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  • Love96
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    8 Dezember 2018
    #1

    Freunde Unzuverlässigkeit von Freunden verletzt mich langsam

    Hallo :smile:

    Ich habe die letzten Tage lang überlegt, ob ich so einen Beitrag überhaupt erstelle, aber heute fiel der Entschluss dass ich es doch tue, da ich vorhin nach langer Zeit einfach wirklich weinen musste, da es mich so verletzt.

    Es geht darum, dass ich ein sehr gutmütiger - von meiner Familie als nicht nur gutmütiger sondern extrem dummer Mensch bezeichnet werde - bin. Ich studiere Ergotherapie, liebe mein Studium und freue mich auch sehr auf meine zukünftige Arbeit, habe in der Klasse auch tolle Freunde, die mir immer wieder (aufgrund von Aufgaben in gewissen Fächern, wo wir uns in Gruppen Ressourcen sagen) sagen, dass ich ein absolut optimistischer Mensch bin, der in allem das Positive sieht, sehr empathisch ist, liebevoll, immer will dass es anderen gut geht und sehr verständnisvoll.

    Dies hielt ich bis jetzt eigentlich für gute Eigenschaften und ich war eigentlich bis jetzt auch sehr zufrieden mit mir, nur wurde mir die letzten Tage bewusst, dass wohl mittlerweile bei meinen 2 längsten Freunden das aufgetreten ist, wovor man als gutmütiger Mensch ja immer gewarnt wird, nämlich dass sie es ausnützen dass ich so verständnisvoll bin.

    Erste Freundin: Wir sind seit 5 Jahren befreundet, haben uns die ersten 2 Jahre auch relativ regelmäßig gesehen und hatten eine gute Freundschaft. Vor 3 Jahren haben wir bedingt durch ihre Arbeit und mein Studium immer weniger Zeit verbracht - was meiner Ansicht nach auch okay ist, da ich finde dass man sich nicht jede Woche sehen muss um eine gute Freundschaft zu haben. Seitdem ist es jedoch so, dass wir uns wenns gut geht 3 Mal im Jahr sehen. Wir haben uns bei den Treffen absolut nichts mehr zum sagen, was mir schon vor 1 Jahr auffiel. Besagte Freundin wusste dort nicht einmal das ich seit 1 Jahr die Matura hatte und Ergotherapie studierte, was auch dadurch bedingt war, dass sie mir eigentlich nie zuhört. Naja Treffen sind sehr schwer auszumachen, da wir uns telefonisch fast nie erreichen und wenn wir telefonieren hört sie mir kaum zu oder redet nebenbei mit anderen, will sich jedoch trotzdem mit mir treffen. Treffen sind dann aber ziemlich schwer weil von ihr dann sowas kommt wie: He wir könnten uns ja am Wochenende treffen, da hab ich vielleicht frei. Tja früher habe ich mir dann die Wochenenden immer frei gehalten, da sie ja "vielleicht" kann. Nachdem sie sowas sagt meldet sie sich nicht mehr und nur wenn ich wirklich öfters nachfrage gibt sie mir mal eine Antwort und sagt dann meistens dass sie doch keine Zeit hat weil sie mit anderen Freunden was macht. Mittlerweile halte ich mir keine Wochenenden mehr durch solche Aussagen frei, sondern mache trotzdem was mit anderen Freunden aus. Dieses Wochenende war genauso wieder so ein "vielleicht" Wochenende und sie meinte, sie ruft mich am Mittwoch an, ums mir fix zu sagen. Naja wie erwartet hat sie mich nicht angerufen. Ich hab mich auch nicht mehr gemeldet, weil ich es satt habe ihr hinterherzulaufen.

    Längster Freund: Wir sind auch seit 5 Jahren befreundet und ich habe ihn wirklich sehr lieb. Für mich ist er ein wichtiger Teil meines Lebens, jedoch weiß ich das bei ihm nicht. Wir treffen uns so alle 2 Monate und können eigentlich über alles reden. Bei ihm denke ich schon, dass ich ihm irgendwas bedeute da er mir immer zum Geburtstag etwas total Süßes mit Gedanken dahinter schenkt. Das habe ich mir halt immer eingeredet, wenn er mal wieder wie so häufig ein Treffen abgesagt hat. Treffen gehen immer von mir aus, der Kontakt geht größtenteils von mir aus und er sagt sie öfters auch sehr kurzfristig ab aus oft Gründen wie: ich habe Kopfweh, du eine andere Freundin hat mich gefragt ob ich Zeit habe,...so etwas eben. Ich reagiere immer sehr verständnisvoll mit "Kein Problem oder ich versteh das", warte dann einfach wieder einige Zeit und frag wieder nach einem Treffen.

