• electrolite
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    vergeben und glücklich
    1 Juni 2006
    #21
    Grundsätzlich würde ich Knalltüte und audiophil Recht geben.
    Ich war jedoch mal mit einem Mädchen zusammen, für das Musik im Allgemeinen nicht so besonders viel bedeutet hat, oder zumindest nicht annähernd so existenzielle Bedeutung hatte wie für mich. Ist beinahe ein Jahr gutgegangen. Da hab ich gemerkt: man kann sich also schon arrangieren. Hängt halt auch damit zusammen wie vereinbar zum einen die beiden Kreise bzw Szenen harmonieren in denen man sich einzeln bewegt, zum anderen wie sehr der Musikgeschmack an eine gewisse Weltsicht gekoppelt ist. Es ist mir schon wichtig dass ich mit meiner Freundin auf gemeinsame Konzerte und sowas gehen kann. Ein gemeinsamer Musikgeschmack ist halt schon etwas das sehr stark verbinden kann, aber ein absoluter Muss ist das eigentlich nicht.
     
  • Scheich Assis
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2006
    #22
    Weiß nicht...

    Da ich aber schon sehr gern auf Konzerte gehe und jetzt auch Gitarre spiele und die Musik sowieso schon sehr lang höre... . Auf jeden Fall muss sie es akzeptieren.

    Ich habe definitiv nichts dagegen wenn meine Partnerin einen anderen Musikgeschmack hat, allerdings kann ich mir (mittlerweile) nicht vorstellen, dass sowas auf Dauer gut geht, da man ja auch teilweise seine Interessen und Freizeitgestaltung (siehe Konzerte) danach ausrichtet.

    Wenn sie lieber in Clubs/Discos geht und ich lieber rocken geh und wir das getrennt machen...tja weiß nicht ob das dann so toll wäre, fördernd wäre es jedenfalls nicht.
     
  • tux
    tux
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    Es ist kompliziert
    2 Juni 2006
    #23
    Ich hab jetzt nicht jeden Beitrag gelesen *in_deckung_geh*,
    und wollte einfach mal meine Erfahrungen dazu tun:
    ich bin eher der Metaller und Rocker. Meine Ex war eher HipHop und RnB halt so BlackBeat gedöhns.. Black mag ich ja aber nur Black-Metal :grin:
    Naja wie dem auch sei: Wir kamen nie unter einen Hut wenns ums weggehen ging. ich wollte immer in die Party-Kneipe bei uns in der Nähe, wo die ganze Zeit nur meine Musik lief und auch öfters Bands live auftraten und sie immer in irgendwelche clubs. Ich konnte mir das in diesen Clubs einfach nicht geben, da bin ich irre geworden. Und immer dieses ewige tanzen... Einmal hatte sie mich soweit dass ich ihr zur liebe auch mal mitgetanzt hab (man stelle sich das vor: jemand mit Iced Earth T-Shirt der in einem Club der auf Eminem tanzt :grin: ). Ich konnte das ganze auch nicht und da hat sie mir vor allen Leuten eine riesen Szene gemacht und mich stehen lassen, bloß weil ich ihr einen gefallen tun wollte. Das konnte ja nicht gut gehen. Schließlich ist das ganze auseinander gegangen. Zwar war der Hauptgrund ein anderer aber es wäre nicht soweit gekommen wenn wir die gleiche Musik gehört hätten!
     
  • *Luna*
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    2 Juni 2006
    #24
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  • Lenny84
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    2 Juni 2006
    #25
    meine freundin und ich ecken beim musikgeschmack an einigen ecken an, an anderen nicht, ist ja was ganz normales. außerderm hört man als gitarrist ja musik, die anderen nervig erscheint (das versteh ich zwar nie ganz, aber das ist n anderes thema ;-)

    n freund von mir ist jetzt umgezogen...und eigentlich dachte ich, dass unser musikgeschmack sich zumindest auch deckt. leider durfte ich dann an der cd-sammlung, die sonst im schrank stand, erkennen, was für schlimme sachen der hört, von denen er mir noch gar nicht erzählt hat....andre rieu, boyz II men....

    anscheinend mögen wir nur drei gleiche alben.
     
