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  • forest
    forest (57)
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    Verheiratet
    3 September 2014
    #1

    Verliebt in eine verheiratete Frau

    Hallo,

    ich wende mich an Euch mit der Hoffnung das ihr mir Tipps geben könnt, wie ich mit dieser Situation umgehen soll: Ich bin 53 Jahre alt und seit 20 Jahren verheiratert. Leider ist meine Frau, die ich sehr liebe, krank geworden und ich habe Sie Jahrelang gepflegt. Ich muß nicht erwähnen, das aus diesem Grund ich schon seit Jahren keinen Sex mehr hatte. Bereits seit einiger Zeit kommen zu uns nach Hause ambulante Krankenschwester die meine Frau versorgen. Vor kurzem kam eine neue Krankenschwester zu uns. Als ich sie zum ersten mal sah, blieb mir die Luft weg. Ich habe mich heftig verliebt. Sie ist sehr attraktiv, 27 Jahre alt und seit einem Jahr verheiratet. Vom Alter könnte sie meine Tochter sein. Wir verstehen uns wunderbar und reden über alles mögliche. Wie sie mir sagte steht sie auf sehr kräftige Männer, so wie Ihr Mann. Ich bin also nicht Ihr Typ obwohl ich groß, schlank und eine sportliche Figur habe. Ich habe Ihr meine Gefühle nicht offenbart. Ich versuche Sie zu vergessen, geht aber nicht weil ich ständig an Sie denken muß. Ich hätte nicht gedacht, das ich mich in meinem Alter noch mal solche Gefühle haben würde. Meine Frau möchte ich auf keinen Fall verlassen. Ich hoffe Ihr könnt mir helfen wie ich aus dieser Situation rauskomme.
     
  • huhngesicht
    Benutzer gesperrt
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    Verheiratet
    3 September 2014
    #2
    Du wirst Deine Verliebtheitsgefuehle ignorieren. Du bist ja nicht 12. Erstens ist sie verheiratet, zweitens steht sie unter Garantie nicht auf Dich, und drittens waere es ja wohl das absolut Allerletzte, wenn Du Deine kranke Frau ausgerechnet mit ihrer Pflegekraft betroegest. Ich kann mir vorstellen, dass man sich in Deiner schwierigen Lage in Phantasien fluechtet, aber belass es bei einer Phantasie. Komme bloss nicht aus die Idee, es der Krankenschwester zu sagen, was Du fuer Gefuehle entwickelst. Du darfst Dich ja in ihrer Gegenwart wie ein gentleman an ihr erfreuen und wenn Du nachts im Bett ALLEINE bist auch weniger gentleman-like, aber mehr darf auf keinen Fall passieren.
     
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  • Lover543
    Lover543 (16)
    Öfters im Forum
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    Single
    3 September 2014
    #3
    Drei Gründe sprechen dagegen:
    -du bist verheiratet
    -sie ist verheiratet
    -sie würde sowieso nicht auf dich stehen
     
  • User 106548
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    3 September 2014
    #4
    Eigentlich haben meine beiden Vorposter schon Alles gesagt.
    Da ich davon ausgehe, dass Deine Verliebtheit v.A. eine Kombination aus Sehnsucht nach Sex/Körperlichkeit/Begegnung mit einer Frau auf Augenhöhe auf der einen Seite und "einfach nur" der seltenen Kontaktgelegenheit auf der anderen Seite sind, solltest Du Dir vielleicht mal ein paar andere Gedanken machen.
    Und zwar: ich gehe davon aus, dass der Zustand Deiner Frau sich nicht mehr wirklich bessern wird, oder? Damit entfällt bei dem Status Quo auch im Prinzip jede Möglichkeit für Dich, Sex zu haben, eine Frau zu spüren, evtl. sogar eine Beziehung, bei der beide Partner ähnliche Voraussetzungen mitbringen, zu haben, solange Deine Frau lebt. Das klingt jetzt hart und herzlos, aber es könnte Deine Situation sein.
    Daher: ist es für Dich möglich, mit Deiner Frau über dieses Thema zu sprechen? Versteht sie es noch? Würde es sie komplett brechen, wenn Du sagst, dass Du gerne noch mit einer Frau z.B. eine Affäre beginnen würdest (was für mich impliziert: deswegen wirst Du Deine Frau nicht verlassen)?
    Weißt Du, ich habe großen Respekt davor, dass Du Dein Versprechen, das Du bei Eurer Hochzeit, gegeben hast, einhalten möchtest. Dennoch ist Eure Situation eine außergewöhnliche, in der es in einer guten Ehe (auch wenn ein Partner "schwach" ist) zumindest nicht tabu sein darf, über außergewöhnlich erscheinende Wege und Lösungen nachzudenken und zu reden.
     
