• Wunderblume13
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    10 November 2020
    #1

    Tägliche Kontakt mit der Ex - wie werde ich gelassener?

    Hallo ihr Lieben,

    ich brauche mal eine neutrale Meinung. Erst einmal vorweg: Seit dem letzten Konflikt ist unsere Beziehung sehr viel harmonischer geworden. Es gibt keine Bockigkeits- und Rückzugsphasen mehr, über Probleme reden wir uns suchen eine Lösung. Wenn es mal Streit gibt schafft mein Partner es oftmals schneller als ich über seinen Schatten zu springen und auf mich zuzugehen..mich aufzufangen.


    Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, ist der tägliche Kontakt zu seiner Ex. Es geht nur um Organisatorisches was die Kinder betrifft. Rational weiß ich, dass es keinen Grund gibt, mich darüber aufzuregen. Es nervt mich einfach, dass es nahezu jeden Tag ist.

    Mein Ex und ich schreiben alle 2-3 Tage, manchmal auch seltener. Vieles läuft bei uns über die E-Mails von der Schule, so dass wir beide informiert sind. Bei meinem aktuellen Partner ist das nicht so. Es hängen Zettel aus, die sie abfotografiert und ihm schickt, es muss immer eingetragen werden für den Hort wann er die Kinder holt. Zudem sehen sie sich früh kurz wenn sie die Große zur Schule begleiten. Jeden Tag haben sie Kontakt per WA.

    Ich verstehe ihn, dass er viel an dem Leben seiner Kinder teilhaben will und seine Tochter freut sich auch wenn der Papa sie in die Schule bringt..find ich auch alles schön. Er ist ein ganz toller Papi <3

    Aber es nervt mich sie jeden Tag in unserer Beziehung „präsent“ zu haben. Auch zu Entwicklungsgesprächen oder zum Zahnarzt gehen sie zusammen mit den Kids. Im Urlaub werden jeden Tag ein paar Fotos geschickt an den jeweils anderen Elternteil.

    Mein Ex-Partner und ich sind da anders. Ich kann auch mal 2 Tage nichts von meinen Kindern hören, muss nicht bei jedem Gespräch mit dem Lehrer dabei sein, wenn der andere das übernimmt, brauch nicht jeden Tag Fotos im Urlaub.

    Ich würde gern gelassener damit umgehen. Nur weil mein Ex und ich das so machen, gilt das ja nicht für andere Eltern. Mein Ex hat die Kinder immer an 3 Tagen in der Woche mit Übernachtung. Mein jetziger Partner hat sie alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag und an 2-3 Nachmittagen in der Woche für 2h.

    Die Ex von ihm schreibt auch nicht permanent den ganzen Tag. Aber es ist eben jeden Tag und ich denke mir: Was gibt es denn jeden Tag organisatorisch zu klären. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass die Trennung zwischen den Beiden sehr viel stressiger war als unsere vor 7 Jahren. Ich find es auch sehr schön, dass die beiden sich mitlerweile für die Kinder gut verstehen und mit Liebe groß ziehen..da gab es zu Beginn ganz andere Zeiten..und dennoch bleibt da dieses Gefühl, dass es mir zuviel ist und ich mich nicht wohlfühle.

    Meinen Freund stört das nicht. Ihn würde es auch nicht stören wenn ich jeden Tag was mit meinem Ex zu klären hätte. Aber den kennt er ja persönlich schon lange. Haben auch Weihnachten mal zusammen verbracht, während die Ex meines Partners mich hasst.

    Es sind wie gesagt nur Themen, die die Kinder betreffen. Ich habe mit Freunden und auch meinem Therapeuten gesprochen und rational ist mir klar, dass es keinen Grund gibt für negative Gefühle.

    Einige würde es ebenfalls stören, andere sagen: Es geht doch nur um die Kinder..relax.

