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  • boocv
    boocv (24)
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    in einer Beziehung
    4 Juli 2013
    #1

    unzufrieden :(

    Hey leute,

    ich bin sehr unzufireden mit meinem leben. ich werde dieses jahr 20 und hab meine ganze jugend nur versucht klar zu kommen und mir glück auf zu bauen, aber es hat nie geklappt.
    mein vater hat eine bi-polare psychische störung..er hat seid ich denken kann unsere familie terrorisiert..besonders mich..er hat mich gedemütigt, geschlagen und missachtet. meine mutter ist jedoch immer bei ihm geblieben. und so hatte ich immer die aufgabe mich zu beschützen und meine mutter und meine kleine schwester..ich werde in den nächsten monaten zwar ausziehen, mache auch eine therapie.. aber es hat bis jetzt noch nicht viel gebracht da immer ein "knaller" von zu hause kam statt das ich mit ihr arbeiten hätte können..

    ich hab vor 2 monaten mein abi gemacht..und nun hänge ich in einem loch..
    ich hab es irgendwie nie wirkliche freunde gefunden seid ich 16 bin, davor hatte ich immer ne beste freundin, aber seid dem hab ich niemanden..ich hab keine ahnung wieso..ich achte sehr auf mein äußeres ich bin auch für jeden spaß zu haben und ich tue alles für meine freunde. und dennoch sitze ich hier und niemand meiner "freunde" meldet sich.. das ganze hat sich verschlimmert seid die schule zu ende war..mir fehlt es total an sozialen kontakten und daran geh ich regelrecht kaputt. dabei ist es nicht so das ich nur zu hause hänge sondern ich bemühe mich oft unter leute zu gehen. der einzige den in im moment hab ist mein freund, und mein nebenjob..ist das nicht traurig? im moment arbeitet mein freund bis halb 7..und ist somit abends mein einziger kontakt, denn meine mutter kann ich im moment echt vergessen. die ist einfach nur fertig und hat keine energie... ich schäme mich so vor ihm das ich "immer" erreichbar bin, das ich nie was vor habe und so zu sagen immer auf der matte stehen kann wenn er schreibt..
    hinzu kommt das er selbst sehr depressiv ist, bzw starke stimmungsschwankungen hat und deswegen zum teil oft unsicher ist und streit anfängt weil ich gelacht hab oder was, in seinen augen" falsches gesagt hab..er ist einfach streng. er hat selbst viele probleme. aber er ist immer für mich da. trotzdem denke ich oft daran mich zu trennen da ich diesen streit und dieses ständige geweine nicht mehr aushalte.. vorallem weil ich mich so schon um so viel negatives kümmern mus mit zu hause etc...
    aber verlassen kann ich ihn im moment nicht weil ich sonst wirklich niemanden habe..ich halte das einfach nicht aus, das ich nicht frei sein kann in dem punkt..

    meine neue schule beginnt erst im september.. ich weiß nicht wie ich bis dahin so isoliert klarkommen soll, besonders wenn ich dann alleine wohne..
    außerdem hab ich total angst, und das hört sich vllt doof an, dass ich selbst in der neuen schule keine wirklichen freunde finde die mich auch mal zu was einladen..
    meine ganze jugend hab ich versucht mir ne clique auf zu bauen, aber es hat einfach nie geklappt.
    früher war ich richtig selbstbewusst wenn ich unter leuten war, heut zu tage ist es schon so weit gekommen das ich total unsicher bin weil ich nichts falsch machen will um nicht wieder nen kontakt verlieren..

    es ist grausam.. ich durchlebe die totale einsamkeit und mir fehlt immer mehr die energie nicht auf zu geben auf andere zu zu gehen und am aktiven leben teil zu nehmen.. viele meinen nach der schule sei die beste zeit, da hat man so viel freiheit bis was neues anfängt und kann sein leben genießen..und ich sehe nichts davon. und das ärgert mich so, denn diese zeit kommt nie wieder. und ich habe einfach keinen der mit mir feiern geht, was leckeres essen, shoppen, einfach nur abgammeln oder in den urlaub fährt..

    ich komm mir vor wie ein richtiger versager..und ich weiß nicht wie ich da raus kommen soll..

    liebe grüße
     
  • Karlinka
    Karlinka (32)
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    4 Juli 2013
    #2
    Hallo boocv!

    Das hört sich ja wirklich traurig an, wie es dir geht. Ich kann dich aber verstehen, denn mir ging es mal ähnlich. Mein Vater litt ebenfalls an einer bipolaren Störung und hat nachdem meine Mutter sich doch getrennt hatte meine Großeltern terrorisiert. Zum Schluß wussten sie gar nicht mehr, was sie noch tun sollten.
    Ist dein Vater denn in den manischen Phasen in einer geschlossenen stationären Behandlung?

