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  • Yana
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    8 Februar 2004
    #1

    Renovieren

    Ich helfe demnächst beim renovieren (Altbau). An den Wänden befinden sich noch alte Tapeten, wie bekommt man die am besten ab? Ich wäre jetzt mit nem Schwamm und Wasser angerückt :zwinker:. Ich denke dass die sich so am besten ablösen, oder?
    Für weitere Tipps bin ich euch dankbar.
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
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    nicht angegeben
    8 Februar 2004
    #2
    Ich würd's auch erst mit nem Schwamm und Wasser nass machen, und dann mit nem Spachtel abschaben.
     
  • James Bond
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2004
    #3
    Mit viel Geduld und vorallem viel Wasser wirds so vielleicht auch gehen, aber wenns mehrere Lagen an Tapeten sind, dann werdet ihr nur so kleine Fetzen wegkriegen und bis ihr da die ganze Wohnung fertig habt, bis dahin geht die Welt unter.

    Geh doch mal zum OBI oder so und frag nach nem Tapetenlöser. Das is so ne Art "Seifenlauge" mit speziellen zusätzen natürlich. Das dann mit Wasser so abmischen wie auf der Verpackung steht, nen grossen Pinsel (am besten so einen wie beim Tapezieren) und die Tapeten GROSSZÜGIG damit tränken. So solltet ihr das Bahnenweise weg kriegen.
     
  • Yana
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2004
    #4
    @James Bond: Danke für den Tipp, den Tapetenlöser hol ich mir. Renovieren ist ja auch so schon aufwendig genug, da kann ich nicht allein fürs ablösen der alten Fetzen ne Woche opfern :zwinker:.
     
  • James Bond
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2004
    #5
    @ Yana

    Aufwändig? Findest du? *g*
    Also ich mach das gern, mir macht sowas voll Spass. Wenn man das dann noch mit Freunden macht, schön den Radio an und zusammen bisschen werkeln, das find ich einfach supi. :smile:
    Schade, dass die Wohnung meiner Schwester schon fertig renoviert ist....*g*

    Ich wünsch euch mal viel Spass! :smile:
     
  • Yana
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    8 Februar 2004
    #6
    @James Bond: Aufwendig heisst ja lange nicht, dass ich am renovieren keine Freude hab. Ich bin da schon ein wenig kreativ, gestalte gern Zimmer (um) und such schöne Farben für die Wände aus, so ist das nicht *g*.
    Nur wirds ne Weile dauern bis aus der Wohnung ne kleine Oase wird, da sind bis jetzt noch Einrichtungen der letzen 40 Jahre drin :zwinker:.

    Wenn du so gerne werkelst könntest du glatt helfen :tongue: Und da fällt mir ein, ich bekomme demnächst ja auch ein neues Zimmer :grin:
     
  • air
    air
    Gast
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    8 Februar 2004
    #7
    Tapeten habe ich auch erst noch vor ein paar Wochen abgemacht. Da hatten wir auch mehrere Schichten un die oberste war sogar wasserfest. Ich würde da auf jedenfall auch mit viel Wasser dran gehen, immer mal wieder einweichen lassen und nochmal drüber. Wir haben die Tapeten haben vorher an verschiedenen Stellen mit dem Spachtel eingeritzt, dadurch ist das Wasser dann automatisch hinter die Tapete gekommen und das ging viel besser ab. Hatten danach keine großen Probleme mehr. Kannst du ja mal ausprobieren.
     
  • saddamski
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    8 Februar 2004
    #8
    Ich glaube es gibt auch so Aufsätze für Wasserdampfreiniger oder?

    Damit soll man die Tapeten auch gut abbekommen.

    Hab ich allerdings noch nie probiert...bis jetzt haben wir immer Wasser mit Seife genommen...oft und reichlich einschmieren und einweichen lassen, das geht das schon.
     
  • Dillinja
    Dillinja (36)
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    8 Februar 2004
    #9
    eine andere möglichkeit wäre das einweichen mit nitro-putzverdünner. relativ teuer und die tapete würde sogar anfangen, sich aufzulösen, aber dank seiner aggresivität hätte der kleister oder der tapetenleim keine chance mehr. muss man allerdings eine schutzmaske bei tragen, das fenster offen lassen und danach die wände gründlichst reinigen, aber mit abstand die schnellste methode.

    ein maler wäre über diesen vorschlag entsetzt, aber ich kann's empfehlen
     
  • Markus20
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    9 Februar 2004
    #10
    ich bin maler/lackierer,renoviere also beruflich :link:

    hier mal ein paar fachlicher tips:

    wenn du sagst es sind mehrere schichten tapete auf der wand,dann wird sicherlich ein komplettes programm drauf sein:mit dispersionsfarbe gestrichene raufaser,pragedrucktapete,papier (muster)tapete....

    is aber nicht allzu tragisch die runtezubekommen.besorge dir eine gartenspritze,also so eine die etwa 10liter volumen hat
    etwa so eine klick
    in diese spritze füllst du warmes,kein heisses wasser,ein bisschen spülmittel rein und fertig ist die mischung.lass dir im baumarkt keine tapetenlöser andrehen,die wirken genau so.(es geht dabei darum die oberflächenspannkraft des wassers aufzuheben,das kann spülmittel genauso gut wie tapetenablöser)
    was auch empfehlenswert in deinem fall wäre,wäre eine perforierwalze,mit der du die tapete löchern kannst,das wasser dringt so besser ein.lass dich da im baumarkt beraten,die haben schon was vernünftiges.

