• Rob19
    Rob19 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    18 November 2004
    #161
    ich glaubte an Gott, aber seid er mich mehrmals in Stich gelassen hat, verblasst mein Glaube!
     
  • SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    18 November 2004
    #162
    Traumwelt?! Hallo? Wenn du keiner Ahnung hast von Kirche und Theologie, dann halt lieber den Schnabel anstatt irgendwelche Kriterien für Gläubig sein oder nicht in die Welt zu setzen und andere Halbargumente :madgo:
     
  • Galatea
    Gast
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    18 November 2004
    #163
    Ihr seid beide nicht besser als der andere.
    Toleranz ist was anderes...
     
  • tigerlady
    tigerlady (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    19 November 2004
    #164
    Also ich bräuchte wohl hauptsächlich das Letzte obwohl ich glaube, dass es mit mir und einem "Gläubigen" nicht lange gut gehen würde.

    Oder aus der Kirche ausgetreten ist. :tongue:

    Atheisten bitte. :tongue:

    Ich glaube so viel Ahnung zu haben, weil ich meine ganze Kindheit mit Religion zugedrönt wurde. Meine Oma und meine Mutter sind wohl welche von der Sorte und haben alles versucht aus mir auch Eine zu machen. Mit wenig Erfolg. :tongue:
     
  • blume152923230
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    19 November 2004
    #165
    meine eltern feiern bald ihren 50.hochzeitstag..meine mutter streng katholisch... auch sie wünschte sich immer einen partner der ihren glauben teilt... nun,sie liebt meinen vater und akzeptiert natürlich seine nichtanteilnahme...sie konnten sich so einigen das er wenigstens zum fest der liebe mit zur messe geht... ich gehe davon aus das du katholisch bist,wenn du wirklich so streng kirchlich erzogen wurdest danach auch lebst,kannst du dir aber nicht nur die rosienen rauspicken,du hast sex vor der ehe, für mich eine entscheidung die jeder für sich selbst treffen sollte und nicht weil der glaube das vorschreibt,aber es zeigt das du nicht nach den "vorgeschrieben" regeln lebst, und was sagt die katholische kirche zu verhütung?! darf es keine geben!! abtreibung sowieso nich, kondome sind gegen die moral des papstes... die pille schonmal gar nicht... es soll nur der akt der liebe vollzogen werden wenn man für die konsequenzen gerade steht... aber ich nehme an das ihr verhütet...wenn du sonntags immer in die messe gehst, singt ihr in einem lied,(für mich schon lange her deswegen weiß ich nicht mehr welches)
    "....zwängt die junge kirche nicht in alte bräuche.." also gesungen wird davon schon über hunderte von jahren,aber es geschieht immer wieder... wenn du gott wirklich liebst und an ihn glaubst ,ist er mit dir und das überall
    er schaut trotzdem auf dich herab ob du in einer kirche bist oder nicht,ob du eine frau liebst die ihren glauben noch nicht gefunden hat oder ihn nie findet,aber du machst sie glücklich und sie dich, villeicht ist genau das deine aufgabe,zu akzeptieren und jeder geht auf den anderen ein schritt zu... und wenn es eben nur weihnachten ist wo sie in der bank neben dir steht,dann sei dankbar dafür und das es sie gibt...
    tut mir leid, ich gehe schon 10 jahre nicht mehr in die kirche,meine mutter immer noch regelmäßig... aber ich wurde dazu auch immer gezwungen, jugendstunden, religionsunterricht und dann jeden sonntag früh... das hat nur eines gebracht,ich hab mich abgewand....
     
  • presti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    22 November 2004
    #166
    ich bin nur "leider" protestant, weshalb deine aussagen, wie du es sagts, wahrscheinlich weniger zutreffend sein dürften. ich gehe auch nur seeeeehr unregelmäßig in den gottesdienst
     
  • Wurzelchen
    Gast
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    22 November 2004
    #167
    Tach zusammen, :bier:

    Ich bringe hier mal kurz (m)eine Variante des Problems vom Threadersteller rein. Hab zwar auch eher Fragen als Antworten, aber vielleicht ist das ja eher förderlich für die Diskussion und bringt neue Würze rein.

