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  • minuschika
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    9 März 2018
    #1

    schlechte Noten im Studium - Zukunft?!

    Hallo liebes Forum,

    ich komme bald in mein 8. Semester in dem ich auch meine Bachelorarbeit schreiben werde um dann endlich fertig zu sein.

    Mein Problem sind die sehr schlechten Noten. Ich frage mich dabei oft, ob es an der Uni liegt an der ich studiere oder ob ich wirklich einfach "dumm" bin bzw. das Studium einfach zu viel für mich war. Es ist halt immer einfacher, die Schuld von sich wegzuschieben ..

    Ich studiere an einer Technischen Uni. Das Fach ist ein Mix aus kaufmännischen und medienwissenschaftlichen Fächern (genauen Studiengang und Uni will ich ungern preis geben).
    Mein Schnitt liegt aktuell bei 2,9 und abschließen werde ich wahrscheinlich mit 2,8 oder etwas um den Dreh. Was meine Uni angeht liege ich mit diesem eher grottigen Schnitt aber tatsächlich im Durchschnitt, wenn man sich die Abschlüsse der letzten Jahre anschaut. Wenn ich es allerdings mit anderen Unis und Hochschulen vergleiche, schneide ich ich sehr sehr schlecht ab.. Ich habe nicht mal Möglichkeit in Deutschland meinen Master anzutreten, weil man mindestens einen Abschluss von 2,5 braucht um überhaupt berücksichtigt zu werden und evtl. angenommen zu werden. Da komme ich auf keinen Fall mehr ran.

    Bei uns fallen die Klausuren immer mit einem Schnitt aus, der um die 3,5 liegt. Manchmal besser, manchmal schlechter. Ich liege bei den Klausuren immer über oder im Schnitt, selten war ich schlechter.. Trotzdem bin ich schlecht. Niemand fragt später danach, wie der Schnitt der Klausur war. Ich kann mich wohl kaum rechtfertigen indem ich sage, dass der Schnitt immer so schlecht war. Dass ich teilweise mit einer 2,7 eine der besten Noten geschrieben habe, interessiert niemanden..

    Ich bin gerade an einem Punkt an dem ich das ganze Studium in Frage stelle. Hätte ich lieber eine Ausbildung machen sollen? Hätte ich an einer anderen Uni oder an einer Hochschule besser abgeschnitten? Soll ich den Master überhaupt noch machen, wenn sich mir die Möglichkeit bietet (in Österreich könnte ich mit Glück einen Platz kriegen)?

    Bin ich einfach nicht schlau genug oder liegt es am System?

    Freunde, die mit mir Abi gemacht haben und im Abi genau den gleichen Schnitt hatten oder teilweise schlechter waren, haben jetzt super Schnitte.
    Von meinen Schulfreunden studieren aber auch wiederum alle Privat, an einer Hochschule oder machen eine Ausbildung.

    Bei einer Privaten zahlt man für gute Noten, da fällt eh nie jemand durch. Bei uns ist eine Durchfallquote von 50% Standard. Eine Hochschule ist um einiges leichter als eine Uni. Ich hatte mal Nachhilfe für ein Fach gesucht und es kam raus, dass die Nachhilfen von der Hochschule einen großen Anteil von unserem Stoff nie hatten. Einer hat mir sogar gesagt, dass das was wir machen um einiges anspruchsvoller und schwerer sei ..

    Meine Freunde an meiner Uni haben ca. den selben Schnitt. Ich falle also unter uns nicht mit meinen überdurchscnittlich schlechten Noten auf ..
    Ich habe mir auch Rezensionen über den Studiengang meiner Uni durchgelesen. Es gibt einige, die das ähnlich sehen..


    Aber was soll ich jetzt machen? Ich hätte eigentlich gerne noch den Master gemacht. Allerdings habe ich Angst, dass meine Noten nicht besser werden - auch nicht wenn ich die Uni wechsel. Bin ich wirklich nicht schlau genug und sollte es lieber lassen? Suche ich nur nach Ausreden für meine schlechten Leistungen oder stimmt es, dass meine Uni einfach strenger bewertet und höhere Ansprüche hat?

