• hans291209
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    Verheiratet
    13 Februar 2016
    #1

    Streit um Geld

    Hallo,

    brauch mal euren Rat, wollte dabei wissen ob es gerechtfertigt ist das ich stinksauer bin.

    Ich schreibe das jetzt mal neutral, da ich nicht zu viel von meinem Privatleben preisgeben möchte.

    Ich und meine Frau vor kurzem erst geheiratet und frisch um gezogen, streiten um Geldgeschenke.

    Meine Frau ist der Meinung das Sie sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen möchte, wo ich prinzipell nix gegen hab.

    Vorgeschichte:
    Meine Frau damlas noch unverheiratet hat einen schlaecht bezahlten fast Vollzeitjob, ich verdiene gut, zahle somit auch etwas mehr an Miete und Nebenkosten.
    Ich habe Ihr in der Vergangenheit mehrmals finaziell ausgeholfen, da geht es um größerer Beträge, waren wichtige Anschaffungen. Anfangs war ausgemacht sie zahlt es so lange in kleinen Raten ab wie Sie kann. (Also Familienplanung, wenn Kinder dann braucht Sie natürlich nichts mehr zahlen.
    Ich hab dann einen Teil des Betrages gleich am Anfang bekommen, seitdem nichts mehr, hab mich auch nicht darüber beschwert weil Sie eh nicht viel verdient.

    Vor ein paar Monaten fragte Sie mich ob Sie Ihre ´Wochenstunden kürzen kann, aslo circa 80 Euro weniger pro Monat. Gutmütig wie ich bin sagte ich ja und fügte hinzu, jammere aber nicht wenn du zu wenig Geld hast.

    Ansonsten helfe ich Ihr finanziell sowie im Haushalt immer, weil ich Sie liebe und das gerne tue.

    Jetzt nach der Hochzeit haben wir uns die neue Wohnung schon so dreiviertelt eingerichtet, es fehlen noch ein paar wichtige Dinge. Jetzt will Sie ihren Anteil des Geschenkes für einen Wunsch den Sie gerne hätte ausgeben und ich soll den Rest was wir noch brauchen alleine zahlen ( Ich habe schon circa 70% der Umzugskosten alleine bezahlt).

    Ich könnte es auch alleine zahlen wenn ich möchte, aber ich möchte nicht.
    Aus dem ganz einfachen Grund weil Sie mir eigentlich noch Geld schuldet, Sie selbst mehr arbeiten könnte (haben noch keine Kinder).

    Wenn wir daruber reden, reagiert Sie nur mit Beschimpfungen, weil ich es nicht einsehen will den Rest selbst zu zahlen, ich sagte dann: wenn es dein Traum ist kannst du auch sparen dafür.

    Mir geht der Streit schön langsam auf die Substanz, aber ich sehe auch nicht ein da nachzugeben, absolut nicht.

    Wie seht Ihr das? Ich hätte gerne ein paar Antworten von Frauen die in langjährigen Beziehungen und Ehen sind, falls möglich:zwinker:

    Danke
     
  • User 156338
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    vergeben und glücklich
    13 Februar 2016
    #2
    Ich habe zwar jetzt nicht so wirklich verstanden, über welche Ausgaben ihr genau streitet, aber ich wundere mich doch auch über dein Verhalten. Ihr seid doch verheiratet, da ist es doch normal, dass der, der mehr verdient, auch mehr für regelmäßige Ausgaben bezahlt. Es sei denn, man hat ausdrücklich Gütertrennung vereinbart.
    Bei mir war das in meiner langjährigen Ehe eigentlich immer so, dass er mehr verdient hat als ich, wir unsere Gehälter aber in einen Topf geworfen haben und davon alles bezahlt haben.
    Streit ums Geld gab es eigentlich nie. Wir waren aber auch in etwas gleich sparsam, bei größeren Ausgaben haben wir es mit dem Partner besprochen.
    In meiner aktuellen Beziehung verdiene ich mehr als mein Freund und für mich ist es auch selbstverständlich, dass ich mehr Geld für unseren Lebensunterhalt und Urlaube bezahle als er.
     
