Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • User 48246
    User 48246 (34)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    9.370
    198
    108
    Verheiratet
    9 Juli 2006
    #21
    Wie mir ist nichts passiert?! Nichts all zu schlimmes vielleicht..... Das nennt sich aber Glück und hat mit sonst nix zu tun..

    und solange ich keinen Strafantrag stelle wird gar nichts weiter passieren... gar nichts... auch nicht wg ordnungswidrigkeit (warum auch... eigtl wars fahrlässige Körperverletzung)

    Und ob ichs nun gut lass oder ned... genau das ist doch die Frage die mich beschäftigt....
     
  • Jamie-Lee
    Jamie-Lee (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    153
    101
    0
    vergeben und glücklich
    9 Juli 2006
    #22
    Weit verbreitet ist die Unkenntnis unter Radfahrern, daß Radwege nur in bestimmte Richtungen (Blickrichtung des Verkehrsschildes) freigegeben sind. Nur in die Richtung, in der das Verkehrsschild (Radfahrer auf blauem Grund) zu sehen ist, darf der Radweg von Radfahrern auch benutzt werden. Oftmals ist es so, daß gerade die Radfahrer, die einen Radweg in verkehrter Richtung benutzen, in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, da Kraftfahrer "in die falsche Richtung schauen". Die Frage, ob hierdurch der Radfahrer auch sein Vorfahrtsrecht verliert, wenn er einen Radweg auf der Vorfahrtsstraþe in verkehrte Richtung benutzt, ist in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte umstritten.

    Quelle: http://www.pdeleuw.de/fahrrad/urteile.html
     
  • Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.914
    0
    2
    Single
    9 Juli 2006
    #23
    Gab es denn an dem Lieferwagen auch einen Schaden? Hattest du irgendwelche Arzt-/Behandlungskosten?

    Grundsätzlich ist es wohl so, daß dich da auch eine Teilschuld trifft. Viele Radfahrer wissen leider nicht, wie das mit den Radwegen ist, und manche wissen es auch und fahren trotzdem in die verkehrte Richtung. Ob du das nun wußtest oder nicht, hat aber nichts damit zu tun, ob du eine Teilschuld hast. Vereinfacht gesagt könntest du ja auch genauso wenig sagen "Ich wußte einfach nicht, daß eine rote Ampel bedeutet, daß man stehenbleiben muß, und da fahren öfter Leute bei rot drüber" - wenn man am Straßenverkehr teilnimmt, wird vorausgesetzt, daß man auch die Regeln kennt. "Ich wußte das nicht" ist da keine Entschuldigung (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Ich war mal bei einem Prozeß zu so einem ähnlichen Fall mit dabei. Zusammenstoß zwischen Auto- und Radfahrer, der Radfahrer kam aus einer Richtung, aus der er eigentlich nicht hätte kommen dürfen, der Autofahrer hat ihn übersehen (da war's allerdings noch dunkel und der Radfahrer ohne Licht). Am Ende bekamen beide eine Teilschuld (da ging's allerdings nur um die Frage der Quote beim Schadenersatz, hatte mit einem Strafverfahren nichts zu tun), der Autofahrer, weil er wohl doch nicht aufmerksam genug war, aber auch der Fahrradfahrer, weil er falsch gefahren ist (und kein Licht anhatte). Wie in so einem Fall die Quoten verteilt werden und wie das letztendlich ausgeht, ist nicht immer so klar vorhersehbar, hängt vom Einzelfall ab und auch vom Richter.

    Du hast ja gesagt, du sollst noch zur Polizei, um die Sache zu schildern, und du hast ja auch Fragen zu dem Radweg selbst. Da kannst du ja auch einfach mal bei der Polizei nachfragen, wie das ist mit einem Strafantrag... und, wie gesagt, interessant wäre auch die Frage, ob der Lieferwagenfahrer auch einen Schaden hatte...

    Sternschnuppe
     
  • User 48246
    User 48246 (34)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    9.370
    198
    108
    Verheiratet
    9 Juli 2006
    #24

    Ob er auch nen Schaden hatte weiß ich nicht... der Lieferwagen war generell schon ein wenig ramponiert. Hat zumindest mein Freund gesagt.. ich hab da nicht so drauf geachtet.... Und das obwohl der Fahrer auch 100mal gesagt hat er wäre bisher unfallfrei....
    Aber na ja... ob schaden oder nicht weiß ich hoffentlcih dann morgen.
    An Arztrechnungen war bisher noch nichts... kommt ja vielleicht auch noch... ausserdem zählts wohl als Arbeits-/Wegeunfall da ich auf dem heimweg von der Uni war.
    Das mit dem radweg werd ich auch morgen klären...

