• warrock000
    warrock000 (29)
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    nicht angegeben
    14 August 2020
    #1

    Sie mag keinen Oralverkehr

    Hallo Leute, dies ist zugleich mein erster Beitrag in diesem Forum.

    Ich (29 Jahre) bin seit ca 8 Wochen mit meiner Freundin (23) zsm.
    Wir haben oft Sex und er ist auch wunderschön nur wäre da die Sache nicht das sie kein Oralverkehr mag.
    Sie findet es eklig zu blasen und hat es in vergangen Beziehungen nur ein paar mal gemacht. Bei mir hat sie es nach ca 6 Wochen, nachdem wir das erste mal Sex hatten, auch gewagt. Danach habe ich herausgefunden das sie es nur mir zuliebe macht.
    Da sagte ich zu ihr wenn sie es nicht gerne und nur mir zuliebe macht und selbst kein Spaß dran hat und es anscheinend ekelig findet, soll sie es lieber ganz sein lassen.
    Sie mag auch nicht geleckt zu werden da sie es fies findet wenn man da unten "rumschlabbert".
    Dazu mag Sie es auch nicht wenn man sie vom Hals an bis unten zu den Schenkeln küsst, da frage ich mich manchmal was ich überhaupt noch machen kann/darf bei ihr..

    Für mich hört sich das so an als wenn sie schlechte Erfahrungen gemacht hat, was sie aber in Gesprächen darüber aber verneint hat. Sie mag das halt alles nicht gerne.
    Das sie sich 6 Wochen Zeit gelassen hat, um mir den bj zu geben, hat bei ihr mit vertrauen zu tun. Ihre 4-5 früheren Beziehungen gingen immer ca ein halbes Jahr und dadurch denke ich das sie erst richtig vertrauen fassen muss bevor sie sich hoffentlich an sowas wagt.

    Was mich allerdings irritiert und ich nicht glauben kann oder will, ist das sie es nicht anders kennt und es normal war "nur" Sex ohne Vorspiel zu haben, da frage ich mich was denn wohl mit den vorherigen Männern los war da es auch nie wirklich ein Thema dort war.

    Könnt ihr mir einen Rat oder Vorschläge geben?
    Es ist sonst alles perfekt und ich möchte sie deswegen auch nicht verlassen, nur ein Leben ohne Oralsex kann ich mir nicht vorstellen, das wäre wirklich schwer für mich damit klar zu kommen.
     
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  • Souvereign
    Souvereign (43)
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    14 August 2020
    #2
    Das Vorspiel besteht nicht nur aus Küssen auf den Körper. Und selbst wenn ... also beim Sex immer „gleich rein“, also ich könnte mir schlimmeres vorstellen. :teufel:
     
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  • Sun-Fun
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    14 August 2020
    #3
    Gib ihr Zeit, mach keinen Stress und entwickelt Eure Sexualität
     
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  • User 179648
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    14 August 2020
    #4
    Vielleicht fragst du sie, was sie mag/möchte. Es ergeben sich immer Situationen in denen das „Vorspiel“ schon starten ‚könnte‘ (bei Massage, beim Essen füßeln, ihr nette oder frivole Dinge ins Ohr hauchen, wenn ihr getrennt seid wg Arbeit süße Nachrichten schicken...), ohne das man sich gleich an die Wäsche muss :zwinker:

    Vielleicht waren die Männer vor dir einfach nur zu jung, zu unerfahren und egoistisch? Kommt sie denn wenn ihr Sex habt? Vielleicht war den anderen das egal und sie haben nur ihre eigene Erleichterung im Sinn gehabt?

    Vielleicht gibst du ihr auch noch etwas Zeit, um ihr zu zeigen das DU anders bist. Und, ganz wichtig, immer miteinander reden! Dinge die nicht besprochen sind, sind tabu!! Vielleicht muss sie auch erst ganz behutsam an dieses doch sehr aufregende Thema herangeführt werden, da sie es ja scheinbar nicht anders als nur „rein-raus“ kennt....

    Mehr kann ich dir jetzt dazu auch nicht sagen. Ich hoffe ihr findet euren gemeinsamen und erfüllten Weg :winkwink::rose:
     
  • Nightflight
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    in einer Beziehung
    14 August 2020
    #5
    Wie schon gesagt wurde, lass Dir und Ihr Zeit. Acht Wochen sind ja frisch verliebt. So in den nächsten 6 bis 10 Monaten würde ich ausprobieren, ob sie nicht doch an der ein oder anderen Stelle experimentierfreudiger ist.
    Wenn Sie sich allerdings nicht öffnen kann und Du verschiedene Varianten brauchst, um sexuell glücklich zu sein, musst Du nach spätestens einem Jahr die Reissleine ziehen - sonst machst Du Dich unglücklich. Man kann auf Dauer nicht immer klein beigeben. Und manche Menschen sind phantasielos - das passt dann halt nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 August 2020
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  • User 169839
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    14 August 2020
    #6
    Ruhe bewahren alles andere führt zu nichts.

