• Cicero600
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    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #21
    nö, im Christlichen (und ich glaub auch in allen anderen Religionen) will Gott
    die Nr.1 sein. Ist/war aber reell gesehen kaum so. Menschen tun sich einfach
    schwer, etwas, was sie nicht sehen, zur nr1 im leben zu machen.
    Das war schon vor einigen Tauschen Jahren so (goldenes Kalb, etc).
     
  • presti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2004
    #22
    danke cicero, das ist balsam für die seele :smile:
    variante nr.2 schließe ich aus, weil ich durch den glauben ein glücklicherer mensch geworden bin. deshalb versuche ich meinen glauben an gott in "ehren zu halten".
    ich werde halt akzeptieren müssen, dass sie nicht an gott glaubt und ihr es damit selbst überlassen für was sie sich entscheidet.

    also wir gehören keiner "strengen gemeinde" an. meine mum geht allerdings schon zum gottesdienst. ich stehe ehrlich gesagt aber auch nicht so auf kirche und fromme lieder singen etc.

    ich werde meiner freundin sagen, dass ich mich ihr gegenüber intollerant verhalten und sie um entschuldigung beten.
    :zwinker:

    man, mir gehts jetzt schon echt besser!!! :gluecklic MUCHOS GRACIAS
     
  • AntiChristSuperStar
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    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #23
    na also, das finde ich doch mal ne gute entscheidung !
     
  • tigerlady
    tigerlady (39)
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    Verheiratet
    21 Oktober 2004
    #24
    Äh, ist die Diskussion hier echt ernst gemeint? Ich dachte wir wären schon aus der Zeit des Mittelalters raus? :grrr:
     
  • presti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2004
    #25
    diese aussage macht mich etwas traurig... :angryfire
    denn es kann doch wirklich nicht angehen, dass fast die gesammte menschheit den glauben mitm mittelalter assoziiert. für mich ist glaube zeitlos
     
  • Mondkalb
    Gast
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    21 Oktober 2004
    #26
    Das finde ich nicht tolerant! Glaube muss doch nicht unbedingt mittelalterlich sein. Wenn sich jemand im Glauben glücklich fühlt, dann muss das doch nicht heißen, dass er mittelalterliche Ansichten hat...

    Ich finde auch, dass manches in der Bibel wirklich mittelalterlich klingt (unser Religionslehrer meint, das ist nur eine Sache der Auslegung), aber Christ sein bedeutet ja nicht, NUR nach den Grundsätzen der Bibel zu handeln (meiner Meinung nach). Sonst würde ja der Threadstarter jeden Sonntag (oder noch öfter) in die Kirche rennen.

    Ich war auch einmal ziemlich gläubig, aber das war kein Grund für mich, atheistische Grundeinstellungen zu verachten. Jeder soll das machen, was für ihn persönlich richtig ist. Meine Freundin glaubte nicht an Gott, aber das machte nichts: Ich durfte meinen Glauben ausleben, sie ihren. Und wenn jeder das toleriert, kommt man sich auch nicht in die Quere.
     
  • tigerlady
    tigerlady (39)
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    Verheiratet
    21 Oktober 2004
    #27
    Also für mich ist das Getue echt nicht mehr zeitgemäß, tut mir leid. Kann ich echt nicht nachvollziehen. :grrr:
     
  • Mondkalb
    Gast
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    21 Oktober 2004
    #28
    Nun gut, dann ist für dich "das Getue" nicht mehr zeitgemäß, aber dann solltest du trotzdem tolerieren, dass manche ihren Halt im Glauben haben und er ihnen wirklich weiterhilft.

    Es reicht ja, wenn du dir DENKST, dass diese Leute nen Schaden haben, aber dann solltest du sie wenigstens "äußerlich" ihren Glauben ausleben lassen. Find ich.
     
  • presti
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2004
    #29
    christsein ist kein scheinheilges getue. ich halte an moralischen werten fest
     
  • AndreR
    Gast
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    21 Oktober 2004
    #30
    Es geht nicht darum,dass Glaube mittelalterlich ist!
    Aber der Gedanke jemandem den Glauben aufzwingen zu müssen,damit er ein besserer Mensch wird, der sollte weg sein.
     
  • re_invi
    Gast
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    21 Oktober 2004
    #31
    christen sind doch die untolerantesten menschen die es gibt. sie können es nicht akzeptieren wenn menschen die ihnen etwas bedeuten ihren glauben nicht teilen, der glaube steht über allem. das ist sowas von lächerlich.

    ich hätte kein problem damit wenn meine freundin an gott glauben würde, soll sie doch wie sie meint. lass die versuche sie zu bekehren, das klappt nicht. akzeptanz und toleranz sind sehr wichtige eigenschaften einer beziehung. nimm sie wie sie ist oder such dir eine strenge christin.

    einem freund von mir ist genau das passiert. mädel kenngelernt, verliebt, er glaubt nicht an gott, sie schon. er akzeptierte ihre einstellung vollkommen, sie seine erst anscheinend auch, nur nach kurzer zeit hat sie sich von ihm getrennt weil er eben keine "einsicht" zeigt und sie mit ihm keine zukunft sieht.

    echt wenn ich das wort kirche nur höre stellt sich mir alles auf. da bin ich froh dass meine freundin selber denken kann und anderes im hirn hat als gespenster, das macht vieles einfacher und angenehmer.

    invi
     
  • Mondkalb
    Gast
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    21 Oktober 2004
    #32
    Ja, das stimmt auf alle Fälle: Toleranz müssen BEIDE Seiten zeigen. Die Christen müssen akzeptieren, dass manche denken, sie können auch ohne Gott auskommen, die Andersgläubigen müssen akzeptieren, dass die Christen denken, sie können nicht ohne Gott auskommen.

