• simon1986
    simon1986 (34)
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    Verheiratet
    24 August 2004
    #21
    Übrigens weiss ich dass vor der Adoption die Situation ganz genau geprüft wird. Zwei Eltern vom gleichen Geschlecht hätten es dabei sicher besonders schwer, also keine Rede davon, dass da ein Kind voreilig zur Adoption frei gegeben wird!

    Jedesmal ist es ein besonderer Einzelfall. Darum gibt es für mich null Gründe, eine solche Adoption im Voraus zu verbieten.
     
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    Gast
    0
    24 August 2004
    #22
    Hi Leute

    Hab das ganze nun nur überflogen..
    Erstmal find ich den Namen des Themas etwas unpassend. Es kann sowohl eine Bisexuelle Frau, mit einem Bisexuellen Mann zusammen sein :zwinker:

    Und ich bin auch Bisexuell, ich will genauso Kinder. Ich denke, es ist sowieso im "kommen", dass Homo und Bisexualität von allen akzeptiert werden "könnte". Manche teilen eben noch eine etwas ältere Ansicht mit sich. Menschen sind Menschen, und das sollten andere akzeptieren.

    Es gibt vieles was Kinder belasten kann. Doch ich finde es falsch, da den Ursprung hier nun nur bei den Homosexuellen zu suchen. Oft ist es die Umgebung, auch wenn beide Elternteile einem anderem Geschlecht angehören.
     
  • Sunnyflower
    0
    25 August 2004
    #23
    Naja, dann bin ich zwar veraltet, aber was soll´s.

    Bin genauso dagegen wie gegen die Homo-Ehe. Aber das alles mal so kommen würde, war ja eh schon ewig lang klar.
     
  • Liza
    Liza (35)
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    nicht angegeben
    25 August 2004
    #24
    @Eric|Draven:
    Nein, natürlich kann ich das nicht. Aus dem einfachen Grund, dass das keine Instinkt-, sondern eine Reflexhandlung ist. Gegen Reflexe kann sich niemand wehren - wenn dir jemand auf's Knie haut, während du mit baumelnden Beinen sitzt, wird dein Unterschenkel in jedem Fall hochspringen.
    Ein Reflex ist eine angeborene, unmittelbare Reaktion auf einen bestimmten Reiz, die immer in gleicher Weise abläuft... "Nackenhaare aufstellen" gehört genauso dazu wie der oben beschriebene Kniesehnenreflex. Gegen Reflexe kann sich niemand wehren.
    Ein Instinkt hingegen wird durch einen Schlüsselreiz ausgelöst und führt - ganz wichtig - zu geordneten, komplexen Bewegungsabläufen. Ein Aufstellen der Nackenhaare ist kein geordneter Bewegungsablauf. Eine mögliche Instinkthandlung in deinem Beispiel wäre, nicht durch den Wald, sondern stattdessen einen beleuchteten Weg zu gehen. Das mit den Nackenhaaren hingegen ist reiner Reflex.
    Außerdem ist eine innere Bereitschaft vonnöten, damit ein Instinkthandlung überhaupt ausgeführt werden kann. Da kannst du mir jetzt auch nicht wiedersprechen, da dies der offiziellen biologischen Definition von Instinkten und Reflexen entspricht. Und gerade diese innere Bereitschaft ist es meiner Ansicht nach, die der Mensch im Gegensatz zum Tier selbst beeinflussen kann.


    Aber wieder zum Thema Adoptionsrecht und staatliche Förderung der Ehe...
    ... habe ich da jetzt was falsch verstanden, oder wiedersprichst du dir selber? Zum Einen schreibst du, dass du tatsächlich jedem unfruchtbaren Menschen das Recht auf staatliche Förderung seiner Ehe absprechen möchtest. Zum Anderen aber meinst du, dass erwiesene Zeugungsunfähigkeit bei Ehepaaren den Staat nichts angeht und er somit solchen Ehen auch keine Förderungen streichen darf.
    Also: Zeugungsunfähige Menschen haben kein Recht auf Förderung ihrer Ehe, diese Förderung darf ihnen aber trotzdem nicht gestrichen werden? Sollen sie diese Förderung also unrechtmäßig beziehen?
    ... und wenn den Staat die Zeugungsunfähigkeit angehender heterosexueller Ehepaare nichts angeht, warum geht ihn dann die Zeugungsunfähigkeit angehender homosexueller Ehepaare (die ja aufgrund der Konstellation zumindest psychisch gegeben ist) etwas an? Nur weil hier offensichtlich ist, dass diese Menschen keine Kinder miteinander haben werden, während dies im Fall des heterosexuellen Ehepaares unbekannt ist, aber nachweisbar wäre?

    Es geht nicht um ein neues Familienbild - niemand will das gute, alte Familienbild von Vater, Mutter und gemeinsamen Kindern aufgeben. Gefordert wird lediglich eine Erweiterung des alten Familienbildes. Und diese Forderung ist auch von Seiten einer Minderheit gerechtfertigt, da diese Minderheit zu unserer Gesellschaft gehört - zudem ist diese Minderheit gar nicht mal so klein, Homosexualität beschränkt sich ja nicht nur auf Einzelfälle.

