• 13 Oktober 2004
    #41
    Nur ganz kurz. Safer Sephiroth ist kein englischer Nick und stell dir vor, es soll außer den USA weitere Länder geben in denen englisch gesprochen wird, deshalb ist die Verwendung von Anglizismen kein Hinweis auf Amerikanisimus.
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    vergeben und glücklich
    13 Oktober 2004
    #42
    Halloween - wie entstand dieser Brauch?

    Samhain - Fest der Kelten


    Schon die frühen Kelten kannten ein Fest, das sie "Samhain" nannten. Die Nacht vom
    31. Oktober auf den 1. November symbolisierte im keltischen Kalender den Jahreswechsel, den Wechsel von der warmen in die kalte Jahreszeit.

    Seinen Ursprung hat das heutige Halloween in Irland. Dort ehrten die heidnischen Druiden in besagter Nacht den Todesfürsten Samhain und gedachten der toten Seelen.

    Zu den Festlichkeiten zählte das Anzünden großer Feuer, um Hexen und Dämonen zu verjagen. Den Göttern wurden Opfer dargebracht, um sie möglichst gnädig zu stimmen.

    Auch beschäftigte man sich mit Wahrsagen und verkleidete sich mit Hilfe von Tierfellen und Tierköpfen.

    In der Encyclopedia Americana steht:
    "Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie der Druiden aus vorchristlicher Zeit zurück. Die Kelten hatten Feiern für zwei Hauptgottheiten - eine für den Sonnengott und eine für den Gott der Toten (Samhain genannt), dessen Feier am
    1. November begangen wurde, am Anfang des keltischen neuen Jahres. Die Totenfeier wurde allmählich in das christliche Ritual aufgenommen" (1977, Bd. 13, S. 725).


    Christianisierung Samhains (Halloweens)

    Wie bei vielen anderen, ursprünglich heidnischen Festen, wie Valentinstag oder Ostern, erfolgreich praktiziert, wurde auch Samhain christianisiert.

    Die Menschen waren zwar recht leicht zu überzeugen, die neue Religion, das Christentum, anzunehmen, doch hielten sie meist an ihren gewohnten, alten heidnischen Sitten, Bräuchen und Traditionen fest. So wurden die alten Bräuche einfach vom Christentum adaptiert und damit auch legalisiert.

    Im Jahre 837, unter Papst Gregor IV, setzte man für den 1. November Allerheiligen an und am darauf folgenden Tag Allerseelen.

    So mußten die Menschen sich nicht umstellen und konnten ihre alten Bräuche, zwar unter dem "Mäntelchen" des Christentums, unbehelligt weiterführen.

    Auch der noch heute gefrönte Süßigkeitenbrauch stammt aus längst vergangenen Zeiten (9. Jh.)

    Damals wanderten Christen am 2. November, dem Seelenfest, von Dorf zu Dorf und erbettelten sogenannte Seelenkuchen. Zum Dank versprachen sie intensiv für die Spender
    zu beten.
     

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