• Dark84
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    23 Februar 2019
    #1

    Sterilisation oder Vasektomie?

    Ich würde mich gerne zwecks Verhütung einer Vasektomie unterziehen. Meine Partnerin ist dagegen. Sie möchte die Sterilisation.

    Meiner Meinung nach ist aber die Vasektomie ein viel kleinerer und einfacherer Eingriff. Warum also wünscht sie sich eine Sterilisation? Sind damit noch andere Vorteile verknüpft, von denen ich nichts weiß?
     
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    23 Februar 2019
    #2
    Was sagt denn deine Freundin dazu?
     
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    23 Februar 2019
    #3
    naja.. ich bin auch sterilisiert. weils mein körper ist.. und ich dann einfach unabhängig von einem mann bin in meiner familienplaung bzw. damit dass sie abgeschlossen ist..:zwinker:
    wenn du dich operieren lässt.. kann sie immer noch schwanger werden.. :whistle:
    vielleicht nicht von dir.. aber generell schon.. sorry, wenn das jetzt bissle "seltsam" klingt..:ninja:

    wie alt bist du denn? bzw. deine freundin? habt ihr schon kinder? kein arzt macht das einfach mal so...:zwinker:

    ich fand die OP bei mir nun nicht gerade easy..
    bei meinem exmann dagegen war seine vasektomie wirklich ein kinderspiel.. er ging vormittags zum arzt und war nachmittags noch im büro.
    ich war 2 wochen krankgeschrieben. (wobei das wohl auch andere frauen leichter wegstecken. ich war wirklich k.o. in der zeit und brauche die zeit um mich zu erholen)
     
  • User 107106
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    23 Februar 2019
    #4
    In einer festen Partnerschaft würde ich mich wohl auch eher zu seiner OP und nicht zu ihrer entscheiden. Aber schließt frau für sich (weitere) Kinder aus, sieht die Beziehung aber nicht als unendlich an, kann ich verstehen dass sie die OP will.
    Generell bin ich der Meinung dass sich immer derjenige steriliseren sollte, dessen Wunsch größer ist, auch in Anbetracht möglicher weiterer Beziehungen.
    Für meinen Mann ist klar, dass er aller spätestens nach einem dritten Kind keine weiteren mehr möchte. Ich würde das nicht so hunterprozentig sagen, weshalb ich trotz Kaiserschnitt und der Tatsache, dass ich auf dem Tisch liege, eine Sterilisation für mich ausschließe.
    Eine Sterilisation kann für die Frau auch Nebenwirkungen haben, zb die Gefahr der verfrühten Wechseljahre. Auch besteht je nach OP-Art eine erhöhte Chance auf Bauchhöhlenschwangerschaften. Dies sind Gründe, weswegen ich dies auch nicht will.
     
  • User 71335
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    23 Februar 2019
    #5
    Also, ich wollte definitiv die Sterilisation, weil ICH kein Kind mit KEINEM Mann mehr wollte.
    Das ist durchaus eine andere Entscheidung, als mit meinem Partner keine Kinder zu wollen.
    Das ist auch was was man über die Beziehung hinaus entscheidet.
    Nutzt ja nix wenn du in 2 Jahren stirbst und sie wieder vor dem gleichen Problem steht.
    Man will das für SICH.
     
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  • User 140332
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    23 Februar 2019
    #6
    Theoretisch spricht ja auch nichts dagegen beides zu machen, oder?

    Ansonsten würde ich mir der Argumentation von Lollypoppy anschließen. Frau möchte eben unabhängig vom Mann keine Kinder mehr zeugen können.
     
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  • Dark84
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    23 Februar 2019
    #7
    Sie sieht es vom finanziellen Aspekt. Ihre Sterilisation könnte durch die Kasse gezahlt werden. Ich hingegen bin privat versichert und müsste volll selbst zahlen.

    Werde 35, sie 31. Keine Kinder, daher ja auch die OP

    Eben deshalb ja auch mein Vorschlag, dass ich es mache.

    Davon habe ich noch nie etwas gehört. Ich dachte, die Sterilisation wäre endgültig. Könnte man nicht alle Eier entfernen?

    Stimmt wohl

    Ja und nein. Da sie es - nach ihrer Aussage - von der Kasse bezahlt bekommt, wäre meine Vasektomie eher in der Zukunft angesiedelt, da ich Selbstzahler bin. Und ca. 500 € erstmal haben...
     
  • Nevery
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    23 Februar 2019
    #8
    eierstöcke entfernen wäre eine kastratation, keine sterilisation. so, wie wenn man die dir eier abschneidet (bzw. die hoden aus dem hodensack entfernt), anstatt den samenleiter zu durchtrennen - das ist keine so gute idee, da das dann auch schwer in den hormonhaushalt eingreift.
     
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    23 Februar 2019
    #9
    Ist sie da ganz sicher? Ohne medizinische Indikation wird die Sterilisation in der Regel nicht übernommen.

    Nein, natürlich nicht. Eine Entfernung der Eierstöcke macht man nicht ohne Not, das hätte schwerwiegende Auswirkungen, die in keiner Relation zum Nutzen stehen. Neverys Vergleich ist gut, Du würdest Dir ja bei der Sterilisation auch nicht gleich die Hoden entfernen lassen :zwinker:
     
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    23 Februar 2019
    #10
    Einer 31-jährigen entfernt man nicht die eierstöcke, man durchtrennt nur die eileiter. Sonst würde ihr wichtige hormone fehlen. Auch die Gebärmutter bleibt im Körper, weswegen sterilisierte Frauen weiter die Periode bekommen.
     
