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  • Juan Milan
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    vergeben und glücklich
    14 Dezember 2007
    #1

    Sex nur mit einem Menschen - Warum???

    Hi,

    die ewige Diskussion. Für mich zumindest!
    Ich kann mich nicht so ganz damit abfinden, dass man gerade bei einer Sache wie Sex, die so viel Spass macht, man sich da nur auf einen Menschen festlegt. Ich mein sicherlich ist Sex in einer Partnerschaft, schön und sicherlich auch intensiver als mit jdm Bekannten. Aber es ist doch viel spannender wenn man mal nicht immer die selbe Route den Berg raufklettert... na klar, man kann sich auch mit einem partner abwechslung verschaffen. aber hm, ich weiß jetzt schon, was hier für gegenstimmen...
    :smile:
    wenn man die verhütung noch ein wenig professioneller anwenden würde, dann wäre doch das auch von der sicht her kein hindernis...

    mfg
     
  • User 48246
    User 48246 (31)
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    vergeben und glücklich
    14 Dezember 2007
    #2
    Wenn du einen Partner hast, der nichts gegen eine offene Beziehung hat - wieso nicht?
    Ist eben nicht jedermanns Sache und man muss ja auch unterscheiden, ob man nur Sex will oder eben Sex und Liebe.
     
  • Juan Milan
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    14 Dezember 2007
    #3
    klar, eigentlich will doch jeder sex u liebe... aber der sex muss ja nicht nur mit einem sein...
    tja, meine freundin ist nicht für sowas zu haben, find ich schade, aber ist wohl zu akzeptieren.
     
  • SexySellerie
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    Single
    14 Dezember 2007
    #4
    Für mich ist Sex eine so intime Sache, dass ich die gar nicht mit jedem, der mir optisch gefällt, teilen möchte.
    Sex hat für mich auch viel mit Gefühlsoffenbarung und Verletzlichkeit zu tun. Ich zeige mich schließlich auch nicht jedem nackt.

    Von daher: Sex möchte ich nur mit dem Mann haben, für den ich starke Gefühle habe. Mich reizen dann auch keine anderen.
     
  • krava
    krava (37)
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    Verliebt
    14 Dezember 2007
    #5
    Auch mit der tollsten Verhütung habe ich einfach kein Bedürfnis danach, mich durch sämtliche Betten zu poppen.
    Sex ist für mich fest verbunden mit Liebe und Liebe kann ich für niemanden empfinden, den ich grade mal eine Stunde kenne. Und ich kann auch nicht merhere Menschen gleichzeitig lieben.
     
  • kagome
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    Verheiratet
    14 Dezember 2007
    #6
    es gibt eben menschen für die sex und partnerschaft zusammen gehört..und für die sex etwas ganz besonderes ist..und dieses besondere möchten sie nur dem einen menschen dem sie liebe geben und teilen...und dabei können sie sich nicht vorstellen das sie das auch mit einem zweiten menschen teilen können...
    sie haben sich eben ganz einen menschen verschrieben...
     
  • laura19at
    laura19at (33)
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    vergeben und glücklich
    14 Dezember 2007
    #7
    Also ich finde, dass man auch mit einem Partner total viel Spass haben kann und es nicht bedeuten muss, dieselbe Route zu fahren..
    Ich wage sogar zu behaupten, dass ständig wechselnde Partner nicht befriedigend sind, da man sich sexuell erst aufeinander einspielen muss.
    Ich kann Sex und Liebe trennen, aber mit Gefühlen bei der Sache macht mir das Fallenlassen viel mehr Spass.
    Aber Jedem das Seine! Wenn ein Single sich erstmal ausleben will, versteh ich das auch
     
  • Ginny
    Ginny (37)
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    vergeben und glücklich
    14 Dezember 2007
    #8
    Sex ist für mich immer auch ein Ausdruck der Liebe, niemals nur körperliche Lust. Und ich liebe nur eine Person ...
     
