• ProxySurfer
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    13 Januar 2019
    #1

    Musik Rock/Pop-Giganten vs. heutige Musik

    Ich höre mir gern Musik von den Giganten der Musikgeschichte an, also z.B. Beatles, Rolling Stones, Elvis Presley, Bob Dylan, Jimi Hendrix, David Bowie, The Who, Cream, Doors, Joe Cocker, Pink Floyd, Led Zeppelin, Deep Purple, Jethro Tull, Queen, Genesis, Yes, Sting, Bruce Springsteen, Neil Young, Depeche Mode usw. (und natürlich auch andere Musiker).

    Die genannten sind alle aus den 60er, 70er und 80er Jahren. Was gibt es eigentlich heute von Größen der Musikszene, die vllt. in 30 Jahren genau so populär sein könnten? Mir fällt da höchstens Rammstein ein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Januar 2019
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  • Funksoulbrother
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    13 Januar 2019
    #2
    Die Zeit der Dinosaurier ist einfach vorbei.

    Und ich persönlich bedauere das.
     
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    13 Januar 2019
    #3
    Ghost. Die sind die nächsten ABBA mit Hardrock-Charakter. :grin: Wenn die noch mehr Grammys gewinnen, wird ihre Popularität auch bis in Kreise der Chartshörer vordringen.
     
  • Funksoulbrother
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    13 Januar 2019
    #4
    Also Greta Van Fleet sicher nicht!
     
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    13 Januar 2019
    #5
    Aber alle lieben die doch jetzt...? :confused:

    Das Album da ist aber gar nicht so schlecht.
     
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    13 Januar 2019
    #6
    alles eben anders heute.. :zwinker:

    ich wünsche mir, dass ich auch mit 80 noch depeche mode gern höre:grin:
    von den "neuen" würde ich mir dann noch wünschen, dass imagine dragons noch einige alben veröffentlicht haben :cool::anbeten:
     
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  • Funksoulbrother
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    13 Januar 2019
    #7
    Aber volle Kanne ein Led-Zeppelin-Ripoff ohne eigene Note.
     
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  • User 158340
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    13 Januar 2019
    #8
    Beschränkst du das jetzt auf das Rock-Genre oder meinst du die Frage eher allgemein?

    Wenn zweiteres, dann gibt es jetzt auch einige Künstler, die schon lange genug im Geschäft sind, um zu wissen, wie es geht, und die wohl auch in 20 oder 30 Jahren noch ihr Publikum haben werden. Beispielsweise eine Pink oder eine Beyonce. Und ich fürchte, auch in 30 Jahren wird irgendwo noch eine Helene Fischer herumhüpfen und ihr Publikum finden.
     
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    13 Januar 2019
    #9
    Gibt sicherlich einige Grössen, die auch dann noch Giganten sein werden.
    Von Michael Jackson oder David Bowie, bis hin zu Amy Winehouse oder Nirvana..

    Schwierig ist es eher, weil es in den letzten Jahren eine weitere Explosion der Möglichkeiten gab, sich als Musiker international zu beweisen.

    Was man sich immer wieder in Erinnerung holen muss: Die Bands, die du oben genannt hast, haben teilweise einen Song, der bekannt ist - und viel Material war "nix". Und so gibts sicher auch heutzutage Bands mit guten Sachen, die im Gedächtnis bleiben werden, aber aktuell vielleicht auch "überall gespielt wird" und uns drum zum Hals raushängt und nicht mehr als speziell/herausstehend wahrgenommen wird.
     
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    13 Januar 2019
    #10
    Ja, gut, wenn es so sein sollte, ich kenne sie nämlich nicht, aber Rip-Off trifft ja auf jede einzelne der genannten Bands ebenfalls zu.
     
  • ProxySurfer
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    13 Januar 2019
    #11
    Es kann auch Pop und Schlager sein. Aber da sehe ich in den 60er bis 80er Jahren keine wirklichen "Giganten". Höchstens noch ABBA.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 13 Januar 2019 ---
    Das musst du mal echten Fans dieser Bands/Musiker sagen - die würden dich steinigen! Ich habe mir von den meisten da oben komplette Alben oder wenigstens Best Of angehört und muss sagen: Alle haben jede Menge großartiger Songs, oft besser als die bekannten Titel.
     
  • User 156506
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    13 Januar 2019
    #12
    Ich hab mir gerade eben Bohemian Rhapsody im Kino angesehen und bin deshalb genau in der Stimmung für so einen Thread. Überhaupt, wieso fehlt Queen in der Liste? :smile:

    Ganz allgemein ignoriere ich populäre Musik der Gegenwart recht gründlich, wenn ich kann. Wenn doch mal irgendwo ein Radio läuft und ich mir keine Watte in die Ohren stopfen kann leide ich leise oder lauf weg, bevor mir das Gehirn zu den Ohren rauszutropfen beginnt. Sollte unter dem ganzen Gerümpel, das heutzutage für den Massenmarkt produziert wird, irgendwas Brauchbares dabei sein, kann ich mir das in 20 Jahren immernoch anhören.
     