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  • User 11466
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    13 Februar 2016
    #3
    Kurz und knapp: Ich finde, Du hast völlig recht!
    Ich weiß, es unkt sich immer leicht: Aber ehrlich gesagt, würde ich bis auf weiteres alles daransetzen, daß es dabei bleibt.
     
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  • Tanila
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    13 Februar 2016
    #4
    ...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27 Mai 2016
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  • User 11466
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    13 Februar 2016
    #5
    Tut er doch!
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 13 Februar 2016 ---
    Es geht nicht um die laufenden Kosten...
    Ich formulier's mal drastisch: Es fehlt noch am Nötigsten und Madame will das gemeinsame Hochzeitsgeld für Ihren persönlichen Firlefanz raushauen.

    Also: Ich wäre da stinkig und würde meinen Geldbeutel aber so was von verschlossen halten....
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Februar 2016
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    13 Februar 2016
    #6
    Off-Topic:
    Wieso habt ihr nicht vorher geregelt wieviel Geld jeder in den Umzug reinsteckt oder reinstecken kann?Hätte man sich diese Diskussionen sparen können.
     
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  • Meantime
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    13 Februar 2016
    #7
    Es geht ja nicht darum, dass er mehr bezahlt, nur weil er besser verdient. Sondern dass er auch mehr bezahlt, nur weil sie nicht mehr arbeiten will. Er finanziert Dinge, die gar nicht sein müsste, wenn sie mehr arbeiten würde. Sie hat ja anscheinend keinen wirklichen Grund, weniger zu arbeiten.
    Und da verstehe ich durchaus, dass ihn das stinkig macht.
     
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  • User 158340
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    13 Februar 2016
    #8
    Ich muss meine Antwort hier zweiteilen.

    Also generell sollte man meiner Meinung nach in einer Ehe nicht mehr in den Kategorien "meins" und "deins" denken. Wenn man gemeinsam im Idealfall das restliche Leben teilen will, dann kann man sich auch Möbel, DVDs und Gehälter teilen. Sprich: Alles in einen Topf, und davon wird halt dann alles bezahlt. Größere Ausgaben sollte man sowieso miteinander absprechen.
    Damit jeder dem anderen eine Geburtstagsüberraschung noch machen kann, ohne dass der andere gleich weiß, was es gibt, wenn er auf den Kontoauszug schaut, kann man ja auch getrennte Konten behalten. Und wenns nur solche für "Taschengeld" sind, wo jeden Monat nur 100 Euro draufgehen oder sowas. Kann man machen, wenn man will, muss man aber auch nicht zwingend.
    Aber ich finde es generell schon wichtig, dass man spätestens in einer Ehe nicht mehr so denkt, wer jetzt von welchem Geld was zahlt und dafür was von "seinem" Geld ausgeben muss. Das ist ab dem Ja-Wort gemeinsames Geld, außer man macht vorher strikt Gütertrennung aus.
    Wenn man da beständig drauf rumreitet, wer wieviel zahlt und wer wem noch "Geld schuldet", dann prognostiziere ich ein Ehe-Aus nach spätestens fünf Jahren. Denn dann ist das ständig Streitthema. Und ständigen Streit hält keine Ehe aus.

    Jetzt aber bei diesem speziellen Fall, wo es ja hauptsächlich um das Hochzeitsgeschenk geht (wenn ich das richtig verstanden habe), ist aber ein gewisser Ärger durchaus berechtigt. Die Argumentation mit dem "sie schuldet mir eh noch Geld" finde ich zwar blödsinnig (siehe vorherige Erklärung), aber beim Hochzeitsgeschenk geht es ja auch um ein Geschenk, was man gemeinsam gekriegt hat. Da hat ja nicht der eine ein Häuflein Geschenke gekriegt und der andere ein anderes. Man hat gemeinsam als Brautpaar ein Geschenk gekriegt. Da ist das für mich ganz logisch, dass man das auch gemeinsam anlegt/ausgiebt/wasauchimmer. Und nicht, dass jeder eine Hälfte hat, wo dann vorgerechnet wird, wer was wovon zahlt.
    Soll man da sonst einen Schritt weiter gehen? "Aber mein Onkel Otto hat uns 200 Euro geschenkt, und den kennst du gar nicht, also sind das MEINE..." oder wie soll das gehen?

