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    1 Januar 2018
    #1

    Ernährung Rezepte-Austausch-Thread

    Liebe (Hobby-)Köche und Köchinnen, die, die es mal werden wollen, Essenbegeisterte und Anfänger, die über die Nudeln-in-Tomatensoße-aus-der-Packung hinauswollen,

    warum gibt es dieses Thema eigentlich noch nicht?
    Im "Was kochst du heute" scheint das immer unter zu gehen oder schnell verloren.

    Also:
    Was wolltet ihr schon immer mal kochen, aber habt euch noch nicht rangewagt?
    Ihr sucht Ideen für eine Mahlzeit?
    Eine bestimmte Sache gelingt euch nie und ihr braucht Rat?
    Oder wollt einfach eure Lieblingsrezepte posten, die es immer wieder bei euch gibt und von denen ihr niemals genug bekommen könnt?
    Wo sucht ihr immer wieder nach neuen tollen Rezepten?

    Legt los! [​IMG]
     
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  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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    1 Januar 2018
    #2
    Ich such bei Gelegenheit was raus, würde aber schon mal mit Blick auf den Forumsbetreiber darauf hinweisen, hier keine Fotos aus Kochbüchern/von Webseiten reinzustellen, sofern die nicht ausdrücklich zur beliebigen Verwendung freigegeben sind. Selbstgeschossene Fotos sind natürlich OK.

    Kochrezepte sind mit wenigen Ausnahmen nicht urheberrechtlich zu schützen, die konkreten Formulierungen in Kochbüchern aber durchaus.

    Also: Wenn Euer Lieblingsrezept aus 'nem Kochbuch stammt, gebt's in Euren Worten wieder...

    Nachtrag:

    Hier erstmal zwei Links:

    Buletten-Rezepte: Hacken, aber richtig - SPIEGEL ONLINE - Kultur

    Der Herr Wagner ist der Meister der Umstandskrämerei - man kann natürlich auch fertiges Gehacktes kaufen, ein anderer scharfer Senf mit ein bißchen Pfeffer dazu tut's auch, das Chili-Pulver muß auch nicht aus dem Baskenland kommen. Ich nehme nur eine Knoblauchzehe und brate diese nicht mit den Zwiebeln vorher an, sondern gebe alles gehackt, aber roh zum Fleischteig.

    Und die hier finde ich auch lecker...

    Marions 'Spaghetti Speciale'

    Nachtrag Nummer 2:

    Kartoffelgratin

    Zutaten:
    1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
    1 Knoblauchzehe
    200 bis 250 g Gruyère-Käse (Auch wenn mich die Schweizer schlagen: Man kann auch Gouda nehmen.)
    ¼ l Milch
    ¼ l Schlagsahne
    3 Eier
    3-4 EL gehackte Kräuter (was gerade da ist – gut geeignet: Schnittlauch, Petersilie, Dill, Borretsch, Zitronenmelisse, Estragon, Majoran)
    Salz, Pfeffer, Muskatnuß
    Sonnenblumenmargarine oder Butter

    Zubereitung:
    Die Kartoffeln schälen, waschen, in dünne Scheiben (3-4 mm) schneiden, erneut waschen, abtropfen lassen.

    Die Knoblauchzehe abziehen, quer durchschneiden, mit den Schnittflächen eine große, flache hitzebeständige Form ausreiben. (Die Form sollte nach oben etwas Luft haben, denn das Gratin blubbert etwas – ist die Schüssel zu niedrig, geht beim Backen was drüber, was eine ziemliche Schweinerei im Ofen hinterläßt.) Knofi kann in die Tonne, die Form mit Margarine oder Butter ausfetten (bitte keine Joghurt-/Wasser-Sonstwas-Mixturen verwenden; nur richtige Butter oder Margarine).

    Den Käse reiben. Dreiviertel davon abwechselnd mit den Kartoffelscheiben in die Form schichten. Dabei die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer bestreuen. Keinen Käse auf die oberste Schicht Kartoffeln streuen.

    Milch mit Sahne und Eiern verschlagen, Salz, Pfeffer, Muskatnuß und Kräuter dazu. Die Mischung über die Kartoffeln gießen. Das letzte Viertel Käse auf die oberste Kartoffelschicht streuen. Zum Schluß auf den Auflauf Butter in Flöckchen setzen.

    Backofen vorheizen; Gratin bei 175 – 200° C (Gas: Stufe 3-4) 60-70 Minuten backen. Wer einen Heißluftherd hat, sollte Heißluft nehmen – da werden die obersten Kartoffeln und der Käse nicht so dunkelbraun. Um das zu verhindern, kann man auch die letzten 20 Minuten das Gratin mit Alufolie abdecken.

    Ist 'ne vollständige Mahlzeit – ein kleiner Blattsalat, ein paar Gewürzgurken oder eingelegte rote Bete machen sich gut dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2018
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    1 Januar 2018
    #3
    Hat jemand leckere One-Pot-Rezepte?
    Ich werde die nächsten Wochen keine Küche haben und nur mit einem Zwei-Platten-Kocher auskommen müssen, wovon eine Platte glaub ich gar nicht mehr richtig heizt.
    Da klang das Prinzip ganz interessant :grin:
     
  • Stonic
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    1 Januar 2018
    #4
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    frag mal Tischtaenzerin nach dem one Pot Pasta Rezept
     
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    #5
    Puh, Kartoffelgratin machen wir ganz anders, eine leichte Variation des klassischen Gratin dauphinois.

