und glücklich
    12 September 2004
    #42
    Und genau damit lügen sich die Menschen ins eigene Säckel. Politik heutzutage, sieht so aus dass es nur DIE eine Lösung gibt. Es streiten nur alle darum wer sie ausführen darf. Aber um welche Lösung, darum wird ja nie mehr diskutiert.Weil ja eh mittlerweile alle Parteien kapiert haben das sie auf dem nur halbrichtigen Dampfer sitzen.

    Arbeitslosigkeit? Muß runter.
    wohlstand? Mußrauf, für alle.
    Sozialsystem?Gehört reformiert.
    Einwanderung?Kontrolliert.
    Umwelt?Muß man schützen.
    Wirtschaft? Muß wachsen und gut laufen.

    und und und....wessen Ideologie sind die obigen Punkte? jede der Parteien (die NICHT populistischen Schwachsinn vorbeten) will das obige-und doch schafft es keine richtig.

    Die Populisten sagen den Leuten faktisch nur: seht mal was passiert wenn ihr mit zwei Drähten in die steckdose fährt, vielleicht hilft das wenn nichts anderes hilft. Konstruktiv ist für die ein Fremdwort.
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    12 September 2004
    #43
    @ProxySurfer:
    Die von mir genannten Zahlen bezügl. Steuern und Schulden sind die offiziellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums.
    Ausgenommen die Gesamtverschuldung, die ist beim Bund der Steuerzahler aufgeführt.
    Die Zahlen sollten also korrekt sein. Und ob es etwas mehr oder weniger ist, ändert an dem grundlegenden Problem nichts.

    Arbeitsplätze werden leider nicht durch Geld allein geschaffen, sondern durch Bedarf. Da bei uns die Arbeit zu teuer ist, geht sie halt ins Ausland. Zur Zeit glaube ich 1000 Arbeitsplätze/Tag. Kann dafür aber keine Quelle nennen.
    Die Firmen, die die Leute beschäftgen, sind leider nicht unbedingt die, die die Milliarden hüten.
     
  • knieschrammer
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    13 September 2004
    #44
    ich glaube nicht, dass die rechten jemals in dt. wieder ne gefahr werden.
    kurzzeitig in einem oder 2 landtagen können sie schon mal auftauchen, abre dass wars dann auch.
    aber dass es überhaupt welche gibt die drüber nachdenken sowas zu wählen(auch wenn die anderen auch nixht wirklich viel draufhaben) find ich schon übel! so ne wahlstimme hat auch nix mit protest zu tun es ist absolute dummheit und es gehört das wahlrecht entzogen(obwohl die offiziell zugelassen werden).
    das ist ein grund auf jeden fall wählen zu ehen und selbst wenn man nicht weiß was jemandem die stimme zu geben der nicht "hardcore" recht/links ist.(notfalls ne münze zwischen den "großen" werfen oder so :zwinker:)



    nicht 100% topic:
    wie denkt ein rechter(ok ich weiß garnicht)

    -ausländer sind schlechter als sie weil "minderwertige" rasse sind
    -ausländer nehmen arbeitsplätze weg

    -->also sind rechte wesentlich minderwertiger als ausländer, wenn sogar ein dt. arbeitgeber nen (minderwertigen) ausländer bevorzugt...

    hab das mal an nem abend gebracht wo auf ner party ein paar nicht eingeladene rechte versucht haben stunk mit nem kollegen wegen seiner herkunft anzufangen. da war dann erstmal 5min stille weil sie den gedankengang verarbeiten mußten :grin: danach sind sie dann wortlos abgezogen.(inzwischen laufen die sogar wieder normal rum)
     
  • schwa
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    nicht angegeben
    13 September 2004
    #45
    Das Problem lässt sich leider nicht durch reines Umverteilen lösen. Es bringt nichts, wenn man die Reichen zB durch eine höhere Erbschaftssteuer belastet und die Erben dann einen mittelständischen Betrieb verkaufen müssen, um damit die Erbschaftssteuer zu zahlen.

    Warum macht man sich eigentlich immer nur Gedanken, wie man den vorhandenen Kuchen noch gleicher umverteilen kann? Das Ziel muss doch sein, den Kuchen so zu vergrößern, dass jeder ein größeres Stück abbekommen kann. Also sollte man mal darauf achten, was gut für ein größeres Wirtschaftswachstum ist. Dazu gibt es eine Vielzahl von empirischen Untersuchen und man kann sehen, dass zB hohe Grenzsteuersätze eine negative Wirkung auf das Wachstum einer Volkswirtschaft haben. Das Ergebnis kann einem gefallen oder nicht, aber wenn man wachstumspolitisch denkt, dann kann es nur heißen, ein anreizverträgliches Steuersystem zu installieren.

