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  • derunglückliche
    Verbringt hier viel Zeit
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    24 November 2006
    #1

    wärmeleipaste abwaschen, wie???

    hallo,

    ich MUSS meine neue graka reinigen.
    der vorgänger, der diese benutze war son unwissender freack, der ne halbe spritze paste draufgetan hat, ist total verschmirt alles -.- *doof*

    wie bekomme ich das jetzt mit wenigen schritten ab??
    und ohne was zu beschädigen, die paste hängt sogar da wo sie nicht sein sollte -.-

    zwischen pins z.B wie bekomme ich das am besten ab.


    mfg
     
  • Steirerboy
    Steirerboy (38)
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    vergeben und glücklich
    24 November 2006
    #2
    Reinigungsbenzin oder Isopropanol. Auch Aceton sollte gehen.
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    nicht angegeben
    24 November 2006
    #3
    Aceton ist ein wunderbares Zeug, aber ich würde es an der Stelle nicht nehmen, man weiss nie, was sonst noch angelöst wird.
    Meine Empfhlung wäre auch Isopropanol oder aber Ethanol (Brennspiritus).
     
  • derunglückliche
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    24 November 2006
    #4
    ich habs auch mit benzin versucht, hat wunderbar geklappt :smile2:

    dankeschön
     
  • Steirerboy
    Steirerboy (38)
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    vergeben und glücklich
    24 November 2006
    #5
    Kupfer, Leiterplatten und der schwarze Kunststoff, mit dem die Chips vergossen sind, halten das problemlos aus, auch mit Aceton.
    Ein Tauchbad ist wohl nicht so gut, aber mit Wattestäbchen und Pads geht das super ab.
     
  • Event Horizon
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    vergeben und glücklich
    24 November 2006
    #6
    Und der Lack, mit dem die leiterbahnen überzogen sind? Der hält das garantiert nicht aus. Danach liegen die feinen Leiterbahnen ziemlich frei, und können korrodieren - bei der Größe gibts schnell mal ne Unterbrechung.

    Aceton würde ich daher meiden, wenns um die Platine selbst geht.
     
  • Steirerboy
    Steirerboy (38)
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    vergeben und glücklich
    25 November 2006
    #7
    Das probier ich heut Nachmittag mal aus. Der Bericht folgt dann später.

    edit: Das Testergebnis:

    Als Testoberfläche habe ich ein Epox EP-8K9A3+ Mainboard verwendet, Grafikkarte war keine zu finden auf die Schnelle.
    Die 3 Testkandidaten waren Benzin aus der Apotheke, Aceton, auch Apotheke und Nagellackentferner, aus dem Bestand meiner Lebensgefährtin.
    Zur Methode: Ich hab ein Wattestäbchen in die Flüssigkeit getaucht, und dann damit versucht, die Paste abzubekommen. Die Nachreinigung dann mit Küchenrolle.
    Alle 3 Probanden haben die Wärmeleitpaste unter dem vorhandenen Northbridgekühler ca. gleich schnell entfernt, eine neu aufgebrachte Lage von Billigpaste ebenfalls. Eventuell konnte man leichte Vorteile fürs Benzin erkennen, es löst die Paste schneller, aber wenn es verdunstet ist bevor man nachwischt, klebt es wieder, während es beim Aceton an der Watte hängt.

    Dann habe ich versucht, den weissen Lack abzubekommen, was keiner der 3 Kandidaten geschafft hat. Auch bei hohem Druck und 1 Minute schrubben keine Chance bei allen 3en.
    Auch der Lötstopplack auf einer breiteren Kupferbahn ging nicht ab, nach einer Minute schrubben mit dem Wattestäbchen war mit dem Multimeter kein Durchgang messbar, bei keinem der Kandidaten. Natürlich hab ich das an 3 verschiedenen Stellen versucht.

    Bei nicht lackierten Kupferflächen können aber alle 3 Lösungsmittel Probleme verursachen, das ist klar. Aber wenn man nur auf der Oberfläche des zu behandelnden Chips bleibt, kann soviel nicht passieren. Am Ende der Aktion einfach mit Küchenrolle nachwischen und es sollte zu keinen Problemen kommen.

    Zusammenfassung: Mamas Nagellackentferner ist wohl am billigsten, mit Benzin auf der Küchenrolle gehts meiner Meinung nach am leichtesten.
     

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