• BadDragon
    BadDragon (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    653
    103
    3
    Single
    21 Oktober 2004
    #41
    Ich rege mich ueber niemanden auf :smile:

    Von mir aus kann JEDER glauben was er will, solange er mich glauben laest was ich will!
    Fakt ist fuer mich nur: Für den persönlichen Glauben (egal wie ausgeprägt dieser ist) braucht man keine Kirche.
    Zum beten und an Gott denken (wenn man das denn tun moechte) braucht man nicht mal auf die knie fallen und die Haende falten das geht auch ohne wunderbar.
    Ich wunder mich auch nicht ueber die Menschen die in die Kirche gehen ich wundere mich nur dann wenn die Kirche nun schon vor der Liebe/Beziehung steht und durch die Kirche die Beziehung/Liebe in irgendeiner weise in Frage gestellt wird.
     
  • Soap
    Verbringt hier viel Zeit
    1.180
    123
    2
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #42
    Der Meinung bin ich auch. :zwinker:
    Aber ich fand die Argumentation von wegen Kreuzzüge usw. etwas weit hergeholt.
     
  • presti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    21
    86
    0
    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2004
    #43
    ich muss feststellen:
    hier im www sind sehr viele geistreiche menschen unterwegs, die der art gut argumentieren können, dass von zweifeln geplagte menschen wie ich, die sich über eine thema informieren wollen, am ende fast gar nicht mehr sicher sind welchen standpunkt sie überhaupt vertreten.
     
  • Celina83
    Celina83 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.336
    121
    0
    Verheiratet
    21 Oktober 2004
    #44
    By the way: Jeder glaubt an irgendwas und solange es nicht zu extrem ist, ist es meiner Ansicht nach okay... Wenn sich manche Leute mehr mit dem christlichen Glauben befassen wuerden, wuerden sie vielleicht verstehen, warum dieser Glaube einen Menschen so ueberzeugen kann... Bin selbst nicht mehr in der Kirche, aber trotzdem auch nicht ungläubig...

    lg
    cel
     
  • BadDragon
    BadDragon (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    653
    103
    3
    Single
    21 Oktober 2004
    #45
    Genau darin liegt immer die "Kunst" seinen eigenen standpunkt zu finden mit ihm leben zu koennen und ihn vertreten zu koennen. :smile:
     
  • Tomcat25
    Gast
    0
    21 Oktober 2004
    #46
    Der Glaube hat nichts mit dem Mittelalter zu tun, aber die RK Kirche. Denn genau da ist sie stehengeblieben.
    Jeder Mensch braucht eine Orientierung und Werte nach denen er leben kann, dass sollte die Aufgabe der Kirche sein. Leider werden die Antworten auf aktuelle Fragen höchstens noch in den Gemeinden vor Ort diskutiert und von "Oben" kommen immer nur die alten Meinungen und Regeln nach denen niemand gefragt hat.
    Aber zu deiner Frage. wir können dir hier nur einige Vorschläge und Alternativen aufzeigen. Was du am Ende daraus machst ist deine Entscheidung.
     
  • Cicero600
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #47
    was alles rauskommt, wenn Leute über Dinge/Ansicht/Personen urteilen,
    von denen sie nicht die Geringste Ahnung haben.

    Könnte dem bitte jemand bitte erklären,
    dass seine aufgeführten Punkte schon nicht das Geringste
    mit Glaube im eigentlichen Sinn zutun hat? *grumel*

    Mir fällt auch auf, dass viel Glauben mit Religion gleichsetzen.
    Das ist falsch. Glauben hat nix damit zutun,
    dass ein 84-jähriger jährlich von der Kanzel sabbert und gegen Schwule ist.
    Glauben hat nichts mit Rosenkranz und Kirche laufen zutun
    (wenn auch die Idee der Kirche ursprünglich gar nicht so schlecht war).
    Glaube ist auch nicht nur eine "Lebenseinstellung", deren man sich
    rühmen kann. Christen sind keine besseren Menschen (sind nur besser dran :smile: ).