    Kennt eigentlich jemand den Kalkofe-Spott zur DVU? Zitat: "Ausländer raus, denn jeder Ausländer-Kriminelle nimmt einem Inländer-Kriminellen den Arbeitsplatz weg! Deutsche Verbrechen für deutsche Bürger!"
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    13 September 2004
    #46
    @darksun: Ich kann die zu einem großen Teil zustimmen, was deine Kommentare zu dem Blauen betrifft. Was die Belastung der "Reichen" angeht allerdings nicht, ich hab das aber schon mal vorher ausgeführt und möchte das jetzt nicht noch mal tun... Über den Rückzug der U.S. Armee ist man (Politik und Anwohner) nicht wegen der Sicherheit traurig (im Gegenteil: für die Anwohner bedeutet jeder Stützpunkt eine zusätzliche Gefahr aufgrund von Irren...), sonder man weiß, dass viele Arbeitsplätze für Deutsche mit den Stützpunkten zusammernhängen. Außerdem (@Proxyserver) ist unsere Rüstungsindustrie neben der Automobilind. der größte Arbeitgeber: Wenn wir das Geld, was wir im Moment für Waffen ausgeben, den Arbeitslosen anvertrauen, haben wir dafür andere Arbeitslose, und leider profitieren wir nun auch wieder davon, dass Sachen zerstört werden wie im Irak, denn dann dürfen deutsche Arbeiter dort arbeiten...
    Zum Atomausstieg muss man wohl sagen, dass du, was den Versorgungbedarf angeht, teilweise Recht hast: Ja, im Moment können wir noch nicht ohne AKW-Strom auskommen. Aber es geht - genauso wie bei der Ökosteuer und den Kleinkläranlagen - um ein Signal dafür, dass wir dort dringend handeln müssen! (Sozial bedeutet auch nicht gleichmäßig. - Wobei ich die Sache mit den Kleinkläreranlagen auch nicht verstehe, denn Scheiße ist doch ganz natürlich..:zwinker:) Im Übrigen beziehen wir schon ewig Strom aus Frankreich und Schweden...
    Zu den Irren von Al-Kaida kann ich nichts sagen, weil ich dazu das Gesetz nicht kenne (und auch nicht weiß, was du genau meinst..), aber es ist nun mal grundsätzlich so, dass Freiheit immer mir einem Risiko einhergeht und wir uns sowieso nicht gegen Irre schützen können und es schließlich doch wohl egal ist, wo Irre studieren: Wir müssen das Bewusstsein der Menschen so weit ändern, dass es keine Anhänger von solchen Ideen mehr gibt. - obwohl ich an der Umsetzung leider, leider auch stark zweifeln muss...#

    @deBergerac:
    :smile: Ich hab dir doch schon den Punkt geschenkt.. Aber ich werde doch mal versuchen auf deine Stichpunkte einzugehen, obwohl ich schon sagte, dass es mir zu ungenau ist, um antworten zu können:
    Natürlich nicht, aber das Gesetz, auf das du ansprichst kenne ich leider nicht.
    Der Transrapid hat in Deutschland keinen Platz: Weder Hamburg-Berlin noh Dortmund-Düsseldorf noch München-Flughafen sind vernünftige Strecken für diesen Zug, denn unser Verkehrssystem ist ausreichend ausgebaut (Hamburg-Berlin kann ich es nicht genau sagen, aber ich glaube da dem Gutachten. Die anderen Strecken sind ja nur als Teststrecken gedacht...). Außerdem wurde der Transrapid doch nach China vermarktet und dort auch gebaut... Abgesehen davon wäre ein Bau auch keine Garantie für eine Vermarktung gewesen: ICEs fahren bei uns überal und China wollte sie trotzdem nicht.
    Möglicherweise meinst du damit Windkrafträder? Über den ökonomischen Sinn von einzelnen Windrädern lässt sich streiten, aber grundsätzlich müssen wir schon mal selbst welche aufstellen, wenn wir sie vermarkten wollen, das müsstet du doch eigentlich sagen... Mir persönlich ist in meinem Wald ein Windkraftwekr lieber als die Folgen von herkömmlicher Energiegewinnung, oder was sagen wohl die Menschen, die ihre Häuser verlieren aufgrund der Kohlegewinnung?
    Mal wieder weiß ich nicht wirklich was du meinst, aber das für Frauen und Männer mit Ganztagsschulen und Kinderbetreuung die Möglichkeiten auf Karriere und Kinder vergrößert werden, ist kein Einfall der CDU gewesen... (Eine Sache, die man hätte sofort aus dem Osten übernehmen müssen.) Zuwanderungsregelungen, die unsere Einwohnetrzahl konstant lassen und Programme zur Eingliederung von Zuwanderern sind auch von den Grünen gekommen.
    Ja, aber wer hat ihnen die Macht gegeben? Und für was Grüne stehen, musste den Wählern nach vier Jahren Regierung bei der letzten Wahl schon klar gewesen sein...

    Sorry, das stimmt leider nicht: Diese Untersuchungen sind für Deutschland leider völlig unbrauchbar. Vll. stimmt das in den U.S.A., aber bei uns meckern die Leute lieber statt zu arbeiten.
    Das seh ich an meiner Uni: Statt sich Vorteile und Rechts zu erstreiten, wird nur blöde gmeckert, dabei sind alle Recht und Vorteile an einer Uni völlig steuerfrei. Wirklich! Man muss für bessere Vorlesungen und vernünftige Informationen und für eine bessere Organisation der Klausuren (und sonstiges) keinen Cent Steuern zahlen...!
     
