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  • angel_89
    angel_89 (29)
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    3 Januar 2008
    #201
    Nicht unbedingt, denn würde man vernünftige Wege suchen könnte man solche Skandale von vornherein ausschließen!
     
  • Sonata Arctica
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    3 Januar 2008
    #202
    tierversuche sind aber nunmal der vernünftigste weg den wir zur zeit zur verfügung haben.ich glaube nicht, dass es irgendwie möglich ist fehler zu 100% auszuschließen.mit tierversuchen sind wir allerdings schon sehr nah dran.

    deine aussage ist doch kompletter unsinn.da kann man ja auch sagen "würde man vernünftige wege suchen, bräuchte man die umwelt nicht verschmutzen".wenn das so einfach wäre, würd man ja nicht zögern oder?
     
  • spätzünder
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    3 Januar 2008
    #203
    Ich denke, wir sind uns alle zumindest darin einig, dass Tierversuche vermieden werden sollten, wenn sie unnötig sind bzw. es Alternativen dazu gibt.

    Die Frage lautet daher erstens, ob es notwendige Forschungen gibt, die nicht anders als mit Tierversuchen voranzubringen sind. Und zweitens stellt sich die Frage, ob ein Tierleben weniger "wert" ist als das eines Menschen. Wäre tierisches Leben gleich viel "wert" als das eines Menschen, so müsste man berechtigterweise fragen, ob man denn nicht eher Menschen als Versuchskaninchen zur Forschung heranziehen sollte.
     
  • angel_89
    angel_89 (29)
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    3 Januar 2008
    #204
    Doch leider schon, denn es gibt Wege um beides zu mindest entscheidend zu verbessern und man tut es nicht, das liegt wie so vieles am lieben Geld!
     
  • Sonata Arctica
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    3 Januar 2008
    #205
    ja los, dann erzähl doch mal wovon du redest.welche methoden wären denn viel besser?bin gespannt.
     
  • angel_89
    angel_89 (29)
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    3 Januar 2008
    #206
    Wenn du von tierversuchen redest, man hat es ja mittlerweile geschafft Haut künstlich nachzubilden, Tierversuce, bei denen es darum geht wie die Haut auf etwas reagiert könnte man also damit machen.
    Es gibt natürlich noch andere Dinge für die solche Versuche gemacht werden, aber ich bin sicher man könnte diese, zum Teil, auch durch Versuche im Reagenzglas und klinische Studien ersetzen.
     
  • Sonata Arctica
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    3 Januar 2008
    #207
    und woher weißt du das das nicht gemacht wird an den stellen an denen sowas möglich ist?bevor an tieren getestet wird, werden jede menge andere tests gemacht, aber es gibt nunmal dinge die man eben noch nicht ohne lebende versuchsobjekte bestimmen kann.man muss schließlich die wirkung auf den gesamten organismus kennen, um schäden zu vermeiden.da würde es nicht reichen einen fetzen haut zu züchten.
     
  • angel_89
    angel_89 (29)
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    3 Januar 2008
    #208
    Da wär der menschliche Organismus dann aber das bessere Versuchsobjekt, denn was nutzt es mir zu wissen, wie ein Stoff auf eine Ratte wirkt?
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    nicht angegeben
    3 Januar 2008
    #209
    Hast Du nicht irgendwo geschrieben, dass Du bei PETA bist? Es gibt genug Menschen, die sich vegetarisch ernähren. Fleisch als Nahrungsmittel ist nicht ZWINGEND notwendig. Genauso kann man argumentieren, dass medizinische Forschung notwendig ist. Der zentrale Punnkt ist aber der: Du vertrittst die Ansicht, dass tierisches Leben GLEICHWERTIG ist wie menschliches. Das spiegelt sich aber nicht in deinem Verhalten wieder. Bist du jetzt der Ansicht, dass Leben eines Schweines ist genausoviel Wert wie das eines Menschen oder nicht?

    Das ist doch vollkommen aus der Luft gegriffen. Sicherheutsgurte sind auch nicht nutzlos, nur weil sie nicht jeden tödlichen Unfall verhindern können. Es lässt sich nicht alles Wissen von Tieren 1:1 auf den Menschen übertragen, das heißt aber doch nicht im Umkehrschluss, dass überhaupt kein Wissen von Tierversuchen auf den Menschen übertragen werden kann.

    Nennt sich klinische Tests und wird natürlich durchgeführt, wenn Dir das nicht bewusst ist, hast Du Dich für die Debatte hier völlig disqualifiziert. Man wird aber aus verständlichen Gründen einem Menschen kein Präparat geben, dass jede Ratte tötet. Würdest Du eine Substanz einnehmen, von der Du weißt, dass sie Ratten mit 100%-iger Sicherheit tötet? Ist ja schließlich nicht auf den Menschen übertragbar. Oder würdest Du sagen, dass sich durch Versuche an Ratten manche auch für den Menschen giftige oder schädliche Substanzen aussortieren lassen?
     
  • Sonata Arctica
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    3 Januar 2008
    #210
    du tust ja gerade so, als würden die wissenschaftler das 1:1 auf den menschen übertragen.mittlerweile weiß man was man übertragen kann und was nicht.und unnötige tests, die keinerlei resultate bringen, die menschen helfen, werden sicher nicht gemacht, das wäre geld und zeitverschwendung.

    an menschen wird das ganze ja AUCH getestet.aber eben nicht ohne vorher wenigstens die schlimmsten risiken ausschließen zu können.
     