    Mein Freund hat gesagt er wird versuchen, dass es weniger wird..aber ich würde auch einfach gern entspannter damit umgehen. Ich vertraue ihm. Aber ich kenne es nicht, dass die Ex-Partner mit Kind jeden Tag kommunizieren (auch nicht aus meinem Freundeskreis). Früher war das auch noch nicht so oft schätze ich..oder ich habe nicht so sehr darauf geachtet.
    Vielleicht ist es auch die Eifersucht oder Neid, dass die beiden etwas verbindet, was wir nicht haben..(haben Patchwork mit 4 Kindern)..aber keine Gemeinsamen...

    Danke fürs Lesen :smile:
     
  • SAMSARA
    SAMSARA (47)
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    10 November 2020
    #2
    najo ...
    ich denk, es gibt halt wenig väter, die ernsthaft und tatsächlich teil des alltags ihrer kinder sein wollen - egal, ob sie mit deren mutter zusammenleben oder nicht. du hast halt so einen erwischt.

    und die zwei betreiben das projekt elternsein halt unbefangen - du musst sie sehen, wie quasi eine arbeitskollegin. (ausserdem steht sie systemisch sowieso für immer vor dir - oiso des muaß dia wuascht sei.)

    worauf ich (sowieso in jeder beziehung) bestehen würde: auf - ausgedehnte - "handy-aus-zeiten" (= liegt irgendwo "am bauch" auf lautlos) ...
     
  • User 83901
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    10 November 2020
    #3
    Ich würde versuchen, das zu akzeptieren, und die Ex nicht mehr zum Hauptgegenstand meiner Gedanken machen. :smile:

    Alle haben einen anderen Umgang miteinander und das sollte okay sein. Selbst wenn die beiden bei einem Kaffee über die Kinder plaudern würden, müsstest du das akzeptieren.

    Ich würde mich auf die Beziehung zu meinem Partner konzentrieren, damit diese euer gemeinsamer Hafen wird/ist. :smile:
     
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    10 November 2020
    #4
    Hat seine Ex denn einen neuen Lebenspartner oder ist sie alleinstehend?
    Für mich wäre das wohl ein ganz wichtiger Faktor.

    Ich denke wenn sie auch glücklich vergeben ist, und es tatsächlich rein um die Kinder geht, dann wirst du das wohl akzeptieren müssen bzw dich daran gewöhnen.

    Es geht hier ja primär um die Kinder und das finde ich eigentlich ganz gut , dass die beiden da sehr engagiert sind und es gut händeln...es gibt so viele Kinder die unter der Trennung der Eltern enorm leiden. Ich habe eine gute Freundin, die sicih vor 3 Jahren getrennt hat...seit der Ex eine neue Freundin hat kümmert er sich viel weniger um die Tochter weil die neue Freundin den Kontakt mit der Ex nicht aushält...das finde ich ganz schrecklich für die Kleine.

    So wie sich das alles liest, sieht es für mich ganz klar so aus, das dein Partner dich sehr liebt , aber eben auch seine Kinder ...und ich verstehe dich voll und ganz das es dich etwas nervt.. aber ich finde dennoch er macht das eigentlich ganz richtig und der Kontakt zur Ex wird mit dem älter werden der Kinder ohnehin etwas weniger , da er dann schon viel mehr direkt über die Kinder kommunizieren wird .
    Ich denke du machst dir hier zu viele Gedanken :smile:

    Drück dich ganz lieb :*
     
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  • Wunderblume13
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    10 November 2020
    #5
    Ja sie hat seit 11/2 Jahren einen neuen Partner.
    Für mich/uns sind unsere 4 Kinder Prio Nr. 1 und ich würde nie verlangen den Kontakt mit ihnen zu minimieren. Es war am Anfang eine harte Zeit für seine Mäuse, da die Trennung (wegen mir) von ihm ausging. Ich finde es sehr gut, dass die beiden sich verstehen und die Kinder trotz Trennung liebevoll aufwachsen.
    Ich plane auch immer viel für uns 4 damit wir alle eine schöne Zeit haben.

