• seki#2
    Gast
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    12 Juli 2004
    #41
    Ich denke bei den meisten ist eher das Gegenteil der Fall .
    Du glaubst gar nicht wie viele Nahrungsmittel ich jetzt erst kennengelernt habe die ich früher nicht mal vom Namen her kannte .
    Und teurer ist das ganze auch nicht, eher billiger, hängt aber natürlich auch stark davon ab, was man einkäuft . Vor allem die sogennanten "Ersatzprodukte" wie Tofuwürstchen und Sojakäse, die für viele die gerade anfangen vegan zu werden, scheinbar total wichtig sind, sind eher teuer, wobei ich sie aber überflüssig finde .
     
  • Damasus
    Gast
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    12 Juli 2004
    #42
    Das du veganisch ernährst, ist deine Sache. Auch ahst du Recht, dass wegen dir keine Nutztiere "ermordet" werden.

    Aber würde sich jeder Mench so wie du verhalten, würden 99% dieser Tiere gar nicht geboren werden. Denn nur ganz wenige Menschen, züchten Tiere einfach so.

    Kühe, Schweine usw. wären bedrohte Arten, würden die Mesnchen sich nur veganisch ernähren.


     
  • User 9364
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    12 Juli 2004
    #43
    Wenn ich deine Posts lese, frage mich echt wer hier beleidigend wird. Ich sehe meine Posts nicht als solches an.

    Von mir aus darfst du gern als Veganer weiterleben und an deinem Glauben festhalten, dass Veganer genauso gesund leben, wie andere Menschen. Aber fang bitte nicht an solchen Schwachsinn rumzuerzählen. Sicher hast du recht, dass fast alle notwendigen Vitamine, Mineralien und sonstige Nährstoffe in Pflanzen vorkommen, allerdings in einer weitaus geringeren Konzentration. Viele Menschen haben heute bereits Mangelerscheinungen (z.B. sind wir ein Iodmangelland). Wenn wir jetzt auf eine rein pflanzliche Ernährung umstellen würden, müsste ein Großteil der Bevölkerung chemische Nahrungszusätze zu sich nehmen.
     
  • User 9364
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    12 Juli 2004
    #44
  • seki#2
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    12 Juli 2004
    #45
    Nur am Rande : Es heisst übrigens vegan . "Veganisch" ist ungebräuchlich .
    Wo liegt denn das Problem wenn diese Arten aussterben ? Vielleicht darin, dass du sie dann nicht mehr essen kannst ?





    An dieser Stelle möchte ich mal darauf hinweisen, dass z.B der Lebensraum der Indios in Lateinamerika, durch die amerikanische Fleischindustrie, bedroht ist, da diese riesige Flächen Regenwald abholzen muss, um darauf die Tiere zu halten . Man schadet also nicht nur dem Tier, sondern letzendlich auch dem Menschen, von den ökölogischen Schäden ganz zu schweigen .




    Wir könen einfach nicht wissen was Tiere wollen und wir können nur erahnen was sie denken. Eins ist jeddoch gewiss : Leiden wollen sie mit Sicherheit nicht und durch den Konsum von tierischen Produkten tun sie dies zwangsläufig .
     
  • User 9364
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    12 Juli 2004
    #46
    Ich bin kein Fleischesser, ich bin ein Allesfresser. Das steht auch neben meiner Gattungsbezeichnung. Und mein Gebiss ist auch dafür ausgelegt.
     
  • muenti
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    Single
    12 Juli 2004
    #47
    Was isst du dann so? Würde mich mal interessieren... Was ist in, was ist out.

    Ich stelle mir das total schwierig vor, da die sachen zu kaufen. du kannst ja nicht einfach zum real oder aldi gehen und dir da den einkaufswagen füllen (außer in der gemüseabteilung).
     
  • Damasus
    Gast
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    12 Juli 2004
    #48
     
  • Damasus
    Gast
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    12 Juli 2004
    #49
    Ja, das wäre sogar ein Riesenproblem.

