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  • Dark_Draconar
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    6 März 2018
    #1

    Erziehung Studien und Prognosen, die Eltern verunsichern

    Hallo zusammen

    Man liest immer wieder (neue) Artikel, sei es in der Zeitung oder im Netz, worin die neusten Studien oder Prognosen veröffentlicht werden, in denen aufgeführt wird womit Eltern ihren Kindern schaden (können).

    Fühlt ihr euch von bestimmten Studien oder Prognosen angeprangert oder schmunzelt ihr eher darüber, da ihr findet, dass diese Leute nicht übertreiben sollten?

    Ich muss auch stets aufpassen, dass ich nicht von dem einen oder anderen Artikel verunsichert werden, weil ich manchmal schon ein wenig das Gefühl habe, dass ich bestimmte Dinge in der Erziehung falsch mache. Aber es gibt auch Dinge, bei denen ich eindeutig sage, dass man den Teufel nicht an die Wand malen darf.
     
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    6 März 2018
    #2
    Nein, ich lese aber auch wenig Erziehungsratgeber oder so etwas. Ich hab „Born to be wild: wie die Evolution unsere Kinder prägt“ hier, aber das war‘s.

    Was verunsichert dich denn?
     
  • Dark_Draconar
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    6 März 2018
    #3
    Zum Beispiel heißt es, dass es sehr gefährlich ist, wenn die Kinder zu dicht hintereinander sind, weil es angeblich das Risiko auf Entwicklungsverzögerungen erhöht.
     
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    6 März 2018
    #4
    Wer behauptet denn sowas? Wieso sollte das "gefährlich" sein? Wie stark wird denn das Risiko WIRKLICH erhöht. Ich würde wetten, das ist ein äußerst kleines Risiko.

    Nein, ich lese solche Dinge nicht. Ich habe auch nie "Erziehungsratgeber" gelesen. Davon hat mir schon meine Mutter dringend abgeraten. Und wenn ich solche Dinge mal zufällig lese, glaube ich, dass ich sie einordnen kann und das relativiert das dann auch meistens.
     
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    6 März 2018
    #5
    Da es wirklich nur weniges gibt, das sich wirklich prognostizieren lässt, und ich schon mein halbes Leben damit verschwendet habe, mich ueber Dinge aufzuregen, die dann nie passierten, begegne ich heutzutage allem, wo auch nur ansatzweise "Prognose" draufsteht, mit Verachtung.

    Ueberdies ist mein "Bullshit Threshold" durch 20 Jahre wissenschaftliche Arbeit derart angeschärft, dass ich sowieso 99% von allem, was ich lese, sehe, oder höre, in die Click Bait Ecke stelle. Ich bin ein fuerchterlicher Medienkonsument - ich glaube eigentlich gar nix.

    Und eigentlich lese ich auch nix mehr, weil ich es als Zeitverschwendung ansehe (es sei denn, es ist peer reviewed).
     
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    6 März 2018
    #6
    Ich bin da eigentlich ziemlich gelassen - die mit denen ich über das Risiko rede, das bei mir bei der Nackenfaltenmessung rausgekommen ist, meinen auch, dass ichs ja angenehm entspannt nehmen würde. Ich lass mich selten aus der Ruhe bringen.
    Ich habe aber vor bald mal mit Erziehungsratgebern anzufangen - aus dem Grund, weil meine Eltern nicht gerade das Gelbe vom Ei waren und es sicher nicht schlecht wäre bessere Erziehungsmodelle kennenzulernen.
     
  • User 140528
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    6 März 2018
    #7
    Nein, heute gar nicht mehr.
    Als ganz frischer Vater mal reingeschaut.
    Dort aber nichts gefunden, dass mir gesunder Menschenverstand nicht auch sagen würde.
    Und heute viel Erfahrung.
     
  • User 163532
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    6 März 2018
    #8
    Ich lasse mich ehrlich gesagt eher wenig davon verunsichern. Im Babyalter (meiner Tochter :zwinker:) war das noch etwas anders, das nahm aber immer mehr ab, ich wurde einfach routinierter und sicherer.
    Im Allgemeinen läuft inzwischen bei uns vieles intuitiv und das empfinde ich als optimal, selbst wenn manches vielleicht nicht perfekt ist.
     
