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  • Theresamaus
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    8 Januar 2010
    #1
  • User 49007
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    8 Januar 2010
    #2
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  • User 12370
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    8 Januar 2010
    #3
    Ich glaube sowieso nicht, dass entwicklungshilfe in der derzeitigen form dem gemeinen volk wirklich hilft. Aber geht man jetzt mal von richtiger Hilfe und nicht von reimportierten zahlungen und geldern die in korrupten regierungen untergehen aus, dann finde ich durchaus in ordnung danach zu gehen wie sehr sich die länder an die menschenrechte halten. Absolut keine Diskriminierung gegen irgendwelche Randgruppen ist ein Standard der auf Deutschland auch nicht zutrifft.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    8 Januar 2010
    #4
    Entwicklung gilt eigentlich als bestes Mittel gegen veraltete verkrustete Vorurteile.
    So gesehen müsste man die Entwicklungshilfe für solche Länder noch intensivieren.

    Dem Guido Westerwelle würde ich erst dann glauben, wenn er auch gegen den Handel mit Ländern wäre, welche die Menschenrechte missachten
     
  • just_smile
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    8 Januar 2010
    #5
    Ich frage mich, ob Westerwelle sich dafür so einsetzen würde, wenn er nicht homosexuell wäre.
     
  • User 49007
    User 49007 (31)
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    8 Januar 2010
    #6
    Jaja immer das nette "wir müssen besser sein" ..pf wer andere nicht akzeptiert sollte man auch nicht akzeptieren..so meine Meinung
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    8 Januar 2010
    #7
    wahrscheinlich nicht. :zwinker:

    Entwicklungsminister Niebel wollte ja sein Ministerium eigentlich abschaffen, weil es Deutschland nichts nützen würde und man Geld aus dem Fenster hinauswerfe. Ich finde, die FDP-Minister denken nur an die Wirtschaft :hmm: Brüderle ist ja Wirtschaftsminister, aber Westerwelle, Niebel, Rösler, sie wollen nur die staatlichen Ausgaben und Steuern senken.
     
  • just_smile
    just_smile (26)
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    8 Januar 2010
    #8
    Selbstverständlich nicht. Wie alle Politiker ist er auch ein Egoist.

    Ich verstehe auch nicht warum man die dort die wirtschaftliche Unterstützung zurückziehen sollte, bloß weil das Land schwulenfeindlich ist. Das löst doch dieses Problem zum geringsten. Wie wärs mit einem Versuch, die Leute versuchen besser aufzuklären und radikal anti-homosexuelle gruppen zu verbieten? Ich denke, man sollte aufjedenfall weiterhelfen, ABER nur unter der bediungung das schwule in diesem Land nicht mehr leiden und als normale Personen akzeptiert werden.
    Aber nein, der Westerwelle denkt wiedermal einseitig. Im Sinne von ihr seid schwulenfeindlich, ja dann ciao macht was ihr wollt und du schwulen darin sollen weiter leiden!?!
    Ja super, herr guido, schön haben sie das problem gelöst.
     
  • Theresamaus
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    8 Januar 2010
    #9
    Ich weiß nicht in welchen Situationen ich Westerwelle glauben soll und nicht. Er ist jetzt vehement gegen Erika Steinbach, weil sie die Oder-Neiße-Grenze mal in Frage gestellt haben soll (stimmt das?) und er die deutsch-polnische Beziehung gefährdet sieht, sollte sie in den Beirat berufen werden.
    Nun ist Polen nicht gerade als schwulenfreundlich bekannt. Warum setzte er sich so stark für Polen ein?
    Ind in Afrika lässt er lieber Menschen in schwulenfeindlichen Ländern verhungern :schuettel:
     
  • squarepusher
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    8 Januar 2010
    #10
    nein. entwicklungszusammenarbeit hat nichts mit einer machthabenden regierung zu tun, sondern soll das land oder die region strukturell stärken. das sind keine almosen, sondern ein planerisches instrumentarium. wir wollen, dass "dort unten" was weitergeht.

    wenn man nun diesen ländern gelder versagen würde, weil sie etwas tun, das einem nicht passt, dann müsste die diskriminerung von homosexuellen eine nummer ziehen; da gibt's viel. von oftmals nicht existenter pressefreiheit, der inhaftierung von politischen gegnern, über katastrophalen frauen- und kinderrechten bis hin zu undemokratischen regierungsformen, etc .. einzig korruption ist ein valider grund, entwicklungszusammenarbeit einzuschränken; weil sie selbige behindert.

    natürlich ist es in gewisser weise ein druckmittel, die einstellung der entwicklungszusammenarbeit wie die rute ins fenster zu stellen, nur ist sowas erfahrungsgemäß ein schnitt ins eigene fleisch. es trifft in erster linie das volk, das keine politik macht, in diesen meist autokratischen systemen schon gar nicht. es macht jahrzehntelange bemühungen mit einem schlag zunichte; die region radikalisiert und wendet sich von sich aus von der westlichen welt ab.

    westerwelle soll lieber englisch lernen anstatt so zu tun als hätte er das format, weltpolitische entscheidungen auch nur zu kommentieren.
     
  • honi soit qui mal y pense
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    8 Januar 2010
    #11
    Nun, diese Meinung dürfte Außenminister Westerwelle nicht nur aus politischen, sondern auch aus persönlichen Gründen vertreten. Auch er wurde aufgrund seiner Sexualität nach eigenen Aussagen angegriffen. Ohne den Artikel gelesen zu haben, sondern nur den Thread-Titel, frage ich mich dennoch, ob das sein Ernst ist, wenn er dies wirklich so gesagt haben sollte. Man möge sich nur mal vorstellen, andere Länder würden diesem Beispiel folgen und auch ihre Entwicklungshilfe einstellen. Ohne Entwicklungshilfe würde sich dann für manch ein Land das Ende abzeichnen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    8 Januar 2010
    #12
    Die FDP ist auch nicht mehr das was sie mal war...
     
  • honi soit qui mal y pense
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    8 Januar 2010
    #13
    Danke für diesen Holzhammerbeitrag. Ohne wertend sein zu wollen, sondern aus Interesse: wann war die FDP Deiner Meinung nach etwas?
     
  • ülpentülp
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    8 Januar 2010
    #14
    die entwicklungshilfe an sich gehört auf den prüfstand.

    genau.

    wenn man dann noch bedenkt, das ein land wie china entwicklungshilfe erhält ....
     
  • honi soit qui mal y pense
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    8 Januar 2010
    #15
    China erhält noch Entwicklungshilfe, richtig. Die Frage ist, wo sie ohne diese Hilfe heute stünden. Natürlich ist das Land in der heutigen Zeit davon nicht mehr abhängig, dennoch dient China als Parardebeispiel dafür, dass Entwicklungshilfe die Grundlage für Wachstum schaffen kann. Selbstverständlich ist ein derartiges Aufholen nur dank weiterer Faktoren möglich gewesen - mit Entwicklungshilfe allein, unvorstellbar.
     
  • ülpentülp
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    8 Januar 2010
    #16
    Off-Topic:
    indien erhält ebenfalls entwicklungshilfe. und die frage ist nicht, ob diese hilfe früher berechtigt gewesen ist.

     
  • honi soit qui mal y pense
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    8 Januar 2010
    #17
    Es wäre müßig, alle Länder, die Hilfe erhalten, jetzt durchzugehen. Indien und China anzuführen als Kritiker der Hilfe ist einfach. Ich glaube nicht, dass Länder wie z.B. Ghana sich in einen Topf mit China und Indien werfen lassen. Ist dort die Hilfe auch überflüssig?
     

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