    Also dass sie das Hochzeitsgeschenk für irgendwas, das NUR für sie ist (und nicht für irgendwas, das für euch beide ist) ausgeben möchte, das finde ich durchaus nciht richtig und Ärger gerechtfertigt.
    Aber eine weitere Kategorisierung der Einkommen und Kosten nach "meins" und "deins" und "du schuldest mir noch 5,50 € für die bestellte Pizza von letzter Woche..." halte ich für den Tod jeder Ehe.
     
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    13 Februar 2016
    #9
    Ganz ehrlich? Ich befürchte, Du bist da recht naiv in diese Ehe gegangen. Ihr Umgang mit Geld bzw. ihr Umgang mit Deinem Geld war schon vorher erkennbar.
    Mit aller Vorsicht gesagt, da ich Deine Frau nicht kenne und hier auch nur Deine Seite höre: Du hast Dir da wohl ein Exemplar gefangen, das mit schöner Selbstverständlichkeit davon ausgeht, dass der Mann sie schon finanzieren wird.
    Wieso hat sie ihre Stunden reduziert, wenn sie eh schon nicht Vollzeit arbeitet? Wieso hast Du dem zugestimmt, obwohl Dich schon vor der Hochzeit gestört hat, wie sie mit ihrem Geld umgeht.
    Das, was sie macht, ist in meinen Augen respektlos. Sie würde, da bin ich sicher, einen ziemlichen Aufstand machen, wenn Du jetzt in Deinem Job auch die Stunden reduzieren würdest und sie damit weniger Geld durch Deinen Anteil hat.
    Ich finde, solange beide Partner die Möglichkeit haben, gleichviel Zeit, Nerven und Kraft in einen Job zu stecken, solange sollten sie das auch tun. Wer dann wieviel verdient und wer welchen Anteil an was zahlt, muss man dann sehen und abklären. Aber die Bereitschaft, möglichst gleich viel für das gemeinsame Einkommen zu tun, sollte schon da sein, ansonsten entsteht ein ungutes Ungleichgewicht in der Beziehung.

    Off-Topic:
    Aha? Ist es das? Und selbst, wenn es "normal" ist, muss es noch lange nicht jeder so handhaben. Im Übrigen muss "normal" noch lange nicht "richtig" sein. Denn ein "richtig" und "falsch" gibt es nicht. "Falsch" ist nur, wenn nie richtig darüber gesprochen wird.
     
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  • Sonata Arctica
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    13 Februar 2016
    #10
    Okay, unter gewissen Vorraussetzungen kann ich verstehen, dass man seine Stunden reduziert. Es gibt einfach Jobs, bei denen man wenig verdient und sich dennoch an der Arbeit kaputtmacht. Kenne ich von mir selber, ich arbeite in der Pflege und habe letztens, obwohl ich das Geld brauchen könnte, meine Stunden zugunsten meiner geistigen und körperlichen Gesundheit reduziert. Deshalb vermag ich darüber jetzt nicht zu urteilen.

    Ansonsten: Wenn von vornherein abgemacht war, dass sie dir das geliehene Geld zurückzahlt und du von den Angeschafften Dingen keinen persönlichen Vorteil hast, verstehe ich einerseits, dass du das Geld zurückhaben möchtest. Andererseits finde ich es wie einige andere hier auch seltsam in einer Ehe zwischen Deins und Meins zu unterscheiden, auch finanziell.