    Danke für den Link.. da steht nämlich auch:

     
  • Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    642
    101
    0
    nicht angegeben
    9 Juli 2006
    #25
    Wär echt interessant zu wissen, was die Polizei dazu sagt. Ich denke mal, die werden alles aufgezeichnet haben. Also auch wer wen wo getroffen und reinfahren ist. Daraus kann man ja deutlich sehen, wer wem reingefahren ist.
    Ich vermute mal, dass sie dem Fahrer ein Verwarngeld abgeknöpft haben. Was Dir übrigens auch passieren kann, wegen des Fahrens auf der falschen Seite.
    Sollte die Polizei die Schuld beim Fahrer festgestellt haben, brauchst Du nichts zu machen. Dann zahlt die Versicherung des Fahrers oder der Firma deine Arztkosten. Genauso wie sie für deine entstanden Schäden am Fahrrad aufkommen wird.
    Sollte die Schuld aber bei Dir liegen, ist deine Versicherung gefragt, sofern Du eine hast, die Schäden des Fahrers zu bezahlen. Auf deinen Schäden bleibst Du allerdings sitzen. Sollte wohl in dem Fall die Haftpflicht sein. Während die Arztkosten eher Richtung Unfallversicherung/Krankenkasse geht. Ist man bei der Uni gegen Unfälle versichert?

    Hatte selbst erst letzten Dienstag einen Autounfall mit mir als Schuldigen, weil ich zu wenig Sicherheitsabstand hatte. Dadurch hab ich das Prozedere auch gerade erst durch. Der, den ich angefahren habe, kriegt auch alle Schäden von meiner Versicherung bezahlt. Ich bleib jedoch auf meinem Schaden sitzen, weil ich nur eine Haftpflichtversichung hatte. Verwarngeld gabs für mich an Ort und Stelle auch noch in Höhe von 35€. Jetzt kann ich sehen wo ich ein neues Auto her bekomm.
    Einer meiner Insassen hat sich bei dem Unfall an der Hand verletzt, dafür kommt auch meine Haftpflichtvers. auf. Bei dem anderen Fahrer war nichts, wär aber auch bezahlt worden.
     
  • Sonnenaufgang
    Verbringt hier viel Zeit
    255
    101
    1
    vergeben und glücklich
    10 Juli 2006
    #26
    :smile: war wirklich nicht böse gemeint. Mit "kein Schaden" meinte ich materiellen.

    ZU deiner Fundstelle: Da steht ja aber auch "Zusammenstoß mit einem Kraftfahrzeug 1/4 seines Schadens selbst zu tragen (AG Köln, Az. 262 C 517/88)" - in so einem Fall musst du bedenken, dass es a) umstritten ist und b) auch hier ein Mitverschulden angenommen wurde -> was im Fall eines Prozesses bedeutet, dass auch ein Teil der Gerichtskosten auf dich fällt.
    Mir wäre das, "nur" wegen einigen Schrammen zu viel Aufwand.

    Im Allgemeinen finde ich, dass man zu leicht aus Ärger nen Schuldigen ausmachen will. ER hat ja auch einen Fehler gemacht, vermutlich auch ein größeres Verschulden als du, aber eben nicht allein. Ich wär froh, dass nichts schlimmeres passiert ist und wenn alle Schäden am Fahrrad, Fahrzeug übernommen wurden, lass es darauf beruhen.
    (ist aber nur meine bescheidene ganz pers. Meinung:engel: )

    Schau mal auf der Seite "juraforum" da gibts vergleichbare Fälle
     
  • ülfchen
    Gast
    0
    10 Juli 2006
    #27
    Nochma kurz einen Einwurf. Wenn ich aus einer Ausfahrt rauskomme, muss ich immer nach recht und links gucken. Zum einen wegen den anderen Autos auf der fahrbahn, UND wegen dem Geh und radweg halt. Das du nich auf der anderen Seite gefahren bist is natürlich ein bisschen deine Schuld. ABER er hätte unbedingt nach rechts gucken müssen, vor allem wegen dem Gehweg. Da er den Gehweg gekreuzt hat, hätten eventuelle Fußgänger "Vorfahrt" gehabt.
     
  • whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
    101
    0
    nicht angegeben
    10 Juli 2006
    #28
    Meiner Meinung nach ist entscheident, ob da nur ein Radweg war (also auf einer Seite) und der Radweg fuer die linke Seite zur Benutzung freigegeben war.

    Das hier koennte zeimlich interessant fuer Dich sein.
     
  • Mister Spatz
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    nicht angegeben
    10 Juli 2006
    #29
    Steht jetz bestimmt schon mehr als einmal im Thread. Es gibt auf beiden Seiten einen Radweg. Der linke ist nicht explizit freigegeben. Es gibt jedoch ebensowenig eine nicht verkehrswidrige Möglichkeit, die Strasse zu überqueren, um den rechten Radweg zu benutzen.
     
  • ülfchen
    Gast
    0
    10 Juli 2006
    #30
    der Fahrer hätte auf jeden Fall nach rechts gucken müssen, da neben dem Fahrradweg auch noch ein Gehweg war, und Fußgänger können ja in jede Richung gehen.
     
  • legopirat
    legopirat (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    4
    86
    0
    nicht angegeben
    10 Juli 2006
    #31
    Wie wäre es wenn du zur Polizei gehst und dort einfach erzählst wie es passiert ist. Im allgemeinen ist es nicht Aufgabe der Unfallbeteiligten die Schuldfrage zu klären, sondern das wird schon die Polizei übernehmen, nachdem sie die Aussagen von allen Beteiligten gehört hat. Ich denke du wirst dort dann sicher auch beraten, ob du nun einen Strafantrag stellen sollst oder nicht.

    Sei lieber froh das nichts schlimmeres passiert ist, und schau dir falls sich herausstellen sollte dass du Schuld hast bitte grundlegende Verkehrsregeln an. Weil wenn du die nicht beherrschst hast du weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad noch mit einem Kraftfahrzeug etwas auf der Straße zu suchen.
     
  • Mister Spatz
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #32
    Bullshit, die Polizei wird sicher nie jemanden bei dieser Entscheidung beeinflussen. Die erzählen dir, was du machen kannst, was es für Folgen hat, und fertig. Aber die machen garantiert keine Aussage dazu, "ob man nun machen soll oder nicht". Bei der Polizei waren wir heute, gestern abend als sie den Thread erstellt hat, war die zuständige Beamtin nicht da, und sie hatte eben das Bedrüfnis sich trotzdem irgendwie mitzuteilen. Und BEVOR sie zur Polizei geht noch einige Meinungen von objektiven Leuten zu hören. Die Schuldfrage zu klären ist auch nicht Aufgabe der Polizei, sondern die der Staatsanwaltschaft.

    Schau dir die Straße doch bitte mal selber an, bevor du dir hier anmasst, meiner Freundin die Kenntniss "grundlegender Verkehrsregeln" abzusprechen.

    Gute Nacht
     
  • Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    642
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #33
    Und was sagt die Polizei? Wie gehts weiter?
     
  • Mister Spatz
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #34
    Wie ich schon geschrieben habe, die Polizei "sagt" nichts. Die haben gestern nur die Aussage von Mietzie aufgenommen und gefragt, ob sie Strafantrag stellen möchte.

    Die Aussage ist im Grunde inhaltsgleich mit dem Text aus dem Startpost. Zur Sachlage hat die Polizei nur nochmals bestätigt, was wir bereits wissen: Sie hat eine Teilschuld, weil sie dort nicht hätte fahren dürfen. Dennoch überwiegt die Schuld des Fahrers deutlich, da er nichtsdestotrotz hätte schauen müssen.

    Die Folgen daraus sind zuerst einmal für sie und für ihn ein ganz normales Bußgeld. So wie es jeder zahlen müsste, den die Polizei erwischt, wie er bei Rot über die Ampel fährt oder so. Das ist aber unabhängig von dem daraus gefolgtem Unfall, sondern einfach nur für das jeweilige Vergehen (linken Radweg benutzt, bei Ausfahrt nicht links und rechts geschaut)
    Sie hat allerdings nur eine "mündliche Verwarnung" und kein tatsächliches Bußgeld bekommen, da sie es nicht wusste und da die Situation an der Straße in der Tat kompliziert ist.
    Gegen ihn hängt im Moment weiterhin ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in der Luft, dass aber eben nur auf ihren Antrag weiterverfolgt würde (relatives Antragsdelikt), es sei denn, der Staatsanwalt hat nen schlechten Tag oder denkt, es wäre für die Allgemeinheit besonders wichtig, den Kerl dafür zusätzlich zu verknacken. Ist aber unwahrscheinlich.

