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  • Dawn13
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    26 Februar 2004
    #81
    Ganz genau so sehe ich das auch!

    Medikamente muss man ja irgendwie testen. Wie denn sonst, wenn nicht an Tieren? Alles simulieren und ausrechnen kann man auch heute nicht. Soll man das an Menschen testen? DIE Protestschreie möcht ich dann mal hören.
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    26 Februar 2004
    #82
    Das Umfeld ist für mich die nähere Umwelt. Also alles was ich kenne/gesehen habe. Und das nähere Umfeld ist alles was ich gut kenne.
    Genauso. :zwinker: Halt die ganze Welt in ihrem jetzigen Zustand. Und auch was darüber hinaus geht.
    Das ist richtig. Das kann man aber auch nicht immer. Das machen aber auch verschiedene Tiere nicht. Der besagte Borkenkäfer oder die Heuschreckenschwärme vernichten zum Teil ganze Landstriche.
    Sehe ich genauso die Menschheit konnte früher die Folgen ihrer Handlungen nicht einschätzen. Sie haben gar nicht darüber nachgedacht. Heute gibt es Organisationen, die den Menschen beim Nachdenken behilflich sind. Das ist auch gut so, aber manche übertreiben es ein bisschen. Wir können auch nicht alles wieder gut machen, aber wir können der Natur helfen sich selbst zu helfen. Und das machen wir ja auch.
    Das glaube ich nicht, denn, wie jetzt schon stark zu bemerken ist, werden stark umweltgefährdende Produkte sehr stark besteuert. Und das wird noch weiter so gehen. Und zudem werden im Laufe der Zeit diese Produkte auch knapp werden. Daher wird man in Zukunft die biologischen und regenerativen Produkte billiger bekommen als die umweltverschmutzenden.
    Die Anzahl der Personen, welche sich um den Umweltschutz Gedanken machen steigt unaufhörlich. Wir haben in Deutschland Trennsysteme und viele andere Möglichkeiten unsere schädlichen Einflüsse auf die Umwelt zu reduzieren.
    Viele meiner „Visionen“ liegen weit in der Zukunft, aber sie werden kommen, davon bin ich überzeugt. Ab einem gewissen Punkt bleibt uns nichts anderes übrig.
    Wenn die Erfindungen nicht gebraucht werden, ist es auch keine Erfindung. Eine Erfindung ist nämlich eine Entwicklung, welche ein Bedürfnis befriedigt. Für den Einzelnen sind manche Erfindungen vielleicht sinnlos. Für die Menschheit kann sie aber bedeutend sein. Vielleicht auch erst in der Zukunft und in Verbindung mit anderen Erfindungen.
    Ja, so ungefähr lief das. Es wurden verschiedenen Tieren die Hormone verabreicht und dazu Referenztiere genommen. Sie durften sich paaren wann immer sie wollten. Und die Referenztiere waren bald sehr viele. Die Tiere mit den Hormonen nicht.
    Meines Wissens wurden zunächst Ratten verwendet. Bin mir da aber jetzt auch nicht 100%ig sicher.
    Und ich sehe außerdem die Verhütung objektiv und subjektiv als positiv an. Objektiv, weil damit wirklich die Überbevölkerung in hier gestoppt wird. Und subjektiv, weil ich Sex haben kann, ohne dass ich einmal im Jahr ein Kind mehr habe. :zwinker:
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    27 Februar 2004
    #83
    Hmmm.. nun misch ich mich doch nochmal dazwischen... Kann es sein, dass ihr voll aneinander vorbeiredet?

    Darüber, ob ein durchschnittliches Schwein einen durchschnittlichen Menschen im Kopfrechnen oder Schach oder ... schlagen kann braucht man wohl nicht diskutieren... Ich denke SchwarzeFee redet eher von der Evolution (wobei ich sie nicht als intelligent, sondern als logisch bezeichnen würde). Die (meisten) Tiere haben sich so entwickelt, dass sie ihren Lebensraum nicht zerstören, die Welt nicht überbevölkern und auch nicht aussterben. Der Mensch hat sich nicht nur dahin entwickelt, dass er seinen eigenen Lebensraum zerstört und die Welt überbevölkert, sondern er hat darüber hinaus sogar noch in die Evolution eingegriffen und einige Ihrer Grundprinzipien ausser Kraft gesetzt, was zwar "sozial" sein mag, aber auf lange Sicht nicht sonderlich intelligent.