    Ich denke auch der Löwe fände es nicht gut, wenn Zebras, Gnus und Gazellen aussterben würden. Er frisst sie, so wie ich Nutztiere esse.

    Darum bin ich quasi elementar daran interessiert, dass Nutztiere nicht aussterben.

    Ich brauche sie.

    Du brauchst Nutztiere nicht, aber deshalb bist du noch lange kein Tierschützer.
     
  • Unicorn
    Unicorn (36)
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    vergeben und glücklich
    12 Juli 2004
    #50
    1. Dressurreiten ungleich Springreiten... Dressur ist das im Viereck mit den Leuten mit den Zylindern. :zwinker: Springreiten ist das mit den Hindernissen.
    2. Es gibt reichlich Pferde, die höchst freiwillig über Weidezäune springen. Und: Die Pferde im internationalen Springsport gehören zu "Familien", die seit Jahrzehnten auf ihren "Springwillen" hin gezüchtet wurden. Es gibt eine schöne Geschichte von dem Pferd "Baloubet du Rouet" - der braucht extra hohe Boxentüren, weil er sonst aus seiner 4x4 m(?)-Box simpel über 1 m hohe Türen springt. :zwinker:
    Ja, ich habe nichts gegen den internationalen Springsport, weil man immer wieder sieht, wie Pferde da mit 18/19 Jahren noch völlig gesund und keineswegs gequält sind.

    Warum? Die meisten Schlittenhund leben weit artgerechter als z.B. Huskies in Deutschland oder Border Collies bei Leuten, die keine Schafe zu hüten haben.

    Beim Trabrennen volle Zustimmung - das _ist_ tierquälerisch, weil das Pferd von sich aus nicht längere Strecken so schnell traben würde, sondern galoppieren. Trabrennpferde haben ziemlich bald Gelenkschäden etc.
     
  • seki#2
    Gast
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    12 Juli 2004
    #51
    Von welchen Stoffen sprichst du denn jetzt genau ? Ich könnte wetten das Veganer grundsätzlich besser ernährt sind, als Fleischesser, die sich normalerweise nicht mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen .
    Nahrungsergänzungsmittel nehme ich keine und ich sehe zur Zeit auch keinen Anlass dazu welche zu nehmen .
    Dass viele Leute heutzutage Mangelernährt sind, liegt einfach daran, dass sie sich ungesund ernähren . Wenn man sich mit Veganismus ausseinandersetzt setzt man sich auch mit dem Thema Ernährung ausseinander und damit sollte eigentlich gesichert sein, dass man eben keine Mangelerscheinungen bekommt .
    Zum Thema Jod:
    Wie nimmst du denn dein Jod auf ? Sicher doch auch durch Jodsalz ? Du weisst sicherlich, dass das künstlich ist, oder ? Hierfür wird Meersalz raffiniert bis nur noch Natrium-Chlorid übrigbleibt . Danach wird dann unter Zugabe von anderen Stoffen das Ganze mit Jodid angereichert .
    Ich z.B esse hin und wieder Algen (Nori, Kombu, Dulse, Wakame, Hiziki, Kelp usw.) die gute Jod-Lieferanten sind .
    Und wie sieht es z.B mit Vitaminen aus ?
    Trinkst du nie Säfte, die damit angereichert wurden ? Nichts was irgendwie verarbeitet wurde ? Solche verarbeiteten "Nahrungsmitteln", sofern man sie denn noch so nennen mag, werden nämlich immer irgendwomit angereichert .

    In der Regel benutzen Veganer allerdings hauptsächlich unverarbeitete Produkte, die man dann halt selber weiterverarbeiten muss . Dass diese also eher auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen sind, ist einfach ein Vorurteil . Du scheinst dich auch nicht wirklich mit dem Thema ausseinander gesetzt zu haben und weisst nicht, wie die Ernährung von Veganern aussieht.


    Das ist ja wirklich aussagekräftig was da steht, unglaublich .

    "Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Hannover hat eine Studie durchgeführt, demnach führt die komplett vegane Ernährung zu gesundheitlichen Schäden."