  • User 31535
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    nicht angegeben
    14 Dezember 2007
    #9
    Ob man es nun zugeben will oder nicht: Die allgemeine Abneigung gegen Polygamie liegt meiner Meinung nach primär an unseren gesellschaftlichen Normen und Werten, mit denen wir schon in früherster Kindheit aufwachsen. Insebesondere Religionen haben in diesem Bereich einen immensen Einfluss ausgeübt.
    Ich schließe mich dabei in keinster Weise von dieser Prägung aus und würde keine offenen Beziehungen eingehen.
    Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass mehrere Partner gleichzeitig grundsätzlich Konfliktpotential wie Eifersüchteleien und Ähnliches liefern.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    14 Dezember 2007
    #10
    Ich brauche das volle Vertrauen um mich einem Menschen ganz hin zu geben.

    Als ich jünger war, hatte ich manchmal Sex mit anderen Jungen, aber im Vergleich zu dem was ich jetzt erlebe war das eher Gymnastikübung kombiniert mir onanieren.

    Dem Berg gebe ich mich eben nicht hin, ich besteige ihn bloss
     
  • kerl
    kerl (55)
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    nicht angegeben
    14 Dezember 2007
    #11
    tja warum eigentlich?
    wir sind ein eingespieltes team, da macht es einfach mehr spass.
    gesellschaftliche prägung würde ich mal ausschliessen.
    ich könnte mir nicht ernsthaft vorstellen mit einer anderen frau sex zu haben, als mit meiner!
    das würde wohl in einem desaster enden!:ratlos:

    lg
    olaf
     
  • many--
    many-- (33)
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    15 Dezember 2007
    #12
    Manche so, manche so. Monogamie ist ja kein der menschlichen Natur eigener Imperativ, sondern ein gesellschaftlicher Standard. Der, historisch betrachtet, zwar in vielen Gesellschaften als Normzustand, aber ziemlich häufig im Geheimen hintertrieben wurde.

    Soll heissen: Mensche müssen nicht mit nur einem Partner ihr Leben verbringen, aber vielfach wurde es als für das Zusammenleben gut erachtet, diese Lebensform als Normalzustand zu installieren (= Ehe Mann/Frau mit Kernfamilie, die daraus erwächst). Aber: polygamie Lebensformen gab es und gibt es. Ehebruch gab es und gibt es.
    Also: der Drang, mit mehr als einem Partner zu verkehren, ob emotional oder geschlechtlich, ist offenbar weder ein Auswuchs der verkommenen Moderne, noch eine unnatürliche Sache.

    Wenn viele Menschen trotz der Tatsache, dass es heute sicher leicht geworden ist, den Drang nach wechselnden Partnern zu befriedigen, weiterhin versuchen, den Einen für`s Leben zu finden, dann kann man sagen: mein Gott, die sind ja noch in alten Moralvorstellungen verhaftet! Oder: da kann wohl jemand Eros und Amor, Sex und Liebe, Emotion und Körperlichkeit, nicht voneinander trennen! ... Aber man kann auch sagen: wenn es historisch belegbar ist, dass Menschen immer geneigt waren, mit mehr als einem Partner Liebschaften anzufangen, dann muss man beachten, dass monogames Verhalten doch trotzdem die Norm war und ist. Offenbar haben Menschen ein recht starkes verlangen, eine besonders emotional starke Einzelbeziehung einzugehen und sind dann auch bereit, ihr Sexleben in dieser Beziehung auszuleben.

    Ob sich die Trends hier historisch verschieben werden, ob Monogamie ausstirbt und Partnerwechsel die Lebensform der Zukunft ist (noch mehr, als sich das schon gegenwärtig andeutet), muss man abwarten.

    Aber Fazit: beide Lebensformen sind offenbar menschlich und haben beide ihr Existenzrecht. Man sollte selber abwägen, was für einen selber das richtige ist (und das auch seinem/seinen Partner/n klar machen!), und andere Menschen in ihrer gewählten Form tolerieren.
     
  • CCFly
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    15 Dezember 2007
    #13
    sex ist für mich nicht befriedigend, ich mach es nur, weil es intim ist und ich die nähe mit meinem partner genieße. für befriedigung brauch ich keinen anderen menschen.
     