    Wisst ihr mir kommt bei beiden nicht vor, dass ich ihnen jetzt gar nichts bedeute, aber irgendwie ist nach vielen Jahren in denen das immer so gegangen ist ein Punkt erreicht, an dem mich ihre Unzuverlässigkeit extrem verletzt.

    Was mir jedoch auch bewusst ist, ist, dass es halt vermutlich auch daran liegt dass ich selbst immer bei allem verständnisvoll reagiere und mir mittlerweile klar geworden ist, dass ich vermutlich sogar wenn sie schreiben würden: "Hab keinen Bock mich zu treffen" total verständnisvoll reagieren würde. Und das kann echt nicht mehr sein, man kann andere Menschen jedoch nicht verändern, sondern nur sich selbst und deswegen ist meine Frage, ob vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und es vielleicht sogar kennt zu verständisvoll zu sein und mir sagen kann, wie man da an sich arbeiten kann? Ich möchte meine Freunde ja auch nicht verletzen.

    Buhh ist das lang geworden, vielen Dank wenn ihr es euch bis hierhin durch gelesen habt. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar :smile:

    Liebe Grüße
    Love96
     
  • User 106548
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    8 Dezember 2018
    #2
    Ja, kenne ich. Der Weg war nicht kurz, bis ich dann irgendwann verstanden habe, dass die vermeintlichen Freunde schlicht und ergreifend keine Freunde sind. Sondern einfach irgendwelche Bekannte aus älteren Zeiten, wo es ganz nett ist, wenn man sich zufällig über den Weg läuft und i.a.R. über alte Zeiten quatscht, weil man von der aktuellen Zeit einfach keine Ahnung mehr hat, wie es dem Anderen geht oder was er macht.

    Verschwende nicht Deine Zeit, Dein Herz und Deine Kraft an Menschen, die es nicht wert sind, sich um sie zu bemühen. Weil sie immer nur nehmen und nie geben. Du musst ja nicht unfreundlich zu ihnen werden, aber Du musst auch nicht mehr Gefühle in etwas legen, was das einfach nicht wert ist.
    Es gibt ja dieses "Du bist zu lieb für diese Welt." Darauf rate ich aber nie, 'härter' zu werden, denn es ist schön, wenn es noch liebe Menschen gibt. Nur müssen 'liebe' Menschen eben mehr auf sich selber achten und sich häufiger hinterfragen, ob sie mit dem Freund X oder der Freundin Y wirklich glücklich sind und sich wohl fühlen. Und dann lernen, Konsequenzen zu ziehen. Dadurch muss man aber nicht zum 'harten' Menschen werden, auch nicht zum Egoisten.


    Da scheint der Kreis Menschen zu sein, für den es sich lohnt, da zu sein. Denn es kommt auch etwas zurück, es ist gegenseitig, nicht einseitig. Freu Dich, dass Du diese Menschen kennen gelernt hast und versuche zu akzeptieren, dass es mit den anderen Beiden keine wirkliche Freundschaft geben wird.
     
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  • enkido
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    nicht angegeben
    8 Dezember 2018
    #3
    Ich nenne dein Problem einfach mal "Selbstverleugnung": Irgendwer hat keine Zeit für dich oder setzt die Prioritäten anders und du sagst "kein Problem". Du meinst damit: "Oh schade, aber ist jetzt halt so". Denn tatsächlich bist du sehr traurig darüber, dass wenn deine Freunde dich versetzen.

    Ansonsten ist es leider auch so, dass viele Freundschaften nicht ewig halten. In Beziehung gibt es meistens einen Punkt an dem man einen Schlussstrich zieht, Freundschaften schlafen dagegen schleichend ein. Bei deiner Freundin scheint mir dieser Punkt erreicht zu sein. Nicht nur, dass ihr euch nichts mehr zu sagen habt - es scheint ja auch ihr Desinteresse an deiner Person wie auch an deinem Leben relativ deutlich zu kommunizieren. Wenn du das Nachlaufen satt hast, dann lass es. Sie hat offensichtlich wenig Interesse die Freundschaft mit dir zu pflegen.- Und zu Freundschaften gehören zwei.