    Zum Thema Pille noch ein Aspekt, der SchwarzeFee vielleicht interessiert: Die Reststoffe der Pille, die im Urin enthalten sind schädigen unsere Umwelt auch. Durch diese Stoffe, die in die Flüsse kommen verhüten einige Fische z.B. unfreiwillig, da das nur so gering ist wirkt das nicht unbedingt, aber Forschungen haben ergeben, dass dadurch bei einigen Fischarten niedrigere Geburtsraten zustande kommen.
     
  • User 9364
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    29 Februar 2004
    #84
    lass uns doch diskutieren. macht doch spaß, oder?

    aber du hast schon recht. in gewissen Sachen scheinen wir aneinander vorbeizureden. :zwinker:
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    1 März 2004
    #85
    Wie ich komm aus dem Wochenende wieder und keiner hat sich bequemt was zu schreiben? Was ist denn mit euch los, ich fand den Thread doch so schön :smile:

    Ja, an sich ein schönes Thema... wobei ich mich da gerne raushalten würde... Aber nun gut, ein kurzer Einblick in meine Einstellung: Gegen Tierversuche, auch unter der Berücksichtigung, dass man dadurch einzelnen Personen nicht mehr helfen kann (wenn es mich selber betrifft, bin ich nicht mehr objektiv, von daher kann man nicht sagen "dann nehm keine Medikamente, wenn Du totkrank bist", wobei ich es dann gerne hätte, das man an mir ein Medikament dagegen testet, vielleicht überleb ich ja dann.), stimmt zwar, aber ist das ein Fluch oder ein Segen?
    Die Menschheit ist dadurch, dass sie so intelligent und sozial ist, zum aussterben verurteilt, welch Ironie.
    Ich rede vom Darwinismus, der versucht wird (teilweise erfolgreich) außer Kraft gesetzt zu werden...

    Ist vielleicht ein ganz anderes Thema, aber für mich hängt das da doch tief dadrin.
     
  • User 9364
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    3 März 2004
    #86
    Hmm, naja, die Fee hat momentan etwas viel zu tun, aber vielleicht hat sie demnächst wieder mehr Zeit. Dann wird die Diskussion auch weitergeführt. :zwinker:

    Wir haben die darwinistischen Lehren zum Teil wirklich außer Kraft gesetzt. Und viele Evolutionswissenschaftler reden auch davon, dass wird dadurch irgendwann aussterben werden. Aber andere Wissenschaftler sehen das schon wieder total anders. Ich sehe auch momentan die Bedrohung von dieser Seite als viel geringer an, als zum Beispiel die Bedrohung durch einen Asteroiden oder Atombomben.

    Laut den darwinistischen Lehren kommt eine Verbesserung einer Spezies durch Mutation und Auslese zustande. (Soweit ich noch aus der Schule weiß. Wenn nicht, dann verbessert mich bitte.)
    Bei uns tritt die Verbesserung durch Anhäufung von Wissen und Verbesserung der Technologie zustande. Also haben wir zwar die Lehre Darwins zum Teil außer Kraft gesetzt, aber wir haben uns ein Äquivalent dazu geschaffen.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    3 März 2004
    #87
    >>Wir haben die darwinistischen Lehren zum Teil wirklich außer Kraft gesetzt. Und viele Evolutionswissenschaftler reden auch davon, dass wird dadurch irgendwann aussterben werden.
    Ich bin kein Wissenschaftler und hab da noch nie n Wissenschaftler zu gehört, auf die Idee bin ich selber gekommen... Ich will sofort ein Wissenschaftlergehalt :smile:

    >>Ich sehe auch momentan die Bedrohung von dieser Seite als viel geringer an, als zum Beispiel die Bedrohung durch einen Asteroiden oder Atombomben.
    Hmm, stimm ich mit Dir überein, und zwar aus dem Grund, weil ein Asteroid oder eine Atombombe relativ kurzfristig das Ende bereiten kann. Über den nicht mehr ganz vorhandenen Darwinismus ist das eine schleichende Entwicklung von x-tausend Jahren. Also irgendwie auch nicht vergleichbar.

    >>Bei uns tritt die Verbesserung durch Anhäufung von Wissen und Verbesserung der Technologie zustande. Also haben wir zwar die Lehre Darwins zum Teil außer Kraft gesetzt, aber wir haben uns ein Äquivalent dazu geschaffen.
    Was bringt uns der technische Fortschritt, wenn der menschliche Körper immer mehr verkümmert? Wir werden immer empfindlicher gegen Krankheiten. Sinne, die wir momentan nicht mehr benoetigen schwinden...
    Es gibt immer mehr Brillenträger, um mal ein harmloses Beispiel zu nennen.
    Bevor mich jetzt irgendwer ein paar Jahre zurück ins dritte Recih stopfen will: Das sind nur Analysen und Überlegungen von mir, ich bin ganz bestimmt nicht dafür, dass man irgendwelchen mehr oder weniger "behinderten" Menschen die Rechte aberkennt.
     