    Hier steht ja jetzt, dass das also zwangsläufig der Fall ist.

    "Veganer können einen Mangel an Vitamin B12 und Eisen erleiden, welcher wiederum zu Arteriosklerose oder Blutarmut führen kann."

    Hier jeddoch steht, "können" und damit ist es ja eben nicht mehr zwangsläufig so . Eisen und B12 Mangel können auch Fleischesser bekommen .


    Ich kann jetzt auch auf andere Studien verweisen, die die Behauptungen von denen wiederlegen, aber das ist mühselig. Am besten man probiert es selber einfach mal aus und bildet sich dann selber ne Meinung .
     
  • seki#2
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    12 Juli 2004
    #52
    Puh das ist wirklich ein umfangreiches Thema, auf die schnelle habe ich jetzt keine Site gefunden, die deiner Frage gerecht wird, ich habe zwar Rezeptseiten, aber da wird das ganze dann schon ein wenig unübersichtlich.

    Im Prinzip lässt sich aber folgende Liste zusammenstellen

    Alle Arten von Getreide:

    Reis, Weizen, Dinkel, Roggen, Hirse, Quinoa, Amaranth
    usw

    Jede Menge Gemüse

    Grünes Blattgemüse, wie Spinat, Mangold,
    dann alle Arten von Kohl, Chinakohl, Wirsingkohl, Weisskohl usw
    Dann Wurzelgemüse wie Rettich, Möhren

    Dann allesmögliche Obst.

    Wichtig sind auch noch Hülsenfrüchte :

    Linsen, Erbsen, Kichererbsen, weiße Bohnen, schwarze Bohnen, Kidney Bohnen usw

    Dann natürlich allemöglichen Gewürze

    Algen

    und und und

    wie man sieht, also eigentlich alles unverarbeitet, wenn man verarbeitete Produkte kauft, muss man immer auf die Zutatenliste achten, denn es sind sehr häufig tierische Produkte enthalten z.B Milchzucker, Gelantine, alle möglichen Aromastoffe können von Tier kommen, wie auch alle möglichen E-Nummern . Das ist auch ein Grund, warum ich hauptsächlich nur die "Rohstoffe" kaufen, da man dann nicht diesen Aufwand hat .
    Am Anfang scheint das alles ein wenig schwer und unübersichtlich aber mit der Zeit bekommt man immer mehr Einblick und man kann auch ganz normal einkaufen gehen . www.veganismus.de war z.B ne Site, auf der ich mich anfangs viel informiert habe .
     
  • seki#2
    Gast
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    12 Juli 2004
    #53
    Du brauchst sie nicht.

    Der Löwe hat auch keine andere Wahl, er kann sich nicht einfach was anderes zu essen aussuchen . Für ihn sind Gnus und Zebras wirklich essentiell. Der Mensch hingegen kann sich bewusst seine Nahrung aussuchen .
     
  • seki#2
    Gast
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    12 Juli 2004
    #54
    omg du versuchst mir wohl das Wort im Mund umzudrehen . Die Sache ist in Wirklichkeit so einfach und du redest ewig um den heissen Brei herum .

    Nur weil ich sage, es wäre besser, wenn diese Tiere aussterben(was sowieso ein langsamer Prozess wäre) heisst es doch nicht, dass mir ihr Leid egal ist. Ist es nämlich gar nicht, sonst würde ich ja auch nicht auf Fleisch verzichten.

    Vergleichbar wäre es z.B mit einem todkranken Menschen. Er muss so oder so sterben, aber deshalb ist er mir ja nicht egal, viel eher bin ich doch daran interessiert, die letzten Augenblicke seines Lebens so schön wie möglich zu gestalten .

    Ich geh jetzt ins Bett und nein es besteht nicht aus Federn .
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    13 Juli 2004
    #55
    Klar koennen das auch Fleischesser bekommen, aber wo ist bitte Dein Gegenargument? Das es auch Fleischesser bekommen koennen soll ein Argument sein? Niemand sagt hier, dass sich Fleischesser zwangslaeufig richtig ernaehren.
    Du hast nicht geschrieben, woher Veganer das lebenswichtige Vitamin B12 her kriegen.