  • happy&sad
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    15 Dezember 2007
    #14
    Ich habe generell nichts gegen offene Beziehungen. Wenn sich zwei Menschen darin einig sind, dass sie auch Sex mit anderen haben dürfen ist das vollkommen ok. Nur kann ich es mir nicht vorstellen in einer solchen Beziehung zu leben. Zum einen bin ich zu eifersüchtig um damit klar zu kommen, dass der Schwanz meines Freundes einen Abend zuvor noch in einer anderen war und am nächsten Tag wohl in wieder einer anderen und zum anderen fühle ich mich sexuell nicht zu anderen Männern hingezogen wenn ich in einer glücklichen Beziehung bin. Sex ist für mich nicht nur körperliche Befriedigung, sondern auch etwas sehr intimes, das sehr viel mit Gefühl zu tun hat. Wenn ich Single bin habe ich auch Sex ohne in einer Beziehung zu sein. Klappt wunderbar, aber wenn ich verliebt bin kann ich auf dieses romantische Kribbeln der Partnerschaft nicht verzichten.
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
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    15 Dezember 2007
    #15
    :jaa: :herz:

    Außerdem finde ich die Vorstellung, mit anderen Männern in der Beziehung Sex zu haben äußerst widerlich :wuerg:
     
  • Murdoch
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    15 Dezember 2007
    #16
    Es ist kein Gesetz, dass du Sex immer nur mit einer Frau haben musst! Selbst dann nicht, wenn du ihn einer Beziehung bist. Wichtig ist nur, dass es für BEIDE OK ist. Offene Beziehungen sind heutzutage nix ungewöhnliches mehr.
     
  • einTil
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    15 Dezember 2007
    #17
    @many: hab leider keine Bewertungen mehr für dich offen, aber der Beitrag ist super!

    Liegt ja nur an der mononormativen (== eine 1:1-Beziehung ist normal) Gesellschaft und nicht am Menschen selber.


    Von mir aus soll jeder so viele Partner haben wie er will. Ich "kämpfe" gegen Mononormativität, indem ich jede beliebige Beziehungsform die jemand wählt (solange freiwillig) akzeptiere.
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    15 Dezember 2007
    #18
    Ich bin ein Mann und damit von Natur aus ein Samen- und Genmaterial verbreiten wollendes Wesen.

    Nur ... ich kann denken und weiß, dass meine Art nicht vom Aussterben bedroht ist, wenn ich nicht so viele Weibchen wie möglich befruchte.

    Also kann ich mir die Anstregung sparen, andere Weibchen erobern zu wollen.

    Wenn der Sex mit meiner Partnerin gut ist, dann langt mir das.
    Und da ich weiß, dass sie das verletzen würde, gehe ich dann auch nicht auf Jagd nach anderen Weibchen. Auch wenn es mich manchmal reizen würde.

    Ich glücklich, sie glücklich - beide haben "gewonnen".

    Was will ich denn sonst mehr ?
     
  • Starla
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    15 Dezember 2007
    #19
    Jeder soll die Beziehungsform wählen, die ihn glücklich macht - ich kann es nicht nachvollziehen, was daran reizvoll ist, z.b. eine offene Beziehung zu führen, aber trotzdem toleriere ich es.

    Was ich gar nicht leiden kann, ist Egoismus, der über ein gesundes Maß hinausgeht. Wenn man das Verlangen nach anderen Sexpartnern hat und der eigene Partner das nicht akzeptieren kann, dann muss man eben abwägen, was einem wichtiger ist und entsprechende Konsequenzen ziehen, auch wenn das eine Trennung bedeutet. So bleibt man wenigstens fair.

    Fremdgeher sind für mich Teil der gesellschaftlichen Unterschicht.
     
  • Hasipupsi
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    vergeben und glücklich
    15 Dezember 2007
    #20
    Ich habe ziemliche Probleme mit meinem Körper, da ich mich nicht wirklich wohl damit fühle! Aus dem Grund braucht es eine Menge Vertrauen, um Sex mit jemandem zu haben!
    Allgemein finde ich für mich persönlich sowieso, dass Sex eine Beziehungssache ist und nicht aus purer Geilheit entsteht!
     

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