• Zunge23
    Zunge23 (40)
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    29 Juni 2003
    #41

    das könnte zwar ein eignes thema werden..

    aber bleibt die frage, ob du da auch noch so denkst, wenn du
    ein schreckliches leben hast..
     
  • *BlackLady*
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    29 Juni 2003
    #42
    Dann ist deine Signatur wohl ein "bisschen" verlogen was?
    Wenn du so denkst, warum hast du dann schon ein paar mal versucht, Fleischlos zu essen und warum Charakterschwach?

    Durch das Zitat von dir oben bist du für mich charakterschwach aber nicht dadurch, weil du Fleisch isst!
     
  • Dragonlord
    Dragonlord (40)
    Verbringt hier viel Zeit
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    29 Juni 2003
    #43
    @ Zunge & BlackLady

    1.) Klar habe auch ich lieber ein schönes Leben (und jedes andere Lebewesen auch), aber dies ist halt eine subjektive Sicht. Aus objektiver Sicht macht es keinen Unterschied, ob ein Lebewesen ein schönes oder schlimmes Leben hatte, wenn es nach dem Tod nicht weiterexistiert!

    2.) Nein es ist nicht verlogen! Ich stehe zu meiner Signatur, doch schaffe ich es einfach nicht (zumindest nicht Knall auf Fall) mich an diese zu halten. Ich bin halt immer noch zu egoistisch und kann nicht ganz auf meine eigenen Bedürfnisse verzichten, auch wenn ich weiß, dass deren Befriedigung mit dem Leid und Elend anderer verbunden ist. Das meine ich mit charakterschwach. Auch wenn ich zu obigen Punkt 1. stehe, versuche ich doch ein für mich ethisch korrektes Leben zu führen, auch wenn es nach meiner Weltanschauung egal ist, ob jemand ethisch korrekt lebt oder nicht. Denn sich ethisch korrekt zu verhalten macht glücklich und danach strebt jeder, auch wenn es objektiv nach meiner subjektiver Weltansicht bedeutungslos ist!
     
  • Teufelsbraut
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    vergeben und glücklich
    29 Juni 2003
    #44
    Ich finde, man KANN und SOLLTE auch Mitgefühl und Respekt vor Lebewesen haben, selbst wenn man sie ißt.... ich kenne genug Vegetarier, die keinerlei Respekt vor Pflanzen oder Tieren haben - die gedankenlos Blätter von Bäumen reißen oder absichtlich Käfer zermatschen... aber Hauptsache, sie essen keine Kühe und fühlen sich ganz großartig dabei. An sich in Wirklichkeit eine ganz verlogene Angelegenheit. Denn, nur weil Pflanzen nicht schreien können, heißt es nicht, dass wir damit gewissenlos umgehen können.

    Ich esse Tiere und ich esse Pflanzen - und ich habe vor beidem Respekt und gehe auch sorgsam und bedächtig mit jeder Art von Lebensmittel um.
     
  • Miezerl
    Gast
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    29 Juni 2003
    #45
    Die Einstellung ist echt ok und da dran kann sich jeder mal ein Beispiel nehmen egal ob Pflanze Mensch oder Tier, jeder verdient Respekt ,und selbst dann wenns nur ein kleines huhn ist das gackernd umherschwirrt..immerhin verdanken wir dem tier eier, und ohne das glaub ich tät es viele Lebensmittel nicht geben die es sonst zu kaufen gibt..
     
  • Lotusbluete
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    30 Juni 2003
    #46
    Da geb ich dir absolut recht! genau das selbe habe ich mir auch gedacht... wenn man selbst ein schönes Leben hat, kann man leicht davon reden, dass es ja im Grunde egal ist, wie man sein Leben erlebt, ob schön oder mit Folter.

    Ich respektiere auch alle Lebewesen, und ich zerquetsche keine Insekten, doch ich esse niemanden, den ich respektiere... Und zu den Pfanzen, das meiste, das man an Pflanzen isst, wird von der Pflanze selbst produziert, damit ein Lebewesen dies isst, nämlich zur Vermehrung, das ist z.b. beim Jeder Frucht so. Andere Pflanzen wie Knollen und Wurzeln, die dann nicht mehr eigenständig leben können, kann man ja vermeiden.
     
  • Teufelsbraut
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    vergeben und glücklich
    30 Juni 2003
    #47
    *ggg* und was machst mit dem Teil der Pflanze, der dann eigentlich der Vermehrung gilt (nämlich dem Kern)? In den Müll werfen... du isst nur den Träger, trägst aber danach nix zur Vermehrung bei - wie man sieht, is das eh alles nur Augenauswischerei.