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    23 Februar 2019
    #11
    Wird eine Sterilisation bei einer 31-Jährigen ohne Kinder eigentlich einfach so durchgeführt? :confused:
     
  • User 107106
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    23 Februar 2019
    #12
    Eigentlich nicht. Und erstrecht übernimmt das nicht die kasse, wenn keine schweren.gesundheitlichen Gründe vorliegen (Chemotherapien, Schwangerschaft würde zum Tode der Mutter führen, Kinder werden wegen gendefekt immer schwerstbehindert, etc) selbst mach drei Kaiserschnitten übernehmen die Kasse oft nur einen Anteil an der Op.
     
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    23 Februar 2019
    #13
    Dachte ich mir schon, LULU1234, hier in Schweden ist das nahezu unmöglich. :confused:

    Naja, ich schätze, bei uns wird es wohl später auf Vasektomie hinauslaufen und die ist (gemäß PI) auch sicherer als eine Sterilisation der Frau. Also Dark84, da würde ich mich erst einmal ausführlich informieren. Und trotz geringer Fehlerquote ist das eben eine endgültige Sache.

    Mein Kerl ist jedenfalls froh, diesen Schritt nie gegangen zu sein. Er hätte es bereut.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2019
  • Nevery
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    23 Februar 2019
    #14
    ist euch die aktuelle verhütung - und mögliche alternativen - denn echt so ätzend, dass ihr so früh zu so einem schritt greifen müsst, egal bei wem?

    ich mein, ich denke es ja mittlerweile auch leise an - mit knapp 33 - aber das ist eine so schwerwiegende entscheidung, die werde ich erst treffen, wenn ich mir minimum ein jahr (gut, in diesem fall eher drei) wirklich zu 100% sicher bin, ohne jeden zweifel. so extrem schrecklich ist andere verhütung ja auch nicht, nur lästig.
     
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    24 Februar 2019
    #15
    ich wüsste nun auch nicht dass die kasse so einfach zahlt.. :ratlos:
    ich habe 2017 rund 600 euro bezahlt.
     
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    25 Februar 2019
    #16
    Keine gesetzliche Kasse zahlt das, Verhütung ist reine Privatsache.

    Ich hab eine Freundin die eine schwere Erbrankheit hat und auch sie musste ihre Sterilisation selber zahlen, genau wie auch eine Krebspatientin. Da müsste man schon verdammtes Glück haben, das selbst in solch schweren Fällen eine positive Einzelfallentscheidung gefällt wird.

    Nee die Preisfrage wäre so ziemlich das einzuge was für eine Vasektomie sprechen würde, die ist eben fast im die Hälfte billiger.

    War aber für mich auch kein Argument.

    Ich fand auch die Sterilisation kein großer Eingriff, ich hab nach 4 Tagen bereits wieder gearbeitet. Ich hatte auch gar keine Krankmeldung. Nach 9 oder 10 Tagen Fäden gezogen bekommen und direkt Sex gehabt, war toll.
     
  • Dark84
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    25 Februar 2019
    #17
    Okay, kapiert :zwinker:

    Ich glaube nicht... Es ist eine Behauptung ohne Beweis.

    Warum? Bei mir ist es glasklar, ebenso bei ihr.

    Aber meine erste Überlegung ist richtig: Bei mir ist es einfacher als bei ihr, bzw. generell ist es bei ihm einfacher als bei ihr.

    Keiner zwingt uns :zwinker: Aber warum früh? Je älter wir werden, desto unsinniger erscheint mir ein operativer Eingriff.

    Genau das dachte ich auch. Okay, da heißt es wohl sparen
     
  • User 107106
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    25 Februar 2019
    #18
    Du könntest halt noch locker 15, 20 Jahre Vater werden. Trennst du dich morgen, wäre es für dich völlig und vollkommen ausgeschlossen mit einer neuen frau kinder zu bekommen? Sterilisation ist mehr als ein Verhütungsmittel, es ist eine Lebensentscheidung.
     
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  • User 172636
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    25 Februar 2019
    #19
    Was ich anmerken möchte: 1. eine Vasektomie lässt sich in vielen Fällen auch wieder rückgängig machen.
    2. Selbst wenn die Funktion der Samenleiter nicht wiederhergestellt werden kann, so besteht die Möglichkeit per Biopsie Spermien zu gewinnen. Rein theoretisch könnte er also mit Mehraufwand dann doch wieder eigene Kinder haben.
    Vor diesem Hintergrund halte ich den Eingriff zwar für schwerwiegend, aber nicht für etwas, das wenn die Entscheidung gefallen ist, hinterfragt werden muss. Zumal er bereits in den dreißigern ist und viele Menschen die Entscheidung, ob sie Kinder möchten oder nicht, bereits getroffen haben und diese auch abschätzen können.

    Ich halte eine Vasektomie auch für sinnvoller, da sicherer und weniger invasiv als die Sterilisation der Frau, wenn es für beide passt :smile:

    Off-Topic:
    Danke übrigens für die Antworten der sterilisierten Frauen :smile: Das war ein Blickwinkel, den ich so gar nicht vor Augen hatte. Das ist wirklich ein interessanter Punkt!
     
  • User 150539
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    25 Februar 2019
    #20
    Auch als Mann mit 35 ohne Kinder eine Vasektomie zu bekommen, wird relativ schwierig sein.
     
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