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  • Dark_Draconar
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    6 März 2018
    #9
    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, wenn man sein erstes Kind bekommen hat, dass man von allen Seiten von irgendwelchen Leuten angesprochen wird und dann irgendwelche Horrorgeschichten erzählt werden. Komischerweise als ich mein zweites Kind bekommen habe, da kam plötzlich nichts mehr, als ob all die Experten in meinem Umfeld plötzlich vom Erdbeben verschluckt worden wären.
     
  • User 163532
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    6 März 2018
    #10
    Davon sind wir zum Glück verschont geblieben :victory:.
    Einzig von meiner Schwiegermutter kamen hier und da gut gemeinte Ratschläge, die mich schon mal nervten. Vor allem nervte mich der ständige Vergleich mit dem Kind meines Schwagers bzw. mit seiner Familie und wie die das alles meistern. Hat dann aber irgendwann auch nachgelassen.
     
  • User 138875
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    6 März 2018
    #11
    Ich suche solche Informationen wenig bis gar nicht.
    Manchmal interessierten mich Anschauungen zu Erziehungsfragen, etwa von Jesper Juul.
    Ich habe diese aber nie als wahrhaftigen Leitfaden verstanden, sondern als Denkansatz, in einem Fall auch als Inspiration.

    In sogenannten Ratgebern dreht sich eben auch viel darum, wie man etwas besser nicht macht. Mir ist das viel zu häufig defizitorientiert aufgefasst.
    Ich brauche kein solches Handbuch der Vorsicht, das mich Vor Fehlern bewahren soll.
     
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    6 März 2018
    #12
    Mich interessieren auch eher grundsätzliche Haltungen dem Kind gegenüber - wie bei Juul, aber auch bei alten pädagogischen Größen wie Korczak, berufsbedingt natürlich auch Sonderpädagogen wie Speck oder Kobi. Da handelt es sich aber nicht um Ratgeber, sondern um Texte in denen sich grundlegende Werthaltungen bzw Haltungen gegenüber Menschen widerspiegeln und die zum Denken anregen.
    Ratgeber im Bereich Erziehung betrachte ich mit großer Vorsicht, auch weil immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.
    Monokausal ist da ohnehin nichts. Und auch funktioniert Erziehung eben nicht so, dass bei jedem Kind dieselbe Handlung dasselbe Resultat erzeugen würde. Wäre ja auch schlimm, wenn Kinder so funktionieren würden. Deshalb können auch Ratgeber immer nur Ideen und Denkansätze bieten, auch wenn sie manchmal daherkommen als wären sie eine neue Bibel.

    Das mit den Ratschlägen habe ich in der Schwangerschaft jetzt auch schon erlebt und ich vermute, dass das auch weiterhin passieren wird. Da hilft wohl nur ein dickes Fell und, wie ich es jetzt auch praktiziere, möglichst klare Ansagen dazu, dass andere sich raus zu halten haben. Dennoch wird es mir sicherlich in der Anfangszeit massiv auf die Nerven gehen, da mache ich mir gar keine Illusionen darüber...
     
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    6 März 2018
    #13
    Ich lese in solche Dinge hin und wieder rein, schaue aber auch jedes Mal, von wem das kommt und weiß dann, wie ich das einzuschätzen habe.
     
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    27 März 2018
    #14
    Durch meinen Beruf als Heilerzieherin lese ich ab und zu mal was. Auch durch die Ausbildung bekommt man viel mit.
    Ich selbst erziehe mein Kind so wie ich es für richtig halte. Ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl und meine Erfahrung aus dem Beruf. Es gibt Dinge auf die ich viel Wert lege und bei anderen Sachen bin ich eher locker.
    Ich lasse mich aber nicht verunsichern durch Statistiken oder Meinungen von anderen.
     
  • User 137391
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    27 März 2018
    #15
    ah ok.. seit wann?
    und wer ist verzögert.. das erste oder zweite kind? :what:
    ich lese solchen unsinn auch nicht.. wobei. ich LESE ihn und vergess es wieder, nachdem ich die augen gerollt habe..
    als meine 2 klein waren, war das buch "oje ich wachse" der hit schlechthin.. keine ahnung ob es inzwischen in oder out ist.. (15 jahre her fast..)
    mir hats ab und an geholfen, aber nur eben von phase zu phase.. :grin:

    edit: grad geschaut. ist immer noch bestseller
     
  • Dana26
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    3 April 2018
    #16
    Wenn ich mir sowas durchlese, finde ich es gut, dass ich unbewusst richtig gehandelt habe. Hat wohl eher mit Mutterinstinkt zu tun, als Erfahrung
     

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