• Matrix
    Gast
    0
    1 Dezember 2003
    #41
    es heisst nicht das ungläubige so etwas tun.

    mit dem dümmeren volk meine ich nicht die ungläubigen, sondern die gläubigen, die ihren glauben nicht kennen. (also zB diejenigen, die dem BinLaden hinterherlaufen und denken, sie würden im namen des Islams handeln)


    Die kreuzzüge wurden von der Kirche "angestiftet" weil damals das Osmanische Reich, welches ja islamisch war, gross im Kommen war. Da die meisten Menschen, deren Land von den Osmanen erobert wurden, anch eine Weile Moslem wurden, hatte die Kirche Angst davor, dass auch in Europa das gleiche passiert, was gleichbedeutend damit wäre, dass die Kirche, und somit die ganzen "heiligen" die sogar mächtiger als die Könige waren, plötzlich ohne jegliche Macht dastehen würden.
    es ging ihnen nicht darum, ihre Religion zu verteidigen, es ging ihnen nur um ihre Machtposition.


    Der Glaube hat sehr viel mit dem verhalten in der Gesellschaft zu tun, da es eines der grössten Faktoren in der Erziehung ist. und man verhält sich schliesslich so, wie man aufgewachsen ist.

    ich sage auch nicht, das gläubige besser sind als ungläubige, dafür kenne ich viel zu viele schlechte gläubige. was ich versuche zu sagen ist:

    Ein Mensch ist gut, wenn er eine "moral" hat.
    Da die Religion meistens die Moral mit impliziert, ist ein Mensch, der seine Religion auch lebt (und das tun heute nur die wenigsten), automatisch moralisch.
    ein atheist muss erst moralisch erzogen werden, darum gibt es auch unter den atheisten mehr unmoralische.
     
  • lin
    lin
    Gast
    0
    1 Dezember 2003
    #42
    also.
    ich bin zusammen mit wem ich will --> mit demjenigen den ich liebe
    diesen jenigen poppe ich auch
    und wenn ich innem gewissen alter bin und mir sicher bin, den partner fürs leben gefunden zu haben heirate ich ihn um ihm das zu zeigen. um ihm mitzuteilen dass er und nur er derjenige ist.
    und das auch öffentlich zu zeigen!

    ich finde das nicht so, dass man nur einen sexuellen partner haben darf.
    wenn ich jemanden liebe dann muss er nicht der einzige sien, weil ich später vielleicht jemand anderes liebe...

    das mit den vier frauen kommt meiner meinung nach aus einer zeit wo kinder die eltern ernährten 4 frauen = vier mal mehr kinder!
    das mit dem 2 nicht so schöne frauen und so is ja wohl totale kacke, nicht?
    so nötog haben wir euch männer nicht!!!

    ich hatte bis heute einen sexpartner und einen 'pettingovpartner'.
    ich mcöht aber auch mal noch einen zweiten haben,w as aber net heisst dass ich nicht meinen jetzigen freund heiraten will. ergo wäre ein swingerclub die gesündeste lösung für die beziehung, nicht?

    wenn ich heirate werde ich nicht fremdgehen und mcöhnte mich nciht scheiden lassen, wenn möglich.
    und ich werde auch jetzt nciht fremdgehen, weil ich alles im einverständniss meine partners tue!

    fazit:
    deine meinung is nich meine und deine argumente sind, sry, einfach nur absoluter müll!!!!
     
  • Liza
    Liza (35)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    1 Dezember 2003
    #43
    So, Matrix, jetzt gehst du zu weit. Wenn du dir ernsthaft einbildest, dass DU darüber entscheiden kannst, was gut ist und was böse (ich zitiere: "Ein Mensch ist gut, wenn er eine "moral" hat."), dann hast du etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden. Gut und böse sind keine Werte, die jemand definieren kann, denn sie sind gesellschaftsabhängig. Mag sein, dass es übergeordnete Werte gibt, die festlegen, was gut und böse ist - aber wer sind wir kleinen Menschenwürmchen denn, dass wir darüber irgendwelche Aussagen machen könnten!
    Wer eine Moral hat, ist gut? Ich kenne sehr viele Leute, die eine ebensolche Moral haben und jeden ausstoßen und ablehnen, der nicht dieselbe Moral vertritt (selbst wenn er dadurch niemendem schadet). Ich finde das nicht "gut". Jetzt steht meine Empfindung gegen deine. Und nun?

