• FreeMind
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    14 November 2006
    #1

    Schadenersatz vom Arzt, wenn Verhütung versagt...

    Jetzt können Eltern bei ungewollter Schwangerschaft den Unterhalt einklagen

    Wenn der behandelnde Frauenarzt Fehler bei der Verhütung begeht, können Eltern jetzt den gesamten Unterhalt für ihr Kind einklagen.
    Dies trifft sowohl auf die Mutter, den Vater als auch den unverheirateten Partner zu, bestimmte der Bundesgerichtshof.
    Die neue gesetzliche Bestimmung beruht auf der Klage einer jungen Frau, die ihren Gynäkologen anzeigte. Das langanhaltende Verhütungsmittel, dass ihr vom Arzt eingesetzt wurde, verfehlte die Wirkung. Sie wurde ungewollt trotz Verhütung schwanger.

    Quelle: http://rhein-zeitung.de/a/ticker/t/rzo293742.html

    -----------------------------------------

    Dazu frage ich mich, ob der Vater auch gegen die Mutter klagen kann, gesetz dem Fall, das sie vergessen hat die Verhütungsmittel einzunehmen.

    Gruss
    AleX
     
  • Shiny Flame
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    23 November 2006
    #2
    So ein Schwachsinn! Jedes Verhütungsmittel hat eine Versagerquote. Kein Wunder, wenn bald alle Frauenärzte nur noch die Pille verschreiben wollen. Wenn die versagt, sind sie wenigstens nicht schuld, sondern können sich auf Einnahmefehler berufen. Ich finds schwachsinnig!

    Und was soll bitte mit dem Kind werden, das dann sein ganzes Leben weiß, dass seine Eltern es gar nicht wollen und jemanden auf seine Existenz verklagt haben?
     
  • unbekannte
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    23 November 2006
    #3
    ich glaub es ging darum das der arzt nicht richtig aufgeklärt hat also über die fehlerquote etc

    sein versäumnis ist fahrlessig und daher trägt er schuld
     
  • Shiny Flame
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    23 November 2006
    #4
    Jeder FA sagt beim Einsetzen von Verhütungsmitteln, dass keines davon hundertprozentige Sicherheit verspricht.

    Ich erinnere mich an einen Fall, wo eine Frau ein Hormonimplantat hatte, schwanger wurde und das Implantat dann nciht mehr aufzufinden war. Sie beschuldigte den Arzt, es nicht eingesetzt zu haben, während er von einem "nächtlichen herauskratzen" oder so sprach.

    Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass lediglich ein Nichtaufklären über Versagerquoten einen Arzt zum Schadensersatz zahlen verpflichtet! Als ich die Spirale gekriegt habe, musste ich ein Blatt unterschreiben, wo sich die Praxis gegen eventuelle statistische Risikofälle absichert - machen die das bei Hormonimplantaten nicht ähnlich?

    Es ist schade, dass der Fall und die hypothetischen Fälle, bei denen geklagt werden kann, nicht weiter ausgeführt werden.
     
  • FMIweb
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    23 November 2006
    #5
    Son Schwachsinn.

    Dann kann man gleich MCDonalds verklagen, weil man vom Essen fett wird.

    Oder Marlboro weil man durch rauchen stirbt..


    Achja... und meinen Arbeitgeber weil ich durch die Arbeit müde werde...

    Und dieses Forum, weil ich durchgehend lachen muss und daher Muskelkater im Bauch bekomme..
     
  • *Cara*
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    23 November 2006
    #6
    Da kann ich auch nur den Kopf schütteln! Ich wünsche mir auch (noch) kein Kind. Deshalb habe ich mir vor einem Jahr die Spirale einsetzen lassen. Ich habe dabei nichts unterschrieben, noch kann ich mich daran erinnern, dass mich mein FA auf diese Fehlquote aufmerksam gemacht hätte.
    Gäbe es jetzt trotz der Spirale ein Kind, käme es mir nie und nimmer in den Sinn, den Arzt deswegen zu verklagen.

    Ich möchte selber auch kein Kind sein, welches nur noch bei seinen Eltern lebt weil die jetzt ordentlich absahnen :kopfschue
     
  • FMIweb
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    23 November 2006
    #7

    Hilft och nix, hatte Muddi auch, das ergebnis der spirale postet gerade in dem thread ^^
     
  • Sunflower84
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    #8
    Also wie ist das jetzt genau?
    Kann man Unterhalt einklagen, wenn die Verhütung versagt, oder wenn man nicht über Fehlerquoten aufgeklärt wurde?
    Das ist ein wesentlicher Unterschied.

    Off-Topic:
    Bin auch ein Trotz-Spirale-Kind.
     
  • FMIweb
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    #9

    :herz: :drool:
     
  • Tamara2303
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    23 November 2006
    #10
    das klingt nach langen zivilklagen abgesehen davon das nach deutschem recht ein kind kein schaden ist und mir erscheint der unterhalt für ein ungewolltes kind wie schadensersatz. aber ich bin kein jurist
     
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    #11
    Ja, aber die Spirale von früher war weniger sicher als jene von heute. Und ich habe ja gesagt, auch wenn die Spirale nun versagen würde käme es mir auf keinen Fall in den Sinn, deswegen den Arzt zu verklagen!!
     
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    23 November 2006
    #12
    Off-Topic:
    vielleicht wollten sie nur sagen verlass dich nicht zu sehr darauf =P
     
  • fractured
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    23 November 2006
    #13
    mir tut nur das kind leid. bei uns stand ein ausführlicher bericht in der zeitung...
    da hat die mutter doch dem kleinen baby die schuld in die schuhe geschoben, dass ihr leben versaut ist, die ehe gescheitert und dass die beiden sich nur streiten...

    so jemand dürfte doch keine kinder kriegen :kopfschue :kopfschue :kopfschue
     
  • unbekannte
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    23 November 2006
    #14

    klingt jetzt blöd aber darum geht es doch bei dem fall irgendwie +gg+
     
  • fractured
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    24 November 2006
    #15
    ja das stimmt, aber ich meine, sie hätte auch die erste tochter nicht kriegen dürfen. die frau ist doch gestört, wenn sie ein kind, was absolut nix dafür kann so verantwortlich für ein missratenes leben macht.

    die andre tochter is bestimmt auch nicht so glücklich mit so einer mutter :kopfschue
     

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