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  • VersatileGuy
    Öfters im Forum
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    17 Januar 2018
    #1

    Vergessen lernen

    Hi. Ich melde mich mal wieder :smile:.

    Folgendes: Es hat vermutlich der ein oder andere noch einer (meiner gefühlt hundert) Threads zu meiner ersten und bis jetzt einzigen Freundin. Es gab quasi von A bis Z in der Beziehung einen Thread (und da will ich mich nochmal für die Beiträge bedanken!! :smile:).

    Das ganze ist seit mittlerweile über 4 Monaten durch. Davor kannte ich sie aber schon 8 einhalb Jahre, und das sehr gut. Dementsprechend war sie mit der engste Kreis meiner Freunde.
    Das Ding jetzt: Meine besten Freunde (die mir jetzt nach dem Abi etc. Quasi geblieben sind) sind eben auch gut mit ihr befreundet. Dementsprechend oft fällt dann auch der Name, oder man läuft sich in dem Raumen über den Weg.

    Das will ich aber nicht. Ich empfinde es jedes mal als unangenehm und unglaublich einschränkend, wenn ich sie sehe. Dass ich sie eben nicht quasi vollständig aus meinem Umfeld lassen kann, sorgt im Umkehrschluss dann dafür, dass ich auch täglich an sie denke. Und ich will, dass das aufhört.

    Es ist nichtmehr so, wie bis vor 2-3 Monaten, wo die Erinnerungen noch sehr weh getan haben. Es sind inzwischen eher beiläufige Gedanken.
    Aber auch das ist mir zu viel.
    Ich will mich einfach mal davon lösen können. Nicht jeden Tag wieder daran erinnert werden, wie schön und wie schmerzhaft das alles war.

    Wie gesagt, diese Gedanken bedrücken mich nichtmehr so wie früher, auch wenn es hier vermutlich noch so wirkt. Ich habe auch keine Gefühle mehr für sie. Trotzdem geht mir das nicht so recht aus dem Kopf.

    Auslöser für den Thread (und dafür, dass ich mir schon fast Sorgen mache) ist, dass ich letzte Nacht geträumt habe, wir wären wieder ein Paar.
    Das gibt mir schon zu denken.

    Es fällt mir einfach schwer ihr komplett auszuweichen. Letztes Wochenende, an dem ich mit meinen zwei besten Freunden feiern war, kam sie völlig unvermittelt vorbei. Mein Kumpel meinte dann so "ich hab mit ihr telefoniert, aber ich dachte ich sag euch mal nix" zu mir und unserem Kumpel.

    Da war die Stimmung bei mir vorerst dann auch wieder im Arsch. Ich bin mir nicht sicher, ob und wie ich das vielleicht mal mit meinem besten Freund (bzw. den zwei) besprechen sollte. Wenn ich mich quasi immer dann zurückziehen würde, wenn ich Gefahr laufe sie zu sehen, könnte ich quasi nichts am Wochenende unternehmen mit Leuten aus dem ehemaligen Kreis.

    Es staut sich in mir aber so viel auf, wenn ich sie sehe. Irgendwas zwischen Gleichgültigkeit, Schmerz, Enttäuscht sein und Verabscheuung.
    Ich habe mich einfach sehr verletzt gefühlt damals, und das werde ich so schnell nicht los. Wenn ich sie sehe, bin es meist ich, der ihr wenigstens noch Hallo sagt, sie verzieht sich dann aber eh immer ohne noch etwas zu sagen.
    Falls es mal dazu kommt, und wir Worte wechseln, reagiere ich eigentlich immer mit sehr knappen Antworten, und ohne jegliches Interesse an einer Konversation.

    Genau so reagiere ich auch bei anderen Menschen, die ich von Grund auf nicht leiden kann.

    Aber wie bekomme ich das aus meinem Hirn? Wenn ich sie sehe, mein Gott, dann ist es halt so. Aber ich will diesen Platz in meinem Hirn nicht daran verschwenden. Allein der Thread ist mir eigentlich schon zu viel Hirnkapazität, die ich darauf verschwende.

    Dass so eine lange und innige Freundschaft nicht einfach so aus dem Gedächtnis verschwindet ist mir klar. Aber ich will das einfach mal aus dem Hirn bekommen. Nicht unbedingt sie beschäftigt mich da gerade so, sondern die Erinnerung.

    Was mich allerdings etwas traurig macht: Seit das aus ist mit uns, versteht sich mein bester Freund, dem ich als erstes von meinen Gefühlen erzählt habe, der mit mir Stundenlang Nachts darüber geredet hat, immer besser mit ihr. Sie gehen demnächst auch gemeinsam (bzw. Zu dritt) in den Urlaub.
    Das fühlt sich dann schon etwas an wie ein Schlag ins Gesicht.
    Klar kann und will ich ihm da eine Freundschaft (die schon vor der Beziehung existiert hat, nur nicht auf dieser Ebene) nicht irgendwie madig machen oder verbieten. Es trifft mich aber.