    Kartoffeln (festkochend) in sehr dünne Scheiben hobeln (am Besten mit der Mandoline), in einer gebutterten Auflaufform verteilen. Sahne mit richtig viel Salz (es muss eklig versalzen schmecken), vielen frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Majoran nehmen wir normalerweise), Pfeffer und einigen angedrückten Knoblauchzehen auf den Herd stellen, ein Mal aufkochen und dann ein paar Stunden ziehen lassen.
    Abseihen, über die Kartoffeln gießen. Diese sollten ganz knapp bedeckt sein.
    Bei 150 Grad Ober-/Unterhitze so ~90min garen. Genau weiß ich es nicht, gucke nie auf die Uhr.
    Eine ganz dünne Schicht Gruyère drin ist auch fein, dann ist es ein Gratin savoyard. :smile:

    Aber Rezeptethreads hatten wir hier schon ein paar. Einen tollen mit vegetarischen und veganen Gerichten gibt's auch noch irgendwo.
     
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    1 Januar 2018
    #6
    Chili con Carne
     
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    #7
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    1 Januar 2018
    #8
    grünkohl mache ich mittlerweile oft komplett in einer großen pfanne - passt ja auch noch soweit zur jahreszeit.
    eine packung mettenden in scheibchen schneiden, die schonmal beidseitig scharf anbraten, dann 1-2 gewürfelte zwiebeln und ~100 gramm gewürfelten speck sowie nen guten esslöffel getrocknete senfkörner dazu, nochmal dezent anrösten lassen bis die zwiebeln nen bisschen farbe haben, mit gemüsebrühe aufgießen und grünkohl dazu (egal ob frisch, gefroren oder aus dem glas - menge flüssigkeit halt anpassen, ganz frischen ggf. kurz im backofen vorwärmen dass er masse verliert und überhaupt reinpasst) und wenn der sich dem ende nähert gewürfelte kartoffeln hinterher. fertig wenn die kartoffeln gar sind. durch die brühe sowie die würze der mettenden (die erst dann zur geltung kommt, wenn man sie wirklich scheibchenweise anbrät) erübrigt sich weiteres würzen tendenziell.
     
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    1 Januar 2018
    #9
    Off-Topic:
    Wir geben eines im Ganzen aber angepiekt dazu und lassen es stundenlang mitköcheln. Die Mettenden zum Essen dann erst am Ende, sonst sind ja total ausgekocht.
     
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  • Nevery
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    1 Januar 2018
    #10
    Off-Topic:
    wäh... äh, sorry. aber: das hab ich einmal probiert und für echt unappetitlich befunden - "mitgeköchelt" schmeckt mir das eher nach ausgelaufenem fett und salz, was dann in den ganzen grünkohl übergeht. das für mich richtige, gute aroma gibts nur nachm scharfem anbraten, und dann sollte es halt nicht mehr stundenlang köcheln (was ich auch nicht für nötig halte).
    gesamtzubereitungszeit bei mir sind ~1-1,5 stunden, und da ist das anbraten schon mit drin.
    also, mit ausnahme von frischem grünkohl, der bekommt nach putzen und zupfen halt nochmal nen bissel extrazeit im backofen.
     
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    1 Januar 2018
    #11
    Off-Topic:
    Nach Fett und Salz schmeckt da nichts, sondern es gibt ein schönes Mettenden-Aroma. Außer der Gänseschmalz zum Anbraten am Anfang natürlich. Ohne diese Dinge schmeckt Grünkohl für mich nach eingeschlafenen Füßen.
     
  • Nevery
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    1 Januar 2018
    #12
    Off-Topic:
    wird wohl... geschmackssache sein :smile: und zum anbraten bevorzuge ich schweineschmalz, ich find die mischung verschiedener tierarten eher etwas pervers muss ich sagen. davon aber auch nur einen hauch, denn das fett aus den mettenden reicht ansich dafür, und das will ich sicher nicht glibberig zwischen den zähnen haben (wie es meinem empfinden nach bei ganzen mettenden immer ist, ich bin da etwas empfindlich). "ausbraten" ist da für mich das stichwort, weswegen ich überhaupt erst auf dieses rezept gekommen bin.

    eingeschlafene füße wäre aber noch ein netter begriff für das, was meine geschmacksnerven danach vermeldet haben - ich hab echt aufs abendessen verzichtet, das war mir zu pfui-bäh :grin:
     