    Ich zweifel gerade total an mir selber und bin super geknickt. Ich habe nicht das Gefühl, dass cih auf mich stolz sein kann ..
     
  • JoUndHanna
    JoUndHanna (22)
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    9 März 2018
    #2
    Wen interessieren schon Noten
     
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    9 März 2018
    #3
    Noten sind heutzutage zwar immer noch nicht unwichtig - aber auch bei weitem nicht mehr so wichtig, wie sie es einmal waren.
    Und ein Schnitt von 2,8 ist ja jetzt wirklich nicht so schlecht. Die Kommilitonen mit einem schlechteren Schnitt werden ja kaum später alle auf der Straße sitzen, oder?
     
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    9 März 2018
    #4
    Zumindest bei der Gesamtnote deines Studienabschlusses kannst du das schon. Bei meinem Bachelor-Zeugnis ist die Verteilung der Noten vermerkt. Ich weiß nicht, ob das generell so ist. Viele Master-Studiengänge geben außerdem bei der Note zwei Aufnahmekriterien an, z. B.: entweder die Note 2,0 oder besser oder man muss unter den besten 30 oder 50 Prozent des Jahrgangs gewesen sein oder so. Schau doch mal, ob das für deine Wunsch-Masterstudiengänge gilt.

    Allgemein ist es so, dass der Berufseinstieg die schwierigste Hürde ist. Wenn du einmal drin bist und Berufserfahrung ist, interessieren die Noten keinen mehr - jedenfalls für die meisten Jobs ist das so.

    Ich kenne deine Gedanken gut. Ich habe ein Studium, das ich leider noch nicht einmal besonders gerne mochte, mitdurchschnittlichen Noten abgeschlossen - und dazu habe ich auch noch länger gebraucht. Das war aber alles nicht so tragisch. Das Studium ist aufs ganze Leben gerechnet ein bisschen überbewertet, finde ich. In meinem Bereich hat der spätere Job, solange man nicht in die Forschung geht, wenig mit dem Studium zu tun. Ich habe auch oft überlegt, ob ich nicht abbrechen soll, weil ich doch offensichtlich "das Falsche" studiert habe, weil ich "zu doof" bin und "eh nie einen Job finden werde". Letztlich ist nichts von dem, was ich befürchtet hatte, eingetreten.

    Mach dein Studium fertig, du bist ja in den letzten Zügen. :smile:
    Die Bachelor-Arbeit zählt ja meistens sehr viel, vielleicht kannst du da noch einen 0,1-er mehr rausholen, und dann schaust du einfach, wie es weitergeht. Lass dich nicht unterkriegen, wenn du nicht gleich einen Masterstudienplatz oder einen Job bekommst. Dieser Übergang ist für viele sehr schwer. Durch praktische Erfahrungen (Praktikum, Werkstudentenstelle, ...) kannst du deine Chancen erheblich verbessern. (Falls deine Bachelorarbeit noch nicht geplant ist, kannst du diese auch in einem Unternehmen schreiben. Das kann auch ein Einstiegstor sein.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 März 2018
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    9 März 2018
    #5
    Ich würde mit diesen Überlegungen evtl mal an einen Prof herantreten... Vielleicht auch als Gedankenanstoß, was es für die Studierenden bedeutet, wenn 2,5-Schnitte kaum möglich sind.
    Du kannst jetzt wohl nichts sinnvolleres mehr machen, als den Bachelor fertig zu machen und dann eben zu schauen, wie deine Jobaussichten ohne Master sind oder den Master in Österreich zu machen.
     
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    9 März 2018
    #6
    In welcher Richtung möchtest du denn arbeiten? Hast du da schon eine Idee?

    Meine Erfahrung mit Jobs in Richtung BWL und Medien:

    Schlechte Noten können ein Türenverschließer sein. Wenn du dich mit deinem Bachelor irgendwo bewirbst und hauptsächlich der Abschluss deine Qualifikation ist, sind schlechte Noten einfach schlecht. Bei einigen gerade größeren Firmen kann es sein, dass du generell wegen der Note aus dem Prozess fliegst.

    Noten interessieren aber eigentlich niemanden. Sorge dafür, dass du dich nicht nur mit einer Note bewirbst, sondern über zusätzliche Fähigkeiten verfügst.