    Grüße, VersatileGuy
     
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  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    18 Januar 2018
    #2
    Du könntest mit den beiden besprechen, dass zumindest vorerst bei Treffen nichts über sie erzählt wird. Du bist noch nicht drüber weg, was auch total ok ist :smile: das werden sie sicher verstehen können.

    Bei Treffen, wo sie eingeplant ist, würde ich mich erstmal noch nicht blicken lassen an deiner Stelle. Glaub, direkte Begegnungen sind nicht gerade förderlich, wenn man sich jemanden vollkommen aus dem Kopf schlagen möchte.
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum Themenstarter
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    19 Januar 2018
    #3
    Das ist wahr. Ich möchte mich aber deshalb eigentlich nicht so aus dem Freundeskreis zurückziehen müssen...

    Wobei ich zugeben muss, dass ich bei solchen Begegnungen dann eh keinen Spaß mehr habe so richtig.

    Gestern Abend habe ich mich mit einem von den zwei wieder getroffen, als er dann etwas in die Richtung sagen wollte habe ich es einfach mit "Das will ich gar nicht wissen." abgeblockt.

    Ich glaube, das ist in Zukunft eher meine Strategie. Solche Themen einfach schnell unterbinden, wenn sie aufkommen.
     
  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    19 Januar 2018
    #4
    Hm... Vielleicht könntest du die Zahl der Treffen, bei denen ihr euch sehen würdet, sonst zumindest schon mal reduzieren. Ich würde an deiner Stelle in den nächsten Wochen erstmal keine solcher Treffen mitmachen, außer vielleicht, es sind besondere Aktivitäten, die du an sich unbedingt erleben möchtest.
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum Themenstarter
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    19 Januar 2018
    #5
    Zwecks Arbeit etc. wird das auch so sein vermutlich. Auch ganz praktisch: sie ist jetzt umgezogen, d.h. wenn ich ihr über den Weg laufe, vermutlich nur am Wochenende.
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum Themenstarter
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    22 Januar 2018
    #6
    Und auf ein neues.
    Heute Abend habe ich sie wieder gesehen. War mir von vorneherein klar, dass das wahrscheinlich passieren würde. Ich dachte mir aber nichts groß dabei. Dachte, ich denke da einfach nicht darüber nach.

    Dann kam es aber, wer hätte es gedacht, eben doch anders. Wir waren Billiard spielen, und es war mal wieder diese wunderbar unterschwellige Stimmung da. Die oberflächlich recht neutral oder normal wirkt, obwohl jeder der da ist weiss, dass da etwas so garnicht stimmt.

    Ich bin eh nicht gut auf sie zu sprechen, was meine Laune dementsprechend dämpfte, als sie dazu kam. Die sackte immer weiter ab, und ein, zwei Kommentare später hätte ich so austicken können.

    Ich war schon lange nichtmehr so unglaublich wütend. Das führt dann bei mir dazu, dass ich mich mehr oder weniger aus dem Geschehen herausnehme. Und wenn man mich dann noch durch irgendetwas auch nur ansatzweise stört, könnte ich kotzen. So auch heute.

    Im Endeffekt bin ich früher gegangen, weil ich den Scheiss einfach nichtmehr ertragen habe.

    Nur:
    Warum nimmt mich das so mit?
    Mir ist klar, dass die Wut und Aufgebrachtheit ein Stück weit das Resultat verletzter Gefühle sind.

    Mir könnte das eigentlich so scheissegal sein. Ich (!!) war es ja sogar, der die Beziehung beendet hat.

    Zwar habe ich eine Idee, wo das herkommen könnte, aber ich weiss nicht, was ich an mir bzw. meinem Verhalten ändern kann bzw. sollte (wenn überhaupt).

    Meine These: Ich bin so verletzt, weil sich mein bester Freund blendend mit ihr versteht, und sie sich ungefähr so mit ihm verhält, wie damals mit mir. Das verwechselt jetzt bitte auch keiner mit Neid, in keinster Weise zieht sie mich noch an.

    Eigentlich sehne ich mich gerade nur nach einem "Wir" in meiner Welt. Im Sinne von Zusammenhalt. Vorerst egal ob freundschaftlich, oder in einer Beziehung. Ein ehrliches miteinander, bei dem sich jeder schätzt und gut kennt.

    Ironischerweise merke ich aber, wie ich mich dadurch immer weiter aus allem möglichen herausnehme. Ein Stück weit vielleicht sogar eine arrogante Denkweise bekomme. Ich verhalte mich nicht so, aber fühle mich anderen oft überlegen. Kein Wunder, dass ich mir dadurch selbst ins eigene Bein schiesse.

    Aber was kann ich machen? Ich fühle mich so langsam irgendwie einsam und Ziellos. Einer Illusion bzw. einer Vorstellung hinterherzulaufen ist auch nicht wirklich toll, aber momentan bin ich irgendwie dabei.
     
  • Georgina
    Georgina (21)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    22 Januar 2018
    #7
    Das ist echt scheisse deine Freunde können den namen nicht erwähnen warum ist die BZ gescheitert
     

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