• ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    28 Mai 2004
    #41
    @Eric: Hmm... Aber mit HIV kannst du noch Jahrzehnte leben, ohne Krankheitssymptome.
    Und was machst du, wenn du zwar selbst nicht erkranken kanst, aber die Krankheit übertragen kannst (es gibt gaanz wenige solche Menschen...)?
     
  • made
    made (35)
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    28 Mai 2004
    #42
    seh ich anders

    in meinen augen ist selbstmord feige und egoistisch
    musste selbst mitansehen (naja nicht visuell) wie sich ein kumpel das leben genommen hat nur wegen nem schlechten zeugnis und liebeskummer, das ist auch ein schlag ins gesicht der freunde und der familie (ich rede nicht von der trauer usw., das ist ja klar dass es schrecklich für die "hinterbleibenden" ist, aber auch, dass man sozusagen im stich gelassen wird, und der suizist es sich "leicht" macht und "abhaut"...)
    (klingt alles etwas böse, so mein ichs aber nicht..., so denke ich halt darüber...)

    nachvollziehen kann ich als grund eine unheilbare, und das leben zur qual machende krankheit, meine lebenseinstellung würde es mir persönlich aber auch dann verbieten SM zu begehen...
    dafür genieße ich viel zu sehr das leben...(dazu gehören auch die negativen dinge! und wenn es mir schlecht geht, dann "genieße" ich es trotzdem insofern, als dass es bedeutet, dass ich lebe!)
     
  • User 9364
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    28 Mai 2004
    #43
    Nein. Weil ich als Realist nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, habe ich riesige Angst vor dem Tode. Da würde ich lieber Schmerzen ertragen und hoffen, dass jemand meine Krankheit heilen kann. Auch wenn die Chance noch so gering ist.
    ganz bestimmt nicht. Das ist bestimmt der blödeste Grund sich selbst umzubringen. Schließlich kommt irgendwann wieder ein(e) Neue(r).
     
  • Liza
    Liza (35)
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    nicht angegeben
    28 Mai 2004
    #44
    @krylin: Bin auch Realistin. Und gerade deshalb glaube ich, dass die Wissenschaft weder alles ergründet hat noch alles ergründen kann. Gerade deshalb sage ich, dass ich nicht weiß, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.

    Aber das nur am Rande...

    Hier fallen die ganze Zeit verschiedene Äußerungen, die ich grob gesagt ziemlich eingeschränkt finde. Ich möchte dabei niemanden Bestimmten anschauen, das wurde meistens von mehreren Personen gesagt.

    Zum Einen diese Sache, dass jeder Mensch selbst darüber entscheiden können sollte, was er mit seinem Leben macht, und dass das die Sache der jeweiligen Person ist.
    Meine Nachbarin hat sich vor zwei Jahren umgebracht. Sie hat einen Mann und einen Sohn im Grundschulalter zurückgelassen. Sie war schwer depressiv, hat sich aber geweigert, Antidepressiva zu schlucken, da sie der Schulmedizin nicht vertraute, und hat sich stattdessen an ihrer Homöopathie festgeklammert. Die hat ihr nur leider nicht großartig geholfen.
    Ihr müsst euch das mal vorstellen: Eine Frau mit einem liebenden Mann und einem kleinen Kind nimmt sich das Leben und lädt damit beiden Zurückgebliebenen eine Last ohnegleichen auf... und hat vorher nicht einmal alles ihr Mögliche versucht, um eine Selbsttötung abzuwenden! Wenn das nicht einfach nur mies und egoistisch ist, dann weiß ich nicht, was es sonst sein soll. Es ist nicht jeder nur für sich selbst und sein Leben verantwortlich und kann damit machen, was er will. In dem Augenblick, in dem man Verantwortung für andere Menschen übernimmt, in dem man geliebt wird, tötet man mit sich selbst auch einen Teil von diesen Menschen. Und über das Leben anderer Menschen kann man nicht so einfach verfügen. Ich sehe ein, dass es manchmal nicht anders zu gehen scheint... aber wenn man Verantwortung für andere Menschen hat, sollte man alles tun, um am Leben zu bleiben, weil es auch ihr Leben ist. Manchmal bleibt kein anderer Ausweg; aber wer in so einem Fall nicht alles tut, um einen anderen Ausweg zu finden, handelt meiner Ansicht nach sehr, sehr egoistisch.