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  • User 85989
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    3 September 2014
    #5
    Es ist schon mal ganz gut, dass du der Pflegerin nicht von deinen Gefühlen erzählt hast und ich bin ebenfalls der Meinung, dass du es dabei belassen solltest.
    Aufgrund deiner Situation flüchtest du in deinen Fantasien und malst dir alles möglich erdenkliche mit dieser Pflegerin aus. Diese Fantasie wirst du wohl nicht so einfach los werden, denn es ist schwer solche Gedanken aus dem Kopf zu verbannen, aber versuch in ruhigen Momenten rational zu denken: es wäre für dich und auch für diese Frau eine sehr unangenehme Situation, wenn du es ihr gestanden hättest. Im Grunde genommen kennst du sie doch gar nicht wirklich, denn ihr hattet nur kurz Smalltalk geführt.
     
  • forest
    forest (57)
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    Verheiratet
    4 September 2014
    #6
    Ich denke ich werde meine Gefühle im Zaun halten müssen und rational mit der Situation umgehen. Obwohl man Gefühle nicht einfach abschalten kann. Wenn ich sie sehe, habe ich halt die berühmten Schmetterling im Bauch. Allerdings habe ich mich entschlossen ihr meine Gefühle nicht zu offenbaren. Es bleibt mir auch nichts andere übrig, als zu hoffen das irgendwan mal Gras darüber wächst. Trotzdem bin ich neugierig auf weitere Antworten, wie ihr mit so einer Situation umgehen würdet.
     
  • Riot
    Gast
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    4 September 2014
    #7
    Mir wäre das an ihrer Stelle einfach nur total unangenehm und ich würde immer mit einem beklemmten Gefühl zur Arbeit gehen. Sag es ihr nicht, wenn du ihr das ersparen möchtest, ich denke nicht, dass sie sich darüber freuen wird (so wie du es dir vielleicht erhoffst).
     
  • forest
    forest (57)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Verheiratet
    4 September 2014
    #8
    Ich werde es ihr nicht sagen. Davon abgesehen ist die Situation für mich ziemlich schwierig, da jeder Mensch verlangen nach Zärtlichkeit und Sex hat und das kann ich nicht ausleben.
     
  • User 97853
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    4 September 2014
    #9
    Auf die Fragen von @Mark11 willst du nicht eingehen?
     
  • forest
    forest (57)
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    Verheiratet
    4 September 2014
    #10
    Um die Frage von Mark11 zu beantworten. Mit meiner Frau kann ich wegen ihrem Zustand nicht richtig Konversation betreiben, da sie Bettlägerig ist und nur kurz reden kann. Sie bekommt auch nicht alles mit. Ob ich mir vorstellen kann mal eine Affäre nebenbei zu beginnen, falls ich mal eine passende Frau dazu finde, das muß ich mit mir ausmachen.
     
  • User 12529
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    in einer Beziehung
    4 September 2014
    #11
    Besteht die Möglichkeit, eine andere Pflegekraft zu euch kommen zu lassen? Wenn ja, würde ich versuchen, das zu organisieren, damit du nicht ständig mit deinen Empfindungen konfrontiert werden musst.
     
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  • Toffi Fee
    Gast
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    4 September 2014
    #12
    Schäfchen hat es schon angedeutet, aber ich will es noch mal betonen:

    Das einzig Vernünftige, was du in dieser Situation tun kannst - und solltest! - ist, dich direkt an den Pflegedienst zu wenden und um eine andere Pflegekraft zu bitten.
    Damit du dort auf Verständnis stößt, wirst du vielleicht nicht drumrum kommen, dem Pflegedienst den wahren Grund dafür zu nennen. Deshalb brauchst und sollst du der jungen Dame aber noch längst keine Liebeserklärung machen.