    Bei dem anderen Freund sieht die Sache etwas besser aus, aber auch hier ist die Situation asymmetrisch. Du bist geknickt, wenn er dir absagt. Er würde das nicht tun, wenn es ihm ein Treffen genauso wichtig wäre. Aber ich denke, wenn ihm klar wäre, dass er dich verletzt, dann würde er sich auch anders verhalten. Aber da hilft nur: "Raus mir der Sprache". Sag doch einfach: "okay, wenn du Kopfschmerzen hast, dann erhol dich erstmal gut... ich finds nur schade, dass das wieder nicht geklappt hat".

    Zu meinen Erfahrungen: Ich hab (sehr wenige) Freunde denen ich wirklich vertraue. Ich kenne Leute mit denen mich bestenfalls das eine oder andere gemeinsame Interesse verbindet. Und es gibt Leute die ich häufig sehe und treffe, andere nur alle paar Jahre mal. Da gibt es nicht wirklich eine Korrelation.

    Aber grundsätzlich gilt: Wort geben, Wort halten. Wer Vereinbarungen mit fadenscheinigen gründen absagt, denn kann ich über kurz oder lang abschreiben, so viel hab ich vom Leben inzwischen gelernt.

    Was ich dir rate:

    1. Kommunziere deine Bedürfnisse. Es ist richtig, dass du niemandem einen Vorwurf machst. Aber wenn du über das Verhalten deiner Freunde unglücklich bist, dann musst du sie das wissen lassen. Ansonsten machen sie genauso weiter du du fühlst dich immer schlechter.

    2. Sei offen für neue Freundschaften. Die Zeit nach der Schule ist voller Umbrüche, das da nicht alle Freundschaften mitkommen, ist leider unvermeidbar. Versuche nicht, auf Biegen und Brechen dagegen anzukämpfen - irgendwann musst du dir eingestehen, dass es vergeVersuche niemals verbrannte Erde"bliche Liebesmüh war. Und nicht nur das: je mehr Emotionen du in eine kaputte Freundschaft investierst, desto wichtiger erscheint sie dir.

    3. Meine Erfahrung ist, dass Freundschaften die im schulischen, beruflichen oder studienbedingtem Kontext entstehen meistens eher Kollegialität als echte Freundschaft sind. Klar, auch hier gibt es ausnahmen, aber in vielen Fällen "versteht man sich halt gut" aber in erster Linie ist es das Fachliche was einen verbindet. Auch hier gilt: Loslassen lernen.

    4. Selbst wenn Freundschaften nicht halten: Niemals "verbrannte Erde" hinterlassen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Das heißt: Wenn es irgendwie Ärger gab, versuche immer, die Dinge ins Reine zu bringen, bevor der Kontakt für längere Zeit einschläft. Dann gibt es immernoch einen Weg zurück.
     
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  • Kaya17
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    8 Dezember 2018
    #4
    Hi
    Ich persönlich habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht und im Endeffekt hört sich meine Lösung nach nem lausigen Kalenderspruch an. Befreie dich von Menschen, die dir nicht gut tun. Damit meine ich Freundin Nr. 1 insbesondere. Du wirst nur verletzt und bist die einzige, die Arbeit in die Freundschaft steckt und so läuft das nicht. Freundschaft ist keine Einbahnstraße.

    Ich habe ich auch von solchen Leuten befreit und auch neue Leute gefunden, die meine Art schätzen und mir auch in einigen Sachen ähnlich sind.
     
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    8 Dezember 2018
    #5
    Und "dumm" genannt zu werden würde ich mir verbitten. Ein großes Herz ist eine Zierde, keine Dummheit.
     
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  • Love96
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    9 Dezember 2018
    #6
    Also erst einmal vielen lieben Dank an euch alle für die Antworten. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen und hoffe, dass ich es irgendwann schaffe nicht mehr ganz so verständnisvoll zu sein. Mit besagter Freundin ist jetzt eine Situation aufgetreten, die für mich gerade echt schwer ist. Sie hat mir heute eine extrem vorwurfsvolle Nachricht geschickt, in der sie gemeint hat, dass sie sich in den letzten Monaten viel öfters gemeldet und mich nach Treffen gefragt hat wie ich. - wobei sie mich nie nach einem Treffen gefragt hat. Dass ich mich die letzten Jahre als einzige um unsere Freundschaft bemüht und immer Verständnis gezeigt habe, sieht sie einfach nicht. Und jetzt hat es mir echt gereicht und ich habe ihr klipp und klar geschrieben, dass es mir nicht so vorkommt und selbst wenn habe ich mich die letzten Jahre immer bei ihr gemeldet und von ihr kam nichts. Dass sie nun einmal akzeptieren muss, dass ich es mittlerweile satt habe und mich mittlerweile versuche zu ändern. Sie ist extrem eingeschnappt jetzt und hat mir danach nur noch einmal den Vorwurf gemacht, dass sie sich die letzten Monate öfters wie ich gemeldet hat.