  • dubAUT
    dubAUT (36)
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    2 Juni 2006
    #26
    Ich persönlich höre ja hauptsächlich jene Musik, die oft abwertend als "Mainstream" bezeichnet wird. Generell würde ich sagen, dass ich mich - mit ein paar wenig Ausnahmen - für jede Musik begeistern kann.

    Zu deinem konkreten Fall: Ich hätte wohl eher Probleme gehabt, mich mit den Drogen-Exzessen (wollen wir es einmal so nennen) zu arangieren. Welche Musik sie hört ist ihre höchstpersönliche Sache. Und wie gesagt, ich kann fast allem etwas abgewinnen.

    Zum allgemeinen Problem: Ich habe oft das Gefühl, dass sich viele Menschen nach außen hin hinter den Klischees der jeweiligen Musikrichtung "verstecken". So hab ich schon manchen Hadcore-Rocker dabei beobachten können, wie er mit Begeisterung den Klängen von Trance, House und Techno gelauscht hat. Andererseits hab ich schon das eine oder andere Party-Mäuschen (nennen wir's mal so ;-) in ein Symphonie-Konzert "entführen" können und verstohlene Begeisterung bemerkt.

    #Hannes#
     
  • kerl
    kerl (57)
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    2 Juni 2006
    #27
    na das ist doch mal ne coole beziehung! :geknickt:
    sollte das ein buch werden?
    "wir kinder vom bahnhof zoo! teil zwei".

    ich mutmaße mal das die musik eher eine untergeordnete rolle in eurer bezihung gespielt hat.
    du meinst kiffen zu müssen um deine musik "ertragen" zu können, sie meint sich auch irgendwas einpfeifen zu müssen um ihre musik zu "ertragen".
    manchmal habe ich das gefühl das musik ne prima ausrede zum drogenkonsum darstellt.
    gehört ja schliesslich dazu! :kopfschue

    apropos "gehört ja dazu": musik ist leider zur uniform verkommen. punks dürfen nur punk hören, die harten rocker dürfen nur rock hören, metaller (am besten immer schön schwarz angezogen damit auch der rest passt) dürfen nur metal hören u.s.w
    und wehe es bricht mal einer aus.
    das sind für mich einfach nur fluchtpunkte um der realität zu entkommen.

    da ich auch sonst nicht die neigung habe mich in irgendwas hineinsteigern zu müssen, wäre es mir auch egal was meine partnerin für musik bevorzugt. ist mir auch egal!
    wenn du natürlich nach feierabend (das ist dann mal richtig authentisch) der harte "kernrocker" bist, dann hast du zumindes immer ne schöne erklärung zur hand wenn ne beziehung mit einer "anderer-musikrichtung-hörerin" nicht klappt. :zwinker:

    lg
    kerl
     
  • Piratin
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    2 Juni 2006
    #28
    Als ich noch jünger war,war mir das tooootal wichtig, was für ne Musik der Typ gehört hat und ob er lange Haare hatte oder kurze. Mittlerweile bin ich aber Alter sei Dank viel entspannter geworden.

    Ich: Gothic Metal, Black Metal, Gothic, Dark Wave

    er: Schlager, Oldies und was grad so im Radio läuft.

    Aber The Brthday Massacre findet er mittlerweile auch gut, und ich Elvis. *gg* So kann man sich auch gegenseitig inspirieren.
     
  • Trickster
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    nicht angegeben
    2 Juni 2006
    #29
    Ich würd eher sagen drogenkonsum ist eine prima ausrede sich in Musik reinzusteigern :tongue:

    Nee, mal im ernst, jeder kann seine meinung zu drogen haben, jedoch sollte man auch nicht mit der rosaroten brille durch die Welt laufen... Drogen werden nun mal genommen (dafür sind sie auch da)...