    Wie gesagt würde ich da gern gelassener rangehen. Der erwachsene Anteil von mir sieht das auch ganz klar. Aber ein Anderer zetert und dann kommen mir die Tränen. Vielleicht hat es auch was damit zu tun, dass ich gern noch ein gemeinsames Kind mit ihm hätte, aber rational weiß, dass es sehr(zu?) anstrengend werden würde..und wir ja bereits 4 haben:seenoevil:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    danke Spiralnudel :-*
     
  • SAMSARA
    SAMSARA (47)
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    10 November 2020
    #6
    ...dann schau dir sehr genau an, worum es da eigentlich geht - und befriede diese deine sache in dir!
     
  • Wunderblume13
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    10 November 2020
    #7
    Ich bekomme es nicht so recht gelöst..ich denke es ist u.a. der Wunsch nach Familie..aber genau weiß ich es nicht..wir wohnen ja auch noch nicht zusammen.
     
  • SAMSARA
    SAMSARA (47)
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    10 November 2020
    #8
    na nicht jetzt hier auf die schnelle - in ruhe ganz für dich, tiefgehend ...
     
  • Wunderblume13
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    10 November 2020
    #9
    Wie gesagt ich sitz da schon seit geraumer Zeit dran und habe auch mit meinem Therapeuten drüber gesprochen.
     
  • User 96466
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    10 November 2020
    #10
    Vielleicht denkst Du auch, das sie ihn dir ausspannt, weil es bei/mit ihm ja schonmal passiert ist? Ist kein Vorwurf, nur eine Idee über die du dir Gedanken machen kannst.

    Ein Verwandter von mir hat jetzt das sechste Kind. 3 und 2 aus früheren Beziehungen und jetzt noch ein gemeinsames. Klar, ist anstrengend, wobei bei denen die großen Kinder auch viel mithelfen, der kleinste Altersunterschied sind 6 Jahre bei denen.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Meinst Du denn dann wir können was solides zu dem Thema beitragen? Dein Therapeut kennt Dich doch viel besser. Wir sind doch nur irgendwelche Internet-Laien die wild rumspekulieren.
     
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  • Wunderblume13
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    10 November 2020
    #11
    Ihr habt mir schon oft weitergeholfen :smile: Ja mein Therapeut kennt mich besser..aktuell hat er aber keine Lösung außer dass er meinte wir sollen versuchen einen Kompromiss zu finden und dass er es auch etwas nervig finden würde wenn es jeden Tag Organisatorisches gibt.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Ich bin schon knapp an die 40. Unsere Jüngste ist 5, die Älteste 10..und wenn dann müssten wir es beide wollen..bei weniger Kindern sofort (meinte auch mein Freund)..aber es ist schon nicht ohne^^ Und erst einmal sollte ja das zusammen ziehen kommen..
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Ich habe manchmal das Gefühl oder rede mir ein, dass sie mit Absicht "stören" will..der meiste Kontakt geht auch von ihr aus und alles muss von ihr akribisch in den gemeinsamen Kalender von eingetragen werden.
    Mein Ex und ich haben sowas gar nicht. Termine werden per WA oder Mail aufgeteilt..bub fertig.

    ich denke auch, dass es sich legen wird, wenn die Zwerge älter werden.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Vielleicht auch die Erkenntnis, dass wir nicht die Familie sein können die ich/wir beide kennen..zu den eigenen Kindern hat man nochmal eine ganz andere Bindung und er wird mit ihnen nie so umgehen und sich interessieren wie für seine eigenen. Das ist halt so. Unsere Familie wird halt anders sein..auch mit viel Liebe..er soll auch keine Vaterrolle übernehmen..die gibt es schon..
    Ich denke, dass sind viele Dinge in die man reinwächst.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Wie alt war die passende Frau dazu als das 6. kam :zwinker:
     
  • User 96466
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    10 November 2020
    #12
    auch an 40 dran
     
