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Würdet ihr aktiv ne Ost-West-Ehe schließen, um der dt Einheit Nachdruck zu verleihen

  1. Bin aus dem O: Ich finde, Deutschland ist bereits gesellschaftlich vereinigt.

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  2. Bin aus dem O: Ich glaube nicht, dass durch vermehrte Ost-West-Ehen Deutschland zusammenwächst.

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  3. Bin aus dem O: Das glaube ich schon, aber ich selber möchte keine Ost-West-Ehe schließen.

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  4. Bin aus dem O: Ich würde schon auch eine Ost-West-Ehe schließen, aber nicht wegen der Einheit.

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  5. Bin aus dem O: Ich würde aktiv eine Ost-West-Ehe schließen, gerade damit Deutschland zusammenwächst.

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  6. Bin aus dem W: Ich finde, Deutschland ist bereits gesellschaftlich vereinigt.

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  7. Bin aus dem W: Ich glaube nicht, dass durch vermehrte Ost-West-Ehen Deutschland zusammenwächst.

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  8. Bin aus dem W: Das glaube ich schon, aber ich selber möchte keine Ost-West-Ehe schließen.

    1 Stimme(n)
    9,1%
  9. Bin aus dem W: Ich würde schon auch eine Ost-West-Ehe schließen, aber nicht wegen der Einheit.

    3 Stimme(n)
    27,3%
  10. Bin aus dem W: Ich würde aktiv eine Ost-West-Ehe schließen, gerade damit Deutschland zusammenwächst.

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Status des Themas:
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  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    3 Oktober 2008
    #1

    Würdet ihr aktiv ne Ost-West-Ehe schließen, um der dt. Einheit Nachdruck zu verleihen

    Heute ist Tag der Deutschen Einheit. Böse Zungen behaupten, Deutschland sei gesellschaftlich immer noch in Ost und West geteilt, auch 18 Jahre nach der Wiedervereinigung.
    Wie dem auch sei, glaubt ihr, dass man Deutschland besser zusammenschweißen kann, wenn noch viel mehr Leute eine Ost-West-Ehe schließen würden? Und würdet ihr persönlich mit guten Beispielen vorangehen, indem ihr selber eine Ost-West-Ehe bevorzugt als eine Ost-Ost-Ehe oder West-West-Ehe?
     
  • Pornobrille
    Benutzer gesperrt
    179
    101
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    nicht angegeben
    3 Oktober 2008
    #2
    Ja klar. Ne Ost-West-Ehe um Deutschland zusammen zu schweißen. Aber nur aus diesem Grund würde ich das tun.


    Haha, sorry, aber es gibt echt wichtigere Kriterien :zwinker:
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    3 Oktober 2008
    #3
    Ist euch das persönliche Glück wichtiger als das Wohl Deutschlands? :cry:
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    398
    2.162
    vergeben und glücklich
    3 Oktober 2008
    #4
    Ja, aber den Heulsmiley kannste knicken.
    Und warum sollte ich mit einer Ost-West-Ehe in irgendeiner Form "Deutschland dienen" oder "zusammenschweißen"? Das halte ich für eine fragwürdige These.

    Ich weiß auch nicht, was die Tatsache, dass es zwischen Ost und West immer noch einige Unterschiede gibt, mit "Böse Zungen behaupten" zu tun hat. Genau wie es zwischen Nord und Süd Unterschiede gibt, nicht nur sprachlich, gibt es auch zwischen Ost und West Unterschiede - kein Wunder nach Jahrzehnten eines zwangsweise geteilten Landes mit in manchen Bereichen verschiedener Sozialisation. Was ist schlimm daran, dass es weiterhin Unterschiede gibt?

    Es gibt allerdings auch so viele Gemeinsamkeiten, dass ich zuversichtlich bin, dass die gedanklichen Mauern immer weniger trennend sein werden und Ressentiments, so noch vorhanden, schwinden.