    wichtig bei altbauten:du wirst damit rechnen müssen das dir der putz entgegenkommt wenn du die tapete abreisst,also wirst du auch ein bisschen spachteln müssen.dadurch das früher der putz nur aus kalk und sand bestand ist dieser schon an sich sehr sandig...wenn dann noch eine belastung ausgeübt wird gibt der nach.


    wenn du pech hast dann sind die decken noch mit leimfarbe gestrichen,das kannst du aber einfach feststellen,wenn du nen finger nass machst und ma drüberreibst,wenn sich die farbe löst,hast du ein problem,dann muss die runtergewaschen werden,da leimfarbe reversiebel ist (dh wieder löslich) ist sie kein tragfähger untergrund...
     
  • Markus20
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    9 Februar 2004
    #11
    hast recht,ich bin entsetzt :zwinker:

    is mit abstand das gefährlichste was man so machen kann.nitro ist ein sehr starkes verdünnungsmittel,mit einem niedrigen flammpunkt,dh eine kippe und die bude brennt.mit einer schutzmaske isses nich getan,das muss dann schon eine maske mit gas/lösemittelfilter sein,und dadurch atmet es sich seeeht schlecht.ich kenne das gefühl,wenn sich langsam alles beginnt zu drehen,wenn füsse und hände kalt werden...ich hab gelegentlich auch mal gedächtnis ausfälle die auf den umgang mit lösemitteln zurückzuführen sind (kein witz!!)

    also:finger weg :link:
     
  • Mr. Poldi
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    9 Februar 2004
    #12
    > ein maler wäre über diesen vorschlag entsetzt, aber ich kann's empfehlen
    Also da bin ich auch als Nicht-Fachmann entsetzt.
    Das ist hochgradig gefährlich - Finger weg!

    Wie Markus schon gesagt hat - das einzig entscheidenede ist die Oberflächenspannung des Wassers zu verringern (damit es gut diffundiert) und dafür sorgen dass dafür auch genug Möglichkeiten existieren (-> perforieren)..
     
  • Markus20
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    9 Februar 2004
    #13
    die baumärkte versuchen nem laien alle möglichen schnickschnack zu verkaufen,und da gehört tapetenablöser auch zu...

    ich musste mir in meiner ausbildung auch so lehrvideos anschaun,das mit tapetenablöser die tapete "bahnenweise" zu entfernen ist.

    in meiner 4 jährigen berufserfahrung ist das allerding noch nie vorgekommen...und ich hab schon ein paa km² tapete entfernt :zwinker:
     
  • James Bond
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    9 Februar 2004
    #14
    Dann war mir die letzte Tapete, die ich entfernt habe, wohl freundlich gesinnt......denn die ging praktisch in ganzen Bahnen ab...... :bier:
     
  • Yana
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    9 Februar 2004
    #15
    Danke für eure Antworten :smile:. Ich kaufe jetzt erstmal keinen Tapetenlöser, sondern ritze in einer Ecke des Zimmers die Tapete und bearbeite sie mit ner herkommlichen Seifenlauge. Dann seh ich ja wie die Wände beschaffen sind, wieviele Schichten alter Tapete drunter sind und wie leicht/schwer sich diese ablösen.
     
  • Dillinja
    Dillinja (36)
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    9 Februar 2004
    #16
    hab's doch gesagt!


    es gibt schlimmers - aber um da dran zu gelangen, müsste man einen kurs über den umgang mit gift absolviert haben.
    fällt ein japan-messer mit der klinge auf beton, entsteht meistens ein funke. dieser würde sogar schon ausreichen. als ausgebildeter feuerwehrmann kann ich dir aber sagen, dass ein brand dadurch bei höchstens 8% wahrscheinlich ist. und ich geb' eins drauf: handelsübliches nitro wurde mindestens 1x destilliert, wodurch die konzentration und gleich gleichzeitig die gefahrenwahrscheinlichkeit herabgesetzt wird. nichts desto trotz: immer noch hoch gefährlich!
    eine einfache partikelmaske würde ja auch niemandem einfallen. ich empfehle sowas hier
    im gegenteil: es lässt sich wunderbar damit atmen, wenn man nicht gerade an asthma leidet
    auch OPS oder "malerkrankheit" genannt. wer längerfristig lösungsmitteln ausgetzt ist, verspürt meist schwindel, kopfschmerzen oder übelkeit. hat man tagtäglich damit zu tun, erleiden die nervenbahnen sehr grossen schaden. kann zu einem parkinson-ähnlichen verhalten führen.

    lasst euch anständig und vor allem fachmännisch beraten, befolgt die sicherheitsanweisungen und dann muss man nichtmal die finger davon lassen.
     
  • Ben21
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    9 Februar 2004
    #17
    mein tip: im baumarkt kann man für wenig geld ne tapetenlösemaschine mieten. die arbeitet ähnlich wie ein dampfreiniger. damit geht's ganz gut.
     

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