    Alles andere wäre nicht korrekt. Die Dame wird früher oder später merken, dass du etwas für sie empfindest (wenn sie es nicht sowieso schon weiß), und deine kranke Frau spürt es wahrscheinlich auch. Dass sie schwer krank ist und nicht viel sprechen kann, heißt ja nicht, dass sie kein Gespür mehr für sowas hat. Sie wird fühlen, dass sich dein Verhältnis zu ihr geändert hat und du ein Auge auf die Pflegerin geworfen hast.
    Damit hilfst du deiner kranken Frau überhaupt nicht, im Gegenteil! Deine Aufgabe als ihr Ehemann ist es doch, an ihrer Seite zu sein und ihr die Kraft zu geben, die sie jetzt von dir braucht.
     
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  • forest
    forest (57)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Verheiratet
    4 September 2014
    #13
    Trotz der Verliebtheit für die junge Dame, empfinde ich eine tiefe Liebe für meine Frau. Man darf nicht Liebe und Verliebtheit verwechseln. Mein liebevolles verhalten gegenüber meiner Frau hat sich nicht geändert und wird sich nicht ändern. Ohne Liebe kann man einen Menschen nicht jahrelang pflegen, so wie ich meine Frau gepflegt habe. Zu Punkt zwei, werde ich den neuen Pflegeplan abwarten und evtl. mit dem Pflegedienst über eine personelle Änderung sprechen.
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
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    nicht angegeben
    4 September 2014
    #14
    Hast du in der Richtung Hemmungen/ein schlechtes Gewissen? Ich meine, die Pflegekraft der eigenen Frau ist dafür natürlich eine denkbar schlechte Wahl, da sind wir uns wohl alle einig - aber ich persönlich finde es nicht verwerflich, sich in so einer Situation die fehlende körperliche Nähe auf diskrete Art woanders zu holen. Dass deine Frau so krank ist, dass du das mit ihr nicht besprechen kannst, verurteilt dich m. E. nicht automatisch dazu, dass du dann eben für den Rest der Ehe keusch leben musst.
     
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  • Toffi Fee
    Gast
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    4 September 2014
    #15
    Das sehe ich allerdings anders: in Gesundheit und Krankheit... Das bedeutet Ehe.

    Dass ein Partner nicht (mehr) sprechen kann, ist meines Erachtens nach kein Freibrief für Untreue. Wozu versprich man sich denn sonst die Treue in guten und in schlechten Tagen?

    Wenn beide Partner vereinbaren, eine offene Beziehung zu führen, ist das eine Sache.
    Wenn ein Partner das für sich allein beschließt, weil er den anderen gerade nicht fragen kann, ist das was völlig anderes, für mich eindeutig Betrug.

    Aber das muss jeder selbst wissen.
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    4 September 2014
    #16
    Off-Topic:
    Das sehe ich auch so, allerdings verstehe ich persönlich es als "seinen Partner nicht einfach verlassen, wenn's schwierig wird, sondern ihn weiter lieben, für ihn da sein, sich um ihn kümmern", also sozusagen soziale und emotionale Treue/Loyalität (und die ist beim TS gegeben und würde sich sicher auch nicht ändern). Ich denke nicht, dass es irgendjemandem etwas nutzt - weder dem gepflegten noch dem pflegenden Partner -, wenn der pflegende Teil sich für diese Pflege märtyrerhaft aufopfert und dabei selbst völlig "aushungert". Es käme mir herzlos vor, das von meinem Partner zu erwarten, ich möchte doch, dass er glücklich ist; es ist doch schon Geschenk genug, wenn er meine Krankheit mit mir trägt, mich liebt und für mich sorgt.

    Ich habe damit selbst keine Erfahrung, aber ich stelle es mir sehr kräftezehrend und bisweilen auch sehr einsam vor, einen schwerkranken, bettlägerigen, womöglich kaum noch ansprechbaren Partner zu pflegen, und das vielleicht über viele, viele Jahre hinweg. Auch der Pfleger ist nur ein Mensch, hat ein Bedürfnis nach Nähe und braucht eine Quelle, aus der er Kraft schöpfen kann, um weiter für seinen Partner dazusein. Daher finde ich es nicht verwerflich und bewerte es auch nicht als Untreue, sich so eine Quelle zu suchen, das fällt für mich unter "Selbstpflege" (jedem, der in einem sozialen Beruf tätig ist, wird das eingebleut, also warum sollte das nicht auch für einen pflegenden Partner richtig und wichtig sein?).