    Ich haette gerne Infos von einer serioeseren Quelle als http://www.veganismus.de . An derem Schreibstil sollte man eigtl. merken, dass die nicht wirklich fuer sachliche Diskussionen geeignet ist. Ich hab kein Problem damit, dass Du so lebst, jeder wie er will, aber genau da ist der springende Punkt: Jeder wie er will. Deine aggressiven Missionierungsversuche machen Deinen Lebensstil hier unsymphatisch, nicht Dein Lebensstil an sich.

    P.S.: Bitte nutze die edit-Funktion und vermeide so Doppelposts

    edit: Post nochmal ueberarbeitet, hab grad gesehen, dass der Link von krylin schon angesprochen wurde.

    noch ein edit: Es gibt immer wieder Faelle, in denen Veganer ihr Kind auch vegan ernaehren und aufgrund dessen das Kind wegen Unterernaehrung ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, bzw. sogar stirbt. Klar gibt es solche Faelle auch bei nicht Veganern, prozentual sind das aber wesentlich weniger. Wie erklaerst Du Dir das?
     
  • User 9364
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    13 Juli 2004
    #56
    Vitamin B12 und Eisen. Natürlich auch verschiedene Eiweiße.
    Die Stoffe kommen auch in pflanzlicher Nahrung vor, aber entweder in zu geringen Mengen oder in Formen, die der Körper nicht ohne weiteres Umwandeln kann. Dadurch werden viel geringere Mengen aufgenommen.

    Wie daedalus schon sagte ist die vegetarische oder vegane Ernährung von Kinder bis wenigstens zum 18. Lebensjahr ein großer Fehler. Es gibt zwar Möglichkeiten z.B. den Eisenmangel durch zusätzliche Vitamin C Zufuhr zu erhöhen, allerdings ist das Fehlen von Kalzium praktisch nicht in ausreichender Menge kompensieren.
    Wie oft denn noch? Wir sind keine Fleischesser. Wir sind Allesfresser. Weder eine rein vegane noch eine rein tierische Ernährung ist gesund.
    Es kommt immer darauf mit welchen Quellen man sich auseinandersetzt. Dass dir jeder militante Tierschützer erklären wird, dass du dich gesund ernährst, ist ja wohl klar. Und schöne Rechnungen mit den wichtigen Nährstoffen legen sie dir auch vor. Was sie nicht sagen, ist dass die meisten pflanzlichen Nährstoffe nur zu einem Bruchteil vom Körper verarbeitet werden können, wodurch nunmal eine Mangelversorgung entsteht.
    Ich beziehe meine Vitamine aus frischem Obst und bei Krankheit auch aus Tabletten. Aber grundsätzlich esse ich selten vorverarbeitete Speisen. Ich hole mir frische Ware aus dem Geschäft und verarbeite sie entsprechend meiner Bedürfnisse.
    Ich weiß wie meine Ernährung aussieht und weiß auch die ungefähren Mengen der Nährstoffe, welche dort enthalten sind. Zum Beispiel muss man für die gleiche Menge Nährstoffe, die in 100g Rind zu finden ist 300g Schwein verzehren oder 700g Geflügel. Ich will jetzt mal nicht wissen, wieviel kg Pflanzen man dafür in sich reinstopfen muss.
    Ich habe mich bisher auch noch nicht großartig mit rein veganer Kost auseinandergesetzt, weil ich nie vor hatte Veganer zu werden, aber als Biomeiziner kennt man sich mit Ernährung und Physiologie nunmal auch ein bisschen aus. Und wenn man 1 und 1 zusammenzählt, kann vegane Kost einfach nicht gesund sein.