    Ich glaube nicht, dass die Religion jemals fähig war, die Menschheit von Verbrechen abzuhalten. Den Einzelnen vielleicht schon: Sicher gab und gibt es Leute, die nicht stehlen, weil sie Angst vor der Strafe Gottes haben - aber, nebenher, was ist das eigentlich für ein bescheuertes, egoistisches Argument, keinen Diebstahl zu begehen?
    Die Menschheit als Ganzes hingegen vermochte die Religion niemals von ihren Verbrechen abzubringen. Glauben hat in weiten Landstrichen zu Intoleranz und Menschenverachtung geführt - wobei ich aber wohlgemerkt nicht dem Glauben die Schuld daran gebe, sondern den Menschen, die ihn ausüben. Ich sage nicht, dass Religion etwas Schlechtes ist - aber sie wird schlecht umgesetzt. Ist ja schön und gut, dass die Frau im Islam so emanzipiert ist - leider bringt das den Frauen aus erzkonservativen islamistischen Familien aber nichts, weil da seltsamerweise trotzdem alle der Überzeugung sind, dass sie dem Manne untertan ist. Und wenn man als Mann unter dieser Überzeugung erzogen worden ist, empfindet man es mit Sicherheit nicht als unmoralisch, eine Frau auch als Unterlegene zu behandeln.

    Die wirklich schlimmen Verbrechen kann man durch den Glauben meiner Ansicht nach erst recht nicht verhindern, denn diese geschehen in den allermeisten Fällen aus dem Affekt oder einem Zwang heraus.
     
  • Matrix
    Gast
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    3 Dezember 2003
    #44
    Was meinst du damit?
    gibt es verschiedene Morale so wie es mehrere Religionen gibt?

    Und ich bestimme nicht was gut und was böse ist (das tut ja die moral), ich sage nur, dass ein moralischer Mensch besser ist, als ein unmoralischer.
    diese Schlussfolgerung erscheint mir logisch, wenn du eine andere meinung hast kannst du gerne argumentieren.

    Ich würde nicht sagen, dass Religion zu Verachtung etc. geführt hat, die Geschichte zeigt uns ganz deutlich, dass Menschen schon von sich selbst aus Intolerant sind (rassenfeindlichkeit). Die Religion war nur ein weiterer Faktor nach dem man einen Menschen einstufen" konnte.
    Die christliche Geschichte kenne ich nicht sehr gut, aber aus der islamischen weiss ich, dass vorallem im Zeitraum 800-1100 die rasante entwicklung in Mathematik, Medizin und Astronomie dem Islam zu verdanken ist.
    Und dass das osmanische Reich sehr schön gezeigt hat, wie man eine friedliche weltmacht ist (und man nicht wie Amerika Polizei spielen muss).



    @ lin: Mag sein dass deine Beziehung gesund ist und ein Swingerclub dafür positive Wirkungen hat. Aber es geht hier nicht um einzelne Beziehungen. Wenn du dir die Scheidungsraten anschaust (von den Beziehungen, die ohne Heirat zu Ende gehen ganz zu schweigen) sieht man deutlich, dass der heutige Trend auf die Kosten der Familien geht, und wenn es in 100 Jahren dann keine Ehen mehr geschlossen wird, gibt es auch keine gesellschaft mehr.
    Und daran will ich gar nicht denken.
     
  • Mr. Poldi
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    3 Dezember 2003
    #45
    Das mag sein, oder auch nicht.
    Interessiert mich persönlich aber nicht die Bohne, denn in 100 Jahren bin ich mit hinreichender Wahrscheinlichkeit tot. Und was danach mit der Gesellschaft/Menschheit geschieht ist mir herzlich egal.
     
  • Matrix
    Gast
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    3 Dezember 2003
    #46
    dann gedenkst du keine Kinder und Enkel zu haben, die du lieben wirst ???

    Ist dir auch zB die Umwelt egal? verbrauchen wir einfach alle Resourcen der Erde, was dann unseren Enkeln in 100 Jahren passiert, wie und ob sie überleben ist doch soooo egal ...

    sorry, mag sein dass jeder ne eigene Meinung hat, aber einen so grossen Egoismus finde ich erschreckend.
     
