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  • Rapze
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    7 September 2008
    #1

    Vom (eigenen) Tod träumen

    Hallo liebe Foris,
    es geht jetzt nicht um mich, sondern um einen sehr guten Freund von mir, der mir kürzlich anvertraut hat, dass er fast jede Nacht davon träumt, zu sterben.
    Er hat in letzter Zeit sehr viel Stress und ist mit seinem Studium nicht zufrieden. Auf diversen(vertrauenswürdigen?) Homepages habe ich gelesen, dass das für eine Wandlung im Leben steht.
    ich wüsste einfach gerne, ob und wenn ja was ich für ihn machen kann, weil er in letzter Zeit einfach immer nur sehr fertig ist und aussieht und wollte jetzt fragen, ob ihr irgendwelche Tipps oder Ratschläge habt, ob man da vielleicht was machen kann, woran es liegen kann und alles sowas, weil ich mir wirklich große Sorgen mache.

    Vielen Dank schon im Vorraus!
     
  • darkangel001
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    vergeben und glücklich
    7 September 2008
    #2
    Also erst einmal ist der Tod eigentlich meist als gutes Zeichen zu interpretieren, wie du schon sagst, als Veränderung oder Umschwung im Leben. Vielleicht auch, dass man sich eine Veränderung wünscht. Um ein bisschen mehr (hobbymäßig) interpretieren zu können, müsste man wissen, was genau er träumt, wie er stirbt usw. Aber an sich sollte er keine Angst vor den Träumen haben und versuchen, sie sich zu merken und das ganze auf sein Leben zu beziehen. Falls es immer der gleiche Traum ist: Verändert er sich mit der Zeit? Wenn nicht: Lässt er sich verändern? Dafür müsste er natürlich in dem Moment wissen, dass er träumt (so etwas kann man üben), um den Traum dann bewusst zu verändern. So kann einem das Unterbewusstsein Hilfestellungen zur Bewältigung des Lebens geben. :smile:
     
  • Rapze
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 September 2008
    #3
    Ich kann leider nicht sagen, ob sich der Traum verändert, da ich nicht allzu sehr nachbohren wollte, da ich mir dachte, es ist bestimmt nicht gerade angenehm...
    Und wie kann man einen Traum verändern?
    Kann man solche Träume nich auch versuchen, ganz abzuschaffen? Ich meine, es heißt zwar, es ist etwas Positives, aber sich selbst sterben zu sehen...?
     
  • Rapze
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    21 September 2008
    #4
    Hallo!
    Tut mir Leid, ich hatte die letzte Zeit sehr viel um die Ohren.
    Mein Freund hat gemeint, er hätte mal zwei Tage hintereinander davon geträumt und seitdem fast jede zweite Nacht davon träumt, aber es meist unterschiedliche Träume sind.
    Gibt es irgen etwas, was ich ihm raten kann?
    Weil so, dass er eine Nacht kaum schläft um fur die andere einfach wie tot ins Bett zu fallen, das kann es ja auch nicht sein...
     
  • bonushase
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    21 September 2008
    #5
    Gibt es irgend etwas, was ich ihm raten kann?

    Sein Gewissen zu konsultieren. Angst vorm Tod ist Angst vor dem Ungewissen. Das Ungewisse kann man fürchten, muss man aber nicht. Die Angst-Schalter liegen im Verhältnis zwischen Wille und Gewissen.
     
  • Samaire
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    21 September 2008
    #6
    Was soll man da raten können? :confused_alt: Träume sind Träume, da kann man nicht viel machen, ausser zu erforschen, wo ihre Ursachen liegen könnten und dann halt an denen arbeiten. Träume sind schlussendlich nicht viel mehr als eine Widerspiegelung (unbewusster) Ängste, Sorgen und Gedanken.
     
  • objekt.f
    objekt.f (28)
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    22 September 2008
    #7
    hat er denn angst vor diesen träumen? bzw fühlt er sich unwohl dabei?
    Ich habe oft von meinem Tod geträumt und noch öfter davon, dass mir nahe stehende personen sterben und es war nie so, dass ich angst vor diesen träumen hatte, da es immer etwas tief melancholisch friedvolles hatte
     
  • Rapze
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    23 September 2008
    #8
    Ja, er hat Angst davor und fühlt sich dabei unwohl... es macht ihn ziemlich fertig... =(
    Er hat auch mal gesagt, dass er Angst vor dem Tod/ Sterben hat...

    Und wie findet man raus, woran es liebt?

    Tut mir Leid, das versteh ich jetzt nicht...
     