    Sprich: Mach Praktika. Such dir eine Werkstudentenstelle. Bilde dich selbst fort in den Bereichen, die dich interessieren – lese dazu z. B. regelmäßig Updates und Inhalte. Bring dir selbst entsprechende Tools und andere Basics wie Präsentieren usw. bei. Versuche, unternehmerische Prozesse und Entscheidungen zu verstehen und zu hinterfragen.

    Dann hast du eine völlig andere Grundlage als nur deine Note und die wird nur noch bei wenigen Firmen ein Ausschlusskriterium sein.
     
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    9 März 2018
    #7
    Das mag vielleicht branchenabhängig sein, aber mich hat im Leben noch keiner nach meiner Diplomnote gefragt.
    Urkunde (ohne Noten) beigelegt und fertig.
     
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    9 März 2018
    #8
    Auch, wenn es schon etwas her ist: ich habe auch an einer Uni studiert, an der generell schlechtere Noten vergeben wurden und weit überdurchschnittliche Abbrecherquoten vorherrschten (so etwas wird dann Elite-Uni... :kotz:). Die Erfahrung war aber: bei mittelgroßen und großen Firmen war in den Personalabteilungen durchaus bekannt, dass eine 3.0 bei uns ungefähr einer 1.5 an Uni xy entsprach. Kleine Firmen aus der Region wussten es ebenso. Schwierig wurde es bei kleineren Firmen in anderen Regionen.

    Meine Erfahrung heute ist, dass es eher so ist, wie reed beschreibt: Noten werden bei Berufseinsteigern beachtet, mehr aber Lebenslauf, Weiterbildung, Praktika-Erfahrung. Auch da nicht unbedingt, was gemacht wurde und wie die Zeugnisse aussahen (die sind eh meist geschönt), sondern die Gesamtheit aus Engagement, das ein Bewerber für seinen eigenen beruflichen Werdegang aufbringt.
     
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    9 März 2018
    #9
    Das laesst sich ruckzuck reinwaschen, indem man einen Auslandsschlenker macht.

    Such Deinen ersten Job irgendwo, wo man die deutschen Noten weder begreift, noch begehrt - aber auch an einem Ort, der so viel Prestige hat, dass man von dort jederzeit mit Heldenruhm zurueckkehren kann.

    Du sagst, Du bist technisch orientiert? Guck Dich schonmal um nach einem Praktikum in Japan, China, Hong Kong, Singapur, Schweden, Norwegen, Finnland, Daenemark, Niederlande, Frankreich, oder USA, und mach das dann. Wenn Du zurueckkommst, wird man neben Deinen Noten dann schon auch sehen, dass Du ein interessantes Auslandspraktikum gemacht hast, Fremdsprache beherrschst, und offensichtlich in einem neuen Umfeld klarkommst.

    Die Art von Firma, die sich von sowas beeindruckt zeigt, ist eindeutig einer, die einfach nur Noten sehen will, vorzuziehen.
     
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    9 März 2018
    #10
    Wenn du nicht eine Karriere an der Uni einschlagen willst, sind eher die Noten wichtig in den Fächern, die du später beruflich verfolgen willst. Bzw. das Ausmaß in dem du bereits auf die Arbeit vorbereitet bist.

    Die besten Noten werden dir nichts helfen, wenn du eine Arbeitsstelle antreten willst, in der du weder praktische noch theoretische Kenntnisse sammeln konntest. Die würden trotzdem die Person einstellen, die zwar schlechtere Noten hat als du, aber sich dafür auf das Gebiet spezialisiert hat.

    Später im Leben gehts halt nicht mehr darum, dass du in irgendeiner Weise für gute Noten belohnt wirst - da gehts nur darum, welchen Nutzen du für deinen Arbeitgeber hast.
     
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  • alycon
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    9 März 2018
    #11
    Lass dich durch schlechte Noten nicht verunsichern! Ich habe meinen Master auch nicht überragend abgeschlossen, bin aber über ein Praktikum trotzdem an eine interessante Promotionsstelle gekommen :zwinker:

    Wichtig wäre halt wirklich, sich trotz eher durchschnittlicher Leistungen von der grauen Masse abzuheben. Wie Tahini schon sagt, lässt sich das sehr gut über Auslandspraktika realisieren.