    Wenn sie solange leben... Wir befinden uns in einem Bereich Biologie. Hier gibt es mehr stochastische Vorgänge als deterministische. Natürlich wird ein solcher Wissenschaftler hier nicht anfangen zu sagen, dass es so ist, nur dass es so sein kann.
    reine Fleischfresser bekommen auch noch andere Krankheiten. Wir sind aber keine Fleischfresser... auch wenn ich das zum wiederholten Male schreiben muss.
    Jeder Mensch, der sich ausgewogen ernährt, kann den angesprochenen Mangelerscheinungen gegenwirken. Aber zu einer ausgewogenen Ernährung gehören nunmal auch tierische Eiweiße und Fette (Fettsäuren), die nunmal von Pflanzen nicht gebilder werden können.
    Der menschliche Körper ist nunmal als Allesfresser ausgelegt. Er kann sich eine Zeit einseitig ernähren, weil er gewisse Speichermechanismen hat, aber irgendwann sind auch die Speicher aufgebraucht. Und dann treten Mangelerscheinungen auf. Vielleicht nicht sofort, aber später dann umso stärker und irreversibel.
    Jaja, die einschlägigen Seiten und Studien von Tierschützern. Die sind natürlich äußerst aussagekräftig, wenn es um vegane Ernährung geht.

    hier mal ein Quellen, die meiner Meinung nach etwas seriöser sind:
    http://www.fke-do.de/veget.html

    von www.dge.de

    Es gibt noch genug andere Seiten mit wissenschaftlichen Hintergründen, aber du brsuchst ja einfach nur mal zu googeln und die Augen auf zu machen.
     
  • seki#2
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    13 Juli 2004
    #57
    Das sollte kein Argument sein, es sollte lediglich zeigen, dass, wenn man in dem Text vegan durch Fleischesser ersetzt, es genauso aussagekräftig wäre .
    Zu Eisen in B12

    Also ich habe natürlich keine Zahlen im Kopf aber soviel kann ich sagen :
    Eisen befindet sich in Vollkorngetreide, grünem Blattgemüse(sehr viel) in Algen, Nüssen und Samen und in Hülsenfrüchten z.B Kichererbsen, die zusammen mit Getreide auch hochwertiges Eiweiss liefern .
    Die Eisenaufnahme wird z.B durch Vitamin C gesteigert, womit Veganer sowieso gut versorgt sind .
    Es gibt natürlich jetzt Leute, die behaupten natürlich, dass das Eisen aus pflanzlicher Kost nicht so gut absorbiert werden kann, aber das heisst nicht, dass man einen Mangel bekommt . Sowieso gibt es zum Thema Ernährung Meinungen wie Sand am Meer, und das zu beiden Ansichten. Wie gesagt, anstatt so eine müßige Disskusion zu führen, die sowieso unter dem Wirrwar von tausenden von Meinungen untergeht, kann man besser selber ausprobieren und sich dann eine Meinung bilden .
    Außerdem muss man bedenken, dass in Deutschland sehr viel Lobbyismus betrieben wird . Stellt euch z.B mal vor, die DGE würde ihre Meinung zum Thema Kuhmilch ändern, was währe dann in Deutschland los ? Wahrscheinlich gäbe es nen Bauernaufstand . Und das Firmen die von dem Verkauf von Kuhmilch leben, behaupten, dass diese ja achso gesund sei, ist doch ganz klar . "Die Milch machts" haha . Auch hier gibts wieder verschiedene Meinungen : Z.b wird ja behauptet dass Milch vor Osteoporose schützt, allerdings ist in den Ländern, wo keine Kuhmilch getrunken wird, Osteoporose unbekannt . Das könnte ich jetzt noch weiter ausführen, aber ich belass es erstmal hierbei .