  • User 9364
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    3 März 2004
    #88
    OK, kriegst ein Bier. :bier: :zwinker:
    Ich schau halt gern Wissenschaftsmagazine. (Also, welche wo es um echte Wissenschaft geht. Nicht so ein Schrott wie Galileo.)
    jupp, ist nicht ganz vergleichbar. Aber was nutzt uns zu wissen, dass wir in 100k Jahren aussterben, wenn die Menschheit mit viel höherer Wahrscheinlichkeit vorher in einem Feuersturm vernichtet werden wird?
    Verkümmert der Mensch wirklich? Wir werden doch immer größer im Laufe der Generationen. Und durch unsere Technologie schaffen wir es wieder imun gegen die Krankheitserreger zu werden, die immer wieder entstehen.
    Außerdem schiebe ich das vergrößerte Auftreten der Brillenträger nicht auf das Ausbleiben der darwinistischen Vorgänge, sondern darauf, dass unsere Lebensweise sich so verändert hat, dass unsere Sehkraft schon früher nachlässt. Das hat nichts mit Genetik zu tun.
    Genauso hängt die steigende Zahl der Allergiker mit unserer totalen Reinlichkeit und der Verwendung von Allergenen zusammen, nicht damit, dass wir uns nicht weiterentwickeln oder sogar durch Auszüchtung zurückentwickeln.
    Das hätte ich jetzt auch nicht angenommen, schließlich geht es um ein wissenschaftliches Thema, nicht um Naziparolen.
    In gewisser Weise gibt es da aber auch eine Auslese, weil behinderte Personen mit genetischen Defekten sich nicht in allen Fällen fortpflanzen können.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
    Teammitglied im Ruhestand
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    3 März 2004
    #89
    >>Aber was nutzt uns zu wissen, dass wir in 100k Jahren aussterben, wenn die Menschheit mit viel höherer Wahrscheinlichkeit vorher in einem Feuersturm vernichtet werden wird?
    Gar nichts, aber selbst wenn wir nicht durch einen Feuersturm vernichtet werden nutzt uns das Wissen, dass wir langsam aussterben nichts, weil wir das wohl kaum miterleben werden :smile:

    >>Und durch unsere Technologie schaffen wir es wieder imun gegen die Krankheitserreger zu werden, die immer wieder entstehen.
    Nur das die Erreger auch immer aggressiver, widerstandsfähiger und stärker werden. Wir entlassten unser Immunsystem, indem wir sämtliche Erreger unschädlich machen, dass wir dabei dem Immunsystem schaden wird vernachlässigt.

    >>Außerdem schiebe ich das vergrößerte Auftreten der Brillenträger nicht auf das Ausbleiben der darwinistischen Vorgänge, sondern darauf, dass unsere Lebensweise sich so verändert hat, dass unsere Sehkraft schon früher nachlässt. Das hat nichts mit Genetik zu tun.
    Da diese Infos in den Genen stecken hat das durchaus etwas damit zu tun. Die Augen lassen nach, ein Tier würde schlechter Futter finden und somit eher sterben, fuer uns ist das allerdings nicht mehr Lebensnotwendig, also wird das in die nächste Generation weitergegeben und nach und nach nehmen die "schlechten" Gene überhand. Ist Dir noch nie aufgefallen, dass Brillen auch ein familiäres Phänomen sind? Wenn Vater und Mutter Brillen tragen, dann auch oft die Kinder. Auch bei Geschwistern sieht man es oft, dass es eher einheitlich ist.

    >>Genauso hängt die steigende Zahl der Allergiker mit unserer totalen Reinlichkeit und der Verwendung von Allergenen zusammen, nicht damit, dass wir uns nicht weiterentwickeln oder sogar durch Auszüchtung zurückentwickeln.
    Darin, dass dadurch Allergien entstehen stimme ich mit Dir überein, aber ebenso wie mit der Brille ist da das Problem, dass der Körper sich auch so als überlebensfähig sieht und somit diese "Fehler" auch an nächste Generationen weitergibt.