  • nachtmensch
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    3 Dezember 2003
    #47
    der einzige wirkliche unterschied zwischen früher und heute besteht meiner meinung nach nicht in der "moral" was auch immer du darunter verstehst, sondern in der gesellschaftlichen stellung der frau, die ganz einfach darauf angewiesen war einen mann zu haben der arbeitet und für ihren lebensunterhalt aufkommt, während sie sich um haushalt und evtl. die kinder kümmert. sich von ihrem mann zu trennen, hätte bedeutet, dass sie auf der strasse sitzt, deswegen dachte man gar nicht ein eine trennung sondern blieb in den meisten fällen das ganze leben zusammen, was aber wenig mit gefühlen oder liebe zu tun hatte, sondern vielmehr existenzielle gründe...

    heute kann man sich den luxus erlauben sich von jemandem zu trennen wenn man ihn nicht mehr liebt, weil im normalfall jeder selbst für sich sorgen kann und keiner mehr drauf angewiesen ist von jemandem versorgt zu werden, und das ist eine ausgesprochen positive entwicklung! so gesehen sind heutige beziehungen (um nocheinmal auf die moral zu sprechen zu kommen :zwinker:) moralisch viel wertvoller, weil es da meistens um wirkliche gefühle geht, und nicht vorwiegend um die sicherung des lebensunterhalts wie früher...
     
  • Taftiano
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    3 Dezember 2003
    #48
    kannst dich mit der usa, gleich in ein paket hauen, weil denen ist auch alles egal, super einstellung... wenn deine söhne und töchter in 100jahren umgebracht werden ist dir auch egal oder? du hast einfach nur ne scheiß moral sonst nix, werd bissl reifer
     
  • Taftiano
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    nicht angegeben
    3 Dezember 2003
    #49
    ja in europa vielleicht um existenzielle gründe, weil die europäer noch auf den Bäumen und in Höhlen wohnten, und nocht nicht wussten was ne Uni,Demokratie überhaupt ist
    ...
     
  • Taftiano
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    3 Dezember 2003
    #50
    das ganze is ne reine Polygamie aber es ist doch fakt das Polygamie sicher nicht gesund sein kann! Auch wenns Kondome,Pille ect.. gibt Aids ist in moment unheilbar und Polygamie kann einer nur verstehen der auch in dieser jetzigen Gesellschaft aufgewachsen ist, wenn die ganze Welt ned so aufgewachsen wäre, dann gibts auch keine Polygamie...
    Polygamie führt dazu, dass Menschen keine Familien gründen wollen und somit auch keine Kinder wollen (weil Kinder werden ja heutzutage immer mehr als Plagegeister angesehen).
    Die Europäische Bevölkerung ist in den letzten 5 Jahren gesunken (kann mich leider nimmer an die Zahlen erinnern). Wenn die ganzen Einwanderer mit ihren vielen Kindern nicht existieren würden, gäbe es bald (50 Jahre ?) kaum noch Kinder.
     
  • Mr. Poldi
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    3 Dezember 2003
    #51
    > dann gedenkst du keine Kinder und Enkel zu haben, die du lieben wirst ???
    Jep. Kinder sind einfach nur furchtbar, kosten nen Haufen Zeit, Geld und Nerven.
    Seh ich ja mal gar ned ein dass ich mir das antue.

    > wenn deine söhne und töchter in 100jahren umgebracht werden ist dir auch egal oder?
    S.o. Kann nicht passieren da ich keine Kinder will und auch keine haben werde.
     
  • Taftiano
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    3 Dezember 2003
    #52
    wenn man in einer familiären gesellschaft aufgewachsen wäre, dann würde man auch sein restliches Leben familiär leben wollen, in Europa/Usa ist das halt nicht so, es ist regelrecht schon zum standard geworden alleine zu leben....und dann sind wir wieder beim Thema, Menschen lebten schon immer im Rudel, sind Rudellebewesen (tiere sind wir ja nicht), und ein Lebewesen was in einem Rudel aufgewachsen ist, wird kaum alleine leben können... deshalb muss man die amerikanische/eropäische Bevölkerung halt umstimmen oder sie so weitermachen lassen bis sie zu einem Punkt angekommen sind, wo sie vielleicht dann einsehen das Ihre Strategie falsch ist....
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    vergeben und glücklich
    3 Dezember 2003
    #53
    ich finds schon witzig, wer sich hier traut über moral zu sprechen *lachwech*

    wann geht der thread eigentlich ins rumgeprolle?? also ich kanns schon lange nich mehr unter 0,3 promille ertragen