    Respekt und essen schließt sich also nicht zwingend aus. Es ist durchaus vertretbar, einem Lebewesen nicht nur in Lebtagen Respekt zu zollen, sondern auch, wenn es gestorben ist, um uns zu ernähren.
     
  • ToreadorDaniel
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    30 Juni 2003
    #48
    Ich esse eigentlich auch ganz gerne Fleisch!! Im Sommer immer Grillen oder so, was ist ein Sommer ohne Grillen?? Ich bin alles andere nur kein Vegetarier!
     
  • Master >R<
    Gast
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    30 Juni 2003
    #49
    Irgendwie fällt es mir schwer das zu glauben

    Folgendes Szenario: Es ist Sommer, Mückenzeit, du liegst Abends ermüdet im Bett und willst einfach nur schlafen. Doch ständig hörst du dieses Summen. Du machst das Licht an und siehst das dir 10 Mücken um die Ohren fliegen. Ich gehe jede Wette ein, dass du sie tötest oder von jemand anderem töten lässt.

    Das die Pflanzen beabsichtigen das ihre Früchte gefressen werden ist schon richtig. In der Natur ist es so: ein Tier Frisst einen köstlichen Apfel und nimmst dabei die Kerne mit auf. Ein paar Stunden Später landen die Kerne zusammen mit den Exkrementen an einem anderen Ort, und vieleicht wird daraus wieder ein neuer Apfelbaum.
    Doch heute sieht das etwas anders aus. Ich denke mal das 99,9& der Menschen nicht mehr die freie Natur für ihr Geschäft benutzen, also landen die armen kleinen Nachkommen des Apfels in irgendeinem klärbecken

    Du ist doch sicherlich Brot oder andere Getreideprodukte.
    Für jedes Brot werden hundertausende Nachkommen von Getreidepflanzen brutal vernichtet.

    Du siehst es ist in unsere Gesellschaft nicht möglich zu Leben ohne anderes Leben in irgendeiner Form zu beieinträchtigen
     
  • *BlackLady*
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    30 Juni 2003
    #50
    Die Frage war zwar nicht an mich gerichtet, aber ich antworte trotzdem mal.
    Ich hatte das Problem mit den Mücken vor zwei Jahren mal und nein, ich habe keine einzige getötet.
     
  • Lotusbluete
    0
    30 Juni 2003
    #51
    Bei dem Mücken Thema schließe ich mich BlackLady an... Ich töte auch keine einzige, doch welch wunder, seit ich mich vegan ernähre lassen mich die viecher in ruhe. keine ahnung warum?! ich wurde schon eiwg nicht mehr von einem insekt gestochen... und inseltenbefall in der wohnung habe ich ebenfalls nicht.

    zu dem Getreide, Getreide ist eine einjährige Pflanze, also ein sehr schlechter Vergleich von dir, denn Getreide wird erst dann abgeerntet, wenn es bereits tot, also reif ist.

    wieso kommen von nicht-vegetariern immer die selben fadenscheinigen argumente?

    Bei einem Tier ist es klar, dass es schmerzen erleidet, es hat ein nervensystem, ebenso wie wir. pflanzen haben kein nervensystem.

    ich habe es wirklich schon satt immer die selben argumente bringen zu müssen, weil es leider soviel menschen gibt, die sich nicht erkundigen können und keine ahnung von der materie haben... bitte informiert euch zuerst, bevor ihr solche argumente bringt!!! das internet ist voll mit solchen informationen!

    ich werde es sicher nicht tolerieren, dass tiere gefoltert und getötet werden. und das hat auch ganz sicher nichts mit respekt zu tun! ich töte ja auch keine menschen, obwohl ich sie respektiere! das eine schließt das andere aus und dieses argument hat überhaupt keinen sinn! nur weil viele leute keine ahnung haben, was eigentlich wirklich passiert, und sie sich anscheinend zu fein sind, um bei diesem töten nicht mehr mitzumachen, muss ich mir nicht solch "dummen" argumente anhören...

    Bitte fang mal zu DENKEN an... oder wenigstens zum MITFÜHLEN
     
  • SchwarzeFee
    0
    30 Juni 2003
    #52
    Ovo-Lakto... Seit 5 Jahren.
     
  • Master >R<
    Gast
    0
    1 Juli 2003
    #53
    Ein Löwe frisst eine Antilope auch, obwohl sie dabei Schmerzen hat. So ist die Natur halt. Nun liegt die Entscheidung bei jedem selbst ob er "Löwe" oder "Antilope" sein will.
     
  • User 505
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    1 Juli 2003
    #54
    Ich brauch kein Fleisch, aber wenn meine Mutter was mit Fleisch kocht, ess ich das auch..

    Mir schmeckt der Hamburger bei McDoof auch besser als trockene Pommes :zwinker: aber sobald ich ausgezogen bin, wirds kaum noch Fleisch geben, weil ich die Zubereitung einfach ziemlich widerlich (allein der Geruch *graus*) und aufwendig find (jaja, ich bin FAUL :grin: )

    Könnte mir schon vorstellen Vegetarier zu werden, aber noch fehlt mir der Ehrgeiz das Essen meiner Mutter abzulehnen *lechz*
     
  • Lotusbluete
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    1 Juli 2003
    #55
    Du vermischt Äpfel und birnen, weil der Vergleich des Carnivoren Löwen mit dem Omnivoren Menschen hinkt ganz gewaltig...
    Es ist schon richtig dass es um eine entscheidung geht, und zwar um die ob man aus purem Egoismus, Ignoranz oder Bequemlichkeit jahrelange Quälerei und ausbeutung von tieren für ein paar minuten kulinarischem "genuss" in kauf nimmt oder erkennt dass keine notwendigkeit dafür besteht und sich deshalb gewaltfrei gegenüber seinen mitgeschöpfen verhält. es geht also nicht um löwe oder antilope sein, sondern datum eine entscheidung zu treffen wie gewalttätig ich meine alltag "gestalten" will. im gegensatz zum carnivoren löwen haben wir nämlich durch körperliche voraussetzungen und unsere landwirtschaft die möglichkeit zu entscheiden was wir essen, und diese entscheidung müßte immer danach getroffen werden, wo wengier vermeidbares leid entsteht.
     
  • User 505
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    1 Juli 2003
    #56
    Bitte lasst das jetzt nicht zu einer Diskussion

    Bööööööööse Fleischfresser vs. engelsgleiche Vegetarier

    ausarten.. Sonst wirds schnell persönlich und der Thread wird geschlossen.
     
  • Lord Hypnos
    viele 1Satz Beiträge
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    nicht angegeben
    1 Juli 2003
    #57
    der mensch ist ein allesfresser und es ist absolut natürlich, wenn wir fleisch essen. ich ess gerne fleisch, aber es muss natürlich nicht jeden tag sein.
     
  • *BlackLady*
    0
    1 Juli 2003
    #58
    *gähn* :rolleyes2
     
  • Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    vergeben und glücklich
    1 Juli 2003
    #59
    *looooool* keine Ahnung von der Materie? Kennst du das erste Kapitel in der Biologie "die Kennzeichen des Lebens" (wenn du doch so toll informiert bin, nehm ich mal an "ja")?
    Ein Kennzeichen ist unter anderem "Reizbarkeit" - dh Empfindung äußerer Reize... würde eine Pflanze nicht über diese Reizbarkeit verfügen, wäre sie kein Lebewesen. Dummerweise erfüllt sie aber alle Kennzeichen des Lebens, ist also ein Lebewesen, das über Reizbarkeit verfügt.
    Das Pech der Pflanzen ist einfach, dass sie nicht süß ausschauen, keine großen feuchten Augen haben oder blöckend über ne Wiese hüpfen. Sie sind uns nicht so ähnlich wie die Tiere, deswegen hat keiner Bedenken, wüst Pflanzen in sich reinzustopfen, Wälder abzuholzen oder Gras aus der Wiese zu rupfen.

    Wir sind Allesfresser - wir haben weder ein reines Raubtiergebiss noch ein reines Pflanzenfressergebiss, ebenso ist unser Stoffwechsel nicht auf eines dieser beiden Dinge konzentriert. Und ich höre auf die Signale meines Körpers und gebe ihn, was er braucht - damit mache ich mich nicht besser als ein Tier, und das ist auch meine Absicht. Ein Löwe würde auch nicht lange überlegen, ob es gesellschaftlich korrekt ist, mich jetzt aufzufressen, wenn sein Körper eindeutig signalisiert "ich hab Hunger". Wir sollten uns nicht besser machen, als wir eigentlich von Natur aus sind - es ist reine Anmaßung, dass wir uns durch Abweichung unserer natürlichen Bedürfnisse unbedingt von dem Naturkreislauf entkoppeln wollen.
     
  • Lotusbluete
    0
    1 Juli 2003
    #60
    wenn du dich mit den Eigenarten des Lebens so gut auskennst, wirst du sicherlich wissen, dass pflanzen ohne nervensystem die reize die bei einer verletzten stelle entstehen nicht weiterleiten können. und du wirst sicherlich auch wissen, dass pflanzen keine zentrale verarbeitungsstelle für reize besitzen. es gibt also kein gehirn oder eine ähnlich geartete vorrichtung, wo die information eines verletzten blattes ankommen könnte und dort in die information "schmerz" verarbeitet werden könnte. davon ausgehend kann man nun behaupten, pflanzen verspüren keine schmerzen. wenn du dir aber solche sorgen um die pflanzen machst, kannst du gerne getreide essen (das für gewöhnlich nach abtrocknung der pflanze erst geerntet wird) und dich von den früchten der pflanzen ernähren, die geerntet werden können, ohne die pflanze zu zerstören. wir wissen aber, dass tiere über die eben beschriebenen voraussetzungen verfügen, und diese voraussetzungen denen beim menschen äußerst ähnlich sind oder sogar weitestgehend identisch (z.b. primaten) wir können also davon ausgehen, dass tiere schmerzen so oder so ähnlich empfinden können wie wir. hier wäre dann noch zu beachten, dass dem großteil der tierwelt psychische mechanismen wie sie dem menschen eigen sind fehlen. das bedeutet, dass tiere ihren emotionen weit mehr ausgeliefert sind als wir menschen, weil schutzmechanismen wie verdrängung oder rationales begreifen der umstände wegfallen. demnach kann man nun behaupten (und das tut auch die wissenschaft zunehmend), dass tiere sogar mehr leider als der mensch, wenn sie gequält und getötet werden. wir wissen also um die leidensfähigkeit dieser tiere und behandeln sie trotzdem noch entsprechend den überholten, mittelalterlichen vorstellungen, dass tiere nicht fühlen können. eine ganz praktische sichtweise für tierqualprofiteure. weil man dadurch sein denken und handeln nicht hinterfragen muss. nun klafft ein großes loch zwischen tatsächlichen umständen und der wahrnehmung von menschen, und das kann man ja auch an deiner signatur erkennen. es gibt aber immer mehr menschen die in ihrem alltag erkennen und umsetzen was der großteil noch ignoriert. diese menschen haben ihre gewaltfreiheit ausgedehnt und die tiere aufgrund ethischer und moralischer überlegungen in ihr möglichst gewaltfreies leben einbezogen. da es keinerlei notwendigkeit gibt sich von tierischen produkten zu ernähren, ist das zwar ein großer aber einfach nur logischer schritt. wenn dein körper dir sagt, dass er fleisch oder milch braucht, sagt er dir doch nur, dass er etwas haben will, was er bereits kennt. für einen afrikanischen buschmann würde dieser hinweis des körpers auf eine gebratene raupe oder eine für unser geschmacksempfinden absolut ungenießbare wurzel hindeuten. unser eßverhalten ist anerzogen. und der körper kann nur nach dem reagieren, was er kennt. würde der körper jetzt einen eiweißbedarf aufzeigen und würde man diesen bedarf zum beispiel durch nüsse abdecken, wäre der körper genauso zufriedengestellt, als wenn er mit tierischen produkten gefüttert worden wäre. es gibt also keine veranlassung, den körper mit tierischen produkten vollzustopfen, die obendrein noch viel schwerer und belastender für den organismus sind als pflanzliche produkte, und weit mehr zur krankheitsbildung beitragen. seit den 40er jahren des vorigen jahrhunderts gibt es die vegan-society. diese leute leben also seit rund 60 jahren rein pflanzlich und leiden NICHT unter mangelerscheinungen, haben keine körperlichen schädigungen davogetragen und sind auch nicht schwächer oder kränker als ein omnivore. im gegenteil ist inzwischen schon längst bewiesen, dass die vegetarische, und hier vorallem die vegane ernährung äußerst positiv auf den menschlichen organismus wirkt.
    wenn du oder irgendwer anders das nicht glaubt, kannst du ja dich mit entsprechender fachliteratur befassen, eine der vielen vegetarier oder veganer homepages aufrufen, oder am einfachsten mit einem langjährigen veganer sprechen. mir ist es einfach zu dumm, hier weiter auf die plattesten "argumente" einzugehen. sie sind sogar so platt, das man auf jeder vegetarier oder veganer seite eine zusammenstellung dieser immergleichen argumente finden kann.
     

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