    Dann das Thema B12 :

    Auch hier gibts wieder viele verschiedene Meinungen : Die einen behaupten, es komme nur in tierischen Nahrungsmitteln vor, die anderen behaupten, der
    Darm würde es selbst produzieren. Wieder andere verweisen auf vegan lebende Bevölkerungsgruppen im Iran und in Indien, die B12 scheinbar durch ungewaschenes Gemüse aufnehmen . Dann die Meinung die heute scheinbar wiederlegt wurde, nämlich dass b12 in fermentierten Produkten, wie z.B in Sauerkraut enthalten sei. Ist aber noch nicht gänzlich geklärt, so z.B habe ich vor kurzem gelesen, dass es auch auf die Herstellungsmethode ankommen kann . In Miso (fermentierte Sojabohnen), sofern es traditionell hergestellt wird, also so dass der Reifungsprozess nicht künstliche beschleunigt wird und dass nicht alles unnötig sterilisiert wird, soll b12 enthalten sein . Dann gibt es noch die Meinung, dass b12 z.B in Bier enthalten ist und neuerdings ist auch Sanddorn im Gespräch, allerdings ist das auch noch nicht vollends geklärt .

    Sollte unter all diesen Meinungen, nur die richtig sein, die besagt, dass B12 nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, was ich für sehr unwahrscheinlich halte . Gibt es immer noch angereicherte Nahrungsmittel, wie z.B Multivitamin-Säfte und Kellogs Corn-Flakes . Wer mir jetzt vorwerfen will, dass das ja alles künstlich sei, der möge sich zuerst einmal seine eigene Ernährung anschauen und mal gucken, wo er z.B das schon erwähnte Jod herbekommt .

    Hm als seriöse Quelle könnte ich dir höchsten das Buch "vegane Ernährung" von Gill Langley empfehlen, da steht so ziemlich alles drin . Naja und was eine sachliche Disskusion auf veganismus.de anbelangt, so kannst du ja gerne mal ins Forum gehen und deine Einwände vorbringen. Fände ich höchst interessant .
    Wo genau mache ich denn überhaupt aggressive Missionierungsversuche ?

    Das erkläre ich mir dadurch dass Veganismus von der Presse immer schlecht gemacht wird . Wenn ein Kind an Unterernährung stirbt, liegt es sicher nicht daran, dass es keine Kalbsleberwurst und Schweinshaxe bekommt . Auch Kuhmilch ist wie gesagt, in den meisten Ländern der Erde nicht Teil der Ernährung.
    Außerdem gibts ja in der Presse immer wieder Fälle, wo bestimmte Randgruppen schlecht gemacht werden . In Erfurt warens die Computerspieler,
    bei irgendwelchen Menschenopfern warens die Satanisten . Also ich lasse mir so ein Bild, dass mir die Presse versucht aufzuwingen nicht eintrichtern .

    Vielleicht kannst du dir auch mal diesen Thread angucken :
    http://www.vegan.de/foren/read.php4?f=80&i=30421&t=30421




    hm was soll ich dazu sagen? Ich kann jetzt einfach genau das Gegenteil behaupten, aber du wirst es mir sowieso nicht abkaufen . Probiere es doch einfach aus und du wirst ja sehen wie du dich dann fühlst . Ich für meinen Teil fühle mich jetzt viel leistungsfähiger und fitter als früher .
    Außerdem kann man auch einfach mal andere Bevölkerungsgruppen betrachten, so z.B die chinesiche Landbevölkerung, die sich seit eh und je vegetarisch ernährt . Milch vertragen sie nicht, würden höchstens noch Eier übrigbleiben, aber die würden wahrscheinlich sowieso nur einen kleinen Prozentsatz der Ernährung ausmachen . Die sind auch gesund und es mangelt an nichts .