    Bin selbst Agnostiker und habe noch nicht allzu lange eine Freundin die zu den Zeugen Jehovas gehört (reingeboren in eine Familie dieser Religion). Gefühlsmäßig führen wir eine superenge Beziehung, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Religionsthema uns noch so einige Problemchen und Steinchen in den Weg legen wird. Wurde hier fast alles schon angesprochen, z.B. zukünftige Kindererziehung oder das Nicht-Miteinander-Teilen-Können eines sehr wichtigen Punktes ihres Lebens (und Religion ist da schon noch mal ein anderes Kaliber als Bowling würde ich sagen). Und dann komme ich mal zu einem Lieblingsthema dieses Threads: Toleranz und Intoleranz:

    Ihre Religion hat einen ausgesprochen missionarischen Charakter und nichts liegt für sie natürlich näher als auch mich ihrem Glauben näherzubringen. Die Diskussionen mit ihr zum Thema waren bis jetzt eher anregend und faszinierend und ich bin weit davon entfernt, mich irgendwie von ihr unter Druck gesetzt zu fühlen. Dass sie den Wunsch hat, mich eventuell zu bekehren, halte ich auch nicht für groß intolerant. Sie ist – glaube ich - ziemlich glücklich in ihrem Glauben und will der Person, der ihr am meisten liegt (nämlich mir, hoffe ich doch mal... :zwinker: ) dieses Glück ebenfalls näher bringen. Sie wird in dieser Hinsicht aber höchstwahrscheinlich auf Granit beißen und leider weiß ich nicht, wie unsere Diskussionen dann in Zukunft aussehen werden (tolerant oder intolerant), wenn sie denn dann noch stattfinden sollten. Soweit zu ihrer Seite, jetzt meine:

    Es wurde im Thread mehrfach darauf hingewiesen, dass Glauben eine höchst persönliche Angelegenheit ist und man gefälligst den Partner mit seinem gefundenen Glauben oder Nicht-Glauben in Ruhe zu lassen hat. Nun bin ich allerdings der Meinung, dass es Dinge bei den Zeugen Jehovas gibt, die deren Leben sehr stark (in meinen Augen zu stark) beeinflussen. Kommt ja nicht von ungefähr, dass einige Menschen die Zeugen auch als Sekte bezeichnen. Und diese Dinge machen die Sache in meinen Augen zu mehr als nur der persönlichen Angelegenheit des Einzelnen. Ich rede hier z.B. vom Verbot der Bluttransfusion, starke Zurückhaltung gegenüber dem politischen Leben (inkl. Nicht-Wählen-Gehen) oder der eher untergeordneten Rolle der Frau in einer Ehe. All dies wird in der Regel direkt aus der Bibel abgeleitet, die sicher eines der faszinierendsten Bücher der Welt ist, aber eben zum größten Teil älter als 2 Jahrtausende und damit nicht unbedingt „up-to-date“.

    So, nun meine Frage: „Darf“ ich versuchen, sie bei diesen Dinge von einer anderen Sichtweise zu überzeugen? Oder ist das eurer Meinung nach auch intolerant? Da sie in diese Religion hineingeboren wurde und so erzogen wurde (inwieweit indoktriniert kann ich noch nicht sagen), hat sie nicht unbedingt das Gottesbild der Zeugen Jehovas aus freien Stücken übernommen. Und gerne würde ich versuchen, bei ihr einige der in meinen Augen rückständigen und engstirnigen Ansichten der Zeugen (und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben) zu „korrigieren“. Möglicherweise bringe ich aber damit ihr gesamtes Gottesbild aus dem Gleichgewicht, so weit würde ich eigentlich nicht gehen wollen. Also, was tun? :ratlos:
     
  • Wurzelchen
    Gast
    0
    24 November 2004
    #168
    Los, sagt was! :grin:
     
  • presti
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    25 November 2004
    #169
    ich denke, wenn du es schaffst sie aus dem (wie du es sagst) gleichgewicht zu bringen zeigt es, dass sie entweder noch nicht gefestigt ist, oder dass sie in der lage ist ihren glauben zu hinterfragen und deshalb auch mit dir darüber zu diskutieren.
    wie weit bist du davon entfernt sich ihres glaubens anzuschließen?
     
  • Lautreamont
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    25 November 2004
    #170
    Würde auch sagen, wenn sie aufgrund Deiner Argumente anfängt ihren Glauben zu hinterfragen, dann ist das keine Missionierung sondern nur die Anregung zu berechtigter Kritik am eigenen Weltbild, denn es klingt nicht danach, dass Du versuchts ihr Deine Ansichten aufzudrängen. Das Problem des durch die Erziehung aufgedrängten Glaubens sehe ich in jeder Religion, aber soweit ich etwas darüber gehört habe, sind auch die ZJs nicht gerade zimperlich gegenüber Abweichlern. Eine Sekte definiert sich ja oftmals durch ihr alles-oder-nichts-Prinzip. Deshalb sollte man sich natürlich im Klaren darüber sein, dass dies zu schwerwiegenden Problemen auch innerhalb der Familie führen kann, wenn diese in ihrem Glauben fest verankert sind.
    Wenn Du Dir der Konsequenzen sicher bist und diese in Kauf nimmst, solltest Du schon versuchen sie dazu zu bringen, ihre Lebensregeln in Frage zu stellen. Denn eine längere Partnerschaft unter diesen Bedingungen ist m.E. nach fast unmöglich.
    Vielleicht sehe ich das falsch, aber die ZJs sind für mich einfach etwas ganz anderes als fromme katholische/protestantische Kirchgänger...
    Wie reagiert ihre Familie auf Dich?
    Ich meine, auch als Agnostiker empfindet man doch strenge Glaubensregeln als befremdlich, oder?
     