    Du machst bereits eine Therapie, was schonmal ein positiver Schritt nach vorn ist. Vielleicht solltest du vor allem versuchen, dich selbst zu entspannen. Das geht zum Beispiel ganz gut mit Muskelentspannung oder autogenem Training. Mir hat das damals in meinem Loch total gut geholfen. Wichtig waren vor allem auch meine zwei besten Freunde. Es ist nicht notwendig besonders viele Freunde zu haben, es reichen schon 1-2 sehr gute Freunde, denen du einfach alles anvertrauen kannst. Die weder über dich lachen, noch irgendwelche Sorgen von dir gleich weiter tratschen.

    Vielleicht kannst du ja auch einfach mal alleine in die Stadt shoppen gehen oder feiern. Vielleicht findest du da genau solche Freunde. Probiers einfach mal aus.

    LG Karlinka
     
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  • NeroNoir
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    nicht angegeben
    4 Juli 2013
    #3
    Hej,
    ja ich kann dich gut verstehen, dass ist halt so eine Sache mit den Freunden die sich, wenn ein Lebensabschnitt endete nicht weiter melden. Einsamkeit führt dazu, dass man unmotiviert ist. Ziehst du denn nur aus oder auch in eine andere Stadt? Aber wenn die Beziehung zu deinem Freund nicht so erfüllend ist, dann zieht ihr doch hoffentlich nicht zusammen,oder?

    Ich glaube es gibt Menschen, die sind halt Cliequentiere und es gibt Leute (zu denen Zähle ich mich auch) die haben eher ausgewählte vereinzelte Freundschaften. Aber selbst, wenn du nicht so der Cliquentyp bist, gibt es viele Möglichkeiten Dinge zu unternehmen. Machst du Sport? Such dir doch eine nette Teamsportart aus und tritt in einen Verein in deiner Gegend ein. Wenn das nicht so dein Ding ist, freuen sich auch die örtlichen Hilfeleistungsorgansationen (THW, DRK, Feuerwehr oder auch die Tafeln) über jede helfende Hand. Dort lernt man auch meist sehr aufgeschlossene Menschen kennen.

    Noch ein weiterer Vorschlag (das ist das jemals sagen würde): Facebook. Es gibt Gruppen wo sich Menschen treffen, die z.B. neu in einer Stadt sind. Es hilft wenn du nach "Neu in (Stadtname)" suchst. Hier finden häufig recht ungezwungene Kneipenabende und Stammtische statt zu denen du einfach hinzukommen kannst.

    Glaub mir, die wirst schon sehen, dass du bei vielen Leuten willkommen sein wirst. Aber: Erwarte nicht das du eingeladen wirst. Vielmehr musst du den ersten Schritt wagen und auf die Leute zugehen. Bei Vereinen würde ich zunächst mich per E-Mail erkundigen und dann einen Termin ausmachen, zu den Facebookgruppen kann man einfach hinzustoßen.

    Und zum Schluß: Mach dir Gedanken ob dir die Beziehung zu deinem Freund dann noch etwas bringt oder ob du dein Leben nicht mit anderen Dingen ausfüllend gestalten kannst.
     
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    4 Juli 2013
    #4
    Hallo,

    ich kann dich voll verstehen. Mir geht es ähnlich wie dir, nur nicht ganz so krass. Seit ich aus der Schule bin, fehlt mir auch ein wenig der soziale Kontakt, den ich damals zu meinen Klassenkameraden hatte. Jetzt in meiner Berufsschul-Klasse komme ich zwar mit allen zurecht, aber habe dort keine richtigen Freunde im engeren Sinne, mit denen man auch in der Freizeit etwas unternehmen kann.

    Ich bin nur froh dass ich noch einen richtig guten engen Kumpel habe, den ich schon seit meiner Geburt kenne und wir seitdem immer zusammen halten. Mit ihm kann ich über alles reden und alles machen.
    Leider kann ich seine anderen Freunde nicht wirklich leiden, weswegen ich oft keine Lust habe mitzukommen, wenn die was zusammen machen.

    Dir kann ich nur raten, alles mögliche zu tun, wo man mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Zum Beispiel abends in die Disco/einen Club gehen, dort ein wenig feiern und sich nach anderen "allein wirkenden" Menschen umsehen, und vielleicht einfach mal den Mut nehmen und sie ansprechen. Oder auf gut Glück in eine Bar gehen, oder irgendwo hin wo viele junge Menschen sind, wo man Kontakte schließen kann.
    Oder wie schon weiter oben geraten in einen Verein oder eine Organisation gehen, wo man unter Menschen kommt. Sei es wenigstens für eine Stunde in der Woche, das baut schon ungemein auf, wenn man dort Spaß hat und sich ablenken kann.
     
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  • Gutik
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    4 Juli 2013
    #5
    Das ist traurig aber sieh das als kein Weltuntergang, obwohl das für dich so aussieht. Das mit Freunden ist immer so, wenn man gerade schwächelt. Die Menschen wollen mit angeschlagenen Meschen nichts zu tun haben, das belastet sie. Es gibt Psychologen, die dir helfen können aus dieser Situation herrauszukommen. Die geben dir nur Hinweise aber den Weg musst du selber gehen.