  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    13 September 2004
    #47
    Ist dir in Stellenanzeigen für den öffentlichen Dienst schonmal aufgefallen, dass explizit geschrieben wird, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden? Mal ganz abgesehen davon, dass es wohl eine Sache der Unmöglichkeit ist Bewerber mit exakt gleichen Qualifikationen zu finden, das Prinzip laut: im Zweifel gegen den Mann. Und bei privaten Stellenausschreibungen ist vorgeschrieben, dass sie geschlechtsneutral geschrieben sein müssen. Es ist für Frauen unter Gewissen Umständen möglich sich einen Job zu erklagen!
    Es gab nie gleiche Chancen für alle Geschlechter, die Grünen, die ja auch von der Feministenbewegung getragen wurde und wird ist bei solchen Wir-drehen-den-Spieß-um-und-benachteiligen-jetzt-die-Männer-Späßchen federführend.
    Nun kann man mir gerne vorwerfen ich will die Frauen diskriminieren, so wird mein Gedankengang zumindest meistens missverstanden. Mein Anliegen ist aber, dass grundsätzlich keine Bevorzugungen vom Staat angeordnet werden sollen.

    Eben: Wissenstransfer. Erst wird hier Vorarbeit geleistet und dann werden im Ausland die Arbeitsplätze geschaffen. Sollte uns doch mal irgendwann dämmern, dass der Transrapid vernünftig ist (z.B. auf EU-Ebene) dürfen wir dann die Technik von den Chinesen einkaufen, anstatt das wir sie selbst verkaufen.

    Die Energieproblematik ist doch vorallen, dass der Bedarf an Energie ständig wächst. Windkraftwerke sind ineffizient, Photovoltaik ebenfalls. Letzterer räume ich noch eine gewisse Berechtigung ein, nur wird es uns so nicht gelingen unseren Energiebedarf zu decken. Ich bin als Saarländer auch kein Freund des Kohleabbaus (habe Bekannte die in einem Gebiet wohnen und geschädigt davon sind), oder allgemein fossilen Brennstoffen wegen den CO2 Werten. Die Grünen sind aber die Anti-Atompartei schlechthin. Nur herrscht allgemein eine irrationale Angst: die deutschen KKWs waren die sichersten der Welt (die Bauweise der deutschen Kraftwerke unterscheidet sich erheblich von der östlicher KKWs, ein Tschernobil wäre hier rein technisch nicht möglich). Und deshalb ist der Atomausstieg so ein Problem: Wir müssen jetzt Strom von unseren Nachbarn importieren, die Weiterentwicklung der Technik (sicherere und effektivere KKWs) stagniert, die Preise steigen: Nur Nachteile.

    Ich will auf die klassischen Familienstrukturen hinaus. Sicher, die Grünen sind nicht am Mentalitätswandel schuld, aber sie schaffen die entsprechenden Strukturen: Heirat+Vaterschaft ist in Deutschland ein unkalkulierbares Risiko für den Mann. Überhaupt: Kinder in die Welt zu setzen ist ein Risiko des sozialen Abstiegs (und ich rede nicht von ein bisschen Verzicht, sondern von richtigem Existenzverlust!). Wie gesagt ich will den Grünen nicht alles Übel der Welt anhängen, aber das sie Strukturen schaffen die die Probleme fördern statt zu beseitigen, dass laste ich ihnen an.

    Und hier können wir wieder auf das Thema zurückkommen: Dieses Argument kann man auch zugunsten der rechten Partein anbringen. Sie werden gewählt und es ist abzusehen, dass nichts gutes dabei rauskommt. Sie sind insofern nicht gefährlicher als die Grünen.
    Ich will die NPD nicht verharmlosen, sondern ich will aufzeigen das unsere Probleme nicht nur von den Extremen kommen. Der mediale Aufschrei der gemacht wird sollte sich mehr um die Ursachen als um die Wirkungen der Probleme kümmern.
     
  • ProxySurfer
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    14 September 2004
    #48
    @ Darksun:
    Das mit der Abwanderung von 1000 Arbeitsplätzen täglich hat Frau Merkel gesagt. Woher sie das hat und ob es stimmt weiß ich nicht.
     
  • 123hefeweiz
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    14 September 2004
    #49
    Um auf das eigetliche Thema zurückzukommen: Ich sehe kein großes Problem mit "rechten" Parteien in Länderparlamenten. Wir hatten in BW bis vor kurzem die Republikaner im Landtag sitzen - auf dem Papier zumindest. Es war regelmäßig nicht mal ein Drittel der Fraktion zu den Sitzungen erschienen. Als das publik wurde, verloren die REPs ausgesprochen schnell den Rückhalt, den sie sich mit Sätzen wie "Wir tun was" verschafft hatten. Ganz so einfach läßt sich der Wähler wohl doch nicht verarschen...

    Gruß
    hefe
     

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