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    13 Januar 2019
    #13
    Es wird immer schwerer für heutige Bands die „Größe“ solche Ikonen zu erlangen. In den 60er bis 80er Jahren war es einzelnen Interpreten bzw. Bands noch möglich, wenn sie von der Promotion und den Medien entsprechend gehyped wurden, einen solchen Status zu erreichen. Wenn die Radiostationen und TV-Sender ihre Lieder spielten, hatten sie im Vergleich zu heute eine gewaltige Reichweite. Die Popularität dieser Künstler basierte letztlich einzig auf der Macht einiger mächtiger Majorlabels und deren Möglichkeiten im Marketing.

    Ausserdem gab es viel weniger Konkurrenz anderer Interpreten. Heutzutage ist das vorhandene Spektrum an Genres und Interpreten viel breiter gestreut und durch Internet, Downloads, Streaming, usw. wird der große Kuchen in immer mehr und kleinere Stücke aufgeteilt.

    Dabei entstehen langfristig auch weniger dieser Megastars. Sicherlich werden einige dieser Interpreten auch in 30 Jahren noch ihr Publikum finden. Aber sowas wie die großen Ikonen der Rock- und Popmusik wird es immer seltener geben. Eben aufgrund eines insgesamt breiteren Angebotes und einer ganz anderen Diversität an Genres, Medien und Vertriebsmöglichkeiten.
     
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    13 Januar 2019
    #14
    Adele!
     
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    13 Januar 2019
    #15
    Sorry, hab ich vergessen - und sofort nachträglich ergänzt. Klar gehören die auch dazu.
     
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    13 Januar 2019
    #16
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    13 Januar 2019
    #17
    Ich hab ne ziemlich grosse Musiksammlung und kenne einiges von obigen Bands (und weiteren "Grössen"). Hab mir letztens mal die sehr alten Alben von Queen und Beatles durchgehört - und da hats wirklich teils Alben mit 1-2 grossenen Hymnen und der Rest ist "Füllung". Klar, die Herzblut-Fans werden alles geil finden. Aber nicht alles passt für die breite Masse, um auch als Hit zu funktionieren. Das ist auch bekannt in der Musikindustrie. Manchmal gibts Überraschungen, dass ne B-Seite etc. doch noch den Überflieger machte.

    Und die Best ofs sind ja teils auch gesammelte Werke aus 20 Jahren Bandgeschichte. Da kommt doch einiges zusammen. (hab jetzt von Queen über 200 Songs auf dem Laptop und das Best-of von 2011 sind 17 Songs)

    Bis die "heutigen" Sternchen so viel Erfahrung und Material zusammen haben, vergeht noch einige Zeit.
     
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    13 Januar 2019
    #18
    Das habe ich gesagt? :confused::grin:
    Na wenn, dann meinte ich damit so Zeug das irgendwie mit Xavier Naidoo auf die Welt gekommen ist. Gibt es in der zeitgenössischen englischsprachigen Musik natürlich auch, James Blunt und Konsorten.

    Aber letztendlich ist das eben eine Frage des persönlichen Geschmacks.
    Ich verachte 'heutige' Musik nicht. Ich finde sogar vieles wirklich gut. Momentan bewundere ich zum Beispiel das riesige Talent von Courtney Barnett, einer jungen australischen Songwriterin, das nur als Beispiel. Oder als ich den leider so jung verstorbenen Elliott Smith entdeckt habe, das war wirklich eine Offenbarung.
    Oder die britische Band Fink aus Brighton, genial.

    Die Dinosaurier habe ich zum Teil auch einfach schon sehr oft gehört, das überrascht natürlich nicht mehr so, obwohl gewisse Klassiker natürlich grandios sind, obwohl angestaubt. Wie vintage wine.

    Ach ja und David Bowie bleibt natürlich der Größte. :love:
     
  • User 155728
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    13 Januar 2019
    #19
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    Zuletzt bearbeitet: 7 März 2019
  • alpaslan
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    14 Januar 2019
    #20
    Alles hat seine Zeit und ich glaube, dass die Frage nicht beantwortet werden kann. 1968 war der Plattenladen der einzige Vertriebsweg, notfalls wurde am Kassettenrekorder aufgezeichnet und es gab später noch die Hitparade.
    Wer heute ein wenig Talent hat und ein wenig PR-Verständnis mitbringt findet sein Publikum wesentlich leichter. Der Markt wird somit breiter und es gibt ungleich mehr Content.
    Zumal Vergangenheit immer in Ausschnitten wahrgenommen wird. Der Blick in die Jahrescharts offenbart manchen Abgrund
    Ich hüpfe einfach durch die Wikipedia. Lied des Jahres 1968 war Heintje mit Mama, Hey Jude von Beatles belegt nur Rang sechs und Peter Alexander ist mit Der letzte Walzer einen Rang besser.Ein Jahr später kommt In the Ghetto von Elvis Presley auf Rang zehn ins Ziel und Mendecino von Michael Holm gewinnt die Jahrescharts. Das relativiert für mich einiges.
     
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