    Strafantrag hat sie gestern nicht gestellt, ihn sich aber vorbehalten. Sie hat nun 3 Monate Frist, innerhalb derer sie ihn doch noch stellen kann.
    Weitergehen wird es vermutlich so, dass der Kerl sich im Lauf der Woche bei uns meldet, sich dann hoffentlich ordentlich entschuldigt, wenn er ebenfalls keine Lust auf den Strafantrag hat. Dann soll er die Schäden am Rad, an der Armbanduhr, den Schuhen und der Hose zahlen und die Sache ist erledigt, da eben ohne ihren Antrag das Verfahren gegen ihn eingestellt wird.

    Ich denke, das wäre soweit alles. Noch Fragen? Dann her damit.
    Mietzie wird sich bestimmt heute abend auch nochmal dazu äußern, die hat allerdings heute Praxistag und musste schon um halb sechs ausm Haus und ist gestern entsprechend früh ins Bett. Deshalb klär ich euch derweil auf, soweit ich kann.

    Lg
     
  • Joschi
    Joschi (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    176
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #35
    Hallo,

    ich muss jetzt zugeben, dass ich nicht den gesamten Threat gelesen habe, aber ich hoffe für den Strassenverkehr, dass du noch keinen Führerschein hast, weil sonst sollte man ihn dir auf der Stelle wieder abnehmen... DU HAST ALS RADFAHRER AUF DER LINKEN SEITE NICHTS ZU SUCHEN!!! Das weiß sogar die Lütte von meiner Tante und die ist vier Jahre alt!!!
    Und das gilt IMMER wenn keine anderen Schilder da sind.

    Ich schaue zwar immer zu beiden Seiten... aber ich hätte dich auch gefalltet! Vorallem weil man als Autofahrer IMMER Schuld hat. Weil man der Stärkere ist... Es gab sogar mal ein Gesetz, dass wenn eine Person mit dem Fahrrad gegen ein parkendes Auto fährt, ist der PKW-Halter Schuld.... Deutsche Gesetzgebung ist das Letzte...

    Tip von mir...geh in Zukunft besser zu Fuss....
     
  • Mister Spatz
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #36
    Tipp von mir: Wenn du schon nicht die ganze Bedrohung (lern Englisch!) liest, dann lehn dich mal lieber nicht so weit aus dem Fenster. *kotz*
     
  • Reliant
    Reliant (39)
    Sehr bekannt hier
    2.697
    198
    604
    vergeben und glücklich
    11 Juli 2006
    #37
    du solltest mal wieder etwas runterkommen. vielleicht seid ihr juristisch gesehen im recht. moralisch überhaupt nicht.

    sie macht nen fehler und ein anderer soll ganz und gar daran schuld sein.
    kann vielleicht sein das es in deutschland so ist das man nicht die verantwortung für sich selbst trägt dann find ich das recht schade und dann solltet ihr wohl einen strafantrag einbringen. es haben hier beide seiten einen fehler gemacht, und unwissenheit ist keine entschuldigung.

    und wenn hier jemand um eine meinung bittet braucht er sich auch nicht aufregen wenn er etwas hört was ihm nicht gefällt also ist es nicht sehr sinnvoll hier permanent auf andere einzuhacken weil sie nicht gleich vor mitleid mit deiner freundin in tränen ausbrechen.
     
  • ~°Lolle°~
    Sehr bekannt hier
    5.183
    171
    1
    Verheiratet
    11 Juli 2006
    #38
    die fahrer haftet allein schon weil er ein auto besitzt. gefährungshaftung, ist halt bei autos und tieren dasselbe, egal ob man schuld ist oder nicht.
    du bekommst sicher eine teilschuld.
    ansonsten kannst du arztkosten, fahrradreparatur etc. von ihm verlangen.

    keine ahnung, wie das mit den strafanträgen ist... aber das nützt dir ja im grunde genommen nix.
     