    @ taftiano: du kannst das auch alles in einen post schreiben und musst nich 3x antworten
     
  • chen
    chen (32)
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    nicht angegeben
    3 Dezember 2003
    #54
    Okay, du wolltest deine meinung los werden. Schön.
    Du kannst doch nicht alles verallgemeinern!!!
    Denkst du echt, dass man durchs poppen neue Bekanntschaften schließt? Du bist mir ja einer... *tztztz*
    Mir fehlen da echt die Worte :rolleyes:
    Ich hab auch noch net gepoppt und bin trotzdem 2 Jahre in einer sehr schönen und festen Beziehung. Soviel dazu... :angryfire
     
  • Watteseelchen
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    3 Dezember 2003
    #55

    Oh man, ich finds zu crass, eigentlich will ich mich gar nicht mehr äußern zu dem Scheiß hier, is mir zu dumm, unsere Gesellschaft lebt doch nicht in Polygamie, da hast Du wohl was nicht verstanden! Polygamie ist, wenn man mit mehreren Partnern aufeinmal zusammen ist und nicht nacheinander und dient gerade der Fortpflanzung (das heißt um es für Dich zu übersetzen, dass dadurch Familien gegründet werden)......

    Warum die Bevölkerung sinkt: weil das Arbeit und Kariere wichtiger sind, ganz einfach, und das ist eine Folge der Industrialisierung und der daraus folgenden Globalisierung und der Emanzipierung der Frau. Vor 50 Jahren warne die Frauen ja noch zuhause, da war es einfacher die Kinder zu gebären und aufzuziehen, aber heute sind sie emanzipiert. Punkt.

    Dann wären wir in einem ganz anderen Gefilde und müssten Überlegung unser Wirtschaftssystem zu ändern, aha, und dann kannst Du gaaanz weit ausschwenken oder Dich im Kreis drehen. Aber Du weißt sicher die Antwort, wie wir Leben sollten, damit es unserer Moral entspricht.
    Bitte stell einen kompletten Plan zur Umpolung der Menschheit auf! Wenns klappt, Respekt.

    Ende.

    Grrrrrr
     
  • Matrix
    Gast
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    3 Dezember 2003
    #56
    Watteseelchen, stell dir mal vor das alle europäer so werden wie kirby.

    ich weiss im moment nicht, ob mich über den gedanken freuen soll oder darüber weinen
     
  • CountZero
    CountZero (39)
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    Verheiratet
    4 Dezember 2003
    #57
    Eigentlich sollte ich die Schnautze halten, aber ich kann nicht anders.....

    Mal von Vorne angefangen: Der Mensch ist von seinen Genen her nicht monogam veranlagt. Das sieht man schon, wenn man sich anguckt, unter welchen Bedingungen die Menschheit entstanden ist. Wir befinden uns also in Afrika, so ca. 100.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Der Mensch ist im Vergleich zu den Wesen seiner Umgebung erst mal ziehmlich im Nachteil: keine scharfen Reißzähne, keine Krallen gar nichts. Das einzige, was ihm beim Überleben hilft ist seine Intelligenz. Und seine (zahlenmäßige) Masse. Also lebt er in größenren Gruppen (Rudel, wenn man Matrix folgen will) Und in diesen Gruppen hat mit Sicherheit nicht eine Paar-Beziehung existiert.

    1. Wäre es damals schon aufgrund der geringen Gruppenstärke schnell zu Inzuchtproblemen gekommen, wenn nicht wenigstens in der Gruppe das Genmaterial so gut wie irgend möglich durchmischt worden wäre.
    2. Der Mensch emfindet Lust. Warum sollte er dann damals nicht seiner Lust nachgeben? Es gab noch keine Kirche, die es ihm verboten hat.
    3. gerade die Männer hatten eine eher kurze Lebenserwartung, da sie schnell mal auf der Jagd von einem unfreundlichen Tier auf die Hörner oder zwischenn die Kiefer genommen wurden. Warum sollten Frauen damals dann den Rest ihres Lebens auf lustvollen Sex verzichten?