    Eine andere Äußerung, die mich stört: Es gebe keinen Grund für Selbstmord. So eine Aussage beweist nur, dass man selbst noch nie in einer derartigen psychischen Extremsituation war - sonst würde man so etwas nicht sagen. Natürlich kann ich niemandem einen Vorwurf daraus machen, dass er noch nie am Rande des Abgrunds stand. Aber solange man nicht hinuntergeblickt hat, sollte man eigentlich nicht die Gründe der Leute, die sich hineingestürzt haben, als "nicht existent" aburteilen - denn im Grunde hat man ja keine Ahnung. Ich kann mich auch nicht in jeden Selbstmörder hineinversetzen.


    Wie ich zu dem Thema stehe... Ich habe noch keinen Selbstmordversuch hinter mir, obwohl es momentan mein bevorzugtes Hobby ist, tiefe Abgründe hinunterzustarren und zu überlegen, was passieren würde, wenn ich spränge. Mit sechzehn war es schonmal eher schlecht um mich bestellt, aber das war noch ziemlich pubertär - im Augenblick geht's mir wirklich mies. Ich werde es trotzdem nicht tun, denn ich habe Menschen, die mich lieben und habe noch nicht alles versucht, um diese vor so einem Schlag zu bewahren. Ich komme mit meinem momentanen Leben absolut nicht klar und habe schon oft gedacht, dass es besser wäre, einfach nicht mehr dazusein. Aber ich werde mich nicht voreilig irgendwelche Hochhäuser hinunterstürzen und damit denen, die ich liebe, riesige Schmerzen zufügen, sondern werde erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, ausschöpfen müssen. Das ist meine Verantwortung gegenüber meinen Mitmenschen.
     
  • december
    december (34)
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    in einer Beziehung
    28 Mai 2004
    #45
    Glaub mir irgendwann werden die Schmerzen zu groß um sie ertragen zu können bzw. zu wollen. Körperlich oder seelisch macht da keinen Unterscheid.

    Ich wollte mit 9 aus dem Fenster springen, konnte es aber nicht weil ich mir selbst nicht auch nochschmerzen zufügen wollte.
    Dannach immer wieder darüber nachgedacht aber nie wieder was in diese Richtung unternommen.
     
  • majra
    majra (41)
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    vergeben und glücklich
    28 Mai 2004
    #46
    @Eric - ich glaube nicht, dass Liza gemeint hat, dass man den Leuten verbieten sollte sich selbst umzubringen. Ich glaub eher, dass es darum geht, dass alle, die gefährdet sind sich umzubringen, schon mal ernsthaft dran gedacht haben z.B., sich klar darüber werden sollten, was sie den Menschen in ihrer Umgebung antun. Sie nehmen ihnen ein Stück Leben weg, das sollte ihnen klar sein. Vor allem, wenn sie einen Partner haben, der sie liebt.
    Deshalb würde ich, solange ich meinen Freund habe, niemals mich umbringen, weil ich befürchten würde, dass er mit dem Schmerz, den ich ihm damit zufügen würde, nicht zurecht kommt. Und das würde ich nicht wollen. Vielleicht hätte ich ihn damit im Nachhinein auf dem Gewissen.
    Ich selbst habe auch schon über SM nachgedacht, zum Glück nie ernsthaft. Was mich auf jeden Fall davon abgehalten hat, war der Gedanke, wie es meiner Mutter ergehen würde, wenn sie mich blutüberströmt in meinem Zimmer vorfinden würde. Was für ein schrecklicher Anblick das wäre.
     