  • Neptun
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    3 Januar 2008
    #211
    Da hast du recht.

    Was anderes, was mir grad so durch den Kopf geht....was ist eigentlich das Ziel der medizinischen Forschung?

    Ist es nicht ein Teufelskreis wie in der Technikbranche, dass man immer höher und weiter will, aber nie zufrieden ist, weil man das Optimum nie erreicht? Oder anders gesagt, wann ist genug? Ist es das Ziel, dass es irgendwann keine unbehandelbare Krankheit mehr gibt?

    Der Tod gehört aber genauso dazu, wie das Leben. Vielleicht muss man es auch mal akzeptieren, dass auch Menschen durch Krankheiten sterben können. Wir können bereits sovieles behandeln und könnten durch eine gesunde Lebensweise einen Großteil an Beschwerden selbst verhindern - reicht vielleicht nicht das, was man bis jetzt erreicht hat?
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    nicht angegeben
    3 Januar 2008
    #212
    Ich habe keine Ahnung, wie alt du bist oder wieviel Lebenserfahrung Du hast. Hast Du schon einmal jemand, der dir nahestand, durch eine Krankheit verrecken sehen? Warum soll der Mensch es akzeptieren, dass andere Menschen sterben, wenn das Potential hat, dieses zu verhindern. Für mich ist das, was bisher erreicht ist, keinesfalls ausreichend. Und gesunde Lebensweise kann Krebs nur begrenzt verhindern.
     
  • Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    3 Januar 2008
    #213
    nunja.erklär das einem krebskranken, der vor lauter schmerzen nur so dahinsiecht.es wird ja nciht nur geheilt, sondern auch gelindert.wenn es zB die ganzen schmerzmittel nicht gäbe, würden sich tausende menschen täglich unter schmerzen zu tode quälen.

    außerdem würd ich sagen liegt es in der natur nach höherem zu streben.wenn man sich mit dem zufrieden geben würde was man hat, wäre die welt glaub ich nicht weit gekommen.
     
  • kitzi
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    3 Januar 2008
    #214
    Es ist möglich Haut zu züchten, aber diese Haut nicht zu vergleichen mit echter Haut von Lebewessen denn die ist ja durchblutet und schwitzt. Künstliche Haut muss erst mit natürlicher haut iun Verbindung gebracht werden, damit sie anwächst.

    Wenn es möglich wäre einen kompletten künstlichen Organismus zu entwickeln, dann könnten wir auf diese Tierversuche verzichten.

    Und ich frage mich auch wo diese Tierschutzorganisationen an diese Bilder von Äffchen, Katzen etc kommen, denn kein Labor würde die reinlassen. In erster Linie wollen sie damit schocken.
     
  • Neptun
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    3 Januar 2008
    #215
    Bei allem Respekt.......dass man für Tierversuche ist - kein Problem. Und dass von beiden Seiten aus Übertreibungen eine Rolle spielen mögen - auch richtig.

    Aber zweifelst du auch die Videos oder Bilder von chinesischen Pelzfarmen oder hierigen Schlachtereien mit sehr unschönen Haltungsmethoden an?
     
  • Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    3 Januar 2008
    #216
    sicher nicht, denn diese bilder müssen ja irgendwo herkommen. ich bezweifel aber das sowas (ich rede nur von versuchstieren, pelz find ich selbst eine sauerei) die regel ist.
     
  • kitzi
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    3 Januar 2008
    #217
    Damit müssen die leben die Pelz tragen, ich hab mit in der Hinsicht nichts vorzuwerfen!

    Aber Tierschutzvereine wollen in erster Linie schockieren und darum sind ihnen solche Bilder genau Recht um viele Leute auf ihre Seite zu bringen.
     
  • User 20277
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    3 Januar 2008
    #218
    Zu Medikamenten gibt es immer klinische Studien. NACH den Tierversuchen. Das eine ersetzt nicht das andere, sondern sie ergänzen sich.


    Wenn Du schon Lipobay anführst: Das hat aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamente zu den Nebenwirkungen geführt. Wenn Du alsp dieses Beispiel unbedingt anführen willst: Vielleicht wurden nicht genug Tierversuche gemacht...


    Du ziehst falsche Schlüsse daraus, dass ein Tier nicht genau so funktioniert wie ein Mensch. Der Umkehrschluß funktioniert aber durchaus:smile: : Tierversuche sind nützlich, weil Tiere sehr ähnlich funktionieren wie Menschen.



    Ich wiederhole mich, wenn ich Dir sage, daß Du Dich genauer informieren solltest.
     
  • RobotChicken
    Verbringt hier viel Zeit
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    3 Januar 2008
    #219
    Theoretisch ja... aber wer weiß: Da gäbe es doch mit Sicherheit Proteste in Richtung "Gott spielen" und "Dieses Lebewesen hat auch eine Seele" etc....

    Wobei: Praktisch wär das schon.
     
  • kitzi
    Gast
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    3 Januar 2008
    #220
    Man kann keinem es Recht machen, Tierschützer sind gegen Tierversuche und Menschenrechtler gegen Versuche am Menschen. Ist ein Zwickmühle!!

    Versuche an Straftätern wären eine möglich Alternative, aber ist das überhaupt ethisch vetretbar!
     

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