    Selbst wenn ich die oben genannten Gründe nicht annerkennen wollen würde, muss ich tatsächlich nur in die Tierwelt gucken. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unsere damalige Gesellschaft so etwa so ausgesehen haben könnte, wie die unserer nächsten Verwanten, den Bonobos. Sie leben tatsächlich in Gruppen von 20 bis 30 Tieren, benutzern einfache Werkzeuge und sind mit uns genetisch zu über 99,8% identisch. (ganz schön eng, was?) Und unter ihnen ist Sex nicht nur an der Tagesordnung, sondern durchaus auch schon Mittel zur Konfliktbewältigung (wenn wir schon wieder poppen, dann haben wir uns wieder vertragen), Handelsgut (biete Banane, suche Sex), und auch sonst in allen Lebenslagen für die soziale, also gesellschaftliche Struktur in einer Gruppe wichtig.

    Aus all diesen Dingen schließe ich, dass der Mensch genetisch nicht für eine monogame Beziehung ausgelegt ist.

    Was ich nicht daraus schleiße ist die tatsache, dass ein Mensch keine andeere Wahl hätte, als so zu handeln. Denn was uns von z.B. den Bonobos unterscheidet ist der Grad unserer Intelligenz. Wir können eben bei geistiger Gesundheit unsere Triebe beherrschen.

    Und woher kommt der Gedanke, der Mensch müsse eine momogame Beziehung führen? Diese muss irgendwann aufgekommen sein, als der Mensch angefangen hat sich in größeren Gruppen nieder zu lassen. Denn da war es plötzlich nicht mehr möglich soziale Beziehungen zu allen Gruppenmitgliedern zu haben. Es bildeten sich kleinere Untergruppen, bei denen die Nachkommen die Vorfahren im Alter versorgen mussten. Und damit das überschaubar blieb, kam die "normale Großfamilie" in "Mode". Ein Modell, welches dann von diversen Religionen idealisiert wurde. die "heilige Ehe" war erfunden. In Kriegen wurden viele Männer getötet, die ihre Familien nicht mehr versorgen konnten. Deshalb erlaubten einige Religionen die "Viel-Ehe" (s. Koran, btw in beide Richtungen.)

    Und irgendwann genügte auch das den Menschen nicht mehr, die Ansprüche hatetn sich wieder verändert. Jeder Mensch war plötzlich in der Lage sich sein Leben lang mehr oder weniger selbst zu versorgen. Aus der Zweckgemeinschaft von damals wurde eine Lebensgemeinschaft, in der das Glücklichsein immer wichtiger wurde. Wenn eine Beziehung diesem Ziel nicht mehr dienlich war, wurde sie eben beendet. Die Liebe wurde zunehmend wichtiger dabei.

    Ich persönlich weiß nicht, welches dieser Modelle das "Beste" ist. Ich wage auch zu bezweifeln, das es darauf eine eindeutige Antwort gibt. Was mir an der heutigen Zeit besser gefällt als in allen vorhergehenden ist, dass niemand etwas tun muss, bei dem er selbst unglücklich ist. Wenn jemand meint, für ihn ist das Modell "Lebenslange Liebe" richtig, wird ihn dafür niemand schief angucken. Ebenso kann ein junger Erwachsener heute auch seine "Erfahrungen" sammeln, ohne von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden.

    Ich zum Beispiel hatte noch nie Sex mit jemandem, bei dem ich mir nicht gewünscht hätte, dass es ein Leben lang klappt. Hat es aber eben bei meiner ersten Beziehung nicht. Aber zum Glück müssen wir beide darunter heute nicht mehr ein Leben lang leiden, weil wir auf jeden FAll zusammen bleiben müssen. Und in meiner jetzigen Beziehung sieht es wirklich so aus, als ob es für den Rest unseres Lebens sein könnte.

    Aber wenn nicht, dann eben nicht!

    Sorry für den langen Text

    CountZero
     
  • Taftiano
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    4 Dezember 2003
    #58
    sehr amüsanter post, wirklich!

    Vergleiche doch einmal die Nachteile einer monogamen Beziehung und einer nicht monogamen!?! Wo herrscht höheres Risiko Aids zu bekommen? Da du ja nicht weißt was das richtige für dich/uns ist... einfach die Nachteile vergleichen, schatzal :smile:

    Bsp.: Fussballtraining, wenn mach durcheinander jeder Woche trainiert wird man sich nach 2-Stunden schlapp fühlen, wenn man einheitlich jede Woche trainiert, fühlt man sich nur etwas müde und das nach 3-Stunden..
     