    Mich hat das wirklich sauer gemacht, da ich die letzten Jahre immer nur gegeben habe und nur weil ich mich die letzten Monate nicht so oft gemeldet habe aus besagten Gründen, auf einmal nur Vorwürfe zu bekommen, finde ich nicht okay. Eine Freundin von mir meinte, dass ich ihr ja schreiben kann, dass es mir eigentlich schon noch drum geht die Freundschft aufrechtzuerhalten, aber ich kann nicht. Ich weiß nicht einmal mehr ob ich das möchte und bin einfach nur mehr sauer, fühl mich auf der anderen Seite aber auch schlecht, dass ich ihr das nicht schreiben kann.

    Oh Gott klingt das grad konfus und irgendwie wie der letzte Kindergarten. Also ich hoffe ihr versteht, dass es mir bei Gott nicht drum geht he stellen wir doch eine Bilanz auf wer sich wie oft meldet, das ist ihr Standpunkt.

    Aber nochmals danke für eure superlieben und hilfreichen Antworten, ich werde eure Tipps so gut wie möglich versuchen mit der Zeit umzusetzen :smile:
     
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  • User 169839
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    9 Dezember 2018
    #7
    Als 1 denke mal an dich und nur an dich!
    Bist ja nicht auf dieser Erde um alle zu retten- es ist hart aber wech mit solchen die dir nur auf deiner Seele oder Zeit rumtrampeln.
    Klar wird das Überwindung kosten am Ende geht es dir deutlich besser.
    Freunde sind die die du hast wenn es dir nämlich mal richtig scheiße geht, diese typische Frage : (wie geht's dir) ist bei gaaaanz vielen überhaupt nicht ernst gemeint, sie wollen nur hören-gut geht's mir! Sobald du anfängst das da mehr ist haben sie plötzlich keine Zeit oder Interesse mehr.

    Schaffe diese Menschen aus deinem Leben - Ausnutzen hast du nicht nötig niemals.
    Alles gute wünsche ich dir
     
  • User 167764
    Öfters im Forum
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    10 Dezember 2018
    #8
    Es ist normal,dass sich Routinen, Erwartungen und Vorstellungen von dir und an dich auf Grund deines Verhaltens entwickeln. Und es kann ferner sein, dass sich dann eine Einseitigkeit herausbildet auf der Grundlage der Wahrnehmung deiner Person. Bis hierhin ist das dein Problem. Wenn die andere Person dann merkt, dass der Kontakt eingeschlafen ist, ist sie natürlich angeregt, sich ihrerseits bei dir zu melden. Mich verstört aber in diesem Fall der Zeitpunkt (Weihnachtszeit) und vor allen Dingen die Art (Vorwürfe).

    Dein Problem ist, dass du auf dir herumtrampeln lässt. Es wird Zeit, Grenzen zu setzen. Was eine Freundschaft mit Schieflage angeht, würde ich nicht gleich alle Taue kappen, sondern neu verhandeln und u.U. auch Regeln aufstellen. Aber zunächst: Respektiere deine Grenzen, teile sie ihr mit und fass doch ein Treffen zwischen den Jahren (oder im neuen Jahr) ins Auge. Eine gemeinsame Vergangenheit gibt man nicht ohne weiteres auf. Trennen kannst du dich dann noch immer.

    Noch schlimmer finde ich den anderen Kerl: Der ignoriert dich nicht nur wie Madame, weil du dich immer klein gemacht hast, sondern zieht andere (wichtigere, wrsl weil schwerer verfügbare) Freundinnen dir trotz fester Verabredungen vor. Da ziehe ich ganz klare Grenzen und schieß solche Leute umgehend ab. Aber offen gestanden verwundert mich die Häufung so vieler unzuverlässiger Menschen. Ich verdächtige dich deswegen, dieses Verhalten in denen erst entstanden haben zu lassen. Du musst lernen, deinen Unwillen zu formulieren und den dir gebührenden Respekt einzufordern. Respekt kein Mitleid!
     
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  • froschteich
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    10 Dezember 2018
    #9
    Bedeutet das, dass du ihr eine Nachricht geschrieben hast, in der du ihr die Freundschaft gekündigt hast, weil sie nie nach Treffen fragt?

