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  • MooonLight
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    28 Oktober 2004
    #81
    Ich denke, es ist ein Unterschied, ob man das selber so sieht oder ob man es allgemein glaubt..
     
  • columbus
    columbus (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    29 Oktober 2004
    #82
    Eric: das möcht ich mal gesagt haben- Deine Posts zählen wirklich zu den besten hier! :bier: und immer weiter so!

    Sorry DJ Denissen aber

    so habe ich Holländer noch nie geannt gehört-ich finds auch sehr dämlich-

    aber ein bißchen :grin::grin::grin: hab ich schon müssen wie ich das las.LOL

    Also das Klischee über Holländer ist a) das sie einfach alles zulassen (was ich persönlich eiegntlich auch ganz gern hätte!) b)sehr viel trinken und c)ständig :jee:

    bei c) weiß ich dass es sicher nicht stimmt-das sind immer nur die blöden Touris die sich die Birne zupusten, kaum die Holländer selber.
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    29 Oktober 2004
    #83
    die töne laut nach vaterland, nur ich bleib leis daheim
    ihr zeigt die zähne und der fußball macht euch stark
    die reichskriegsflagge weht und ihr habt wieder neue helden
    und eure beste waffe ist die harte mark

    die falschen kreuze haben uns gezeigt
    dass ihr zu blöd und auch noch lang nicht mündig seid
    keine eile, ihr habt noch jede menge zeit
    dazu zu lernen, was einmal von euch übrig bleibt...
     
  • cat85
    Gast
    0
    29 Oktober 2004
    #84
    Hm, ich bin gerade in den USA und hier hängt an jedem zweiten Haus eine Flagge...im Vergleich dazu habe ich, glaube ich, überhaupt keinen Nationalstolz.

    Wir sind hier aber mit den ganzen Au Pairs und Einwanderern von überall und nirgendwo immer eine bunt gemischte Gruppe und vergleichen dadurch auch oft unsere Heimatländer. und auch ich erzähle gerne, wie die Dinge "zuhause" laufen und was dort anders ist - und wir sind glaube ich alle ein bisschen stolz von woanders zu kommen und davon erzählen zu können!
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    29 Oktober 2004
    #85
    Zum 1000. Mal dieselben Argumente austauschen auch, Schätzchen.
     
  • Rudi_
    Gast
    0
    29 Oktober 2004
    #86
    @Eric

    @Eric

    Ach Scheisse, jetzt hab ich wieder so einen langen Text geschrieben und da stürzt der Explorer ab.

    Ich fass mich diesmal kurz.

    Zum Thema Fritz Fischer:
    http://www.jf-archiv.de/archiv04/334yy51.htm

    Zum Thema Kriegspropaganda gegen Deutsche:
    http://www.jf-archiv.de/archiv04/334yy45.htm


    Ich muß Dir gestehen, daß Du Recht hast mit dem Mittelstand der die Nazis gewählt hat. Da habe ich nicht weiter nachgedacht. Ich war wohl zu übereifrig bei der Suche nach heutigen Parallelen. Dabei hab ich in diesem Thema meine mündliche Prüfung gehabt und hätte es eigentlich wissen müssen. ;-)

    Zum Thema Fritz Fischer möchte ich noch loswerden:

    Man merkt, daß Du ihm sehr verfallen bist. Fritz Fischer hat Deutschland mit seinem Werk im Kalten Krieg eine Alleinschuld an den Katastrophen des 20.Jhd. angelastet. Da kann ich nicht mitgehen. Der Kaiser hatte zudem sehr wenig zum Kriegsgeschehen beigetragen, während die Generäle wohl in diesen 4 Jahren mehr Macht hatten, als er.

