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Soziale Marktwirtschaft: wünscht ihr euch mehr Kapitalismus oder mehr Sozialismus?

  1. Ich wünsche mir mehr Marktwirtschaft und weniger Sozialismus.

    2 Stimme(n)
    13,3%
  2. Ich wünsche mir, dass alles beim Alten bleibt.

    0 Stimme(n)
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  3. Ich wünsche mir mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Kapitalismus.

    12 Stimme(n)
    80,0%
  4. Das wäre mir egal.

    1 Stimme(n)
    6,7%
Status des Themas:
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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    13 Februar 2010
    #1

    Soziale Marktwirtschaft: wünscht ihr euch mehr Kapitalismus oder mehr Sozialismus?

    Es herrscht allgemein die Ansicht, dass Deutschland eine soziale Marktwirtschaft ist. Westerwelle & Co. versuchen, die vermeintlich sozialistische Komponente in Deutschland zu eliminieren, während die Linken den Turbokapitalismus bekämpfen. Mehr denn je scheint es eine Art Klassenkampf zu geben.
    Was ist eure Vorstellung? Wünscht ihr euch etwas mehr Kapitalismus und Wirtschaftsliberalismus à la Westerwelle und Rösler und weniger Sozialismus oder umgekehrt mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Kapitalismus und Globalisierung? Oder möchtet ihr am liebsten, dass alles so bleibt wie es in den letzten Jahren war?
     
  • BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    13 Februar 2010
    #2
    In einigen Hinsichten will ich mehr Marktwirtschaft (und teilweise mehr Kapitalismus), als wir es haben, in einigen (vermutlich mehr) Hinsichten will ich mehr sozial, aber nicht sozialistisch.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    14 Februar 2010
    #3
    Es gibt nicht nur eine Achse mit den beiden Enden "Sozialismus" und "Turbokapitalismus", auf der sich alle politischen Systeme einordnen lassen...

    Was ich bevorzuge, ist eine ordoliberale Wirtschaftspolitik, ordentliche, aber nicht übertriebene Sozailleistungen, sowie die Wahrung des Abstandsgebotes (evtl. auch durch Einführung eines branchenübergreifenden, aber evtl. regional unterschiedlichen, an den regionalen Lebenshaltungskosten orientierten Mindestlohnes).

    Zur Einführung einer solchen politischen Ordnung wären sowohl Reformen notwendig, die von extrem wirtschaftsliberaler Seite als "sozialistisch" bezeichnet würden, als auch Maßnahmen, die von linker Seite als "turbokapitalistisch" bezeichnet würden, ohne dass das Ergebnis zu einem der beiden Begriffe auch nur ansatzweise passen würde.
     
  • ProxySurfer
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    14 Februar 2010
    #4
    Mehr soziale Gerechtigkeit! Aber mit der gegenwärtigen Regierung ist das nicht machbar, die verteilt weiter fleißig von den Ärmsten unten zu den Reichsten nach oben. Wie ihre Vorgänger unter Schröder.
     
  • objekt.f
    objekt.f (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    14 Februar 2010
    #5
    Ist mir eigentlich scheiß egal
     
  • User 40300
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    Verheiratet
    14 Februar 2010
    #6
    Soziale Gerechtigkeit wäre ein Idealzustand, der schwer zu erreichen ist. Wichtig wäre, dass Leute eine Arbeit haben, von der sie auch leben können - ohne staatliche Hilfen. Dazu ist auch das soziale Gewissen von Unternehmern und Managern gefragt. Viele verlassen sich auf die staatlichen Hilfsmöglichkeiten um zu sparen; sie beschäftigen Menschen und zahlen sie schlecht, da sie ja Anspruch auf eine staatliche Aufzahlung haben. Damit (ich meine das derzeit vieldiskutierte Hartz-IV) ist aber nicht wirklich geholfen. Die Gewinne des Unternehmens steigen; dennoch wird früher oder später die Produktion in ein Billiglohn-Land verlegt. Dgegen sollte mehr vorgegangen werden.
     
  • spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    17 März 2010
    #7
    Ich hätte ganz gerne eine Diskussion darüber, warum denn eine staatsorientierte Marktwirtschaft sozialistisch sein soll.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    17 März 2010
    #8
    Weil Westerwelle die Linken partout nicht leiden kann. "Sozialistisch" ist für ihn ein Schimpfwort, für die Sozialisten natürlich nicht!
     
  • User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    17 März 2010
    #9
    Das kommt daher, dass Westerwelle sich offenbar selbst als Reinkarnation Otto von Bismarcks sieht...

    "Mehr Sozialismus vs. mehr Kapitalismus"? Definiere doch erstmal, wo wir jetzt stehen, dann ist die Frage vielleicht zu beantworten.

    Was ich will, ist, dass die Verwaltung der Bundesrepublik Deutschland, also Bund, Länder und Kommunen, die hoheitlichen Aufgaben selbst wahrnimmt und darüber hinaus Wettbewerb zulässt und ihn, wenn für das Wohl des Volkes nötig, de- oder reguliert. Hoheitliche Aufgaben sind nicht nur die Wahrung der Grenzen, sondern die Bereitstellung von Infrastruktur. Zu deutsch: Unverzichtbare Netze (Strom, Telekommunikation, Wasser, Straßenbau, Schienennetze) und alle zur Ordnung nötigen Dienstleistungen (Müll, Abwasser, Arbeitsvermittlung) gehören in Bundeshand, und dort, wo private Unternehmen sich dieser Einrichtungen bedienen, um darauf einen Markt zu unterhalten, müssen für alle Wettbewerber gleiche Grundbedingungen herrschen (Beispiel Bahn: Deutsche Bahn, Metronom, Nord-Ostsee-Bahn beantragen bei der Bundesnetzagentur für den Bahnverkehr Pläne für die Nutzung und bezahlen entsprechend gleiches Kilometernutzungsentgelt, und die BNABV wacht über eine optimane Haltestellenbedienung und Auslastung, Schienensicherheit etc. - so müsste es eigentlich sein).

    Was ist das? Sozialistisch? Kapitalistisch? Irgendwas dazwischen? Rational? Wie bezeichnest Du es?
     
  • spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    17 März 2010
    #10
    Und Westerwelle bestimmt neuerdings, was als Sozialismus zu gelten hat und was nicht?
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    17 März 2010
    #11
    Ich sage ja, Westerwelles Sichtweise ist eng. Alle, die ihn nicht gut finden, sind links für ihn.
     

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