    Vielleicht, irgendwann bei einem Bier unterm Sternenhimmel,
    kann man sich Fragen stellen wie "Woher, wohin, ..."...
    Schaltet man dabei vielleicht noch ein bisschen seinen Hausverstand
    ein und stellt ggf. die Postulate der Schule/Medien in Frage,
    finde ich es bei Gott nicht "mittelalterlich" an einen Schöpfergott zu glauben.

    Find eher das ständig veränderte Weltbild unserer Physiker und Astronomen
    langsam nicht mehr glaubwürdig.
    Vielleicht kann man ab nun irgendwo die Schlagzeilen der Bildzeitung
    bezüglich des Glaubens weg lassen, um den Thread nun nicht unnötig aufzublasen ...

    cicero
     
  • BadDragon
    BadDragon (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    653
    103
    3
    Single
    21 Oktober 2004
    #48
    @Cicero600: Kannst ja normal meinen Post lesen.

    Denn da steht _nicht_ "Mir fällt bei Glauben irgendwie nur noch wenig ein"
    sondern "Mir fällt bei Kirche nur noch wenig ein"
     
  • Cicero600
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #49
    und wieso diese ganze "Sülze" in einem Thread "Sie _glaubt_ nicht an Gott" ???

    Sorry, ich bekomm bei so 08/15 Argumenten und Bierstammtischschimpfereien
    nur immer sooo einen Hals
     
  • Soap
    Verbringt hier viel Zeit
    1.180
    123
    2
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #50
    das meinte ich auch als ich meinen post schrieb...
     
  • smithers
    Verbringt hier viel Zeit
    1.350
    121
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #51
    Immer ruhig und tolerant miteinander sein. ich bin auch kein Religions- bzw. Kirchenmensch, bin aber gläubig. Es gibt wege diese zu trennen. und soviel sein mal gesagt cicero666 ich stimme Dir hier mal wirklich zu, auch wenn ich die andere Seite vertrete!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    DU sollst deinen Standpunkt auf alle fälle behalten, aber in meinen Augen ist es verkehrt zu versuchen jemanden von seinen Glauben zu überzeugen. Gut ist es sich mit dieser Materie auseinander zu setzen, ich finde es wichtig, gerade bei euch, weil "zwei Welten" aufeinadner treffen. Was ich eigentlich sagen möchte:

    Es ist doch egal was für ein glauben - sofern deine Freundin eine hat - man hat. Der Mensch sollte mit seinem Herzen sehen und nicht mit der Bibel. Schön ist es wenn beide den gleichen glauben haben, aber leider ist es nicht immer so. Auch das Christentum gibt Freiräume für solche Konstellationen. Es ist doch auch egal wenn deine Mum sagt, es wäre schön wenn sie auch gläubig ist. Gut, den Wunsch darf sie äußern, aber mehr darf sie nicht fordern, weil es dann in einer Unterdrückung enden würde und das möchtest Du einen Menschen den Du liebst sicherlich niemals antun. Glauben, Religion und Kirche sind Dinge, die kommen von innen heraus, es gibt zwar „Gesetze“ die man in dieser Gemeinschaft akzeptieren muss, aber eine Gemeinschaft die nicht andere akzeptieren kann macht sich gottähnlich – sie stellt sich nämlich über all diesen Dingen. Unser gesunde Menschenverstand verbietet uns eigentlich jemanden etwas „anzutun“ was wir selber nicht an unseren eigenen Körper erfahren möchten. Es ist solange legitim, solange es ein Wunsch ist, sollte man etwas in einer Beziehung zum Zwang machen, wäre das unfair.
    Du sagtest, Du würdest Dich schlimm fühlen wenn Du Sex mit einer Freundin hattest, und die Dich doch wieder verlassen würde. Das ist sehr schwer zu bewerten und vor allem hat gerade diese Sache zwei Seiten: Einmal verbietet es wohl deine Religion Sex vor der Ehe zu haben, auf der anderen Seite habt ihr es trotzdem getan. Nun ist da das schöne Gefühl des Sex und auf der anderen Seite deine Religion die nein dazu sagt. Nun,......ich möchte Dich nun wirklich und in allen ernste etwas fragen:
    Wer nimmt Dich in den Arm wenn Du traurig bist ?
    Wer pflegt Dich wenn Du krank bist ?
    Wer zeigt Dir die Welt mal aus einen andern Blickwinkel ?
    Wer kocht Dir etwas zu essen wenn Du Hunger hast ?
    Wer wärmt Dich wenn Dir kalt ist ?