  • Nebelrabe
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    1 Januar 2018
    #13
    Moewmoew: One Pot Rezept.
    Indisches Lamm Spinat Curry
    Kuechenausstattung:
    zwei Herdplatten, eine Pfanne mit hohem Rand, einen Topf, ein Messer, eine Schneidunterlage, zwei Schuesseln, ca 2 Quadratmeter Arbeitsflaeche. Vielleicht noch nen Loeffel zum Ruehren :confused:.
    Ich habe das unterstehende Rezept als Basis genommen:
    Soße:
    • 2 Zwiebeln, fein gehackt
    • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
    • 5 cm Stück frischer Ingwer, fein gehackt
    • 1 rote Chilischote, Samen entfernt und in dünne Scheiben geschnitten (da war ich doch grosszuegiger)
    • Paprikapulver, gemahlener Kreuzkümme, gemahlener Koriande, weißer Pfeffer, Zimt
    Curry:
    • Samen aus 8 grünen Kardamonkapseln, zerstoßen(hatte ich nicht)
    • Oel
    • Salz
    • 200 g griechischer Joghurt(hatte ich nicht, habe normalen verwendet)
    • 500 g mageres Lammfleisch, in Würfel geschnitten
    • 2 große Tomaten, klein gehackt (hatte ich vergessen)
    • 225 g junger Blattspinat (Tiefkuehl geht auch)
    • Lorbeer, frischer Koriander, klein gehackt (habe den Kraeutergarten gepluendert - Minze, Rosmarin, Salbei,...)
    • frischer Koriander zum Garnieren (ja, klar :whistle:)
    --> Ich habe nen Lammruecken gekauft, entbeint, in Wuerfel geschnitten und die Reste mit den Gemueseresten des Kuehlschranks ausgekocht (= Suppe fuer Mittagessen). Der Lammfond dauert so 2 Stunden...
    --> Als zweites habe ich die "Soßenzutaten" zusammengeschnibbelt und in Schuessel 1 getan
    --> Lammfleisch zur Soße, Joghurt drueber, durchkneten und ca 20 Minuten ziehen lassen.
    --> Den Inhalt von Schuessel 1 in der Pfanne angebraten, danach den Spinat dazugegeben, a bisserl was vom Lammfond und dass dann 45 Minuten durchkoecheln lassen.
    --> Die Tomaten hatte ich natuerlich vergessen, aber die kann man nach dem durchkoecheln ins Curry reinschnibbeln und dann die ganze Charge (soll man eh) noch 10 Minuten ziehen lassen.
    --> Den Lammfond hatte ich inzwischen in Schuessel zwei gegeben und dazu Reis gemacht. Falls keine Schuessel 2 vorhanden ist koenntest du auf Reis verzichten und Fladenbrot dazu essen. Falls dieses "Roti Brot" nicht vorhanden isst.

    Der Kenner ist das natuerlich per Hand (nur die rechte Hand verwenden :thumbsup:) auf nem Bananenblatt, das gibt bei mir aber ne Sauerei:upsidedown:.
     
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    2 Januar 2018
    #14
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    3 Januar 2018
    #15
    Heute getestet und sehr lecker :drool: Wenn auch nichts für die schlanke Linie :engel:

    One Pot Pasta alla Carbonara
     
  • Inspektor Notauge
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    3 Januar 2018
    #16
    Zunächst das wichtigste: es hat offenbar geschmeckt.

    Aber jedesmal, wenn ich lese, was man alles "alla carbonara" zusammenplempt, wird mir ganz anders....:annoyed:

    "Alla carbonara" bezeichnet Pasta geschwenkt in einer Masse aus geriebenem Parmesan und Pecorino romano vermengt mit frischem Ei, dazu gebratene Pancetta, Salz und grober schwarzer Pfeffer. Sonst nichts. Das schöne daran ist, dass man die Sauce quasi parallel zum Kochen der Spaghetti zubereiten kann und alles in 10min fertig ist.

    Keine Schinkenwürfel (am besten solche aus leckerem Formfleischvorderschinken:geknickt::sick:), keine Sahne, keine Milch und keine Instantbrühe. Selbst die abartigsten "Interpretationen", z.B. mit Sauce Hollandaise, sind mir schon untergekommen.

    Sorry, aber das musste ich jetzt mal loswerden und eine Lanze für die Kultur authentischen Essens brechen, das manchmal ganz puristisch ist:confused:
     
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    3 Januar 2018
    #17
    Vielen lieben Dank euch allen!

    Nebelrabe Klingt sehr interessant, aber für mich alleine werde ich wohl nicht so einen Aufwand betreiben :ashamed:
    Sowas ist genau das Richtige :drool:
     
  • anniii
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    3 Januar 2018
    #18
    Hab mir letztens Kakaonudeln gekauft, fand die sahen so witzig aus. Jetzt habe ich aber keine Ahnung, was ich als Sauce dazu machen könnte ... hat jemand zufällig eine Idee? :seenoevil:
     
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    3 Januar 2018
    #19
    Vanillesauce!?
    Die isst man die nicht süß, dann Gulasch oder sowas Chiliartiges.
     
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  • Inspektor Notauge
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    3 Januar 2018
    #20
    An Chilisauce oder etwas anderes kräftig schmeckendes hatte ich auch sofort gedacht. In der engeren Wahl war noch eine Burgundersauce oder eine Roquefortsauce (wobei letztere vielleicht ZU kräftig ist).
     
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