  • spacko
    spacko (44)
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    vergeben und glücklich
    28 Mai 2004
    #47
    Guten Morgen wertes Forum.

    Ja nachdem ich gestern keine Zeit mehr hatte möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen meinen Senf zuzugeben.

    Wenn ich mal für Eric sprechen darf?
    Eine Todesnachricht auf diese Art zu überbringen geht zwar schnell, macht es aber für beide Seiten unnötig schwer. Es gibt „elegantere“ (wenn man dieses Wort hier verwenden darf) Möglichkeiten.
    Es ist hilfreich den Betroffenen einen Moment die Chance zu geben sich auf die Nachricht vorzubereiten. Wenn die Polizei klingelt und die Person öffnet nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
    Wenn ein Polizist mit ernster Miene bittet hereinkommen zu dürfen. Ins Wohnzimmer gehen will und einen dann auch noch bittet sich hinzusetzen sind die meisten Menschen auf das Schlimmste gefasst. Nach dieser „Vorlaufzeit“ wird die Nachricht in den meisten fällen besser aufgenommen. (sogar als „Erleichterung“ wahrgenommen dass die Nachricht endlich raus ist.) Unerlässlich ist jedoch klar zu sagen dass die Person TOT ist. Enstschlafen oder son Zeugs sind kontraproduktiv für die Verarbeitung des Traumas.
    Ich habe beide Varianten miterlebt und ihr könnt mir glauben diese zwei Minuten von der Tür zum Sofa haben einen enormen Effekt. (Und wenn die Person bewusstlos witrd fällt sie nicht um und kann sich verletzen.)
    Ach ja @ Eric es ist auch hilfreich in solchen Fällen Notfallseelsorger oder einen Kriseninterventionsdienst mitzunehmen. Das hilft allen Beteiligten.

    So das dazu, wen es interessiert kann sich ja per PN noch mal melden ich erzähle gern noch was dazu.

    Und das liebe Ogelique zeigt dass du noch nie in einer entsprechenden Situation warst. Jemand der sich Umbringt leidet in diesem Moment Höllenqualen. Schließlich macht er es ja nicht zum Spaß. Ich frage mich manchmal warum Menschen immer der Meinung sind Depressive oder Suizidanten würden nicht raffen was da los ist und irgendwie in einem entrückten Kokon sitzen. Sorry für die harten Worte aber solche Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht für alle die schon mal so weit waren (oder fast)
    Kannst du dir Vorstellen wie es ist auf der einen Seite diesen alles beherrschenden Wunsch zu haben endlich nicht mehr leiden zu müssen. Das verlockende Gefühl dass du mit einem Schritt endlich Ruhe findest und nichts mehr spüren musst?
    Aber im gleichen Moment fühlst du quasi körperlich den Schmerz deiner Familie und aller die dich gern haben, weil du ganz genau weißt, was du ihnen damit antust? Und dieser Schmerz gesellt sich dann zu dem Verlangen und verstärkt es, und wird dadurch selbst weiter verstärkt. Und dann hast du das Gefühl dass es dich innerlich zerreißt und du willst schreien dass es endlich aufhören soll, aber es geht nicht. Solch ein Schmerz sitzt zu tief als das man ihn herausschreien kann.
    Und dann sagst du das diese Menschen in Selbstmitleid versinken? Selbstzentriert, ja. Und zwar so stark, dass sie sich selbst nicht mehr ertragen können. Das sie Abstand wollen von den Schmerzen, aber egal wie schnell sie laufen, den Schmerz nicht abschütteln können, weil sie selbst der Schmerz sind. Weil sie ihn selbst auslösen. Und mit Melodramatik hat das nix zu tun wenn man vor den Zug springt. (DAMIT habe ich llerdings so meine Probleme. Wenn sich jemand Töten will, o.K. Aber bitte so das keine Unbeteiligten zu schaden kommen. Zugführer o.ä.)