    Hast du neben deinem Studium vielleicht gearbeitet? Irgendwas, worauf du ggf. sogar deine BA aufbauen kannst? Hast du mit deinen Profs schon über potentielle Themen gesprochen? Ich weiß nicht, wie das in deinem Themengebiet aussieht, aber viele TUs arbeiten mit der Industrie zusammen und bei uns waren die Profs sehr glücklich, Industrie-Bachelorarbeiten zu betreuen, weil es eben auch zeigt, dass der Student Eigeninitiative beweist. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass du dann ggf. schon einen Fuß in der Tür hast - sowas ist nicht zu verachten!

    Und wenn du danach doch an der Uni bleiben möchtest: Ich hatte auch einen Schnitt schlechter als 2,5 im Bachelor. Ich musste ein Motivationsschreiben abgeben (sinngemäß: Die Uni ist toll und hat viele Industriekontakte und aktuelle Forschungsgebiete und ist deswegen toll und ich will hier meinen Master machen weil die Uni toll ist.), zusätzlich gab es eine Komission, die beurteilen musste, ob ich dem Masterstudium gewachsen bin. In meinem Fall (kleine Uni, noch kleinerer Studiengang) kannte ich 3/4 der Komission persönlich. Auch hier gilt: Eigeninitiative wird an der Uni meist belohnt! Einfach mal umschauen, welcher Themenbereich dich interessieren könnte.
     
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  • minuschika
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    9 März 2018
    #12
    Also an meiner Uni könnte ich mich ohne Probleme einfach für den Master einschreiben. Allerdings möchte ich einfach nicht mehr an meiner Uni bleiben ..

    Ich habe nicht das Gefühl, dass die Firmen wirklich wissen, dass der Notendurchschnitt allgemein schlechter ist. Die meisten kennen ja nicht mal die Uni. Es ist keine super bekannte oder renommierte Universität. Wenn man etwas technisches studiert, ist sie wahrscheinlich wirklich nicht schlecht und in dem Bereich wahrscheinlich auch bekannter. Aber in der Medienbranche eben nicht wirklich.

    Ich hab ein knappes Jahr gearbeitet (Praktikum und Werkstudentenstelle). In einem großen Unternehmen, das auch jeder kennt. Ich habe ein echt gutes Zeugnis, aber mir hat es persönlich nicht so gut gefallen. also habe ich mich nicht bemüht weiterhin dort zu bleiben. Das ist eigentlich meine einzige Referenz. Ein Auslandssemester hatte ich nicht gemacht.

    Für den Master müsste man sich schon demnächst bewerben und ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung wo ich mich bewerben soll. Ich bin mir auch unsicher, ob ich wirklich im Medienbereich bleiben wollen würde oder ob ich mich doch nochmal leicht umorientiere. In den nächsten ein, zwei Monaten schaffe ich es aber gar nicht mehr, diese Unschlüssigkeit noch zu klären.
    Wahrscheinlich wäre es tatsächlich besser von der Medienbranche wegzukommen, da diese ja wirklich sehr überlaufen und unterbezahlt ist? Allerdings weiß ich keine Alternative ..

    Mein Plan wäre sonst, dass ich ein Jahr Pause mache und in der Zeit verschiedene Praktika absolviere um einerseits praktische Erfahrung zu sammeln und andererseits mir im Klarem darüber werde, was ich machen möchte.
    Aber das kommt wahrscheinlich auch nicht gut an? Immerhin habe ich dann keinen roten Faden mehr im Lebenslauf und verliere Zeit (obwohl ich eh erst 22 bin)
     
  • froschteich
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    9 März 2018
    #13
    Einfach mal verschiedene Praktika innerhalb eines Jahres zu machen ist in vielen Branchen ein komplett utopischer Plan - bei manchen Studien kriegt man kaum Praktika, vorallem nicht kurzfristig, selbst die unbezahlten.
     
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  • minuschika
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    9 März 2018
    #14
    Wieso ist das so utopisch? Das verstehe ich nicht ganz :frown: Es wären doch dann nur zwei oder drei Praktika? Das kann man doch vorweg organisieren?
     