    Rede mit ihr in Ruhe eventuell gibt es ja verständliche Gründe für ihre Abneigung.

    Und wenn nicht, respektieren hier ist Druck und ähnliches nicht angebracht.
    Off-Topic:
    es gibt so viel mehr als oral... Probiert euch aus.


    Viel Erfolg
     
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  • Souvereign
    Souvereign (43)
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    Single
    14 August 2020
    #7
    Ganz schön viel "vielleicht". Und ehrlich gesagt, finde ich diese Ideen etwas seltsam, denn:

    und

    also so sehr verbiegen kann ich meine Hirnwindungen gar nicht, dass ich angesichts des Ekels auf die Idee käme, es könnten die Ex-Partner Schuld sein. Jedenfalls nicht im Sinne von "unerfahren" oder "egoistisch".

    Das mit den schlechten Erfahrungen sehe ich (siehe oben) absolut nicht so. Da gibt es mMn derzeit überhaupt keinen Hinweis drauf. Und Sie verneint das ja auch noch.

    mEn kannst Du höchstens an Ihre Rationalität appelieren. Sprich Ihr klar machen, dass "die halbe Welt da draußen bläst und leckt" und das kein bißchen "bah pfui" ist. Ggf. kann man auch hingehen und extra vorher duschen und damit deutlich machen, das man jetzt sauber ist. ABER ... ich war 6 Jahre verheiratet mit einer Frau, die mir dennoch nie einen BJ gegeben hat. Auch Sie fand es eklig und ließ sich nicht mit Vernunft überzeugen. Allerdings gilt das nicht nur in Sachen BJ. Sie hatte es auch in vielen anderen Dingen nicht mit Vernunft. :zwinker:
     
  • Schwabing
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    15 August 2020
    #8
    Stelle ich mir schwierig vor. Oralverkehr ist für mich wie Küssen ein fester Bestandteil einer Beziehung. Soll man sich deswegen trennen wenn alles andere doch passt? Immer wieder versuchen des anderen zu überreden ? Darauf dauerhaft zu verzichten wäre für mich keine Option. Diesen Part outsourcen -da würde der andere Part wohl auch streiken. Keine der Optionen ist wirklich prickelnd .
     
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  • SmartBoarder
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    Single
    15 August 2020
    #9
    Das hört sich für mich auch nicht unbedingt so an als ob Deine Freundin Zeit braucht um sich ans Blasen zu gewöhnen.
    Sie scheint ja durchaus einige Dinge nicht zu mögen die Dir wichtig sind, bzw. an denen Du Spaß hast. Auf Dauer wäre das für mich nichts - aber da sind Menschen ja zum Glück verschieden.
     
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  • warrock000
    warrock000 (29)
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    nicht angegeben
    15 August 2020
    #10
    Erstmal danke für eure Antworten. Für mich ist es eigentlich auch keine Lösung dauerhaft drauf zu verzichten.

    Ich lasse es aber ganz in Ruhe angehen und werde sehen was die Zeit mit sich bringt. Sie ist aber schon offener geworden.
    Am Anfang gab’s z.b. Auch nur Sex mit Decke und gewisse Stellungen nur im Dunkeln weil sie sich wohl nicht so offen zeigen wollte.

    Butterfly46
    Ja. Beim Sex kommt sie fast jedes Mal.
     
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  • CorinW
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    nicht angegeben
    16 August 2020
    #11
    Jetzt mal ehrlich: Es gibt viele tolle Sexpraktiken. Aber was ist so schlimm daran, wenn jenamd irgendetwas nicht möchte? Das muss man erstmal so akzeptieren. Man muss nicht absolut offen für alles sein.

    Es gibt keine Taktiken und Strategien, jemanden gegen seinen ursprünglichen Willen zu einer Sexpraktik zu über überzeugen. Das nennt sich "Recht auf sexuelle Selbstbestimmung" und ist sogar ein Menschenrecht. Mich kann auch niemand zum Analsex bewegen! Ich würde den Typen in den Wind schießen, wenn er einfach nicht locker lässt mit Überzeugungsversuchen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 August 2020
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    nicht angegeben
    16 August 2020
    #12
    Richtig. Aber man muss und m.E. sollte man auch nicht in einer Beziehung verbleiben, die sexuell grundlegend inkompatibel ist.
     
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  • CorinW
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    nicht angegeben
    16 August 2020
    #13
    Was ist denn da grundlegend sexuell inkompentibel? Mein Freund mag anal, ich nicht und ich werde es nicht versuchen. Ist unsere Beziehung nun sexuell inkompentibel und wir sollten uns trennen? Wie reagieren solche Partner wenn mal RICHTIGE Probleme auftauchen?
     