    Und ein letztes:
    Ja auch ich bin der Meinung, dass der Mensch das Recht auf freien Willen und Handeln hat. Aber ich werde auch versuchen jeden Menschen von diesem Schritt abzuhalten. Denn jeder Mensch hat ein Recht darauf seine Entscheidung mit ausgebildeten Menschen zu überdenken. Und wenn er nach dieser Phase der Überlegung immer noch springen will ist es einzig seine Entscheidung.
    Ich bin im übrigen auch in der Situation helfen zu müssen. Das Problem ist, man kann nicht sagen: „ich bin nicht im Dienst“ Wenn ich nix tue bin ich dran. Immer und zu jeder Zeit. Verpflichtung zur Hilfeleistung nennt man dass und die ist bindend. Übrigens für jeden Bürger §323c ??? BGB

    So long Gruß
    Spacko
     
  • emotion
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    28 Mai 2004
    #48
    Ich mag dieses Thema "Selbstmord" nicht bewerten ...
    Und auch keinen Selbstmörder.

    Befinde ich mich in seiner Depression, in seiner (für ihn) ausweglosen Lage ?
    Mag sein, dass andere Menschen mit anderem Hintergrund, anderen erlernten Mustern, da locker durch die Lebensphase/Situation kommen, für manch einen ist Geld ein Grund, für den anderen überhaubt nicht, hat er auch noch so viele Schulden.

    Verurteilen möchte ich es nicht, denn dann müßte ich die Gene (Gott ? ), sein Umfeld, sein Elternhaus, seine Schule und was weiß ich noch verurteilen.

    Meinen Unmut Menschen gegenüber richtete sich auch direkt auf diese Menschen.
    Leider damals nur innerlich, aber das ich mich umbringen wollte, wüßte es nicht ...
    Aber umso mehr so manch anderen, z.B. meine Eltern :zwinker:
    Aber ich denke auch öfter mal, wenn ich wieder von einem Suizid hör(t)e, dass ich demjenigen so gern Mut gemacht hätte, mögliche Wege aus dem Dilemma zeigen, den Fokus auf wirklich schönes im Leben zu richten ...
    Für Außenstehende mögen die Gründe trivial erscheinen, aber der Mensch (das ist er halt "nur" ) hat halt Gefühle (nicht alle die ich kenne), und die kann man meines Wissens (noch) nicht (lebensfähig) abschalten, es gehört ein oft langwieriger Lernprozess dazu, der wiederum von Außen (Fachleute) eingeleitet und überwacht werden müsste.
    Dazu fehlt der Gesellschaft wohl oft Geld und Motivation, denn das bringt uns ja nicht vorran (höchstens Menschlich, aber das zählt ja nich) ...

    Edit:
    Wovon ich da sinniere ist natürlich die perfekte Gesellschaft, in der jeder sich verwirklichen kann und aufgefangen wird.
    Das ist nat. Utopie, also wird man nie nur perfekte, funktionierende Menschen haben können (wer weiß was die Zukunft bringt).
     
  • User 9364
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    28 Mai 2004
    #49
    Ich war auch schon an einem Punkt, wo ich dachte, dass es nicht weitergehen kann. Ich hatte physische Schmerzen und konnte aus Angst vor der Zukunft nicht mehr schlafen. Es ging mir richtig dreckig, aber ich habe nie aufgegeben. Und das war auch gut so.
    Ich denke, ich kann sagen, dass es keinen Grund gibt für einen Selbstmord.
    Aber mehr möchte ich darüber auch nicht erzählen.

    @december: Schmerzen kann man mit Schmerzmitteln unterdrücken. Und gegen seelische Schmerzen gibt es auch Medikamente.
    Ich versuche dir heute mal noch eine PN zu schicken, weiß aber nicht, ob ich noch Zeit habe. Ansonsten wird es erst nächste Woche wieder was.
     
