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Seid ihr für Steuererhöhung oder -senkung?

  1. Ich bin für Steuererhöhung um die Staatsverschuldung zu senken.

    9 Stimme(n)
    31,0%
  2. Ich bin für die Beibehaltung des jetztigen Steuerniveaus.

    2 Stimme(n)
    6,9%
  3. Ich bin für Steuersenkung um die Konjuktur anzukurbeln.

    18 Stimme(n)
    62,1%
Status des Themas:
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  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    26 Juni 2009
    #1

    Seid ihr für Steuererhöhung oder -senkung?

    Manche Politiker fordern jetzt Steuererhöhung. Andere fordern Steuersenkung. Wofür seid ihr?
     
  • Ich Kann helfen
    Sorgt für Gesprächsstoff
    35
    31
    0
    Single
    26 Juni 2009
    #2
    steuersenkungen!! Wenn sie die steuern nochmal erhöhen, siehst hier bald so aus wie im iran!
     
  • User 78066
    User 78066 (40)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    26 Juni 2009
    #3
    Maus mit Alice im Wunderland: Steuersenkung!

    Maus in der realten Welt: wäre ja schon gut, wenn so bleiben würde, aber ich glaube ja nicht mehr an den Osterhasen. Wer soll das alles bezahlen?!?
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
    Benutzer gesperrt
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    Verheiratet
    26 Juni 2009
    #4
    Ich bin für gerechtere Steuern. Wenn alle nach ihren Möglichkeiten zahlen, dann kann man die Steuern für den Mittelstand senken.
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    27 Juni 2009
    #5
    Wenn mir der Staat plausibel die Notwendigkeit des "Familienzuschlag" erklären kann, bin ich für eine Steuererhöhung :smile:
     
  • User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    3.050
    Single
    27 Juni 2009
    #6
    Vor allem wäre es mal Zeit, die Steuern und Abgaben auszumisten, die Durchführung der gesetzlichen Regelungen auch mal zu überprüfen (meine Freundin arbeitet im öffentlichen Dienst, und da gehen jetzt absichtlich falsche Bescheide zu Lasten von Grundbesitzern raus, weil sie die bei der Stelle fahrlässig nicht kontrolliert kriegen und der Vorsteher lieber auf Beschwerden und Widersprüche wartet!) und mal wieder an den Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schrauben (Mindestlohn z.B.).
     
  • Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    27 Juni 2009
    #7
    Weniger Steuern auf Arbeit, höhere Mehrwertsteuer und KESt.
     
  • chubbymuc
    Gast
    0
    27 Juni 2009
    #8
    Höhere Steuern auf Gewinne aus Aktien- und Spekulationsgeschäften. Daß Manager noch bis zu 10 Jahre danach mit dem eigenen Vermögen für Fehlverhalten haften. Und daß Manager z.b eine Kaution von 3 Monatsgehältern als pfändbare Sicherheit hinerlegen müssen, so lange sie nicht überprüft wurden.

    Die Erhöhung der Mehrwertsteuer schwächt die Kaufkraft. Gerade Familien und mit wenig Einkommen betrifft das besonders stark, denn jeder Mensch benötigt zb. nur eine bestimmte Menge an Salz, egal ob er 500 € im Monat zur Verfügung hat, oder 50.000 €! Meiner Meinung nach wird die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht nur die Rechnungen der Handwerker weiter verteuern, sie läßt auch die Schere zwischen ARM und REICH weiter auseinander klaffen. Zudem müssen dann gerade wieder kleine Bäckereien, Familienmetzgereien, Eisdielen, Restaurants etc. die Preise erhöhen. Das treibt die Kunden noch mehr zu den Discountern oder bald ganz raus aus der Gastronomie, was mit einer weiteren Verödung der Innenstädte und mit noch mehr Arbeitsplatzverlusten einhergeht.
     
  • Garcon79
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    nicht angegeben
    29 Juni 2009
    #9
    Angesichts der dramatischen Lage der Staatsfinanzen sind Steuersenkungen unrealistisch. Egal was die Parteien jetzt beteuern, insbesondere die verlogene Merkel-Union: Nach der Wahl werden kräftige Steuererhöhungen kommen, da gehe ich jede Wette ein. Natürlich wäre es besser, statt mehr Einnahmen lieber weniger Ausgaben zu produzieren, aber dazu hatte bisher ja keine Regierung den erforderlichen Mumm. Man will ja schließlich keine Wählergruppe verprellen, da gibt man halt den Rentnern in Zeiten der Krise die kräftigste Rentenerhöhung seit Jahren oder pumpt 50 Millionen in eine insolvente Firma, damit die ihr gesammeltes Altpapier drucken kann.
     
  • BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
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    nicht angegeben
    29 Juni 2009
    #10
    Eigentlich ist das Grundprinzip klar: Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, macht der Staat Schulden, und wenn es wieder bergauf geht, zahlt er sie zurück. Ist nicht nur opportun, sondern sogar wirtschaftspolitisch sinnvoll. Denn Teil mit dem Schulden machen hat die Politik auch verstanden. Der Rest - :wuerg:

    Aber ich kann immer nur über den Herrn Steinbrück und co. den Kopf schütteln: In der Boomphase heißt es immer: "noch soundsoviel Jahre, und dann haben wir einen ausgeglichenen Haushalt" *selbstbeweihräucher*. Und dann kommt die Krise.
    Klar, dass Steuersenkungen besser für die Konjunktur sind. Aber wenn der Staat selbst in einer guten Phase (2006-2008) nicht in der Lage ist, ohne neue Schulden auszukommen, wird das irgendwann nicht mehr gut gehen. :kopfschue

    Ist bitter, aber um eine Kombination aus Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen werden wir nicht rumkommen. Je länger wir verdrängen, desto härter wird es uns treffen.
     
  • User 77547
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    29 Juni 2009
    #11
    Die Steuersenkungsprogramme sowohl von CDU als auch von FDP sind komplett unseriös. Klar kann man das Steuersystem ändern, kalte Progression abschaffen/reduzieren etc. Aber m.E. geht das alles nur, so lange es unterm Strich aufkommensneutral ist. Also die staatlichen Einnahmen insgesamt nicht reduziert.

    Nichts passt in diesen Roulette-Tisch-Steuerkonzepten zusammen: Steuern um 15 Milliarden senken, gleichzeitig MEHR in Bildung- und Forschunginvestieren (wer DAS glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen), gleichzeitig das absolut horrende Staatsdefizit (das ja durch die Krise nochmal drastischer angestiegen ist als je jemand vermutet hätte) abbauen. Das passt hinten und vorne nicht.

    Die Vorstellung, dass diese Steuersenkungen durch Ankurbelung des Wachstums letztlich zu MEHR Steuereinnahmen führen werden, ist reines Lotteriespiel. Das KANN passieren, MUSS aber nicht.

    Wie wirds laufen: CDU und FDP kommen mit ihrem Wahnwitz durch und bilden eine Regierung, senken zwar die Steuern für bestimmte Bevölkerungsgruppen (natürlich VIEL weniger als vor der Wahl angekündigt...."wir konnten ja nicht wissen, dass es sooooo schlimm um die Schulden steht und die Krise sooooo viel kostet") und erhöhen gleichzeitig die MEHRWERTSTEUER.
    Auf Deutsch: Die aller Ärmsten der Gesellschaft werden überproportional zur Bewältigung der Finanzkrise zur Kasse gebeten.
     
  • Marc1979
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    29 Juni 2009
    #12
    Die Bundeskanzlügnerin hat es doch heute und gestern immer wieder gesagt: Die Mehrwertsteuer WIRD erhöht!
     
  • der gute König
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    29 Juni 2009
    #13
    Volker Pispers: "Die Steuern müssen nicht gesenkt werden, die Steuern müssen bezahlt werden. Was wir uns hier alles leisten könnten, wenn alleine die FDP ihre Mitglieder überreden würde, für ein halbes Jahr auf Steuerhinterziehung zu verzichten..."
     
  • Linguist
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    29 Juni 2009
    #14
    Eine höhere Steuerbelastung der oberen Einkommensklassen kombiniert mit einem klaren Konzept, um Deutschland Step By Step zu entschulden. Ich sehe keine Alternative, in Zukunft die Herausforderung eines ausgeglichenen Haushaltes zu stämmen. Nur wie in der Privatwirtschaft auch, muss der "Schuldner" - in diesem Falle der Staat - beweisen, dass er Mehreinnahmen auch sinnvoll investiert. Den nötigen Willen sehe ich bisher leider noch nicht.
     
  • NonServiam
    NonServiam (38)
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    30 Juni 2009
    #15
    Ich denke, dass erstmal Bildung kostenlos und bezuschusst werden sollte. Nur so wird Deutschland seinen Vorsprung vor Ländern wie China und Indien halten können. Dann sollte der Eingangssteuersatz gesenkt werden und der Spitzensteuersatz erhöht werden.

    Abgesehen davon sollte eine Steuerstrukturreform durchgeführt werden, denn mittlerweile blickt ja niemand mehr richtig durch die wirren Steuergesetze und man kann nur erahnen wieviele Milliarden da verschwendet werden.

    Dann sollte die private Krankenkasse abgeschafft werden und in eine gesetzliche überführt werden. Man sollte diese 2 Klassenmedizin abschaffen. In einem Schritt sollte man auch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen und die Beiträge entsprechend senken, sodass in Zukunft die Beiträge konstant auf niedrigem Niveau bleiben.

    Steuererhöhungen sind meiner Ansicht nach falsch. In der Weltwirtschaftskrise hat Rossevelt auch stark in die Wirtschaft eingegriffen und viel Geld ausgegeben um den Konsum anzukurbeln. Um dann die Neuverschuldung zu drücken hat er die Steuern erhöht, die dann zu einer Depression geführt haben. Der Rossevelt Depression. Ich denke sowas kann nicht unser Ziel sein.
     
  • 30 Juni 2009
    #16
    Wer kein Sozialabbau will, der sollte dafür sein, wer dagegen ist, kann dafür und dagegen sein. :smile:

    In der Schweiz bin ich für eine Steuersenkung und demnach auch für die Konsequenzen, anstatt mehr Schulden zu machen.
     

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