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  • Bunny&Clyde
    0
    15 April 2005
    #1

    Sexvideos

    Hallo zusammen.
    Uns beschaftigt da eine Frage.
    Wie ist das, wenn ein Ex-Freund noch Sexvideos von seiner Ex hat aber sagt dass er sie nicht mehr hat. Könnte man sie dann juristisch einfordern, oder wären sie dann sein Eigentum. Und ab wann dürfte man sie eigentlich überhaubt machen, 16 oder 18?
     
  • 15 April 2005
    #2
    wie soll man das bitte kontrollieren ob derjenige die noch hat oder nicht?? vll. hat er sie ja wirklich nicht mehr, was ich selbst wenn ich in der situation wäre demjenigen nicht glauben würde. und überhaupt sollte man da irgendetwas juristisch machen könne, würde der sie sowieso verschwinden lassen. is ja alles nicht nachweisbar. und wenn man schon bereit ist son video oder was anders von sich machen zu lassen, muss man sich auch der sache bewusst sein, dass wenn es mal zu ner trennung kommt, dass der andere sie ggf. behält oder auch nicht.
     
  • Rudi67
    Rudi67 (51)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    16 April 2005
    #3
    Hallo, ich möchte mich der Meinung von littlesunshine6 anschließen. Ist immer schwierig, wenn man solche Videos gemacht hat bei einer Trennung zu bestimmen, was damit geschieht. Juristisch hast du sicher das Recht zu sagen, die Videos sind zu vernichten. Die Umsetzung ist halt schwierig. Was willst du machen, wenn er es dir gibt oder löscht, er vorher aber eine Kopie gezogen hat? Da bist du dann machtlos. Ab wann man solche Videos machen darf? Hab da keine Ahnung. Sex ist ja bekanntlich ab 14 erlaubt, Sexvideos anzuschauen aber halt erst ab 18. Ich denk mal, daß das eine Grauzone ist. Ich würd mal sagen, filmen dürft ihr euch, das Ergebnis aber erst ab 18 anschauen.
     
  • Chris84
    Chris84 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    11
    vergeben und glücklich
    16 April 2005
    #4
    hm ich würde sagen auch das erstellen ist erst ab 18 erlaubt. Alles andere sind Kinderpornos.
     
  • EstirpeImperial
    kurz vor Sperre
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    Single
    16 April 2005
    #5
    *räusper*

    Ich bin zwar nicht mehr 17 aber wenn ichs noch wär würd ich mich ziemlich angepisst fühlen mit 17 als Kind betiteln zu werden
     
  • birdie
    birdie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    16 April 2005
    #6
    Aber laut Gesetz ist alles unter 18 minderjährig=Kind. Da kannst du noch so reif sein....
     
  • Bunny&Clyde
    0
    16 April 2005
    #7
    Um das ganze nochmal zu konkretisieren:
    Wir sind ein Paar, volljährig und haben auch nicht vor uns zu trennen.
    Es geht darum, dass der Ex ein Freundin, ihre erste große Liebe, damals Sexvideos gemacht hat als sie 16 war, und das nicht zu knapp. Er war 23 und sie hat alles mitgemacht was er wollte, weil sie zu jung war. Abgesehen davon dass er ein tierisches Arschloch ist und sie die Videos nur vernichtet wissen will, wollen wir wissen, ob er überhaubt Videos machen durfte? Wenn nicht hätte sie wenigstens ein Druckmittel, was nicht heissen soll das sie ihn direkt verklagt.
    Es wäre echt nett, wenn mal jemand wirklich sagen könnte, ab wann es erlaubt ist.
     
  • Rudi67
    Rudi67 (51)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    17 April 2005
    #8
    Also, wenn das so wär, dann dürftest du auch keine Ausbildung machen. Das würde dann unter Kinderarbeit fallen und die ist auch verboten. Kind bist du laut Gesetz nur unter 14, über 14 wirst du in Deutschland laut Gesetz als Jugendlicher bezeichnet.
     
  • Michael87
    Gast
    0
    17 April 2005
    #9
    also, hab grad bei wikipedia nachgeguckt (und mich wundern müssen...):

    EU-Recht:
    Als Kinderpornografie gilt demnach pornografisches Material mit bildlichen Darstellungen echter oder realistisch dargestellter nichtechter Kinder, die an einer eindeutig sexuellen Handlung aktiv oder passiv beteiligt sind, einschließlich aufreizendem Zur-Schau-Stellen der Genitalien oder der Schamgegend von Kindern. Als Kind gilt jede Person unter 18 Jahren.