  • CreamPeach
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    28 Mai 2004
    #50
    @krylin....schonmal angstzustände gehabt, panikattacken, schwindel? ich hab die seit jahren...und auch medikamente helfen da nicht wirklich. die ursache selbst konnte trotz langer therapie nich gefunden werden....und wenn ich nich zu feige wäre, wäre ich schon lang nich mehr hier. seit fast zehn jahren plage ich mich damit ab und keiner kann mir helfen, aber ich bin immer wieder stolz auf mich, daß ich jeden tag erneut überstehe.

    manchmal habe ich das gefühl, in nem alptraum zu leben.....
     
  • ~LadyMarmelade~
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    28 Mai 2004
    #51
    jeder mensch ist verschieden und deswegen kann ma sowas nicht so verallgemeinern, es kommt doch drauf an wie jeder mit seinen problemen fertig wird der eine is z.B sensibler wie der andere und verkraftet so manches viel schlechter..
    jeder hat andere probleme und jeder sieht sie anders an..
    wenn man zum beispiel körperlich gesund ist aber dauernt mit seelischem zu kämpfen hätte und dass nimmer aushalten könnte, auch wenn das für andere nicht so "groß" erscheinen mag..

    es kommt einfach drauf an wie du an die sache ran gehst und damit fertig wirst..
     
  • spacko
    spacko (44)
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    vergeben und glücklich
    28 Mai 2004
    #52
    Jupp, :jaa:
    sag ich doch: die Zeit von der Tüt zum Sofa reicht aus, dass sich die Leute drauf vorbereiten können.
     
  • emotion
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    28 Mai 2004
    #53
    Leider bezahlen die Krankenkassen nicht mehr die notwendigen Mittel !!!!!!!!
    Kam letztens ein Bericht im TV drüber, Patienten bekommen in einem definierten (sperlichen) Rahmen Medikamente, ist der ausgeschöpft, dürfen sie (wieder) leiden ... :wuerg:
    Bei manchen reichten die Mittel für die erste Woche des Monats ...

    @CreamPeach
    Ich machte auch Angst und Panik durch.
    Und wenn so Schlauberger denken, dann geh doch zum Arzt, der macht das schon, derjenige hat nicht die geringste Ahnung von der Realität.

    Man muß kämpfen, um überhaubt wahrgenommen zu werden.
    Es gibt Wartezeiten von über 1 Jahr (deswegen nutzte ich die Ärsche erst gar nicht).
    Ich kämpfte mich da allein durch, las, fing regelmäßigen Sport an, arbeitete meine Kindheit auf.

    Tia, man wird nicht an die Seite genommen, komm, jetzt helf ich dir.
    Selbst wenn man bei Ärtzten explizit Hilfe sucht, bekommt man nicht mal eben so die Erlösung.
    Medikamente (die ich nie nahm, zum Glück) werden auch nicht immer die erwartete Wirkung haben, da werden verschiedene ausgetestet werden müssen.
    Diese Medikamente haben meist Nebenwirkungen, maxchen müde, aphatisch, motivations und freudelos ...

    @CreamPeach
    Darf ich dir mal PNnen ? :zwinker:
     
  • User 9364
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    28 Mai 2004
    #54
    Natürlich kannst du nicht erwarten, dass dich jemand an die Seite nimmt.
    Dass du schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht hast, tut mir Leid. Ich hatte da nie Probleme.
    Ich habe Medikamente bekommen, die die körperlichen Schmerzen gelindert haben. Und bei mir haben die gut gewirkt. Nebenwirkungen... natürlich haben die welche. Hat jedes Medikament.
    Heute bin ich wieder gesund, nur ein paar Artefakte sind noch übrig.

    Man sollte doch versuchen, aus dem was man hat, noch das Möglichste rauszuholen.
     