  • User 83901
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    10 November 2020
    #13
    Ich denke, dass das Ganze einfach noch ein bisschen Zeit und Planung erfordert. Ich würde das Thema Familienplanung aber offen ansprechen. Gemeinsame Kinder können wahnsinnig tolle Bindeglieder zwischen den Teilfamilien sein. Es ist natürlich schade, dass das Verhältnis zwischen dir und der Ex deines Partners schlecht ist, aber daran lässt sich doch bestimmt arbeiten? Natürlich muss auch sie das wollen, aber ein gutes Verhältnis aller Erwachsenen untereinander ist das A und O in einer Patchwork-Familie – wenn es nicht ständig zu Reibereien kommen soll, und die gilt es in meinen Augen zu vermeiden, wo möglich. :smile:
    :hmm:
    Ich sehe das anders. Ich lebe selbst in einer Patchwork-Familie und in schwierigen Zeiten fand ich den Austausch mit anderen Menschen, die ähnliche Konflikte und Probleme erlebt haben, wesentlich hilfreicher als Tipps von Therapeuten, die zumeist auf einer theoretischen Basis arbeiten. Der Familientherapeut, mit dem wir Kontakt hatten, war selbst seit 25 Jahren glücklich verheiratet und hatte 3 Kinder, dem fehlte bei aller fachlichen Kompetenz und Empathie trotzdem das Verständnis für einige Fragestellungen, die uns beschäftigten – was auch der Hauptgrund dafür war, dass wir keine weiteren Termine ausgemacht haben. Stattdessen haben wir aktiv daran gearbeitet, individuelle Lösungen für unsere Familie zu finden.
     
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  • Wunderblume13
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    10 November 2020
    #14
    Das Thema Familienplanung haben wir öfters besprochen..ich selbst stehe ja nicht 100 % dahinter..einerseits kann ich es mir vorstellen, andererseits weiß ich auch, was da alles kommen kann und 4 Kinder sind nicht ohne :smile:
    ..wenn jetzt alle schon älter wären wäre das sicher auch nochmal anders..wir genießen auch sehr unsere kinderfreie Zeit, die wir dann nicht mehr hätten..
    Es hat wie immer alles zwei Seiten.. :smile:
    Er selbst möchte in dieser Konstellation nicht unbedingt ein weiters Kind. Zumindest nicht jetzt..

    Naja für die Ex war ich die Schlampe mit den Schlampenkindern. Selbst ihre Mutter hat mich auf der Straße als Schlampe die "unsere Familie kaputt gemacht hat" bezeichnet. Ich werde, laut Aussage meines Partners, für die Ex immer die sein, die die Familie zerstört hat.
    Ich denke, wenn wir uns auf der Straße treffen würde sie mich vielleicht auch grüßen. Das ganze ist jetzt gerade einmal 21/2 Jahre her...vielleicht können wir uns irgendwann wirklich normal unterhalten..

    Sie hat auch ihrer besten Freundin die Freundschaft gekündigt, die während der Trennung immer für sie da war und sich Monatelang alles angehört und sie getröstet hat..die besagte beste Freundin hatte sie dann mit einem ihrer Bekannten "verkuppelt"..und hatte meinem Freund beiläufig ohne ihre Zustimmung erzählt, dass es da jemand Neuen gibt...das war unloyal und damit war die Freundschaft vorbei...

    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 10 November 2020 ---
    Deshalb bin ich hier :smile:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 November 2020
  • Yurriko
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    #15
    Das ist hart, aber nicht wahr. In erster Linie haben dein Partner und deren Ex die Beziehung zerstört, nicht du.
     
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    #16
    Sie sieht das anders..ich hab ihn verführt und daraufhin hat er sich getrennt. Das es anders ablief spielt keine Rolle für sie. Wir hatten uns ein paar Jahre bevor wir zusammen kamen alle beim Kindernotdienst im KH durch Zufall getroffen. Ich kannte ihn ja durch den gemeinsamen Sport (zu dem auch mein Ex geht^^)..damals merkte sie angeblich schon unsere Blicke..aber für mich war da nichts..ich mochte ihn und seine Art einfach und hab später erst von ihm erfahren, dass er mich schon lange gut fand.
    Es war für sie auch eine sehr harte Zeit..und es tat mir leid, was sie durchmachen musste nach sovielen Jahren Beziehung. Umso schöner, dass sie so schnell wieder jemanden gefunden hat.
     
  • User 83901
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    #17
    Das hier.
    Leider sieht die Ex das sicherlich nicht so.