    Deusches Recht:
    In Deutschland definiert Paragraf 184b StGB Kinderpornografie als pornografische Schriften, die "den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Gegenstand haben". Kinder im Sinne des Gesetzes sind Personen unter 14 Jahren (§ 176 Abs. 1 StGB).
     
  • 17 April 2005
    #10
    Was aber ganz und gar nicht heißt, dass du mit 15 Jährigen beliebig Pornos drehen darfst!!!
    Denke, das sollte jedem klar sein!

    @topic
    ..nur - ob er es durfte oder nicht - was wollt ihr machen??
    Ihn anzeigen - vor Gericht gehen - Haus durchsuchen lassen??? Das kann ja auch kaum in eurem Interesse sein, oder?
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    17 April 2005
    #11
    Mal etwas am Thema vorbei ich finds immer sehr arrogant von volljährigen Personen, wenn diese jeden unter 18 als Kind bezeichnen.
    Ich bin sicher kein Kind mehr, sondern eine Jugendliche. Wird schon seinen Sinn haben, dass es diese Abstufungen gibt.

    @ Topic: naja, verbieten kann man es sicher keinem wenn ein Pärchen ein Sexvideo zusammen dreht, egal ob sie 16 oder 18. Wie das genau rechtlich aussieht weiß ich nicht.

    Aber sowas dann noch Kinderporno zu nennen finde ich reichlich krank.

    Ob man sowas zurückfordern kann, keine Ahnung, haben ja beide einen Teil zu diesem Video beigetragen (ich meine, da sind doch beide zu sehen oder nur sie?) .. Ich denke das ist nur möglich wenn der Ex die Videos z.B verkauft oder öffentlich macht.. aber so.. keine Ahnung.
     
  • Santa
    Santa (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    17 April 2005
    #12
    Würdest du wirklich wegen dieser Bilder vor Gericht (also an die Öffentlichkeit) gehen? Wenn ja, würde deinem Ex als (Mit-)eigentümer wohl ein Recht zum Besitz zuerkannt werden. Nach dem Kunsturhebergesetz darf er sie jedoch nicht veröffentlichen.
     
  • Stonic
    Stonic (42)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    18 April 2005
    #13
    Args wenn ich sowas lese bekomm ich bald zuviel,
    es kommt erstens auf die Art des Videos an.
    Ist nur sie zu sehen kann sie die Videos herausverlangen auf Grund des Rechts am eigenen Bild.
    Sind beide zusehen kann sie zumindest ihre Unkenntlichmachung in den Videos aus de gleichen Recht verlangen.
    Wenn sie zu dem wie du gesagt hast zu der Tatzeit 16 war und er 23 kann dies durchaus einen Straftatbestand erfüllen zumindest dann, wenn er diese Videos veröffentlicht.
    Das rauszufinden dürfte insofern leicht sein, wenn sie die Dateinamen der Videos kennt. EInfach mal bei kazaa oder emule schauen.
    Desweiteren sollte hier aus den oben genannten Gründen eine Herausgabeklage oder Verpflichtungsklage auf Zerstörung bzw. Löschung sämtlicher Kopien unter Strafandrohung erfolg haben.
    Die Löschung der KOpien muß er nachweisen, sie muß allerdings beweisen, daß er noch die Filme hat und das könnte wenn man sie nicht gerade im Netz findet schwierig werden
     
  • Bunny&Clyde
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    18 April 2005
    #14
    Vielen Dank Stonic.
    Du bist der einzige, der mal wirlich was zum Thema gesagt hat und uns etwas weitergeholfen hat.
    Und nochmal an alle: Nein, wir wollen ihn nicht verklagen, aber die Videos gerne vernichtet wissen.
    Vielen Dank für alle weitern Antworten.
    LG
     
  • Ken Guru
    Gast
    0
    18 April 2005
    #15
    Nein, ihr wollt ihn nicht verklagen, ihr wollt nur wissen, dass ihr es könnt und
    würdet es auch nicht machen. Logo.

    Wieder einer dieser Fälle, wo die Sozialisation für den A**** ist, weil der
    Gang zum Rechtsanwalt das Hirn ersetzt.

    Leute, manchmal hilft es, wenn man einfach miteinander redet und so lange
    das Gegenteil nicht bewiesen ist, sollte man Menschen unterstellen, dass sie
    die Wahrheit sagen. Nicht umgekehrt.