  • Watteseelchen
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    5 Dezember 2003
    #59
    Ertsmal frgae ich mich, lieber Taftiano, warum dieser Beitrag von Cpunt Zero witzig war? Ist doch einfach nur die wissenschaftlich bewiesene Wahrheit, mehr nicht.

    Aus dem Christentum, als die Zeitrechnung beginnt. Damals waren die Griechen absolut heftig und habens mit jedem überall getrieben und das fanden die "neuen" nicht so schick. Die Christen wollten vor allem ein bestimmtes Liebesideal in seiner ganzen Vollkommenheit postulieren. Wenn ein Mann und eine Frau sich begegnen, können sie sich zweifellos bis zur letzten Tiefe ihrer seelischen und geistigen Fähigkeiten vereinigen und ergänzen; eine solche Liebe ist aber eine so seltene Kostbarkeit, daß sie nicht verdoppelt und verdreifacht in Erscheinung treten kann. Ihre ungewöhnliche Seltenheit sichert ihre Einmaligkeit. Irgendwelche anderweitigen sexuellen Anziehungen um eine solche Liebe herum können ihr nichts von ihrer Tiefe und ihrer Majestät nehmen.

    Außerdem:
    Die Ehe, wie wir sie kennen, wurde vom Christentum “erfunden”. Die Ehe wurde von jeher zur Unterdrückung der Frauen verwendet, Schlagworte sind da “Vergewaltigung in der Ehe”, Zweckehe usw. Sie war nur dazu da, um die Frau als den Besitz des Mannes nach außen hin kenntlich zu machen und oft auch um politische oder sonstige Vorteile für den einzelnen Mann zu erreichen. Frauen wurden nicht nach ihrer Meinung gefragt und die Ehe endete erst mit dem Tod eines Ehegatten. In der Bibel wird die Frau oft zusammen mit Tieren aufgelistet. Auch heute noch akzeptiert die katholische Kirche die Frauen kaum als eigenständige Personen ( siehe hierzu einfach den Streit um den Abtreibungsparagraphen). In anderen Religionen ist es auch nicht besser, manchmal eher noch schlechter.

    Und zum guten Schluss:
    Untersuchungen der menschlichen Sexualität ergaben folgendes:

    -der Mensch ist eigentlich auf eine ca. vierjährige Beziehungslänge “programmiert”. Das ist die Zeit, bis der Nachwuchs groß genug ist, so daß ihn die Mutter allein versogen kann. Ab dem Zeitpunkt ungefähr findet eine Veränderung der Hormonlage im Körper statt. Ein neuer Partner wird gesucht. Sprich: der Mensch ist auf Promiskuität, d. h. auf eine möglichst gute Verteilung seiner Gene sowie auf Vermehrung eingestellt.
    -Eine andere Studie ergab, dass sich Frauen zwei Arten von Partner suchen. Einmal den treuen, der praktisch sich zuhause um alles kümmert, die Kinder großzieht usw. sowie den reinen Sexualpartner mit starken Genen.

    -PsychologInnen bewiesen, dass Monogamie unnatürlich ist, weil der Körper auf Abwechslung programmiert ist. Treue wurde als eine unnatürliche gesellschaftliche Notwendigkeit ohne Logik zwischen zwei Personen benannt. Eine Vereinbarung ist zwangsläufig unnatürlich, denn wenn Treue ein natürliches Merkmal wäre, bedürfe sie keiner Vereinbarung und keiner Betrafung für die Person, die die Vereinbarung bricht.
     
  • cranberry
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    5 Dezember 2003
    #60
    nun gut, das sehe ich anders.
    Vll hat Treue keine Logik, aber hat Liebe eine Logik?
    Wie kommt es, dass zwei Menschen heiraten und Kinder miteinander haben wollen, wenn sie sich doch eigtl nur fortpflanzen wollen... Dann könnten sie es ja mit jedem treiben.. Wieso lieben sie aber gerade IHREN Partner??? Ich denke da steckt auch nicht allzu viel logik hinter...
    Vll ist Treue kein natürliches Merkmal, aber ich setze es voraus...

    edit: Gefühle haben keine Logik.
     

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