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  • User 136306
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    16 August 2020
    #14
    Das muss jeder für sich entscheiden. Aber das hier:

    spricht schon dafür.

    Das müsst ihr wissen.

    Ein dauerhaft unerfülltes Sexualleben ohne Hoffnung auf Besserung ist für viele Menschen ein richtiges Problem.
     
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  • CorinW
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    nicht angegeben
    16 August 2020
    #15
    Für mich sind richtige Probleme: schwere Krankheiten.

    Aber hey, wenn der Arzt mit ernster Mine vor einem sitzt und erklärt, dass die Unterart der Leukämie, die einen erwischt hat, sehr selten aber dafür nicht heilbar ist, und man nur versucht die Schmerzen zu lindern, dann lehnt man sich entspannt zurück und denkt: "Na immerhin hat mir mein Schatz regelmäßig einen geblasen! Das wird auch ihr Kraft geben, wenn sie sich in einem halben Jahr alleine um Haus, Kinder, Hund und meine bald pflegebedürftigen Eltern kümmert, trotz ihrers frischen Babdscheibenvorfalls!"
     
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  • User 136306
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    16 August 2020
    #16
    Das ist jetzt aber klassischer Whataboutism. Mit dieser Einstellung dürftest du außer Krankheit, Tod, Hunger und Klimawandel nichts mehr als diskussionswürdiges Thema gelten lassen.

    Und es sei dir ja unbenommen, dass für dich nur schwere Krankheiten "richtige Probleme" sind und dir alles andere egal ist. Das muss aber nicht für alle gelten. Was dein Beispiel mir sagen möchte, ist mir zudem unklar. Die Leukämie wird ja auch nicht besser, wenn ich davor ein unglückliches Sexleben hatte. Wenn, dann kann ich deinem Beispiel nur entnehmen, dass es schnell vorbei sein kann und man daher darauf achten sollte, nicht in unglücklichen Beziehungen zu verharren.
     
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  • halbleiter
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    16 August 2020
    #17
    Wäre deinem Freund Analsex so wichtig, dass er sich eine erfüllende Sexualität ohne nicht vorstellen könnte, dann hätte er ein RICHTIGES Problem. Für andere ist nicht maßgeblich was für dich richtige Probleme sind.

    Ist jemand unglücklich, sind es für ihn Probleme, auch wenn es für dich lächerlich sein mag.

    Krankheiten? Klar, in Afrika gibt es Menschen die sind durch Hunger körperlich so geschwächt, dass sie gar keinen Sex haben können. Wir müssten doch jeden Tag so überglücklich sein. Das Problem ist, wir funktionieren nichts so.
     
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  • User 169922
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    16 August 2020
    #18
    Grundsätzlich finde ich, dass du hierzu ihre Meinung nicht groß ändern kannst.
    Wenn Sie nicht gerne bläst, dann macht sie es eben nicht gerne.
    Du musst dann eher für dich entscheiden, ob du dauerhaft auf diese Praktik verzichten willst.

    Und ich finde es eher anmaßend, der Frau dann mit Rationalität zu kommen und 1000 andere Frauen machen das ja auch und so.
    Erstens ist sie nicht die 1000 anderen und zweitens muss man nicht alles toll finden.

    Auch wenn 10000 andere Frauen Analsex mögen, ich mag es nicht. Und dann will ich auch, dass das akzeptiert wird.
     
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  • Anila23123
    Anila23123 (26)
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    17 August 2020
    #19
    Lann ich verstehrn. Für mich gehört Oralsex auch definitiv zum Sex dazu. Sowohl passiv, als auch aktiv. Das heißt nicht, dass ich jedes mal beides brauche, aber beides ist wichtig und ich will beides regelmäßig.

    Ich würde nochmal mit ihr reden, vielleicht kannst du sie ja doch rgendwie etwas dafür begeistern. Gemacht hat sie es ja offenbar schon, ohne dass du überhaupt wusstest, dass sie es nicht mag. Woher kommt denn ihr ekel davor? Und was ist mit Cunnilingus? Hat sie das überhaupt mal erleben dürfen?
    Wenn es nur so wäre, dass es ihr alles nichts gibt, könnte man ja einen Kompromiss finden und es ab und zu machen. Ich mache auch Donge beim Sex ihm zuliebe, die ich weniger mag. Das man auch etwas auf die Wünsche des Partners eingeht, finde ich normal, soweit es für beide ok ist.
     
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  • Car1989
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    19 August 2020
    #20
    Meine Ex wollte auch nie Oralverkehr haben. Ich habe mich damit abgefunden. Sonst war es eigentlich sehr gut im Bett.
    Ich denke, es gibt schlimmeres :smile:
     
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