  • User 107106
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    9 März 2018
    #15
    Ich habe nicht mal einen Uniabschluss (Abbruch) und arbeite grob in deinem Bereich. Hat niemanden interessiert, weil ich genug Erfahrung hatte. Einziges Manko: ich werde schlechter bezahlt, als Kollegen mit einem Master, sondern “nur“ wie Kollegen mit Ausbildung. Aber damit kann ich leben.
     
  • User 103483
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    9 März 2018
    #16
    Machst du deine Bachelorarbeit in einer Firma? Wenn ja, dann könntest du versuchen nochmal in eine gute/bekannte Firma zu kommen. Immerhin hättest du dann schon verschiedenen Referenzen bezüglich der Praxis und vielleicht gefällt es dir in der zweiten besser.
     
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  • froschteich
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    9 März 2018
    #17
    Wie gesagt kommt es da sicher auf die Branche an - in meiner Branche gibts Wartezeiten für Praktika von mind. einem halben Jahr aber meistens sind sie bei weit über einem Jahr. Und das ist auch nur für die Praktika, wo man eigentlich nur Kaffee holen darf, die guten kriegt man nur über Kontakte.
    In anderen Sparten, die nicht so überlaufen sind wie meine, schaut es sicher besser aus.
     
  • User 168370
    Klickt sich gerne rein
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    9 März 2018
    #18
    Weil zumindest in Deutschland seit dem Mindestlohngesetz sämtliche Praktika, die nicht in der Studienordnung eines Studiums ausdrücklich gefordert sind, mit mindestens dem Mindestlohn bezahlt werden müssen. Seitdem ist es noch schwerer, an Praktika zu kommen.
     
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  • User 46728
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    9 März 2018
    #19
    Ich würde an deiner Stelle das Studium beenden und ein Jahr aussetzen. Versuche, dieses Jahr berufstätig zu sein, möglichst komplett - egal, ob Praktika oder Aushilfe etc. Bei einige Unis, insbesondere FHs ist ja sowas gern gesehen. Ausland ist auch immer gut.
    Insbesondere ist der Berufseinstieg später die Hürde, wenn die Noten nicht toll sind. Später juckt das keinen.
    Ein Jahr Berufserfahrung, bestehend aus Praktikum oder Studijob wird in der Regel als recht wenig angesehen. Aber vielleicht hast du Glück, wenn du nicht gerade ein hohes Gehalt erwartest.
    Berufserfahrung zu sammeln ist enorm wichtig, vor Allem, um die schlechten Noten auszugleihen.
     
  • minuschika
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    9 März 2018
    #20
    Also als ich gesucht habe, waren die ganzen Stellen immer erst so drei Monate im Voraus ausgeschrieben. Und in meinem Freundeskreis/Umfeld gab es nur eine einzige Person, die ein schlechtes Praktikum erwischt hatte. Ansonsten waren alle top. Es hat auch kein einziger etwas über Kontakte bekommen.
    Ich glaube dieses Klischee, dass man nur Kaffee kocht, kommt selten vor. Habe ich zumindest noch nie gehört ..

    Ja, das dachte ich mir schon ..
    Aber was soll ich sonst machen?

    Ich könnte mich ansonsten nur irgendwo einschreiben, damit ich mich noch als Werkstudent bewerben kann.

    Für mich war das Jahr schon echt viel. In meinem Studienort gibt es keine Praktika- oder Werkstudentenstellen. Das heißt, ich bin weggezogen, habe gearbeitet und musste die Uni trotzdem irgendwie hinbekommen. Das berücksichtig auch niemand..
    Aber das ist auch ein Grund, weshalb ich da nicht weiter studieren möchte. Es gibt keine Möglichkeit nebenbei praktische Erfahrung zu sammeln, weil der Ort zu klein ist und nichts bietet.


    Nach den Kommentaren bin ich mir noch unschlüssiger, ob Praktika und ein Gab Year eine so gute Idee wären. Ich möchte aber nicht wieder auf gut Glück irgendwo studieren und im Nachhinein erst merken, dass ich mir das ganz anders vorgestellt habe ..
    Oder sollte ich trotzdem schon mal versuchen mich auf feste Jobs zu bewerben?
     

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