    >>Das hätte ich jetzt auch nicht angenommen, schließlich geht es um ein wissenschaftliches Thema, nicht um Naziparolen.
    Wollte ich Dir nicht unterstellen, dass man mit Dir sachlich reden kann weiß ich, geht leider nicht mit allen so.

    >>In gewisser Weise gibt es da aber auch eine Auslese, weil behinderte Personen mit genetischen Defekten sich nicht in allen Fällen fortpflanzen können.
    Stimmt, aber wie Du es selber schon einschränkst: nicht in allen Fällen, aber unsere "Weiterentwicklung" gibt immer mehr Personen diese "Fähigkeit".

    Würden wir alle auf uns alleine gestellt sein, ohne unsere Technologie (auch die einfachsten Technologien) und ohne ein soziales unterstützen, wären sehr viele von uns wegen körperlichen "Defekten" nicht in der Lage selbst zu überleben (Ich schließe mich da nicht mit aus). Und das wurde mit jeder Evolutionsstufe des Menschen immer schlimmer. Was hört zuerst auf, dass sich der Mensch verschlechtert oder dass sich unsere Technologie verbessert? Und gibt es Grenzen?
    Fragen, über die man philosophieren kann, aber die wohl keiner wirklich definitiv beantworten kann.
     
  • Joschi
    Joschi (37)
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    3 März 2004
    #90
    Geistig behinderte sind sehr oft in der Lage sich fortzupflanzen und die Gefahr, dass dies passiert ist sehr hoch. Meine Tante ist geistig behindert und das Behindertenwohnheim in dem sie ist, hat meinem Opa (Vormund von ihr) naheglegt, sie sterilisieren zu lassen. Was dann auch passiert ist, auch wenn sie sich da anfangs gegen gewehrt hat. Ich glaub auch, dass dies in vielen Wohnheimen eine Vorraussetzung ist, wenn sie eine Person aufnehmen sollen.

    Und ich sehe es auch so, dass wir immer anfälliger werden...wie viele junge Menschen haben heutzutage schon Rücken oder Knieprobleme? Das liegt nicht nur daran, dass viele zu wenig oder falschen Sport machen. Die Knochen etc. zu sehr belasten... Astma..Bluterkrankheit...Kurzsichtigkeit...alle die für so was anfällig sind, wären damals schnell gestorben. Bzw. es hätte sich kein Partner gefunden weil damals war es ja schon mehr wie bei den Tieren...nur der Stärkste überlebt und kann sich fortpflanzen. Deswegen verlieben sich viele auch schnell in Personen die "anders" aussehen...z.B. Italiener und Japaner lieben Blonde Frauen...ist ein ganz natürlicher Vorgang..weil da die Chancen klein sind, dass sich die Gene ähneln. In meiner Klasse höre ich ständig Sätze wie :"Die Deutschen werden aussterben!"... mag stimmen, aber was wäre wenn wir uns nun wirklich nur noch untereinander vermehren...dann könnte man uns gleich in die Tonne kloppen...
     
  • User 9364
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    3 März 2004
    #91
    Wir entlasten unser Imunsystem nicht, sondern wir verstärken es künstlich.
    Allerdings gebe ich damit recht, dass dadurch genetische Nachteile entstehen, weil die Leute, die nicht von Haus aus imun sind, daran sterben würden und so nur die genetisch imunen Personen überleben würden.
    Interessante Annahme. Ich denke nicht dass das daran liegt. Unsere Sehschwäche kommt in den meisten Fällen daher, dass wir unsere Blickentfernung, z.B. vor dem Fernseher oder Computer, nicht ständig ändern. Als das Leben im Busch noch normal war, war das anders. Damit wurden auch die Sehnerven trainiert.
    Naja, und innerhalb einer Familie bestehen meist ähnliche Lese- und Freizeitverhaltensweisen. Daher ist natürlich der Soghn meist ähnlich vorbelastet wie der Vater (eigentlich Großvater)
    Ich hab mich wahrscheinlich zunächst nicht richtig ausgedrückt.
    Ja, aber stochastisch gesehen ist das immer nur ein kleiner Anteil, der über die Generationen keinen wirklichen Einfluss mehr ausübt.
    Da hast du recht. Ich halte mich zwar schon für einen intelligenten Menschen, aber ich denke, dass ich darüber auch keine einfache Aussage treffen kann, geschweige denn will.
     
  • Mandalea
    Gast
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    3 März 2004
    #92
    Was denkst du warum es keine eindeutigen Beweise gibt? Warum sollte ein Mensch nach einem Beweis suchen oder ihn darlegen, wenn er schlussendlich ja doch einen Nutzen daraus zieht, bzw. es ihm nicht schadet...