    Wenn man das mit dem Partner besprechen könnte, wäre es natürlich ideal - aber das Leben ist nun mal nicht immer ideal, und wenn der Partner so krank ist, dass eine Diskussion darüber nicht mehr möglich ist, finde ich es ziemlich hart, dann zu sagen: Pech gehabt, dann musst du dir deine Bedürfnisse halt verkneifen.

    Am besten klärt man diese Frage wohl schon im Vorhinein, wenn beide noch gesund und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind.
     
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  • Toffi Fee
    Gast
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    4 September 2014
    #17
    Off-Topic:
    Ich verstehe, was du meinst, aber die Vorstellung finde ich echt schräg... Das wäre ja wie eine Patientenverfügung, in der festgelegt wird, ob der Partner bei schwerer Krankheit des anderen auswärts Sex haben darf. :upsidedown:
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    4 September 2014
    #18
    Off-Topic:
    Schriftlich festhalten und notariell beglaubigen müsste man das jetzt nicht unbedingt. :zwinker:

    Aber ernsthaft, jetzt wo ich so drüber nachdenke ... das wäre eine Sache, die mir wichtig wäre und die ich meinem Partner auf jeden Fall rechtzeitig sagen möchte, damit das im Fall der Fälle geklärt ist und er dann nicht vor den Fragen steht, vor denen der TS jetzt steht.
     
  • forest
    forest (57)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Verheiratet
    4 September 2014
    #19
    Als meine Frau noch gesund war, ist es uns nicht in den Sinn gekommen, darüber zu sprechen.
    Lange Zeit habe ich auch kein Verlangen verspürt mich sexuell auszuleben. Erst mit den Jahren merke ich, dass mir der körperliche Austausch mit einer Frau fehlt.
     
  • User 106548
    Planet-Liebe-Team
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    Single
    4 September 2014
    #20
    Off-Topic:
    Ich denke, ich bin hier allgemein bekannt als jemand, der den Begriff "Treue" in einer Beziehung eher eng fast und dem eine große Bedeutung beimisst.
    Dennoch ist dies hier einer der "Fälle", wo ich sog. Untreue in einem gewissen Rahmen nicht nur akzeptieren, sondern sogar gut heißen kann. Wie vielleicht auch bekannt, ist meine Frau ja 14 Jahre jünger als ich. Und natürlich haben wir uns Gedanken gemacht und darüber gesprochen, was wird, wenn ich alt und krank, meine Frau aber noch fit ist, im Arbeitsleben steht und noch Dinge im Leben erleben möchte. Es muss nicht so kommen, die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht allzu gering.
    Ja, und mir ist klar (mir! - das soll keine Allgemeingültigkeit besitzen!), dass ich nicht das Recht habe, meiner Frau einen schönen Lebensabend zu verwehren, nur, weil ich alt u/o krank bin und eben nicht mehr der Partner auf Augenhöhe bin, den sie mal geheiratet hat und es dann vll auch nie mehr werde.
    Meine Frau weiß also, dass sie "darf", wenn sie will. Ich bin mir aber auch sicher (so sicher man sich sein kann, was die Zukunft betrifft), dass sie trotzdem für mich da wäre und sich den A*** aufreissen würde, um mir ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Und ich würde es andersherum genauso tun.
    Als wir geheiratet haben, haben wir uns nicht unbdingte und unabänderbare Liebe und Treue bis an das Lebensende eines Partners versprochen. Wir Beide haben das für völlig vermessen gehalten, denn wir sind uns im Klaren darüber, dass man sich ändern kann, dass sich Gefühle ändern können und auch Lebensumstände. Deshalb haben wir uns gesagt, dass wir uns JETZT 100%ig sicher sind, dass wir für immer zusammen bleiben und uns monogam treu sein wollen. Wir haben uns aber auch versprochen, dass immer ein Gespräch und eine Lösungssuche möglich sein wird, wenn sich bei Einem irgendetwas daran ändert.
     

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