    Mein Freund und ich sind nicht verheiratet, aber wir ziehen gerade zusammen und haben uns darauf geeinigt, dass er 2/3 und ich 1/3 der Neuanschaffungen und Umzugskosten zahle. Was die Kosten für die Wohnung und Nebenkosten angeht, sowie den gemeinsamen Einkauf, haben wir dafür ein Konto eingerichtet, auf dass wir beide gleich viel einzahlen werden. Da er etwas mehr verdient, aber auch noch sein Auto finanzieren muss, zahlt er nur das Internet und den Kabelanschluss allein. Den Rest behält jeder für sich, Urlaub wird auch getrennt bezahlt.
    Sobald Kinder ins Spiel kommen, kommt aber alles in einen Topf.

    Sowas muss man doch vorher abklären. Gerade wenn man schon absehen kann, dass ein Partner anders mit Geld umgeht als der andere.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Februar 2016
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    13 Februar 2016
    #11
    Ich finde es sehr komisch, dass sie sich von eurem Hochzeitsgeld etwas (größeres) kaufen will. Wir haben das Geld ausschließlich für gemeinsame Anschaffungen/Aktivitäten genutzt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen mir “meine Hälfte“ zu nehmen. Und das sagt eine, wo es kein gemeinsames Konto in der Ehe gibt und wo schon jeder irgendwie “seins“ hat.
    Warum reduziert sie ihre Arbeitszeit? Solltet ihr bald Kinder haben wollen, wäre ein höherer Verdienst ja gut um auch höheres Elterngeld zu bekommen.
    Ganz ehrlich, ich kann dich verstehen.
    Ich bin auch gerade das 2. Mal in Elternzeit und mein Mann zahlt alle laufenden Kosten, außer Lebensmittel und die Sachen für die Kinder, dennoch muss und will ich nicht, dass er für ausschließlich meinen “Luxus“ aufkommen muss.

    Darf ich fragen was sie kaufen will?
     
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    13 Februar 2016
    #12
    Selbst bei getrennten Konten würde ich (auch als Schenkender) davon ausgehen, dass das beiden geschenkte Geld auch für Dinge genutzt wird, die beide wollen bzw von denen beide profitieren.
    Daher finde ich es ziemlich unangemessen, dass sie eine größere (?) Summe des Geldgeschenks für etwas ausgeben möchte, dass eigentlich nur sie haben möchte, auch unabhängig davon betrachtet, dass sie dir noch Geld schuldet.

    Oder war es vorher schon abgesprochen, dass jeder von euch einen gewissen Anteil für etwas ausgibt, dass nur man selbst möchte?

    Wenn sie sich diese Sache so sehr wünscht, kann sie darauf sparen, und du ihr ganz vielleicht auch einen Teil dazu geben, aber eben nicht vom Geld, dass ihr beide geschenkt bekommen habt.
     
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  • yakuzzi67
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    14 Februar 2016
    #13
    Ich habe den Eindruck,daß es einfach keine vernünftigen Absprachen zwischen euch gibt.Seltsam finde ich auch,daß sie dir noch Geld schuldet.In den allermeisten Ehen würde bestimmt keiner sagen:" Mein Mann/meine Frau schuldet mir noch Geld.".Man könnte meinen,der eine gönnt dem anderen nichts.
    Wir hatten immer ein Gemeinschaftskonto,für Miete,Einkauf,Tanken und andere Ausgaben.Separat hatte meine Frau ein eigenes Konto,wo das Geld drauf kam,wofür sie gearbeitet hat.Davon hat sie sich eigene Wünsche erfüllt.Dann hatten wir noch ein Tagesgeldkonto,wo wir beide was drauf eingezahlt haben für größere Anschaffungen.
     
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  • hans291209
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    15 Februar 2016
    #14
    Vielen Dank für Eure Antworten.
    Ich sehe ich bin mit meiner Meinung nicht alleine.
     
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    15 Februar 2016
    #15
    Naja, teilweise. Habe hier sehr viele Meinungen gelesen, die dir zwar teilweise Recht geben, aber im Großen und Ganzen?...
     