  • keenacat
    keenacat (33)
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    vergeben und glücklich
    25 November 2004
    #171
    du kannst niemanden zwingen an etwas zu glauben!

    das ist ihre einstellung und an der ist nicht zu zweifeln und auch nciht zu rütteln!

    mein ex war auch so einer, wir haben 8 monate eine beziehung ohne sex geführt, aber irgendwann konnte ich nicht mehr, und der gedanke daran ihn zu heiraten wäre nicht in meinen sinn gekommen, und dnachdem ich wusste ich würde wohl nciht ewig mit ihm zusammen sein, haben wir uns getrennt, ich finde dieses ganz oder gar nicht irgendwie ungut, das kann man in dem alter noch nciht entscheiden!
    wenigstens das hast weggelassen :zwinker:

    @wurzelchen:

    ich glaub nciht das es falsch ist ihr diene sichtweise näher zu bringen, es ist ganz normal das man nciht immer einer ansicht ist, und jeder darf doch seine meinung haben, aber lass ihr ihre, und wenn das mädl so dasvon überzeugt ist sag ihr wie du denkst, aber versuch sie nicht dazu zu bringen gleich zu denken!
     
  • Wurzelchen
    Gast
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    25 November 2004
    #172
    @presti: Also 100%ig ausschließen würde ich einen Glaubensanschluss meinerseits nicht, aber 99,9%ig. :zwinker:

    Ich denke schon das Diskussionen und Meinungsäußerungen zum Thema Religion möglich und erlaubt sein müssen, aber wie schnell ist da die Grenze zur "Missionierung" überschritten. So erlebe ich das jedenfalls manchmal bei ihr.

    @Lautreamont: Ich glaube, dass sie in einem noch sehr sehr gemäßigten ZJ-Umfeld lebt. Weder ist ihre ganze Familie Mitglied bei den ZJ, noch habe ich als „Ungläubiger“ irgendeine Art von Ablehung seitens der Familie erfahren. Also nix da mit „Alles-oder-Nichts-Prinzip“, was mich doch auch ziemlich erleichtert stimmt, da ich auch andere Berichte zum Thema ZJ gelöesen habe.

    @keenacat: Ich will sie nicht dazu bringen, gleich zu denken wie ich, aber ich will sie dazu bringen, anders zu denken als ihr ihre etwas engstirnige Religion vorgibt. Sie ist halt ein Mensch, der allgemein kritisches Hinterfragen nicht besonders gut gelernt hat.

    Schönen Dank auch für eure Antworten!
     
  • Dragonlord
    Dragonlord (40)
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    25 November 2004
    #173
    Ich glaube, dass die meisten sich nicht wirklich in presti's Situation hineinversetzen können. Für jeden Atheisten oder nur auf dem Papier gläubigen Christen ist es leicht Toleranz zu fordern, da dieser ja nichts hat an was er sich halten muss. Er ist völlig autonom in seinen Entscheidungen und kann deswegen auch jedwege Meinung des anderen akzeptieren. Als Christ vertritt presti die christlichen Werte und deswegen kann er nicht in dem Maße tolerant sein, wie es Atheisten sein können, da das Verhalten des anderen gegen die Überzeugung der (höher als presti) Bibel ist. Insofern ist es bedeutend schwieriger für presti tolerant zu sein, da diese Toleranz gleichzeitig auch ein "Verrat" an der Bibel ist. Atheisten üben bei ihrer toleranten Einstellung KEINEN Verrat aus. Kurz prestis Toleranz schafft einen Konflikt mit der Bibel, beim Atheisten höchstens mit der eigenen Weltvorstellung, dies kann man verschmerzen.

    Zu dem Thema Religionen: Natürlich müssen zumindest die Religionen, die Absolutheitsansprüche erheben intolerant sein! Es ist zwar heutzutage in Deutschland so, dass man die Bibel eher in nützlich, weniger nützlich, wahr, unwahr einteilt, doch im Grunde sagt die Bibel, dass IHR Gott der WAHRE Gott ist und NICHT derjenige einer ANDEREN Religion. Dasselbe gilt für den Koran und Konsorten. Das wir heute das ganze toleranter sehen hat mit einer Weiterentwicklung des Menschen zu tun, nicht mit den Religionen an sich. Je weiter sich der mensch weiterentwickelt, umso mehr werden die Religionen (hoffentlich heute als morgen) ins Abseits gedrängt.

    Ich selber bin Agnostiker mit Tendenz zum Atheisten.

    LG Matthias
     

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