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  • Fangirl0815
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    13 Juli 2018
    #1

    Trypophobia

    Hallo liebe Community,

    ich weiss nicht ob ihr schonmal davon gehört habt aber es gibt eine (umstrittene) Krankheit, die sich "Trypophobie" schimpft.

    Das ist wortwörtlich übersetzt "Angst vor Löchern". Aber gemeint ist die Angst vor Löchern in Gewebe oder eigentlich eher gesagt die Angst vor Löchern in Objekten.

    Ich weiss nicht ob es da draussen noch so jemanden gibt, der ähnlich fühlt wie ich, wenn ich Gummireifen am Grund des Meeres sehe (ja ich weiss, das klingt lächerlich). Ich bekomme richtige Panik irgendwie als würde ein Hai hinter mir her sein.

    Und bei einigen Bildern auf Google von Trypophobie wird mir richtig mulmig und ich bekomme eine Gänsehaut am ganzen Körper und kann dieses Bild nicht mehr länger anschauen.

    Daher möchte ich wissen ob jemand ähnliches fühlt/kennt/erlebt hat/ jemanden kannte, der einen kannte, der einen kannte/etc. pp. Villeicht sogar selber Erfahrungen in der Richtung hat und welche Therapiemaßnahmen man ergreifen könnte ?

    Das würde mich wirklich mal interessieren.
     
  • Flöchen99
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    13 Juli 2018
    #2
    Also ich hab das selbst nicht, aber hatte letztens mal eine Unterhaltung mit mindestens zwei Menschen, die das auch haben. Du bist also sicher nicht die Einzige :smile:.

    Zu Therapiemaßnahmen weiß ich aber nichts. Ich glaube allerdings, gelesen zu haben, dass man das nicht Therapieren kann. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher! :seenoevil:.
     
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    13 Juli 2018
    #3
    Angst hab ich davor nicht. Aber dieses mulmige Ekelgefühl habe ich auch. Seltsam, oder?
     
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    13 Juli 2018
    #4
    Off-Topic:
    Geht es um Dinge, die regulär ein Loch haben (zb Ringe), oder um Dinge mit Löchern, weil sie beschädigt sind?


    Ich würde mal googeln, ob es in deiner Umgebung Therapeuten gibt, die sich mit Phobien gut auskennen.
     
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  • Flöchen99
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    13 Juli 2018
    #5
    Ich hab gelesen, dass das wohl angeboren ist und gar keine "echte" Phobie. Aber einen Versuch ist es trotzdem wert :smile:.
     
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  • Mr. L*
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    13 Juli 2018
    #6
    Ein guter Psychologe mit Erfahrungen im EMDR-Bereich könnte hifreich für Dich sein (mir hat dies bei einem traumatischen Erlebnis sehr gut geholfen) :zwinker:
     
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  • User 34612
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    13 Juli 2018
    #7
    Jep, emdr ist nen Knaller!
     
  • User 32843
    User 32843 (31)
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    13 Juli 2018
    #8
    Spezifische Phobien lassen sich ganz gut durch kognitive Verhaltenstherapie behandeln. Wenn du das angehen möchtest, solltest du dir einen entsprechenden Therapeuten suchen.
     
  • Anila23123
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    26 Juli 2018
    #9
    Es gibt Angststörungen vor fast allem. Beispielseeise die Angst davor von Enten angestarrt zu werden (kein Scherz!).
    Eine Freundin von mir hat Angst vor Schnecken. Kein Ekel, sondern panische Angst, wie andere Leute sie vor Kleintieten oder Spinnen haben. Ängste stehen oft stellvertretend für etwas anderes. Was das ist, ist nur schwer ermittelbar, weil die Übertragungen irrational und unterbewusst sind.
    Man kann aber Anststörungen besser behandeln als die meisten anderen psychischen Krankheiten.
    Etwa durch aktive Behandlungsmethoden wie der schon genannten kognitiven Verhaltenstherapie oder der Konfrontationstherapie (Reizüberflutung). Es gibt viele Behandlungsmethoden. Welche die richtuge ist, muss ein ausgebildeter Therapeut entscheiden.

    Wenn die Angst eine Einschränkung im sozialen Leben für dich darstellt, dann begib dich unbedingt in Behandlung.
     
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  • Fangirl0815
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    31 Juli 2018
    #10
    Ja genau das habe ich bei diesen Google Bildern und vor den Reifen hab ich schon schiss..
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 31 Juli 2018 ---

    Also wenn man das Googlet kommen da zum Beispiel so Menschen mit Löchern in der Haut und sowas also nicht richtige Löcher die sind hingefotoshopped aber ich denke es ist eher eine Phobie vor Löchern in Gewebe und sowas. Da gab's einmal ein Bild von einem Brokkoli der war ganz komisch geschnitzt da hatte ich dann auch wieder dieses Ekelgefühl. Aber bei Erdbeeren Käse und sowas ist das nicht der Fall.

    Es behindert mich ja nicht in diesem Sinne ich bin einfach nur neugierig woher das kommt und wie man damit umgehen kann und sowas. Deswegen will ich nicht unbedingt zu einem Therapeuten.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 31 Juli 2018 ---
    Das ist doch für Traumatische Erkrankungen oder?
    Ich wüsste nicht das mir irgendetwas derart passiert wäre, das bei mir dieses Ekelgefühl auslöst.
     
  • Kokosmilch
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    31 Juli 2018
    #11
    Ich auch. Fällt mir aber nur bei Bildern aus. Mit echten Honigwaben, Luftschokolade etc. habe ich gar keine Schwierigkeiten.
     