    Hey - da sind wir endlich mal einer Meinung :zwinker:.
     
  • User 18780
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    25 August 2004
    #25
    @Sunnyflower: Dann begründe mal warum.

    @Eric und Liza: ist doch egal, was ein reflex/instinkt ist. ich finde das tut doch nicht wesentlich was zur sache. wie man sein kind erzieht, kann man in meinen augen mit dem kopf entscheiden und danach handeln. ein kind wird ja nicht in einem bruchteil einer sekunde erwachsen (wie sich evtl die hand von der herdplatte zieht oder die nackenhaare aufstellen...). deshalb hat man doch auch jahrelang zeit, die entwicklung des kindes zu beobachten und zu steuern. wer das möchte und in der lage dazu ist (wird vor der adoption ja genauestens geprüft), der braucht dazu weder instinkt, noch reflexe. und somit ist es doch egal, was da bei beiden ehepartnern zwischen den beinen hängt oder nicht....

    - jetzt hab ich mich warscheinlich auf so ne diskussion eingelassen :rolleyes2
     
  • Faerie
    Gast
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    25 August 2004
    #26
    Auch ich habe die Diskusion nur überflogen, aber ich habe nichts dagegen, wenn Homosexuelle Paare ein Kind adoptieren! Wenn sie sich lieben, das Geldliche stimmt und sie sonst glücklich sind, denen aber nur ein Kind fehlt, zum vollkommenem Glück, mein Gott, warum nicht????

    So schlimm wird das für das Kind schon nicht. Die Kinder heute sind schon viel offener geworden und wenn wir jetzt nicht anfangen, Kinder von Homosexuellen Paaren zu akzetieren, wann dann? Warum macht ihr es den Kinder so schwer? Wenn man seinem eigenem Kind von Anfangan ein offenes Leben bietet und nicht dem Kind beibringt: "guck mal, das Kind ist dick, der sit ja eklig" oder "das Kind hat ne Brille, das ist ja ne Brillenschlange", dann würden die Kinder gar nicht erst auf soein Zeug kommen und auch eben solche Kinder akzeptieren! Dann würde es keine Vorurteile geben!

    Ich bin für Homosexuelle Paare, deren Hochzeit und deren Kinderwunsch!
     
  • User 18780
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    25 August 2004
    #27
    ist auf jeden fall wichtig. leider nicht ganz so einfach zu realisieren, da sich kinder auch sehr stark gegenseitig "erziehen", und über die generationen (an brüder/schwestern/freunde) weitergeben.
    aber in meinen augen sicherlich der richtige weg. es gibt viel zu viele vorurteile - die wir teilweise selbst hegen , und nicht realisieren (können).
     
  • Faerie
    Gast
    0
    25 August 2004
    #28
    Ja das stimmt leider. Sehe das an meinem Bruder, der ist auch völlig verzogen seitdem der zur Schule geht. Was sehr schade ist. Aber wie gesagt, hätte man das von Anfang an gemacht, wäre es nie soweit gekommen. Jetzt kann man das nicht mehr ändern. Aufjedenfall soltle man da nicht so große Hoffnung hegen
     
  • User 18780
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    25 August 2004
    #29
    mein ideal wäre eine gerechte welt , frieden, gleichberechtigung.

    leider strebt da der wille des menschen dagegen, mehr haben zu wollen als andere. und vorurteile helfen, andere niederer zu stellen, als man selbst. dagegen wird es (leider leider) nie ein mittel geben

    sorry, off topic.
     
  • User 505
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    26 August 2004
    #30
    Das Argument "die Kinder könnten ja gehänselt werden" lass ich nur sehr bedingt gelten..

    Wenn Kinder ein Opfer suchen, finden sies. Ob der nu zu dick ist, zu dünn ist, ne Brille trägt, ne komische Haarfarbe hat, ein Muttermal im Gesicht, zu groß ist, zu klein ist - oder eben homosexuelle Eltern hat.

    Wenn jemand ein "Opfer-Kind" ist, finden die anderen was um es zu ärgern. Wenn ein Kind aber selbstbewusst und beliebt ist, ists auch egal ober er zu groß ist, zu klein ist, zu dick ist - oder die Eltern eben homosexuell sind..
     
  • Caramel bon bon
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    15 November 2004
    #31
    Gut. Das scheint wirklich ein Thema zu sein, über das man sich Unterhalten muss. das ist mir klar geworden :smile:
     
  • 15 November 2004
    #32
    Meinen Bruder hamse aus genau diesem Grund in der Schule krankenhausreif geschlagen!
    Sicher wird immer ein Opfer gefunden - aber gerade wenn die Kinder damit nicht gut klarkommen ist es wohl auch nicht gerade förderlich!
     

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