    Mir ging es nun mal drum dass wir beide den "Lifestyle" der entsprechenden Musik recht konsequent führten (ja, ja, ich weiss nicht jeder Schranzer schmeisst teile, und nicht jeder Rocker besäuft sich bis zum umfallen...) da die Musik ein so wichtiger bestandteil unseres Lebens war/ist dass jener der Beziehung übergeordnet war...
     
  • dubAUT
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    2 Juni 2006
    #30
    Yeah! Super-geile-coole-mega-starke Aussage in einem Forum, dass auch viele Jugendliche lesen. Manchmal komm ich aus dem Staunen einfach nicht heraus, unglaublich was man hier zu lesen bekommt ...

    #Hannes#
     
  • kerl
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    2 Juni 2006
    #31
    meine meinung zu drogen ist null tolleranz! mir selber ist eine drogenkarriere bisher erspart worden (bin noch nicht mal nikotinabhängig), aber leider nicht meinen freunden aus dem umfeld.
    das macht total viel spass zuzuschauen wie sie ins elend und teilweise offenen auges in den tod gelauf... ne gerannt sind.
    naja so eine drogenvernebelte brille ist natürlich besser als eine die sich an den realitäten orientiert. drogenkonsum ist dem himmel sei dank immer noch die ausnahme. auch wenn leute meinen das es nicht so ist. interessanterweise erzählen mir nur die leute die drogen nehmen das ich nicht alles durch die rosarote brille sehen soll weil die welt ja eigentlich schlecht ist.
    drogen sind zum nehmen da!
    super erkenntnis. :ratlos:

    meine fresse, ich glaube nicht was ich hier zu lesen bekomme.
    also wenn man den jeweiligen livestyle zur musik konsequent führt, dann gehört das also alles dazu?
    die musik ist der beziehung übergeordnet?
    verstehe ich nicht. also ich bin immer noch der meinung das da ein bischen zu viel "flucht in die musk" ist.
    hast du grade ne idetitätskrise?
    versuch es doch mal mit volksmusik, die leute scheinen sich alleine an der marschmusik zu berauschen!

    ich bin nicht der meinung das musik einer beziehung übergeordnet sein sollte. partnerwahl nach musikgeschmack.....das finde ich extremst oberflächlich!
    ein partner sollte mehr zu bieten haben als sich in an der jeweiligen musik festzuhalten.
    es ist zwar schön wenn ein partner das hobby (so sehe ich eher eine gelebte musikrichtung) teilt, aber zwingend sollte das nicht sein.



    lg
    kerl
     
  • Trickster
    Trickster (40)
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    nicht angegeben
    2 Juni 2006
    #32
    War da auch nicht mal was mit koks? :tongue:

    Nee, mal im ernst, ich versteh deine einstellung, kein problem, find ich sehr lobenswert...
     
  • SvenN
    SvenN (33)
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    2 Juni 2006
    #33
    Ich bin mehr so Trance Techno, auch mal Gabber, bisschen House.
    Meine Ex nur house bis zum umfallen.
    Sehr selten Trance oder so.
    Naja da ich im Auto halt meine Musik richtung gehört habe, gabs öfters mal Probleme.
    Vorallem als sie ne House CD mit hatte.
    Also manchmal gehen einem die Lieder auffe Eier^^

    AQber eignetlich kamen wir klar^^

    Aber so ne Freundin die rock hört.
    Oh mann solange ich net dabei bin.
    Bin ich echt empfindlich.
    Kann aber auch Hip Hop hören.
    aber rock geht garnet ausser Linkin Park

    Sven
     
  • Trickster
    Trickster (40)
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    2 Juni 2006
    #34
    :smile: Naja denk mal, dass den meisten der Unterschied da nicht besonders klar ist... (ok Trance ist kein House ist Gâbber ist kein Schranz... bleibt aber alles Techno)

    irgendwie ist das als würde ich sagen: ich hör nur Melodycore, und kann deshalb auf keinen Fall Metalcore hören....

    immerhin ist es das gleiche genre...
     