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  • Schweinebacke
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    31 Juli 2018
    #12
    Ist das nicht letztlich eine Phobie mit wenig Leidensdruck?

    Ich ekele mich mega vor Pilzen/Lamellen whatever :cautious:

    Aber letztlich lebe ich damit und lache drüber. Besser wird es übrigens leider nicht, wenn man es nicht ernst nimmt, aber irgendwie ist es dann doch nicht mehr so störend.
     
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    31 Juli 2018
    #13
    Stimmt. Jetzt, wo du es sagst...
    Man ist schon bekloppt :-P
     
  • User 96053
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    31 Juli 2018
    #14
    Na ja... es hat ja schon einen Einfluss auf das Leben, wenn man Angst vor Knopflöchern oder Cut outs oder ähnlichem hat. Macht die Größe des Loches einen Unterschied? Kannst du mit jemandem, der Löcher (gewollte oder ungewollte) in der Kleidung oder im Körper (Ohrringe, Tunnel etc.) hat, normal umgehen?
     
  • Fangirl0815
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    31 Juli 2018
    #15
    Also es geht weniger um normale Löcher sondern eher so unnatürliche Löcher und es ist nicht so das mich diese Phobie (oder auch nicht) einschränkt im Leben ich bin einfach nur neugierig und möchte mehr darüber in Erfahrung bringen.

    Da ich nicht weiß wie man hier Bilder einfügt, sage ich jetzt mal wenn man Trypophobie in google eingibt, dann kommen Bilder von Händen, Schultern, da sind Löcher drinnen und teilweise Maden etc.
    [​IMG]
     
  • User 103483
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    31 Juli 2018
    #16
    Diese seltsamen Bilder fallen für mich in die Kategorie "Horrorfilm". Madenzerfressene Hände sind echt ekelhaft. Da schüttelt es mich je nach Stimmung auch. Auch die Pflanzen die dort in der Bildersuche zu sehen sind, sind seltsam in Szene gesetzt und regen die (negative) Phantasie an. Ich denke, dass es hauptsächlich davon kommt und bei vielen Menschen auftritt.

    Ich dachte hier geht es um alltägliche Löcher.
     
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    31 Juli 2018
    #17
    Daß Dich dies traumatisiert hätte, davon bin ich auch nicht ausgegangen...

    Mein Glück war, daß ich eine sehr gute Therapeutin hatte und so, wie sie mir die, in meinem Fall belastende Erinnerung nehmen konnte (es gibt ja verschiedene Varianten, EMDR anzuwenden), kann ich mir halt gut vorstellen, daß es durchaus auch wirklich sehr effektiv bei Ekelgefühlen / Ängsten funktionieren dürfte :zwinker:

    Vielleicht kann ja Guinan etwas mehr dazu sagen, da sie mir zugestimmt hat, hat sie ja eventuell auch bereits persönliche Erfahrungen mit EMDR und sie hat ja auch geäußert:
    Sie kann sich also vermutlich deutlich besser in die Situation denken und daher die Erfolgschancen von EMDR in diesem Fall sicherlich besser beurteilen als ich :smile:

    Wenn dies gar nicht nötig ist, weil es Dich nicht so stark beeinträchtigt, daß es Dir im Alltag richtig schlecht damit geht, umso besser :thumbsup:
     
  • User 34612
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    31 Juli 2018
    #18
    Hab ich tatsächlich, ja.
    Ich muss mal tief in meinem Hirn kramen. Zwar weiß ich noch, dass mir das bei etwas ganz Anderem sehr geholfen hat, aber das ist schon lange her.
     
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    31 Juli 2018
    #19
    Nicht nur in menschlicher Haut. Da war einmal ein Bild von einem Brokkoli und da waren seltsame Kreuze reingeschnitzt das hat mir auch Unwohlsein verschafft..

    Nein das ist es ja alltägliche Löcher sind gar nicht schlimm. Nur die außergewöhnlichen
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 31 Juli 2018 ---
    Ja das ist es eben bloß reagieren die Menschen irgendwie komisch wenn ich darüber rede so als gäbe es diese "Phobie" gar nicht..

    Das mit der EMDR war eher so eine Frage ich kenne mich in dem Bereich nicht aus ich war noch nie auf Therapie oder ähnlichem..
     
  • User 103483
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    31 Juli 2018
    #20
    Vielleicht irritiert die Leute deine Wortwahl.

    Frage doch nächstes mal, ob sie sich vor z.B. solchen löchrigen Händen ekeln oder es gruselig finden, wenn seltsame Muster in Gegenstände geritzt sind. Da werden vermutlich mehr Leute drauf eingehen als "Ich habe Angst vor Löchern". Im laufenden Gespräch kannst du dann leichter mal nachhaken wie es anderen ergeht.

    Ein Kreuz im Brokkoli interpretiere ich ehrlich gesagt auch nicht als Loch, sondern als makaberes Symbol, je nach Zusammenhang. (Ich finde z.B. offene Gullideckel/Abflüsse gelegentlich ziemlich gruselig, seit ich den Film mit dem Clown gesehen habe). Alltägliche Löcher scheinen ja kein Problem zu sein, sondern nur solche seltsamen Sachen die definitiv aus der Norm fallen. Für mich wirkt das als wärst du einerseits sehr fantasievoll und andererseits ziemlich gefühlsbetont. Seltsame Bilder/Situationen machen ein flaues Gefühl im Magen.
    Das wiederum halte ich für völlig normal und gesund. Es sagt mir, dass an der Situation irgendwas anders ist als sonst und erweckt ein möglicherweise notwendiges Mehr an Aufmerksamkeit in mir.
     
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