    Ich könnte lange so weitermachen. Die Antwort ist ganz Klar: Deine Frau / Freundin ist es die Dir diese Dinge zeigt. Klar kann die Religion Dir helfen, aber sie kann halt nur ergänzen und nicht ersetzen. Das ist glaube ich ein springender Punkt. Benutze doch beide Quellen der Energie. Glaube an deinen Gott, glaube an deine Religion, aber glaube auch an die Liebe die Dir deine Freundin gibt. Respektiere sie, genauso wie Du deinen Glauben respektierst. Sie soll nicht mit Gott auf einer Stufe stehen, dass wäre nicht richtig, aber sie steht gleich kurz danach. Sie ist m.E. in deinen Leben genauso wichtig wie deine Religion.

    Ich hoffe ich konnte Dir vermitteln was ich meinte. Es liegt mir fern Dich intolerant zu bezeichnen, noch möchte ich Dich bekehren – ich bin neutral ! Wenn ich ein Gleichnis besser umschreiben soll, dann schreibe mir das und ich versuche Dich mal mit meinen Augen sehne zu lassen.

    smithers
     
  • daedalus
    daedalus (40)
    Teammitglied im Ruhestand
    869
    113
    50
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #52
    edit: Missverstaendnis mit dem Threadersteller, ich hab ihn oder er mich falsch verstanden :smile:
     
  • chantal
    Gast
    0
    21 Oktober 2004
    #53
    Denke auch nicht das man jemanden dazu bringen kann an gott zu glauben. Entweder du findest dich damit ab oder suchst dir am besten jemand der so denkt wie du. Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, aber wenn dir das so wichtig ist würd ich mal drüber nachdenken. War auch mal kurz mit jemanden zusammen der wollte das ich genauso gläubig werde wie er. Das hat dann alles kaputt gemacht.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
    Teammitglied im Ruhestand
    869
    113
    50
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #54
    Bitte beachten, dass mein letzter Post editiert wurde
     
  • Cicero600
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #55
    @smithers Ich fand deinen Beitrag sehr interessant und "schön neutral" :smile:
    So kann man dieses Thema wieder besser "breitdiskutieren" :smile:
    Auf n paar Dinge möchte ich noch aus meiner Sicht heraus eingehen:

    Find ich nicht, denn des Menschen Herz ist nicht unbedingt
    die Messlatte für alles. Wie auch?
    Was würde dabei rauskommen, wenn mir nach dem Herz eines Mafiabosses
    tanzen würden? (ja, blödes Beispiel). In seinem Herz ist es gut,
    manchen Leuten einfach Betonschuhe zu verpassen - toll.
    Man sollte einfach mal im Zweifelsfall in die "Lebensanleitung" (alias Bibel) des Typen,
    der (wenn man so glauben will) uns erschaffen hat, gucken.
    Ein Problem dabei ist nur immer die Auslegung: zB wer in Gottes Namen
    hatte bitte mit dem Scheiss "kein Sex vor der Ehe" angefangen??! :---)

    Was ich weiss, stammen das ganze Gesetzesbuche irgendwo von der Bibel ab(?)

