Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    19 Juni 2010
    #1

    Seid ihr für ein Zentralabitur oder Individualabitur?

    Ich weiß nicht, wie euer Abitur organisiert war, aber seid ihr für ein Zentralabitur, das vom Ministerium organisiert wird und einheitlich ist, damit der Standard erhalten bleibt, oder für ein Individualabitur, das euer Lehrer selber erstellt, weil ihr die Prüfungsvorlieben eures Lehres gut kennt?
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
    Meistens hier zu finden
    1.467
    148
    269
    nicht angegeben
    19 Juni 2010
    #2
    Ein Zentralabitur, damit die Schulen untereinander vergleichbar sind. Aber es müsste vorher auch zentralisierte Tests geben, damit man / die Lehrer einschätzen können wie man im Vergleich mit den anderen so ist.
     
  • Tigerli
    Gast
    0
    19 Juni 2010
    #3
    Zentralabi.
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.352
    348
    2.227
    Single
    19 Juni 2010
    #4
    Ich bin für ein bundesweit einheitliches Schulsystem mit einem bundesweiten Zentralabi, um einerseits wirkliche Vergleichbarkeit zu schaffen und andererseits allen Schülern größtmögliche Chancengleichheit für die Zeit nach der Schule zu bieten.
     
  • aiks
    Gast
    0
    19 Juni 2010
    #5
    Ein Zentralabitur wäre furchtbar.

    Ich kenn das aus Ungarn, wo dann zur Reifeprüfung Sachen kommen, die man nie durchgemacht hat, weil z.B. einfach keine Zeit mehr war und man dann bangen muss, dass es trotzdem kommt.
    Es wird überhaupt keine Rücksicht auf den Stand einer Klasse genommen und so muss bei einer eher langsamen Klasse alles durchgedroschen werden, wo alle nur noch auswendig lernen und den Sinn nicht verstehen können, weil keine Zeit mehr bleibt etwas zu erklären.

    Es schafft meiner Meinung nach keine Vergleichbarkeit, sondern nur noch mehr Unmut gegenüber Bildung und Schule und sorgt für mehr Unverständnis auf vielen Gebieten, weil der Plan eingehalten werden muss. So verkommt Schule zu einem Vier-Jahres-Plan. Und da hat man ja wirklich schon gesehen, dass der Mist war.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • Riot
    Gast
    0
    19 Juni 2010
    #6
    Schwer zu sagen. Da ich aus Bayern komme, wäre mir ein Zentralabi natürlich gelegen gekommen. :tongue:

    Aber genau da liegt das Problem: Zentralabitur setzt einen deutschlandweit einheitlichen Lehrplan voraus. Dadurch würde in einigen Ländern dann das Niveau sinken, in anderen aber dafür steigen. Ich sehe hier an der Uni, wie extrem sich die Unterschiede zB im Fremdsprachniveau abzeichnen. Sehr viele, die mit einem 1,-Abi nach Bayern kommen, fliegen nach dem 1. Semester aus dem Studiengang, während viele mit einem schlechteren bayrischen Schnitt weitermachen dürfen.

    Insgesamt bin ich aber wohl schon eher für ein Zentralabitur.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    19 Juni 2010
    #7
    Ich hatte kein Zentralabi, aber ich bin dafür. Das setzt aber viel Arbeit voraus, gerade in den Bundesländern, in denen es (noch) kein Zentralabitur gibt. Ich denke, so bald wird es keine bundesweit einheitliche Regelung geben. Leider.
     
  • BABY_TARZAN_90
    Benutzer gesperrt
    1.623
    198
    528
    Verliebt
    19 Juni 2010
    #8
    Ich bin geteilt.

    Zentralabitur finde ich sinnvoll in Fächern, in denen der Erwerb von Methoden und von Wissen im Mittelpunkt steht, über die einigermaßen ein Konsens besteht.
    Das heisst: in Mathematik, Naturwissenschaften und Fremdsprachen. (In Fremdsprachen ist dann auch die Verbindung mit einem offiziellen Sprachtest möglich.)

    In Fächern, in denen der Umgang mit dem Stoff, der Diskurs und das Exemplarische im Vordergrund steht, bin ich gegen ein Zentralabitur.
    Dabei denke ich an die Fächer Muttersprache und Geschichte, wo geprüft auch Philosophie, Ethik usw.
    In diesen Fächern ginge eine einheitlich verordnete Prüfung mit einer Niveausenkung einher. Die Lehrkräfte würden keine Risiken eingehen und einen ängstlchen "Mittelweg" gehen. Regionale Themen, ebenso aktuelle Bezüge würden unter den Tisch fallen.

    Weil ich den Schaden für die Diskurs-Fächer grösser einschätze als den Nutzen für die Stoff- und Methodenfächer, und weil ich mir leider kaum vorstellen kann, dass die Bildungsbürokratie der Differenzierung fähig ist, würde ich mich gegen das Zentralabitur aussprechen. Kontrollierbarkeit und Vergleichbarkeit sind noch keine pädagogischen Konzepte.

    P.S. Ich hatte mein Abitur vor 10 Monaten; es war kein Zentralabitur.
     
  • die Kitty
    Gast
    0
    20 Juni 2010
    #9
    Ich habe ein Zentralabitur geschrieben. Fand es sehr gut. Da meine Schule schon recht anspruchsvoll war, fand ich die Abiturprüfungen leichter als die Klausuren und Wissenslücken hatte ich auch keine. :grin:
     
  • User 50283
    Sehr bekannt hier
    3.103
    168
    441
    nicht angegeben
    20 Juni 2010
    #10
    Ich bin vor allen Dingen dafür, dass die Schnitte mal angeglichen werden. In dem Bundesland, in dem ich jetzt wohne bekommt scheinbar jeder einen 1,x-Schnitt. Sogar die 1,0er sind keine Seltenheit. An meiner Schule (und tendenziell generell in meinem ursprünglichen BUndesland) hingegen ging es bei 1,8 los und ich war in jeder meiner Abiprüfungen trotz wenig bis in einigen Fächern gar keinen Lernens deutlich besser als in den Klausuren davor. Wie unfair ist das bitte bei der Studienplatzvergabe?!
    Also: Ja, ich wäre dafür, dass die Schnitte zumindest fairer vergeben werden. Wies dazu kommt ist mir egal.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    Status des Themas:
    Es sind keine weiteren Antworten möglich.
    die Fummelkiste