    Aber bekehren ist Schwachsinn. Man kommt wenn dann von selber drauf, dass man an Gott glaubt bzw. dass man nicht an ihn glaubt.
     
  • presti
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2004
    #33
    @andre: bin ganz deiner meinung!

    ich übe aber keinen zwang aus, sondern ich bete dafür und wünsche mir, dass sie auch an gott glaubt.
     
  • tigerlady
    tigerlady (39)
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    21 Oktober 2004
    #34
    Und wieso wünschst du dir das?
     
  • AndreR
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    21 Oktober 2004
    #35
    @presti
    Zwang kann man sich auch selbst machen, den übst du damit unbewußt auch auf deine Freundin aus...

    @tigerlady: Gute Frage, auf die Antwort warte ich auch
     
  • waschbär2
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    21 Oktober 2004
    #36
    Ich bin zwar Atheist, aber ich stehe zu 100 % hinter den Beiträgen, die AndreR hier geschrieben hat !!!

    Ich finde es traurig, wenn Menschen ihren Glauben (oder Nicht-Glauben) anderen aufzwingen wollen. Das ist nämlich die höchste Form von Intoleranz gegenüber anderen. Und das setzt sich nämlich auch in anderen Bereichen des Lebens (soziales Verhalten, Politik, Wirtschaft etc.) fort.

    Und @threadstarter:
    Wenn du überzeugter Christ bist, dann gehe ich davon aus, dass du daran glaubst, dass Gott ALLE Menschen liebt. Auch die, die nicht an ihn glauben.
    Warum sollte "er" dann was gegen deine Beziehung haben ?
     
  • Soap
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    21 Oktober 2004
    #37
    Ich würde mir an Deiner Stelle mal darüber klar werden, warum Du das willst und was daran besser wäre, für sie und für Dich. Ich denke, es würde nichts verbessern, wenn Du es wirklich schaffen solltest sie zu "bekehren".

    Sie ist doch kein schlechterer Mensch deswegen, oder?

    Mein Papa ist evangelischer Pfarrer. Meine Mutter war früher katholisch und ist jetzt evangelisch. Diese Entscheidung hat sie aber für sich selbst getroffen, weil sie sich aus bestimmten Gründen von der katholischen Kirche trennen wollte. Der Glaube ist ja im Grunde derselbe und den hat sie noch. Diese Entscheidung kam von ihr aus und ganz ohne Zwang. Mein Vater hätte auch nichts dagegen gehabt, denke ich, wenn sie katholisch geblieben wäre.

    Ich persönlich finde:
    Man kann niemanden zu einem Glauben bekehren. Das kommt vom Inneren des Herzens. Dir hat der Glaube vielleicht in vielen Lebenslagen geholfen und Dich gestärkt. Aber nicht jeder braucht das und nicht jeder fühlt so.
    Ich finde sogar, dass bei vielen Menschen der Glaube einfach anerzogen wurde. Stell Dir vor, Deine Mutter hätte eine andere Konfession gehabt als jetzt. Dann wärst Du nun in dieser Konfession gläubig. Wäre Deine Mutter nicht gläubig, dann wärst Du es jetzt vielleicht auch nicht.

    Ich weiß nicht, was eine Bekehrung bringen sollte. Deine Freundin akzeptiert Deinen Glauben. Akzeptiere Du also auch ihren Glauben. Ja, sie hat einen Glauben, ob er nun mehr wissenschaftlich ist oder eher biblisch, ist doch egal.

    Zwing sie nicht zu etwas. Das ist kein christliches Verhalten, sondern im Gegenteil sehr unchristlich. Für mich vermittelt der christliche Glaube (sehr gläubig bin ich eigentlich nicht mehr, obwohl ich pfarrerssohn bin), dass jeder Mensch gleich ist und dieselben Rechte besitzt und man keinen Menschen in seinem Geist verändern kann.

    Mein Papa zwingt mich auch nicht zu irgendwas. Ich gehe nur noch Weihnachten in die Kirche, um es mit meiner Familie zu feiern. Er lässt mich so wie ich bin und lässt mich meinen Glauben selbst bestimmen. Das glauben mir viele nicht, weil sie vielleicht ein altes Bild von Pfarrern haben.
     