  • Mister Spatz
    Verbringt hier viel Zeit
    184
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #39
    Falsch, wir sind juristisch nicht "im Recht". Steht auch nirgends. Beide trifft eine Teilschuld und das ist mir - zum wiederholten Male - bewusst. Und du findest es also moralisch her weniger schlimm, wenn ein Autofahrer zig mal völlig ohne Zweifel an sich selbst behauptet, dass er nicht nach rechts geschaut hat, wieso auch, da darf ja eh keiner kommen? Ist mir unbegreiflich.

    Wieder falsch, und schön langsam nervts echt, dass hier keiner fähig ist, zu lesen. Zeig mir, wo ich deine Behauptung geschrieben habe. Oder sie. Ich kann dir sogar im Gegenteil zeigen, dass ich epxlizit geschrieben habe, dass es mir NICHT darum geht, ihm die volle Schuld zuzuschieben. Aber du hast mitbekommen, dass er versucht, meiner Freundin die komplette Schuld zuzuschieben? Obwohl er nicht nach rechts geschaut hat, wo auf dem GEHWEG auch ein Kind hätte langlaufen können?

    Das hab ich weiter oben genauso geschrieben, nicht im Wortlaut, aber exakt derselbe Inhalt. Also wieso soll ich runterkommen, ich sag doch nichtmal was anderes als du?!

    Die Übertreibung, das schönste aller Stilmittel. :smile:
    Meinungen gut und schön. Aber hier ohne überhaupt alles gelesen zu haben einfach auf meine Freundin - um deine Formulierung zu übernehmen - einzuhacken, obwohl sie genausowenig KOMPLETT Schuld trägt wie der Fahrer, finde ich mehr als nur daneben. Und da wirst du ja hoffentlich verstehen können, wenn ich meinem Unmut Luft mache.
    Du kannst mir wirklich glauben, dass es ihr dreckig genug wegen der Sache geht, auch ohne solche völlig unnötigen Posts (das sind keien Meinungen, wie sie im Eingangspost erbeten wurden, sondern blanke Polemie!). Und sie hat und fühlt sich auch immer noch schuldig genug und ist auch deshalb ziemlich fertig. Aber dann brauchts auch nicht noch solche asozialen Nachtret-Postings von notorischen Besserwissern und Leuten, die meinen, sie würden immer aller richtig machen.


    Nochmal in aller Deutlichkeit: Wir wissen alle beide, dass sie Mitschuld ist. Wir wissen alle beide, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. (Abgesehen davon, dass sie die Regel kennt und nur die Situation/Straße falsch eingeschätzt/-ordnet hat, für alle die, die hier nach "grundlegenden Verkehrsregeln" und "Führerschein weg" schreien).
    Wir wollen weder dem Fahrer die gesamte Schuld zuschieben, noch wollen wir uns daran irgendwie bereichern, über Schmerzensgeld oder so. Wir wollen ihm auch keins auswischen.
    Das einzige, was ich persönlich wirklich will ist, dass der Kerl AUCH sagt: "Ja, war ein Fehler, es tut mir Leid." Das hat er bis heute nicht gemacht. Und wie man das nicht nachvollziehen kann, das einem dieses gegenseitige (und nicht einseitige, denn wir gestehen es ein, wie ja nun hoffentlich _endlich_ klar ist) Eingestehen nach so einem unfall echt wichtig ist, ist mir ein Rätsel.

    So, das war zwar noch lang nicht alles, aber zu mehr hab ich keine Lust mehr und ich hoffe, dass jetzt endlich die Unklarheiten aus dem Weg sind.
    Und sich jetzt auch keiner mehr zum Robin Hood der Autofahrer mehr berufen fühlt, und meint meiner Freundin nochmal reindrücken zu müssen, dass sie auch Schuld ist. Das weiß sie und sieht es ein, also lasst es gut sein.


    Rechtsschreib- und Grammatikfehler darf der, der sie findet einem guten Zweck zuführen.
     
  • User 631
    Verbringt hier viel Zeit
    549
    103
    6
    nicht angegeben
    11 Juli 2006
    #40
    Und jetzt kommen wir alle mal wieder runter, besonders du, Manu. In einem Posting hier wurde schon ne Beleidigung von dir entfernt, weitere Mühe mach ich mir da nicht mehr, dann ist der Thread ganz weg.

    Und alle anderen mögen einsehen, dass jetzt oft genug über die Schuld der Radfahrerin gesprochen wurde.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    Status des Themas:
    Es sind keine weiteren Antworten möglich.