  • emotion
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    28 Mai 2004
    #55
    Aber wenn man sich schon überwindet, und nach Hilfe fragt, dann noch förmlich in den Arsch getreten wird (von Fachleuten ? ), so isses ... :angryfire

    Die von mir angesprochenen Nebenwirkungen bezogen sich eher auf Psychopharmaka.

    Deine "ausreichenden" Schmerzmittel bekamst du aber vor den letzten Gesundheitsreformen, oder ? :zwinker:
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    28 Mai 2004
    #56
    Wie gesagt, mit meinen Ärzten hatte ich immer Glück. Gut, der eine war mein Nachbar, den anderen kannte ich auch schon vorher. Vielleicht lags daran.
    Gut, kenne ich mich nicht so mit aus. Meine Probleme resultierten alle nur aus körperlichen Beschwerden. Die psychischen Bauten auch darauf auf.
    Ja, schon lange vor der letzten Gesundheitsreform. Sehr lange davor. :zwinker:
    Aber mit der Zeit stellt sich der Körper auch darauf ein, dass er Schmerzen ertragen kann. Ich merke heute zum Beispiel, dass ich mehr aushalte als andere Leute.
     
  • Dawn13
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    28 Mai 2004
    #57
    Ich sehe das auch so.

    Trotzdem hatte ich in der Pubertät den ein oder anderen Selbstmordgedanken. Ernsthaft an eine Umsetzung hab ich nie gedacht, geschweige denn was in die Richtung getan.

    Rückblickend waren das auch die typischen Probleme, die man in dem Alter halt hat und ich war einfach zu wenig gefestigt, um damit realistisch und rational umgehen zu können.

    Heute könnte ich mir keinen einzigen Grund vorstellen, mir selber das Leben zu nehmen. Auch wenn alles noch so beschissen läuft, früher oder später gibt es in meinen Augen IMMER einen Ausweg.

    Ich sage aber auch, dass ich mich nicht in die Psyche und das Seelenleben anderer Menschen hineinversetzen kann und auch wenn ich es nicht verstehe, so werden Menschen, die das tun, in diesem Moment ihre Gründe haben.
     
  • Dragonlord
    Dragonlord (40)
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    28 Mai 2004
    #58
    Also mir ging es in meiner Jugend auch sehr mies und war seelisch down, aber an Selbstmord hab ich selbst in dieser Zeit nicht in Erwägung gezogen, höchstens abhauen. Ich glaube mein Leben könnte noch so beschissen sein, niemals würde ich mein Leben freiwillig beenden wollen, dafür hänge ich doch zu sehr daran, egal wie mies es wäre...

    LG Matthias
     
  • LiaCat
    LiaCat (35)
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    Verheiratet
    28 Mai 2004
    #59
    Naja, im Grunde nicht. Aber ich kann schon die Leute verstehen, die wissen, dass sie bald sterben müssen und schreckliche Qualen bis dahin erleiden (z. B. durch eine Krankheit o. ä.). Wenn ich eine von diesen wäre und genau wüsste, dass meine Tage gezählt, dann würde ich auch den Weg des Selbstmordes gehen, damit ich die Qualen nicht mehr spüren muss.
    Zudem bin ich ein Mensch, der gerne sein Leben und Sterben selbst in der Hand hat...

    Liebe Grüße,
    Lia
     
  • Ryan|83
    Ryan|83 (37)
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    28 Mai 2004
    #60
    Ogi wenn der jenige durch nen unfall sterben würd wäre es für freunde und angehörige genauso schlimm.. Das mit den auf ne eventuelle Heilung warten is schwachsinn.. ausserdem wurde das beispiel angesprochen das sie mit grauenhaften schmerzen verbunden is..
    Soll der jenige sein eigenes leben weiterleben für andere? weil sie dann unglücklich wären? Diese wunden heilen mit der zeit die leiden der Person aber net.. Klingt vllt egoistisch aber ich finde das is sein recht!
     

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