    Zum Widerstand um Stauffenberg:

    Was war falsch, an dem Festhalten der Existenz des Reiches? Zudem war der Widerstand ohne Große Aussichten. Ich denke da an Churchill, der nicht Nazi-feindlich, sondern deutschfeindlich war. Ähnlich wie Morgenthau. Es gab von Seiten der Alliierten nie Zusagen an den Widerstand, also ließen sie sich auf etwas Ungewisses ein. Ferner möchte ich folgende Zitate von Churchill einbringen:

    "Das Deutsche Volk besteht aus 60 Millionen Verbrechern und Banditen"

    "Ich führe keinen Krieg gegen Hitler, sondern ich führe einen Krieg gegen Deutschland"
    1940 als neuernannter Ministerpräsident

    "Dieser Krieg ist Englands Krieg Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands Vorwärts, Soldaten Christi!"
    am 3 September 1939 in einer Rundfunkrede

    "In diesen letzten Wochen vor der Entscheidung war es meine Hauptsorge, daß die britische Regierung trotz unserer Garantie davor zurüchschrecken könnte, einen Krieg mit Deutschland zu führen"
    1939 vor dem Polenfeldzug

    Sein Chefberater war auch nicht besser:

    "Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen."

    Damit möchte ich nicht die einmalige Graumsamkeit des Holocausts relativieren. Ich möchte damit nur auf das Wagnis des Widerstands um Stauffenberg hinweisen.

    Machs gut,

    Rudi
     
  • FloPP
    Gast
    0
    29 Oktober 2004
    #87
    eigetnlich ist es mir egal, aber ich bin eigetnlich nicht stolz drauf.. was hat D denn zu bieten, was gut ist? naja also ich denk nur an schlechtes(was mir grad einfällt..) egal, schö, sarah
     
  • 29 Oktober 2004
    #88
    Ja, hurra. Antifa heißt Angriff. Nieder mit dem Kapital. Alles Faschisten ...

    Den phrasenhaften, idiotischen Patriotismus der Yankees sollte man nicht als Maßstab nehmen.
     
  • Bakunin
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    nicht angegeben
    29 Oktober 2004
    #89
    Keine Sorge... mit versoffenen Stalinisten hab' ich genausowenig am Hut. :zwinker:

    Antifa heißt Busfahren!
     
  • 29 Oktober 2004
    #90
    Dann is gut, denn engstirniger Linksfaschismus zersetzt das Gehirn.
     
  • Trogdor
    Trogdor (43)
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    nicht angegeben
    29 Oktober 2004
    #91
    Sehe ich ganz genauso. Alle waren damals scharf auf einen Krieg, aber Deutschland war letzendlich dämlich genug ihn anzufangen. Wenn man bedenkt wie sinnlos WW1 war, hätte es in Europa auch nur 3 oder 4 gute Diplomaten gegeben, die auf Deeskalation hingearbeitet hätten, wäre der Krieg vermeidbar gewesen.
    Und ich teile Deine Einschätzung zu Stauffenberg. Er war mit Sicherheit kein Judenfreund mit Streben nach Demokratie. Aber unter den Blinden ist der Einäugige König, wenn das Attentat geklappt hätte, wäre zumindest manches noch zu verhindern gewesen.

    Sondern als Anlass nehmen, sich zu fragen ob es wirklich so schlimm ist, dass uns vergleichbarer Hurrapatriotismus fehlt.
     
  • 29 Oktober 2004
    #92
    Dem kann ich nur begrenzt zustimmen. Hätte Stauffenberg Erfolg gehabt, wäre das Hitlers letzter großer Siege gewesen. Denn dann hätte nicht er oder die Wehrmacht den Krieg verloren, sondern, um es in Hitler Manier auszudrücken, "eine feige Bande von Offizieren". Die Geburt einer neuen Dolchstoßlegende. Ich bin mir sicher, dann würde es bei Einigen heute heißen: "Wer weiß, ob der Adolf das Ding nich noch umgebogen hätte."
     
  • columbus
    columbus (39)
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    vergeben und glücklich
    30 Oktober 2004
    #93
    Vor allem hat Deutschland genauso wie Östereich-UNgarn nie eine politische Absicherung betrieben.

    Die Kreigserklärung an Serbien war der pure keulenschlag. Man dachte keine Minzute daran, das irgendwie politisch zu erklären oder zu rechtfertigen.