    Er sagt, er hat sie nicht mehr. Damit fertig. Bis zum BEWEIS des Gegenteils
    hat er sie nicht mehr, ihr braucht Euch also keine Gedanken mehr zu machen.

    Und der gegenteilige Beweis... wenn ihr den erbringen könnt, ist er so dumm,
    dass er eine Klage verdient hat :link:

    Also: immer runter kommen...
     
  • Santa
    Santa (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    18 April 2005
    #16
    Aus welcher Anspruchsgrundlage kann sie denn Herausgabe bzw. Unkenntlichmachung bzw. Zerstörung verlangen, wenn er die Videos nur privat "nutzt" d.h. nicht verbreitet?
     
  • Stonic
    Stonic (42)
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    Verheiratet
    18 April 2005
    #17
    Aus dem Recht am eigenen Bild das dem Kunsturheberrecht vorgeht wobei hier ein Anspruch seinerseits aus Kunsturheberrecht zu verneinen ist, wenn es sich um Pornographische Darstellungen handelt.
    Hier geht es um den Schutz der Privat respektive Intimssphäre ihrerseits und daher kommt hier ein Rückgabeanspruch in Betracht.

    Nur als Vergleich: Wenn eine Frau einmal mit einem Mann geschlafen hat aber beim 2ten Mal nein sagt ist das ihr gutes Recht und genau so verhält es sich auch bei den Aufnahmen wenn sie ihm gestattet hat diese zu machen und zu behalten und als Wixvorlage zu verwenden ok aber wenn sie das nun nicht mehr möchte ist es ihr Recht ihre Bilder zurück zu verlangen
     
  • Ken Guru
    Gast
    0
    18 April 2005
    #18
    Ich habe da meine Bedenken, ob das so richtig ist. Nicht zuletzt, weil Du
    Äpfel mit Birnen vergleichst. Es geht nicht um die Bitte, etwas zu unterlassen,
    sondern um die Rückforderung einer Sache an der man den Besitz aufgegeben
    hat. Und ob die Frage nach Eigentum an dem Video für die positiv beantworten
    kann, bezweifel ich mal.

    Zu dem kann man auch Pornographie als Kunst vermarkten, es kommt nicht
    zuletzt auf die Schöpfungshöhe an.

    LG
     
  • Stonic
    Stonic (42)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    18 April 2005
    #19
    1. Pornografie kann niemals Kunst sein das ist gerichtlich in Deutschland ausdiskutiert...wenn ich Zeit habe such ich gerne die zugrunde liegende Grundsatzentscheidung raus.
    2. Wie kann man an etwas den Besitz aufgeben was man nie in Besitz hatte??
    3. Das Recht am eigenen Bild ist zwar ein disponierbares Recht, aber nicht in Form eines Gefälligkeitsverhältnisses und ich denke nicht das er die Rechte an den Bildern von ihr in irgendeiner zulässigen Form erworben hat.
    Und da das Recht am eigenen Bild ein verfassungsrecht ist überwiegt es Rechte aus dem BGB auf jedenfall
     
  • Ken Guru
    Gast
    0
    18 April 2005
    #20
    Hmmm... das ist interessant und mir so nicht bekannt (gewesen).

    Sie hätte den Besitz, also die tatsächliche Gewalt ausüben können, indem sie
    das Tape mitgenommen hätte oder das Video auf CD gebrannt und auf der
    Platte gelöscht hätte, etc. Daher war aufgeben wohl ein schlecht gewählter
    Begriff, der aber nur beschreiben sollte, was war: sie war bereit, das Video
    zu drehen und hat es ohne Einschränkung ihm überlassen. Also ist es nicht
    vergleichbar mit der Verweigerung, ein neues zu drehen, wie es nach Deinem
    Vergleich mit dem Sex ja sein müßte. Halten wir also Fest: es ist nicht in
    ihrem Besitz, sie ist nicht Eigentümerin. Und wenn man gemein ist, sagt man
    auch noch, sie ist auf dem Video nur "Beiwerk" ;-)

    Jetzt erklär mir bitte, woraus sich ein Anspruch ableiten lassen könnte?

    Er muss sie nicht erworben haben. Sie hat von sich aus darauf verzichtet.
    Das jetzt zu revidieren, dürfte (ohne Vorwürfe wie Verbreitung von Prono-
    graphie etc.) sehr schwer werden. Oder?

    Also sprich, weiser Mann und lasse mich an Deinen Erfahrungen teilhaben. Ist
    doch mal recht interessant....

    LG
     

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