    Ich habe schon öfters mich enttäuschen müssen. Die Menschen sind so programmiert. Die Stößen den Schwächling ab. Aber du bist kein Schwächling!!! Lass dich nicht nur davon motivieren, dass es gut gehen kann. Du wirst nach kurzer zeit dich wieder enttäuschen.
    Sei stark! Werde stark wie du nur kannst!

    Ich habe mir vieles selbst erarbeiteten müssen. Nicht alle werden in glücklichen Familien geboren. Wenn du eher trauriger Typ bist, versuche, lerne in Sachen Freude zu sehen, das geht. Und wenn du anfängst dich selber zu lieben! Ich betone! Sich selber lieben! Sag niemals keiner braucht mich! Ändert sich schon einiges!

    Du findest schon Menschen für die du wichtig bist! :smile:
     
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  • nanafone
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    4 Juli 2013
    #6
    erstmal danke für die ganzen lieben antworten!! wow das tut echt gut zu lesen

    @karlinka
    was du beschriebst durchleb ich auch gerade, nach ewigen hin und her trennt sich meine mutter auch nun, und mein vater sitzt die ganze zeit heulend in meinem zimmer...und will meine hilfe..das ist echter psychoterror ..undzwar für alle :frown:
    wie sah bei euch letztendlich die lösung aus?
    mein vater war anfang des jahre sin therapie und beginnt nächsten monat mit einer langfristigen..aber es nützte alles nichts :/
    Das mit der entspannung hört sich gut an, mit autogenem training hab ich schon ein bisschen erfahrung, vllt wird mir das helfen.


    @neronoir
    ich bleibe in der stadt wohnen leider, da ich noch von der arge abhänig sein werde und ich bei meiner schwester sein will um für sie da zu sein..und für meine mum..
    und nein ich ziehe nicht mit meinem freund zusammen um gottes willen, das wäre mir zu riskant..außerdem möchte ich die total einsamkeit und dieses komplett allein gestellt sein nutzen um mich in dem punkt weiter zu entwickeln, damit ich als erwachsener mensch später mal frei bin von ängsten.

    erwarten das ich eingeladen werd tu ich schon lang nicht mehr :frown: wenn ich jmd frage hab ich auch meistens glück das sich ein treffen ergibt..aber manchmal auch lange zeit nicht..es ist einfach anstrengend und zu dem denke ich wenn sich doch wochenlang keiner meldet wie wichtig kann ihnen der kontakt oder die freundschaft vorsichtig gesagt sein..

    ich find das so schade..das ich erst so wenig erlebt hab, ich mein okay ich durfte wegen meinem vater auch erst richtig raus als ich schon lange 18 war..davor musste ich immer um 8 zu hause sein und sowas...hatte kein internet..
    dabei geh ich so gerne tanzen im club, nach so einer nacht fühl ich mich so zu frieden und gut, dabei geht es mir nur ums tanzen, nicht um irgendein geflirte..das tut so gut..ich will noch so viel erleben aber hab erst so wenig und die meisten in meinem umkries hatten diese "phase schon und ich konnte die nie ausleben. das geht schon soweit das ich manchmal an der bushalte stehe und einfach in irgendein auto mit einsteigen will das vorbei fährt, einfach nur um irgendwas zu tun, irgendwas exzessives :frown:


    das mit facebook guck ich mir mal an, hört sich gut an
    es ist einfach sehr anstrengend immer auf alles zu zu gehen, und ich tue das auch, ich merke nur das meine kraft immer weniger wird und das nervt mich, weil ich einfach nur glücklich sein will.. und.. normal..
     
  • NeroNoir
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    4 Juli 2013
    #7
    Off-Topic:
    Benutzt du zwei Benutzernamen?
     
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  • Karlinka
    Karlinka (32)
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    Single
    5 Juli 2013
    #8
    Mein Vater war ab 1998 ungefähr immer alle 3-4 Jahre in einer extremen manischen Phase und war dann immer in der geschlossenen Station. Eine neue Frau hatte er nicht gefunden und auch seinen Beruf konnte er durch die Krankheit irgendwann nicht mehr ausüben. Letztes Jahr war er scheinbar nicht mehr in der Lage seine Krankheit noch weiter zu ertragen und sie beendet...

    Welche Art von Therapie macht denn dein/e Therapeut/in?

    Stimmt!? Ist mir vorher gar nicht aufgefallen.
     
  • Tenisha
    Tenisha (25)
    Ist noch neu hier
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    5 Juli 2013
    #9
    ich bin auch traurig und wen ich hier alles so durch lese bin ich froh nicht die einzige zu sein.meine schwestern sind beide im heim weil sie drogen nehmen und das seid jahren und ich wohne alleine ich sehe meine schwestern unr 2-3 mal im jahr meine mutter auch darum bin ich sehr einsam
     

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