    Deutschland fuhr über Belgien drüber-damit konnten die Engländer sich in die überzeugend in eine Retter-role versetzen-und endlich Deutschland den krieg erklären.

    Von dem her standen sie immer viel sauberer da als die Mittelmächte. Die Mittelmächte wollten mit pol. Korrektheit keine Zeit verschwenden, denn nach dem verm. Sieg konnte man eh alles drehen so wie man es brauchte.

    Diese Strateghie war aber ein ziemlich fataler Fehler, weil die Kriegsschuld leicht in die Schuhe geschoben werden konnte.

    Das ist sehr richtig, zumal auch heute noch viele Leute der NAzi-propaganda aufsitzen.

    zB der wirtschaftliche Aufschwung und der Rückgang der Arbeitslosigkeit: das war unter der Naziherrschaft nicht sehr anders als in der Weimarer Republik. Nur wurde es anders verkauft.

    Dass es in Deutschland unter den Nazis bergauf ging, allen wirtschaftlich soviel besser ging-das stimmte nur sehr bedingt.

    Den Leuten gings nur besser weil es in rauhen Mengen Selhbstbeweihräucherung abbekam vom Regime.
     
  • Iguazu
    Gast
    0
    30 Oktober 2004
    #94
    Bin aus Österreich und bin stolz drauf. Bin auch polititisch rechts (nicht rechtsradikal - bitte nicht verwechseln)
     
  • columbus
    columbus (39)
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    vergeben und glücklich
    30 Oktober 2004
    #95
    Ja von der Straße waren sie schon.Nur MIt wirtschaftlichkeit hatte das aber nix zu tun. Ausserdem konnte man die Leute schön ausnutzen. Die häten alles gearbeitet egal unter welchen Umständen.

    Wie ich mal in Köln war [lange geschichte] war ich tweilweise über die Autbahn dort sehr erstaunt. Die Autobahn ging ja noch zur Not, aber bei den Ausfahrten, die sind Hammer, da wirfts einen ja selbst mit dem rad aus der Kurve! 1m50breit, und quasi 90°. Bis mir einfiel von wann die stammten.
     
  • whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    31 Oktober 2004
    #96
    Sozusagen von der Strasse auf die Autobahn. :grin:

    OK, das war jetzt ein Kalter :schuechte
     
  • hausli
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    13 Juni 2005
    #97
    ich bin stolz deutsch zu sein. warum nicht?
    ich finde ich kann auf mein land stolz sein und auch auf seine geschichte und kultur.
    die ns zeit war sicherlich keine glorreiche zeit (gute sachen gab es aber an jedem system), aber mich hat jedes land dreck am stecken in seiner geschichte.
    naja dies ist ja nicht das thema.
    leider geht der stolz bei vielen leuten unter oder man wird gleich als rassist abgestempelt und dies kann ich nicht verstehen.
    in vielen anderen ländern ist es gang und gebe stolz zu sein und dies auch bis in den tod und warum sollten wir nicht auch stolz sein im normalen sinne.?
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
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    446
    nicht angegeben
    13 Juni 2005
    #98
    Stolz auf unser ausgeklügeltes deutsches Rentensystem
    Stolz auf das deutsche zwei Klassen-Krankenkassensystem.
    Stolz auf den deutschen Abmahnwahnsinn
    Stolz auf unseren steinewerfenden deutschen Aussenminister
    Stolz auf die gut sanierten deutschen Strassen :rolleyes2
    Stolz auf diesen schönen deutschen Sommer

    Ganz ehrlich, ich bin stolz auf meine Grosseltern die nach dem Krieg alles aufgebaut haben was kaputt war. Aber aktuell muss man schon was suchen worauf man stolz sein soll.... denn nur auf die Vergangenheit stolz zu sein ist auch nicht grad toll... super - in der Grundschule war ich Klassenbester... :flennen:

    Jetzt aber Schluss mit alten Beiträgen hochpushen! Auch wenn's stolze Beiträge sind...
     

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