    Ehrlich gesagt versteh ich deine SIchtweise nicht so ganz. Diese beiden Leute würde ich einfach unter "Bekannte" einordnen, das sind ja eben einfach Leute, die man alle heiligen Zeiten mal trifft, wenn man sonst nix zu tun hat. Ich kann verstehen, dass du traurig bist, dass sie nicht mehr als das sind, aber ich würde sie nicht unbedingt als unzuverlässige Freunde sehen - ich glaube, dass die beidne dich halt einfach nicht als so enge Freundin sehen wie umgekehrt.

    Das ist so ein bisschen so als wärst du in einen Mann verliebt, der dich aber nur als platonische Freundin sieht - damit wird er ja nicht dein unzuverlässiger Partner?

    Ich hoffe du nimmst das nicht als Kritik auf. Ich versuche eher da eine andere Denkweise hineinzubringen :smile:
     
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  • User 169149
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    10 Dezember 2018
    #10
    Ich hab noch nicht alles gelesen aber die anderen haben schon gut zum ausdruck gebracht, was ich mir selbst auch denke.

    Das oben zitierte: Vergiss nicht, du BIST (ansich in der Hinsicht!) nicht verständnisvoll. Ich glaube, du zeigst das nach aussen, weil du niemanden verärgern willst. Dabei ist das nicht notwendig. Du darfst zeigen dass es was mit dir macht, wie du behandelt wirst, also nicht: "mimimi du hast mich gar nicht lieb!" sondern wie jemand schrieb: "Gute besserung, aber sehr schade dass es wieder nicht geklappt hat."

    Wenn mir jemand absagt, mit der Begründung, dass jemand anderes was mit dem jenigen tun will, wäre ich je nach fall und Häufung auch ziemlich unmilde gestimmt, das ist irgendwie nicht schön und auch wenn das vielleicht nicht so gemeint ist, fühlt man sich selektiert, auf die Dauer würde ich das mit mir ganz einfach nicht machen lassen.

    den ersten schritt hast du gesetzt: Du willst ihr nicht mehr nachlaufen, genau. tu das auch nicht. Freundschaften verändern sich, das ist völlig normal und es liegt an einem selbst, den Dingen ihren Lauf zu lassen quasi. So Krampfhaft an vergangenen Jahren festhalten ist auch nicht immer das Wahre, überhaupt dann, wenn man ein Ungleichgewicht in dieser Art von Beziehung festgestellt hat. Ich kann da auch nicht viel sagen was man tun soll oder nicht tun soll, aber erstmal auf sein eigenes Bauchgefühl hören ist nicht verkehrt. Schau auf dich und lass dich einfach nicht mehr als "Notfallprogramm" buchen, denn so wirkt mir das ganze.

    Ich glaube auch, dass da schon vor langer Zeit irgendwas schief gelaufen ist, dass man (du) nicht so direkt sagen kann oder möchte wenn einem was stört, so schluckt man mal etwas runter obwohl man sich damit nicht wohlfühlt, etwas später wird irgendwas doof, aber das kann man ja jetzt auch nicht einfach sagen, nachdem man nie seinen Mund aufgemacht hat,.. also ist doch "eh egal", wird schon werden.. ich war auch mal so und ganz bin ich davon noch nicht weg, aber ich erfülle manchen personen nicht mehr jede Gefälligkeit, weil ich "nett" sein möchte. In Prinzipienreiterei muss das aber auch nicht ausarten.

    Kurz um: alles gute :grin: mit dem beitrag hier zeigst du ganz klar was du möchtest/nicht möchtest. Bleib dir selbst treu, dann wird das schon. Veränderung geht nicht von heut auf morgen, aber stückchenweise.

    Das wichtigste hast du erkannt: Du kannst andere nicht ändern, aber du kannst ändern wie du selbst damit umgehst. Mit dem wissen kann das nur gut laufen :grin:
     
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  • Kahi
    Kahi (29)
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    Verheiratet
    15 Dezember 2018 um 00:30
    #11
    Du erinnerst mich an mein Mann. Er wird fallen gelassen und respektlos behandelt und sagt trotzdem noch “Ja, macht nichts. Kein Problem. Passt schon. War ein Missverständnis.“ usw... das ist nicht nur gutmütig sondern auch sehr naiv.
    Harmonie zu wollen ist ja schön und gut, aber eine gesunde Prise “Arschlochkeit“ hat noch nie geschadet :zwinker:
     

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