    auch hier könnte ich wieder das Gegenteil behaupten und wir wären nichts weiter .
    Was meinst du mit dem Fehlen von Kalzium ? Glaubst du tatsächlich man bräuchte im Erwachsenenalter, die Milch einer anderen Spezies, die auch noch für Säuglinge gedacht ist, um sich gesund zu ernähren ?
    Kalzium ist wie so oft, enthalten in Nüssen und Samen, in Vollkorngetreide in grünem Blattgemüse und in Algen, die aber hier eher weniger gegessen werden . Hiziki z.B hat vier mal so viel Kalzium wie Kuhmilch. Auch Mandeln und Pistazien enthalten viel Kalzium .Lust darauf jetzt genaue Mengenangaben zu suchen und diese den Empfelungen der DGE gegenüber zu stellen habe ich nicht. Ich weiss nur soviel : Die DGE empfiehlt tatsächlich 1000-1500mg täglich, die WHO hingegen nur 500mg. Letzteres lässt sich leicht erreichen, wohingegen die Empfehlung der DGE schon fast utopisch ist, egal ob Fleischesser, oder Veganer .
    Und naja wer tatsächlich glaubt, Veganer würden später alle an Osteoporose leiden, der hat sich wohl ein wenig von der Milchpropaganda verblenden lassen .


    du weisst ganz genau, dass ich mit "Fleischesser" die Leute meine, die Fleisch und auch Pflanzen essen .


    Das können mir auch ganz normale Menschen erklären. Ich glaube keiner der mich kennt und der weiss was ich esse, würde mir ernsthaft erklären, dass das ungesund ist . Ich werde auch bald mal wieder ne Blutuntersuchung machen lassen, um zu zeigen, dass es mir an nichts mangelt .
    Außerdem ist es wie gesagt, noch ein sooooo umstrittenes Thema, was denn nun gesund und was nicht ist. Es gibt Meinungen wie Sand am Meer.



    Ich kann mich nur wiederholen : Einfach mal ausprobieren, dann eins und eins zusammenzählen und dann mal darüber nachdenken, ob man wirklich soviel in sich reinstopfen muss . Ich muss es nämlich nicht und die Mangel die du mir ja zwangläufig unterstellst, habe ich auch nicht .


    Es kann immer so sein . Es kann aber auch anders sein. Nur weil ich vom Sonnenlicht einen Sonnebrand bekommen kann, heisst das ja noch lange nicht, dass ich nicht in die Sonne gehe .
    Ich kann dir jetzt auch vorwerfen, dass du einfach zu starr auf deine Ernährung fixiert bist, weil du es einfach nicht anders kennst . Du hast du deine Zahlen und Nährwertangaben und beurteilst dann, ohne es wirklich ausprobiert zu haben . Ich bin da eher Instinkt-orientiert und nicht so sehr auf Zahlen und Rechnungen fixiert. Zwar können diese auch zu meinen Gunsten sprechen, wie sie es auch oft tun, aber ich brauche sie einfach nicht. Der Mensch ist ziemlich flexibel und kann sich auf vielerleiweise ernähren, und dabei gesund bleiben . Primär geht es mir beim Veganismus aber nicht um Gesundheit, sondern um Ethik und wenn ich Leid vermindern kann, ohne dabei selbst zu schaden zu kommen, wieso sollte ich die Chance dann nicht ergreifen ? Du hingegen würdest es ja nicht einmal probieren, weil du im vornherein urteilst .


    Du redest wahrscheinlich von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren, die
    für sämtliche Zivilisationkrankheiten verantwortlich sind . Die können in der Tat nicht von Pflanzen gebildet werden. Öle, Nüsse und Samen sind gute Fettlieferanten, da braucht man bestimmt kein Fleisch .
    Kennst du denn irgendeinen Fall? Ich denke das ist jetzt eher eine Vermutung bzw die logische Schlussfolgerung, aus deiner Meinung, die mit der Realität nicht unbedingt was zu tun haben muss .

    Ich habe es zwar schon einmal gesagt, aber es ist wohl noch nicht so deutlich geworden : Mit Tierschützern habe ich nichts zu tun . Ich bin eher Tierrechtler als Tierschützer und das ist ein großer Unterschied .
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    nicht angegeben
    13 Juli 2004
    #58
    Ich habe mal gegoogelt und eine weitere pro-vegan Seite gefunden ( http://de.veganwiki.org ) Ich pflueck die mal auseinander:

    Ich hab der Einfachheit halber mal den entscheidenden Satz fett gedruckt... Ist ja schoen, dass B12 Mangel durch so vieles eintreten kann. Das macht es aber nicht besser, dass das auch durch streng vegane Kost auftreten kann (auch nicht, wenn das als letzter Punkt aufgezaehlt ist) psychologisch geschickt geschrieben, geb ich ja zu.