    Glaube an sich ist auch nicht nur ein Regelwerk,
    welches ein zusammenleben ermöglichen soll.
    Wenn das alles Stimmt, das mit dem Gott-Zeugs,
    dann hat das Auswirkungen. Angefangen hier im jetzt
    bis in die Ewigkeit.


    Fully ack :smile:
    Besonders der gegenseitige Respekt ist sehr wichtig!

    Doch legt man sein ganzes Leben, und alles was einem wichtig ist
    in diese Wiege der Eher/Partnerschaft - was passiert wenn die Aufhängung bricht?
    Und leider bricht nunmal jede zweite Ehe.
    Da find ich es gar nicht so blöd, "sein Leben" an einer
    höheren Instanz festzumachen.

    Also so n scheiss und dahergelaber kann der Christliche Glaube nicht sein,
    wenn er nun schon 2000 Jahre Anfechtung ohne Widerlegung seiner
    Aussagen überstanden hat :smile:

    kommem wir vom Thema ab? :smile:

    @Threadstarter: Lieb dein Mädl, lernt euch kennen, versucht es zusammen
    und nimm dir immer wieder mal eine Stunde für dich, um deinen "Kurs" zu checken.
    Wie es dir in der Beziehung geht.
    Wie es dir im Glauben geht.

    Du findest schon einen Weg :smile:

    cheers, cicero
     
  • smithers
    Verbringt hier viel Zeit
    1.350
    121
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #56
    SInd viele gute Ansätze die Du mir bietest. Man sieht man kann dieses Thema wirklich auch kontrovers diskutieren und vorallem würde ich da jetzt wirklich gerne einsteigen, aber ich habe meinen Feierabend in greifbarer Nähe.

    Darum schließe ich mich deinem Schlußsatz voll und ganz an !

    Es ist uns wieder bewiesen, wir alle können nebeneinander existieren - glauben oder nicht glauben - wir leben alle in der gleichen Welt.

    Wünsche noch einen schönen Nachmittag, ich mach jetz Feierabend :smile:)

    smithers
     
  • Cicero600
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #57
    *löl* ja, ich muss mich nun auch verabschieden.
    Muss mich noch um die Arbeit kümmern :smile:

    Deinem Abschlusssatz schliesse ich mich natürlich an :smile:
    Wir kommen sowieso erst "danach" drauf, was nun wirklich läuft :zwinker:

    cicero
     
  • BeeInLuv
    BeeInLuv (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    547
    101
    0
    Verheiratet
    21 Oktober 2004
    #58
    Ich glaube auch, dass es schwierig sein kann, wenn einer gläubiger ist, als der andere oder überhaupt gläubig ist. Man muss schon sehr tolerant sein können, um dann nicht in Streit zu geraten...
    Ich bin froh, dass mein Süßer auch aus der Kirche ausgetreten ist...

    Ich war anfangs sogar verunsichert, da ich eben überzeugter Atheist bin und nicht wußte, wie er darüber denkt... als ich dann hörte, dass er schon lange nicht mehr in der Kirche ist, war das richtig erleichternd...
    ich bin zum Beispiel mit meinem Ex auch hin und wieder darüber gestolpert, da er eher gläubig ist und auch seine speziellen Vorstellungen über einen "Gott" hatte...
     
  • ichhalt
    Gast
    0
    21 Oktober 2004
    #59
    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott !
     
  • Cicero600
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    0
    nicht angegeben
    21 Oktober 2004
    #60
    @BeeInLuv: was genau istn überzeugter Atheist?
    Ich meine, gehts du einfach nicht in die Kirche,
    oder ... hmm, naja, ... versteht den Begriff glaube ich einfach nicht :smile:

    Wer keine Angst vor Autos hat, braucht auch keinen Airbag.
    Wer keine Angst vorm ertrinken hat, braucht auch nicht schwimmen lernen.

    Schon mal erwähnt, dass ich bei solch tollen Einwürfen nen "dicken Hals" bekomm ? :smile:
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten