• Dr. Tell me
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    nicht angegeben
    20 September 2004
    #21
    also ich bin klar der meinung das politiker (zumindest die eher unbedeutenden) viel zu viel verdienen - das mache ich fest am beispiel lafontaine für ien halbes jahr im bundestag verdient er sich en arsch an rente...

    bin eh der meinung das politiker nach 4 jahren ausübung des berufes für ein oder 2 jahre mal wieder zurück in die realität gebracht werden sollten also zum beispiel bildungsminister ma 1 oder 2 jahre den beruf lehrer ausüben sollten oder wirtschaftsminister mal 1 oder 2 jahre in die wirtschaft versetzt werden sollten danach wissen sie zumindest wie ungefähr es abläuft und verlieren nicht ganz den bezug zur realität - was sie zur zeit meiner meinung nach tun un somit ne ganze menge scheisse baun...
     
  • Daucus-Zentrus
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    20 September 2004
    #22
    Es wäre kein Problem für Deutschland Herrn Schrempf und Herrn Ackermann 10% mehr zu zahlen als sie jetzt verdienen, sodass es zumindest einen finaziellen Anreiz gäbe für die beiden in die Politik zu gehen. - Nur, was wollen wir mit denen dann? Und vor allem mit beiden? Und verschleudert dann Millarden bei Daimler und der Deutschen Bank? Oder ein anderes Beispiel: Ein Lehrer verdient viel weniger als ein Bildungsminister. Warum werden dann nicht alle Bildungsminister und die Kultusminister und Regierungspräsidenten der 16 Länder Lehrer? Gut, wären dann nur 32 Lehrer, aber dafür wissen die ja auch alles besser...

    Ernsthaft: Gesetze und Fehler werden zwar von den Politikern verantwortet und bestimmte Richtungen auch ausgehandelt/vertreten, aber die meiste Arbeit machen wie in jedem Betrieb in der Wirtschaft Angestellt/Beamte. Wir können Ackermann und Clement die Positionen tauschen lassen oder Schrempf beides machen lassen, es wird dadurch nicht wirklich anders werden, weil unsere Politiker viel weniger geschäftliche Arbeit machen, sondern eben Politik. Aber Politik und Gesetze erstellen ist nicht das gleiche...
     
  • whitewolf
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    20 September 2004
    #23
    Gute Frage.

    Hier sind zunaechst mal ein paar Zahlen und Fakten:

    http://www.steuerzahler.de/inhalt/static.phtml?link=steuerpolitik/politikfina.htm

    (sehr lesenswert)

    In der freien Wirtschaft sind grosse Teile des Gehalts variabel, also erfogsabhaengig.

    Solche Mechanismen sollte man bei den Gehaeltern ebenfalls einbauen.

    Der Schroeder hat z.B. versprochen, dass er die Arbeitslosenzahlen halbiert. Haette er das geschafft, haette er von mir aus eine Milliarde einsacken koennen -- die Leistung waere unbezahlbar gewesen.

    Oder wenn ein Eichel regelmaessig verkuedet, dass das Verschuldungkriterium eingehalten wird, und es dann noch nicht eingehalten wird, dann sollte das finanzielle Konsequenzen haben -- in die eine, wie in die andere Richtung.

    Die ganze LKW Mautgeschichte waere auch so ein Punkt. Haette das puenktlich gestartet, waere eine Erfolgspraemie angemessen gewesen.

    Was ich allerdings definitiv zu viel finde, wenn ein Hinterbaenkler nach 8 Jahren untaetig im Bundestag Herumsitzen einen Pensionsanspruch von 1.682 € ab dem 55 Lebensjahr hat.

    Ich kann bei der Frage nicht einfach JA oder NEIN sagen, und hab mich enthalten. Das System sollte umgekrempelt werden und leistungsbezogener gestaltet werden.
     
  • Beastie
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    20 September 2004
    #24
    ich finde, der bk verdient mit seinen knapp 16.000 euro nich genug für die verantwortung, die er trägt


    und selbst für millionen würde ich den job nich machen wollen
     
  • Unicorn
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    21 September 2004
    #25
    Dem stimme ich zu. Das durchschnittliche MdB arbeitet minimal 12-14 Stunden am Tag, meist auch am Wochenende noch sehr viel. Ja, sie bekommen nicht wenig Geld, aber in der Wirtschaft könnten sie das gleiche Geld mit Sicherheit mit weniger Arbeit verdienen.

    Dazu kommt bei den Spitzenpolitikern, dass sie die Buhmänner der Nation sind, sobald ihre Partei an der Macht ist. Alles, was sie sagen und tun, wird auf die Goldwaage gelegt, alles beobachtet (meist ja auch das Privatleben) und kommentiert.
    Ich wäre nicht 'mal für eine Mio. Euro pro Monat bereit (*Beastiezustimm*), ständig beobachtet zu werden und fast jeden Tag etwas Negatives über mich in irgendeiner Zeitung (üblicherweise ja der geliebten BILD :kotz: ) zu lesen. Und mich öffentlich anschreien, ausbuhen oder mit irgendwas bewerfen zu lassen.

    Die Pensionen der Politiker finde ich allerdings schon zu hoch bzw. ich finde, sie müssten davon abhängig sein, wie lange man welches Amt ausgeübt hat. Siehe Oskar Lafontaine.

    Liebe Grüße vom Fabeltier, das sich 'mal von einem "normalen" MdB hat erzählen lassen, was er so verdient und wieviel er dafür arbeitet - danach fand sie das Gehalt absolut gerechtfertigt...

    P.S. Ein Bekannter von mir verdient ca. 130000 Euro/Jahr, also rund 5000-6000 Euro netto pro Monat. Dafür arbeitet er 8-9 Stunden pro Tag, geht danach nach Hause und hat seine Ruhe... davon träumen Durchschnitts-Politiker. :rolleyes:
     
  • Beastie
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    21 September 2004
    #26
    nich nur die... *auch haben will*
     
  • Scheich Assis
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    #27
    Es gibt viel zu viele Menschen, die einfach überbezahlt sind für das was sie tun.


    Es fängt an bei Fußballern und endet bei manchen Politikern.


    greetz, der Scheich
     
  • Unicorn
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    21 September 2004
    #28
    Off-Topic:


    Ich hätte auch nichts dagegen einzuwänden... :zwinker:
    Andererseits würde ich nicht unbedingt gerne den ganzen Tag am PC arbeiten. *hm*
    (Ich verrate jetzt nicht, was er genau macht, weil es theoretisch sein könnte (man weiß ja nie), dass ihn hier jemand kennt - und er würde wohl nicht wollen, dass jeder weiß, wieviel er verdient. Lässt er sich normalerweise überhaupt nicht anmerken. :smile: )

    Liebe Grüße vom Fabeltier mit 10-15 Euro/Monat zur freien Verfügung :rolleyes:

     
  • reini_online
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    21 September 2004
    #29
    Natürlich, die armen Politiker gehen jeden Tag um 17 Uhr nach Hause, schiessen sich 5 Bier ins Hirn und denken an alles andere als an Gott und die Welt.
    Und ja, so ein Gerüstbauer oder nen bauarbeiter, die denken sich am abend nach der Arbeit Konzepte für den nächsten Tag bis in die Nacht hinein aus. :ratlos:

    R.
     
  • lillakuh
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    21 September 2004
    #30
    ungeachachtet der bezahlung: politiker verschwenden zu viel zeit mit innerparteilichen problemen, und ich bin daher der meinung, daß in bundes- und landtagen die parteizuehörigkeit eines abgeordeten aufzuheben ist. ich glaub, des würde die effizienz und glaubhaftigkeit der plenumssitzungen extrem erhöhen.
     
  • ProxySurfer
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    21 September 2004
    #31
    Ich bin der Meinung, daß die Mehrzahl aller Löhne/Gehälter in Deutschland überhaupt nicht dem entspricht, was dafür geleistet wird. Manch Industriearbeiter müßte für harte Arbeit viel mehr bekommen als manch Bürobeamter, der in Seelenruhe seinen Kaffee trinkt am PC Spiele macht. Politiker verdienen zu viel, ganz zu schweigen von raffgierigen unfähigen Wirtschaftsbossen oder sogenannten Promis, die im Geld schwimmen und trotzdem geizig sind. Das Einkommens"system" ist völlig absurd. :grrr:
     
  • Schlumpf Hefti
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    22 September 2004
    #32
    :bandit:
     
  • Bakunin
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    22 September 2004
    #33
    Eigentlich wollte ich mich auf so eine Diskussion nie nie nie wieder einlassen.
    Aber ok, auch Liebes-Forum-User haben ein Recht auf meine Meinung: Normale Angestellten-Gehälter für die Raffzähne, aber schnell.
     

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