    Der Link der 2 geht da hin:
    Link wurde entfernt

    Selbst so eine pro-vegan Seite beschreibt die Probleme mit B12. Klar, man kann das Problem mit Chemiepraeparaten aehm, tschuldigung meine natuerlich Vitaminpraeparaten und mit einigen ganz wenigen Nahrungsmitteln umgehen, aber das das die wenigsten wirklich tun und vor allem in der richtigen Dosierung liesst man z.B. aus dem Artikel oben raus. Ich vertraue dem einfach mal, weil ich denke, dass diese Quelle halbwegs serioes ist...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 August 2017
  • User 9364
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    Verheiratet
    13 Juli 2004
    #59
    1. komischerweise untermauern die wissenschaftlichen Quellen meine Meinung und die pseudowissenschaftlichen Quellen reden den Leuten genau das Gegenteil ein.
    2. Ich werde das nicht ausprobieren, weil ich nun mal weiß was passieren kann und was ich meinem Körper damit antue. Außerdem merkt man die negativen Effekte nunmal nicht sofort.
    3. Ich bin Leistungssportler und komme mit rein pflanzlicher Nahrung gar nicht aus. Schon alleine die geringe Menge an Eisen, die mein Körper dann aufnehmen würde, wäre ein Problem. Die empfohlenen Mengen der DGE sind da für mich eher die absoluten Untergrenzen.

    Das ist aber nicht die biologische Definition.
    Außerdem würde dann deine Aussage, dass man als Veganer gesünder lebt kaum zutreffen können, wenn man seinen Speiseplan gut zusammenstellt.
    Eine Blutuntersuchung zeigt keine Mangelerscheinungen vor dem Ausbruch von Krankheiten. Und dann ist es zu spät.
    Mal nebenbei bemerkt sind meine Blutwerte auch super. Die werden mindestens einmal im Monat getestet.
    Gefährliche Sache das so zu sagen. Gesättigte Fettsäuren sind natürlich ein großes Problem bei übermäßigem Konsum. Aber genauso werden sie auch vom Körper in gewissen (wenn auch geringen) Mengen benötigt.
    Es gibt nicht nur einen Fall, sondern ganze Statistiken. Es ist eindeutig belegt, dass Kinder veganer Eltern ein schlechteres Hirn- und Knochenwachstum haben.
    Ich hab gerade keine Quelle zur Hand, aber irgendwo hab ich das mal gesehen.
    Und logisch ist das sowieso. Wieso sollte es dann nichts mit der Realität zu tun haben? Die ist doch im Allgemeinen logisch.
    Wenn du damit glücklich bist.
    Hauptsache sie schmecken und keiner verbietet mir ein Tier zu schlachten.

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    13 Juli 2004
    #60
    Es soll doch jeder machen was er will. Wenn jemand meint, die veganische Ernährung sei das A und O, dann soll er dementsprechend essen.
    Allerdings erinnerst du seki#2 mich grad an den durchschnittlichen Samstag-Morgen-7-Uhr-Zeugen-Jehovas - diese Missionierung geht mir auf die nerven, nicht dein Lebensstil. "Was ich mache ist toll und alle anderen sind gemeine Tierquäler und sowieso schlechte Menschen" - so einfach ist es sicherlich nicht. Ich werd mich weiterhin mit tierischen Produkten ernähren, solange es dermaßen viele Studien gegen die veganische Lebensweise gibt.

    Das einzige was ich wirklich verurteile, das sind Menschen, die ihren Kindern diese Lebensweise aufdrängen wollen obwohl es erwiesenermaßen dauerhafte Schäden geben kann. Allein der VERDACHT das dies ein Kind gefährden könnte, sollte ausreichen um so einen Mist zu lassen..
     

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