    Ich habe mich informiert und egal wo ich angerufen habe, es werden keine Aussagen darüber gemacht. (Was ja eigentlich nicht unbedingt für die Firma spricht)
    Ausser Body Shop kann man also annehmen, dass jede Kosmetikforschung mit Tieren experimentiert...und du kannst mir glauben, die Tiere werden dort bestimmt nicht artgerecht gehalten. Ist ja auch egal, schlussendlich werden die meisten eh getötet...
    PS: Hab auch schon gelesen, dass Hunde oder Katzen aus Tierheimen, die überfüllt sind, geholt werden. Ist schon eher der Ausnahmezustand...(zum Glück!)
    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Tierversuche, aber die Bestimmungen müssen verschärft werden. Das Leben eines Tieres für einen neuen Lippenstift zu opfern find ich nämlich ehrlichgesagt bullshit!!!
     
  • User 9364
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    3 März 2004
    #93
    um es mal sanft auszudrücken, hast du genauso viel Ahnung wie wir, ob und wie die Tiere für die Versuche genutzt werden und wie die Haltungsbedingungen sind. Du stellst nur Mutmaßungen an verbreitest damit eine Meinung die gegen jegliche Logik spricht, aber zugegebenermaßen sehr populär ist.

    Es ist vollkommen unmöglich, dass die Tiere nicht nach deutschen Tierschutzstandards gehalten werden, weil das jährlich vom TÜV überprüft wird. Und wenn die Produkte nach USA ausgeführt werden kommt noch die FDA dazu.
    Mal ganz abgesehen davon, dass das Ganze von der Ethikkomission abgesegnet werden muss.

    Also hört bitte auf solche Halbwahrheiten zu verbreiten, wenn ihr keine Ahnung habt.

    Und glaubst du im Ernst, dass dir irgendjemand bei einem Telefongespräch auch nur das Geringste über firmeninterne Angelegenheiten erzählt? Wo lebst du denn?

    Was ist eigentlich Body Shop? Und warum sollten die keine Tierversuche machen? Wenn die Kosmetika herstellen, müssen sie Tierversuche machen oder machen lassen, weil das vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
     
  • stubsi
    Verbringt hier viel Zeit
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    3 März 2004
    #94
    Falsch. Tierversuche sind nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben. The Body Shop setzt, soweit ich informiert bin, nur natürliche Rohstoffe ein. Tierversuche sind ausschliesslich vorgeschrieben, wenn es sich um eine neue Chemikalie handelt die noch anhand von anderen Produkten getestet worden ist. Wobei sich deine Aussage meiner Meinung nach hiermit

    widerspricht.
    Du sagst, es wird vorgeschrieben, aber auch dass du nichtmal Beweise hast, das es überhaupt gemacht wird? Bei neuen Chemikalien gibt es drei vorgeschriebene Tests. Einer, wie die Schleimhäute reagieren. Dazu werden den Tieren die Chemikalien ins Auge gegeben. Wie oft das Blindheit usw hervorruft, können wir uns sicher denken. Der zweite testet die Hautverträglichkeit, hierzu wird es auf eine offene Wunde gegeben. Beim dritten Test wird geprüft, welche Menge von der Chemikalie tödlich wirkt. Soweit ich mich erinner, war die Mindestgrenze für diesen Versuch 35 Tiere. Da diese Tests vorgeschrieben sind, ist es wohl klar, dass Tiere auch für Kosmetika gequält werden.
     
  • User 9364
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    4 März 2004
    #95
    Punkt 1 meiner ersten Ausführung habe ich ja auch schon revidiert. Mittlerweile ist mir auch klar, dass Tierversuche für Kosmetika durchgeführt werden. Über Sinn und Unsinn solcher Tests will ich nicht streiten.

    Auch wenn dieser Body Shop nur natürliche Produkte einsetzt, müssen die doch auf irgendeine Weise in ihrer Kombination getestet werden. Mal ganz abgesehen davon, dass es nicht möglich ist Chemkalien von anderen Stoffen abzugrenzen, weil Chemikalien ja nichts anderes sind als Stoffe.
    Es gibt auch genug natürliche Rohstoffe, die ich nie an meine Haut lassen würde.
    Also müssen auch die Tierversuche machen oder sich wenigstens auf ältere Tierversuche beziehen.

    Naja, was solls. Ich hab ja schon lange erwähnt, dass ich auch gegen Tierversuche für sinnfreie Sachen wie Kosmetika bin.