  • User 35148
    User 35148 (45)
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    vergeben und glücklich
    23 September 2008
    #9
    Ich denke, er hat gewaltige Versagensängste.
    Rede mal nicht mit ihm über diese Träume.
    Rede mit ihm über seinen Aufgabenberg, den er vor sich herschiebt.

    Er muß lernen, daß er nicht alles machen können muß.
    Er soll Schritt für Schritt weitermachen.
    Er soll sich einen Plan machen, und sich auch daran halten!

    Gibt es denn in seinem Leben keine positiven Erlebnisse?
    Macht ihr was zusammen? Habt ihr Spaß?

    Schlag ihm doch mal eine Abwechslung vom Alltag vor.

    :engel_alt:
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #10
    Hallo Rapze,

    Ich bin stillschweigend davon ausgegangen, dass Angst mit im Spiel ist. Hat er in seinen Träumen Angst?
     
  • Rapze
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    23 September 2008
    #11
    Das denke ich auch. Er will halt später mal was Großes leisten. Aber im Moment scheint er sich überhaut nicht sicher zu sein, ob sein BA-Studium das Richtige ist.

    Das einzige, was ihm so viele Probleme macht ist, glaube ich, die Sache mit dem Studium.

    Versuch ich auch immer, ihm zu sagen- Er hat einen Schnitt von 1, irgendwas, supergut halt, aber er strengt sich auch wahnsinnig an...
    Ich glaub, dass es das ist, dass er denkt, er muss alles können...
    Doch, eigentlich schon. Als er drei Wochen frei hatte, haben wir fast jeden Tag miteinander verbracht, auch, damit er einfach auf andere Gedanken kommt. Auch jetzt versuch ich viel mit ihm zu unternehmen, wochenends und so...

    Problematisch halt, wenn wir beide von morgens bis abends weg sind, da geht oft nur am Wochenende irgendwas...

    Huhu!
    Ich weiß nur, dass er sie nicht Träumen will... ich denk schon, dass sie ihm Angst machen, aber genau weiß ich es nicht, ich will ja da auch nicht nachbohren, wenn er mit mir reden will, dann hör ich ihm gern zu, aber ich dräng ihn zu nichts...
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #12
    Ok. D.h. ihn drückt was. Ob man Angst hat oder nicht, hängt vom Intentionszustand und vom Moralzustand ab. Es gibt angstfreie Zustände; man braucht sie nur wählen.
     
  • User 35148
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    23 September 2008
    #13
    als ob man wirklich wählen könnte was man träumt :engel:

    Hat er denn nur Angst vor diesen Träumen, sind es eher Alpträume?
    Oder hat er tatsächlich Angst davor, wirklich zu sterben?

    :engel_alt:
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #14
    Das habe ich nicht gesagt.
    Die Ängste (vor dem nach eigenem Ermessen Unkontrollierbaren) kann man ausschalten.
     
  • User 35148
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    23 September 2008
    #15
    dazu bedarf es aber einiger Anstrengung oder Hilfe...
    Man kann nichts einfach so "ausschalten".
    Egal ob es Angstzustände oder unglückliche Verliebtheit ist.

    Der Freund verirrt sich so sehr in diesen Angstzuständen, daß er aus diesem Urwald nicht mehr alleine herausfindet.
    Und die Hilfe vom TS reicht anscheinend nicht mehr aus.

    Ich fürchte, wenn es so weitergeht, wird professionelle Hilfe notwendig sein! :schuechte

    :engel_alt:
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #16
    Es ist die Neuwahl seines Verbindlichkeitszustands.
    Sowas wie eine Revolution. Die Urteile werden korrigiert.
    Die persönliche Verfassung wird neu programmiert.
     
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    23 September 2008
    #17
    Schreib das mal bitte endlich so daß es jede(r) versteht, nicht nur Psychologie-Vernarrte oder geistig Ultrahochbegabte... :ratlos:

    Das klingt nämlich grad so als ob eine Gehirnwäsche nötig wäre... :schuechte

    :engel:



    :engel_alt:
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #18
    Ist es letztlich auch :grin:
    Das Gute aber: die kann man nur selbst durchführen: weil es der eigene Wille ist. Das kann niemand anderes machen als man selbst.
     
  • User 35148
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    vergeben und glücklich
    23 September 2008
    #19
    Aber dazu anleiten müsste man ihn... damit das kontrolliert passiert, und er nicht sich selber total vergißt und auslöscht :engel:

    :engel_alt:
     
  • bonushase
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    23 September 2008
    #20
    Weis nicht.. Es geht auch alleine. Da weiss man wenigstens, dass man es selbst ist.
     

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