  • Kuri
    Kuri (30)
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    2 Juni 2006
    #35
    Zu deiner Meinung zu Drogen will ich nichts sagen, da ich lieber meine Klappe halten sollte, was so was anbetrifft. Aber bei mir hat sich von Anfang an die Frage aufgeworfen: Du kiffst und dieses Mädel ist ja auch ganz gut dabei (ich weiß nicht, wie es in deinem sonstigen Freundeskreis aussieht und ob du noch andere Drogen konsumierst) - aber du bist Anwalt. Kein Angriff, aber das finde ich irgendwie... ja, seltsam :grin:

    Musik ist mir schon wichtig. Ich kann beispielsweise Hip-Hop zwar nicht ausstehen, ein Typ würde aber wahrscheinlich nicht unbedingt wegen des Musiksstils wegfallen, sondern, wenn er sich nach dem üblichen Klischee anzieht, gibt usw. Damit kann ich nichts anfangen. Über jede Szene gibt es ja gewisse Klischees, aber es ist immer etwas Wahres dran. Es gibt viele Ausnahmen, aber auch Menschen, die diesen Klischees 100%ig entsprechen. Und genau so etwas mag ich nicht. Wenn wir uns sonst gut vertragen und er mir nicht seinen Geschmack aufdrücken will und mir auch nicht ständig die Ohren damit volldudelt, könnte ich das sicherlich irgendwie ertragen... obwohl es mir natürlich schon lieber ist, einen Partner zu haben, der meinen Musikgeschmack teilt. Ich höre viel Gothic, Electro, Industrial o.ä., mein Freund auch, aber dann doch viel mehr Metal, Death Metal usw. ... wir können uns gut arrangieren, auch wenn es natürlich extremer wäre, wenn einer Metal und der andere Hip-Hop hören würde. Auf Death Metal stehe ich beispielsweise gar nicht, aber ich kanns mir anhören, wenn er gerade möchte. Dafür kann ich dann auch mal Elektrokram laufen lassen, das passt also schon.
     
  • dubAUT
    dubAUT (36)
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    Single
    2 Juni 2006
    #36
    Danke, dass du es ausgesprochen hast! Nach meinen gestrigen Erlebnissen in einem anderen Thread hab ich mich heute tunlichst zurückgehalten polarisierende Postings von mir zu geben.

    Daumen hoch - reife Einstellung für dein Alter!

    #Hannes#
     
  • User 48403
    User 48403 (50)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    2 Juni 2006
    #37
    Bei uns sind die Musikgeschmäcker so verschieden wie Tag und Nacht:

    Ich: Elektro, Dark-Wave, Punk, Goth...
    Sie: Afro-Tanzmusik, franz. Chansons....
     
  • Grinsekater1968
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    2 Juni 2006
    #38
    Das kann ich alles auch so für mich sagen , - bis dass meine Neigungen auch Gothic, Punk, Bluegrass und Klassik (teilweise) mit ein - und fanatische Anhänger von Wolfgang Petry, den Widdecker Herzbuben, New Age Mist und ähnlichem Kram ausschließt.
     
  • Trickster
    Trickster (40)
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    2 Juni 2006
    #39
    Finde es gibt seltsameres... bin weder richter, noch bei der polizei...
    repräsentiere weder recht noch ordnung...
    bin in keinster weise der Macht des Staates unterlegen...

    (würdest du einen Architeckten der kifft auch seltsam finden?)
     
  • Kuri
    Kuri (30)
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    2 Juni 2006
    #40
    Meinst du nicht, dass du sofort aus dem Job raus wärst, wenn das irgendwie öffentlich würde? (Bzw. du ein Verfahren wegen unerlaubten Besitzes von BTM bekommst, mit Vorstrafen kann man so einen Beruf nicht mehr ausführen, denke ich mir mal...) Da würde ich mich doch zumindest hüten und so was nicht im Internet schreiben... Wer weiß, wer hier mitliest...

    (Nein, würde ich nicht, ein Architekt ist auch nicht dasselbe wie ein Anwalt.)
     

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