    Falsch. Sie sind vorgeschrieben für verschiedene Produkte. (Hauptsächlich pharmazeutische Produkte, aber auch einige Produkte anderer Kategorien, die in Hautkontakt kommen können.)
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    4 März 2004
    #96
    Mandalea, bin grundsätzlich Deiner Meinung, aber
    Die Tiere dort werden (solange sie noch nicht "verwendet" werden besser gehalten als die meisten Haustiere, wird auch relativ häufig kontrolliert. Wobei ich nicht glaube, dass das aus Rücksicht zu den Tieren gemacht wird, sondern um den Tierversuchsgegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen ...

    Das hatten wir schon mehrmals im Thread. Es dürfen NUR Tiere genommen werden, die aus besonderen Versuchstierzuchten stammen und schon bei der Geburt als Versuchstiere gekennzeichnet worden sind.

    Dem widersprech ich nicht, dass das dadurch kommt. Nur das ist die Ursache, ich rede von der Folge und die Folge ist, dass die Evolution nicht benötigte Nerven langsam zurückbildet.
     
  • User 9364
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    4 März 2004
    #97
    Da bin ich mir nicht so sicher.
    Die darwinistische Lehre sagt ja eindeutig, dass durch die Mutation und Auslese die schlechter angepassten Lebewesen aussterben. Soweit ist das ja klar.
    Aber ich bin mir nicht sicher, ob Verhaltensweisen auch auf die Genetik zurückwirken. Bei deiner These müsste das ja so sein, kann ich mir aber nicht vorstellen. (Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Ich bin ja kein Evolutionsgenetiker.)
     
  • daedalus
    daedalus (40)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    4 März 2004
    #98
    >>Die darwinistische Lehre sagt ja eindeutig, dass durch die Mutation und Auslese die schlechter angepassten Lebewesen aussterben. Soweit ist das ja klar.
    Soweit sind wir uns einig :smile: Das ist doch schön, wir sind nicht grundverschieden (gilt das auch als Mutation? Bin ich dann der Mutant? *will Mutant sein* :grin: )

    >>Aber ich bin mir nicht sicher, ob Verhaltensweisen auch auf die Genetik zurückwirken.
    Die Verhaltensweisen nicht, aber die "verkümmerten" Körperteile. Sowas gibt es bei vielen Tieren, das nicht mehr benötigte Körperteile sich langsam zurück entwickeln (z.B. die Vorderbeine beim Känguruh, die sind doch in der Relation so klein, weil sie nicht wirklich gebraucht werden)

    >>Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Ich bin ja kein Evolutionsgenetiker.
    Ich auch nicht, ich habe nicht die geringste Bildung in dem Gebiet, alles was ich zu dem Thema sage habe ich durch kombinieren der Aspekte die mir eingfallen sind. Wenn das falsch ist brauch mir wahrscheinlich nur jemand einen kleinen Hinweis geben, den ich damit nicht vereinbaren kann und meine ganzen Theorien kann ich übern Haufen werfen.
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    4 März 2004
    #99
    Ach ja, dann muss ich wohl versuchen diesen Hinweis zu finden. :zwinker:
    Die zurückentwickelten Vorderbeine der Känguruhs beruhen meiner Meinung nach nicht darauf, dass sie sie nicht nutzen, sondern darauf, dass sie mit größeren Vorderbeinen leichter zu fassen wären, was natürlich bedeutet, dass die Känguruhs mit längeren Vorderbeinen schneller gefressen wurden, als die mit kürzeren Vorderbeinen.
    Als haben sich die Gene der Känguruhs mit kurzen Armen über die Jahrtausende durchgesetzt.
     
  • stubsi
    Verbringt hier viel Zeit
    835
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    Verlobt
    4 März 2004
    #100
    Genau das ist der Punkt. Die Kombination muss nicht getestet werden. Das ist eben nicht vorgeschrieben. Dass sie sich auf alte Tierversuche beziehen, habe ich nie abgestritten. Aber sie führen keine neuen durch um noch bessere Kosmetika auf den Markt zu bringen. Jeder Stoff, der im Deutschen Arzneimittelbuch steht, muss nicht noch einmal an Tieren getestet werden, da die Verträglichkeit schon lange bekannt ist. Auch die Kombination aus mehreren muss nicht nochmal getestet werden. Es geht ja nicht um jeden natürlichen Rohstoff, sondern um die, von denen schon bekannt ist wie verträglich sie sind.
     

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