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    #16
    Vielleicht bin ich altmodisch aber getrennte Kasse, Geld schulden zwischen Ehepartnern, usw .. Das ist doch WG+
     
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    15 Februar 2016
    #17
    Bei unserer Hochzeit war klar: Gütergemeinschaft. Ich brachte deutlich mehr Geld mit in die Ehe. Davon haben wir als Studenten gut gelebt, sind gereist, haben eine Küche, eine Hochzeit und Auto bezahlt sowie 2 Umzüge mit Möbelpackern. Zurzeit arbeite ich als Büroangestellte fast Vollzeit, mein Mann hat gerade den Master gemacht und arbeitet noch auf 450€-Basis. Gib ihm 3 Jahre und er verdient das 5-10 Fache von meinem Gehalt. Aber das ist uns egal. Wir schmeißen alles in einen Topf, jeder bekommt "Taschengeld" zur freien Verfügung und alles was darüber hinausgeht muss gemeinsam abgesprochen werden.
     
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    15 Februar 2016
    #18
    Meine Meinung ist da etwas zwiegespalten...
    Vorab: finanziell ähnliche Situation, auch ähnliche Vergangenheit, aber andere Art damit umzugehen.

    Was mich stört/irritiert:
    Kann es sein, dass du immer vermittelt hast: "Es ist alles okay, passt schon" - und dein Sinneswandel für sie Knall auf Fall kommt?

    Ansonsten finde ich durchaus, dass man Hochzeitsgeschenke zu zweit ausgeben sollte (Reise, größere Anschaffung) und das nicht für persönliche Träume gedacht ist.
    Laufende Kosten - da muss man gucken, wie viel oder wenig tatsächlich jemand verdient. Und bzgl. Stundenreduktion... manche Menschen schaffen einen Vollzeitjob eben nicht. Und irgendwie muss das auch okay sein, finde ich.
     
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    16 Februar 2016
    #19
    Wir haben Freunde... verheiratet und getrennte Kasse. Ist ja erstmal keine schlechte Idee. Aber nun kommt das Kind und die zwei sind immer relativ klamm.

    Wie geht es dann? Vorsorgeuntersuchungen waehrend der Schwangerschaft, Ultraschall, Milch, Windeln, kann man ja auch noch irgendwie planen. Aber es wird schon geplant das das Kind mindstens 1 Jahr Muttermilch bekommen soll. Das ist natuerlich gut fuer das Kind, keine Frage. Wenn auch da finanzielle Gruende eine grosse Rolle spielen. Pulver ist halt teuer.
    Was aber wenn die Mutter keine Milch hat bzw. Schwierigkeiten damit hat? Was ist wenn das Kind krank ist...
    Sorry fuer mich waere das nichts, am Monatsende zu berechnen ich muss dies oder das abdruecken bzw bekomme dies oder das.

    Dann noch ein paar Gedanken zu der Ehefrau die auch arbeitet. Viele Herren machen auch Haushalt, waschen, buegeln, usw. In unserem Fall, obwohl ich viel mache, kann ich jedoch sagen das meine Frau mehr macht. Planen, was wird gekocht, essen alle gesund, Hausaufgaben gemacht, Elternabend, Termine bei Freunden unseres Kindes, Arzttermine, andere Aktivitaeten... mal drueber nachdenken.
     
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  • Kelly85
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    16 Februar 2016
    #20
    Ich schwanke hier irgendwie noch zwischen Verständnis für dich und Verständnis für deine Frau.
    Daher frage ich mich gerade, was macht deine Frau mit der Zeit, die sie weniger arbeitet? Bildet sie sich eventuell weiter oder schaut nach einem besseren Job? Oder nutzt sie das nur als Freizeit für sich?

    Generell finde ich es auch ok, das derjenige der mehr verdient auch mehr zahlt. Ich versuche das auch in unserer Ehe so zu machen, dass ich eher die größeren Anschaffungen zahle, wie Möbel, Nebenkostennachzahlungen, etc. An den laufenden Kosten beteiligen wir uns beide.
    Aber direkt Schulden beim Partner zu haben und diese als solche auch so einzufordern finde ich recht befremdlich.
     
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