  • smithers
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    21 Oktober 2004
    #38
    Und ich sage es doch, Religion – und es ist FAST egal welche Du nimmst – ist intolerant. Ich kann Dich ja verstehen, wenn Du gläubiger Christ bist. Es ist auch gut, wenn man seinen Glauben hat, aber versuche niemals jemand diesen Glauben aufzuzwingen. Du kannst mit deiner Freundin reden, Du kannst ihr die Vorteile deines Glauben zeigen, aber.... Du kannst nur hoffen das sie deinen Glauben versteht, mehr geht nicht! Sie zu „Bequatschen“ an deinen Gott zu glauben, käme einen Verrat eurer Beziehung gleich. Ich akzeptiere Menschen wie sie sind, ob sie Dick, Dünn, groß, klein, Behindert oder sonst etwas sind, es sind in meinen Augen Menschen – alle gleich!
    Ich glaube Du bringst zwei Dinge gewaltig durcheinander, nämlich dein Religion und das „glauben an Gott“ – oder ähnliche Wesen. Das sind so unterschiedliche Dinge, die haben so wirklich gar nichts gemeinsam. Gott akzeptiert jeden Menschen, ob gläubig oder ungläubig, das spielt für ihn keine Rolle ! Du machst da einen Unterscheid, das ist typisch Religionsabhängig und ein Zeichen für mich, dass Du nicht verstanden hast was glauben bedeutet und was es bedeutet nach christlichen Tugenden zu leben.
    Nach welchen „Gesetzestexten“ willst Du leben – altes oder neues Testament ?
    Schon alleine da fängt es an. Man hat Dir eine Religion – wahrscheinlich waren es deine Eltern – gegeben und hast sie so geschluckt wie sie kam. Hast Du Dich auch wirklich mal mit allen auseinander gesetzt was so mit den Begriff „Christentum“ zu tun hat. Wenn ja, wirst Du auch stellen in der Bibel finden, die Dir den Freiraum für deine Beziehung einräumen werden. Ich würde Dir eines empfehlen und das habe ich auch getan bevor ich aus der Kirche ausgetreten bin – Suche Dir einen Priester / Pastor und rede über deine Bedenken. Wenn er neutral ist wird er Dir viele Sichtweisen aufzeigen mit dem Du auch etwas anfangen kannst.

    Und noch etwas. Ein guter Freund und der ist nun gar nicht gläubig hat zwar nicht kirchlich geheiratet, aber die Kirche hat für ihn und seine Frau eine Dankesgottesdienst – nur für die beiden veranstaltet. Weißt Du was der Priester beim Eheversprechen gesagt hat:
    „Ich kann unsere Religion teilweise nicht verstehen. Sie verbietet diesem jungen Paar sich vor unseren Schutzpatronen das Ja-Wort zu geben. Leider kann ich euch nicht die Fragen stellen, dass verbietet mir die Kirche, aber vor Gott sind alle gleich und ihr könnt euch selbst das Ja- Wort versprechen. Gott wird euch zu hören und er wird sehen, das ihr zusammengehört....

    Und das von einem Priester, gut der hatte lange Haar und war nun so gar nicht konservativ, ich habe noch ungefähr drei Stunden mit ihm palavert. Er sagte ebenfalls zu mir. Dir Kirche muss lernen Tolerant zu sein. Sie kann nicht von jedem Menschen fordern, dass sie nach ihren Gesetzen lebt, das wäre vermessend und anmaßend. Und genau das wollte ich euch sagen im Gottesdienst: Sei Tolerant und ehrlich zueinander, und lasst anderen die Raum zum freinen atmen......denk mal drüber nach..... ist es Dir wirklich wichtig, dass deine Freundin deinen Glauben annimmt, oder willst Du nicht lieber diesen Menschen so nehmen wie Gott ihn Dir bekannt gemacht hat.

    Und wie schon gesagt – ich habe keine Religion – aber das verbietet mir nicht meinen persönlichen Glauben an Gott. Wer will schon von sich behaupten die richtige Lebensweise – also die Gott am besten gefällt – gefunden zu haben...........

    Nachdenklichst

    smithers
     
  • BadDragon
    BadDragon (43)
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    21 Oktober 2004
    #39
    Die da währen?

    Mir fällt bei Kirche irgendwie nur noch wenig ein

    - Kreuzzüge
    - scheinheiliges "gelaber"
    - auslegung der Bibel wie mans gerade mal so braucht
    - schwachsinnige Argumentation gegen Verhütungsmittel in der dritten Welt
    ect ect.

    Ist fuer mich nicht wirklich moralisch alles ... aber nun ja ...
     
  • Soap
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    21 Oktober 2004
    #40
    Kirche - Religion - Glaube - Geschichte
    Das sind vier paar Schuhe.

    Langsam werden alle Beiträge hier intollerant. Schonmal einer bemerkt?

    Jetzt regen sich die, die sich einer Kirche, einer Religion oder einem Glauben angehören, über die auf die es nicht sind.
    Und die die es nicht sind regen sich über die auf die es sind.

    Also sind alle wieder gleich und hauen sich die Köppe ein. Schöne heile Welt. Schon wieder ein Heiliger Krieg? :grin:
     

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