    Die Ex meines Mannes hat sich in einen (damals noch verheirateten) Arbeitskollegen verliebt. Es gab etwas Hin und Her, aber sie verließ meinen Mann und ihr Kollege verließ in zwei Anläufen seine Frau und die beiden wurden ein Paar. Während mein Mann die Enttäuschung schluckte (aber was soll man schon gegen Gefühle tun, wenn die eigene Beziehung tot ist und man sich in jemand anderen verliebt?) und das Beste aus der Trennung machte, lief die andere Ex emotional Amok. :ratlos: Sie beschimpfte die Ex meines Mannes aufs Gröbste, gern auch vor den Kindern :sick:, boykottierte lange die Scheidung und weigerte sich dann, als sie nach fast drei Jahren die Papiere unterschrieb, überhaupt noch Kontakt mit ihrem Exmann zu haben, da werden nur Mails geschrieben, wenn es um die Tochter geht (der Sohn ist mittlerweile erwachsen). Als der Sohn seinen Abschlussball hatte, schrieb sie eine giftige Mail: Wenn die „Neue“ es wagen sollte, auf dem Ball aufzutauchen, würde sie gehen. Natürlich wurde die Ex meines Mannes mit zum Ball genommen, und die Ex ihres Partners rauschte wütend nach einer Szene ab. :dizzy: Der Frau war einfach nichts zu peinlich.

    Und auch heute noch ist das Verhältnis frostig.

    Ja, die Frau wurde für eine andere und noch dazu viel jüngere Frau verlassen. Aber sollte man nicht seinen Stolz bewahren und weitergehen? Auch wenn es wehtut?

    Mir tut es für die andere Seite unserer Patchwork-Familie immer wieder Leid, dass es da permanent diesen Krieg geben muss. Mein Mann hegt keinerlei Groll gegen den Partner seiner Ex, warum auch? Die Beziehung war im Grunde schon lange vorbei und die Trennung das Beste für alle.
     
  • Yurriko
    Yurriko (28)
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    10 November 2020
    #18
    Und wäre er glücklich und zufrieden in der Ex-Beziehung gewesen, dann wäre er sicher geschmeichelt gewesen, hätte dich aber abgeschmettert. Hat er aber nicht.

    Simple as that. :jaa:
     
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  • SAMSARA
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    10 November 2020
    #19
    nun, dann würde ich rasch mal ein paar gute bücher zum thema "patchwork-family" lesen - man muss ja das rad nicht neu erfinden, lediglich seinem leben anpassen ...

    (ausserdem stelle ich die frage in den raum, wie gut ihr eure jeweiligen trennungen bereits verarbeitet habt - inkl. dessen, was diese mit euren jeweiligen kindern gemacht haben ...)
    najo.
    kommt drauf an.
    wenn jemand etwas bewusst mit einem menschen in beziehung anfängt, dann drängt er sich dadurch automatisch zwischen das (was auch immer es sei), was die beiden da (noch) miteinander haben. und muss es dementsprechend auch aushalten, so gesehen zu werden.
    (und kann von glück sagen, wenn ihm darin involvierte kinder nicht - dauerhaft - negativ gegenüberstehen.)
     
  • Yurriko
    Yurriko (28)
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    10 November 2020
    #20
    Sorry, aber wenn das, was zwischen den beiden noch gewesen wäre, ausgereicht hätte für eine stabile Beziehung, hätte sie sich nie "dazwischen drängen" können.

    Ich wurde auch schon angebaggert und dennoch habe ich meine Beziehung nicht beendet :rolleyes: Und er wurde auch schon angebaggert und dennoch hat er die Beziehung nicht beendet :rolleyes: Und wir beide haben auch nichts angefangen mit denjenigen.

    Ist halt einfach "die Neue" als der Buhmann zu sehen. Vielleicht hätte er sich ja tatsächlich nicht getrennt, wenn sie nicht gewesen wäre. Vielleicht wäre er weiterhin in einer unzureichenen Beziehung geblieben. Das machen ja viele aus Angst. Oder er hätte sich ohnehin getrennt.

    Aber ganz ehrlich, sie ist definitiv nicht dran Schuld. Das sind - wenn überhaupt - die beiden.
     
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