    Ich habe schon mehrfach erlebt, dass ich im Gespräch aus mir nicht näher bekannten Gründen für aus Ostdeutschland stammend gehalten wurde - von Ostdeutschen. Auch von Jobkollegen über einige Zeit, was erst "herauskam", als wir mal über Kindersendungen im Fernsehen sprachen. :zwinker:
    "Du bist ausm Westen? Ich hab gedacht, Du bist eine von uns!" - "Warum?" "Hm, keine Ahnung, Du bist mir so sympathisch und Du bist immer so hilfsbereit."
    Und da ging es um Leute, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls acht Jahre alt waren.

    Anderes Beispiel - vor zehn Jahren war das, als ich gerade nach Berlin gezogen war. Ich unterhalte mich bei der Party in der WG meiner ebenfalls gerade in die Stadt gezogenen Schwester mit einer Freundin der Mitbewohnerin. Irgendwann sage ich etwas über meine Schwester und Gastgebergewohnheiten.

    Conny: "Ich kenn doch Deine Schwester gar nicht."
    mosquito: "Doch doch, A. ist doch meine Schwester."
    C: "A. ist DEINE SCHWESTER?" :eek:
    m: "Na, warum so entsetzt, so schlimm find ich sie nun auch nicht :engel:..."
    C: "Nein, aber... A. ist doch aus Hannover?!"
    m, irritiert: "Ja und?" :ratlos:
    C: "Dann bist Du auch... aus dem Westen, aberaber, das geht doch nicht. Du bist doch so NETT."
    :eek:

    Ich habe dann gesagt, dass ich schon verstehe, dass sie das als Kompliment meint und sie mich mag - aber dass ich es erschreckend finde, dass für sie automatisch Ossis nett und Wessis anders seien... Und ob sie meine Schwester denn nicht nett findet. "Doch, schon..." Sie hatte halt bei A. gleich mitbekommen, woher sie stammt, und letztlich musste A. sich Connys Vertrauen erst "erarbeiten", während ich als angebliche Ostberlinerin aus Connys Sicht automatisch einen Vertrauensvorschuss hatte.
    Mein Freund hat solche Erlebnisse auch schon gehabt; wir sind beide mehrfach von Ostdeutschen als "zu ihnen gehörig" eingeschätzt worden. Darauf bin ich nicht "stolz", allenfalls finde ich den Anlass - dass wir je als sympathisch und deswegen wohl ihrer "Gruppe" zugehörig eingeschätzt wurden - "okay".

    Solche Vorurteile gibt es vermutlich auch in die andere Richtung.

    Ich kenne auch genügend Menschen, die solche Gedanken nicht hegen bzw. die sich nicht unbedingt vorrangig für die Ost- oder Westherkunft interessieren. Mein Freund hat kurz nach der Wende, die er in Berlin erlebt hat, auf damals übliche Fragen, woher er stammt, mit "Ausm Süden." geantwortet...

    Ich weiß in vielen Fällen gar nicht, woher jemand stammt, Berlin ist so groß und durchmischt - klar hört man an mancher sprachlichen Einfärbung, ob jemand eher aus Nord- oder Süddeutschland, aus West oder Ost stammt. Aber eben nicht immer. Ich selbst frage gar nicht unbedingt nach, weil es vieles gibt, was mich an einer Person mehr interessiert. Mein Freundeskreis ist da recht durchmischt; im Bekannten- und Sportlerkreis kann ich nicht automatisch sagen, woher wer stammt. Es ist mir nicht wichtig.
    Ich habe Unterschiede zwischen Nord und Süd schon als trennender erlebt...

    Ich wüsste nicht, warum ich zur vermeintlichen Förderung des Zusammenwachsens von Ost und West mir gezielt einen Mann mit Herkunft aus dem Osten suchen sollte. Inwiefern würde ich damit das Wohl Deutschlands fördern?!

    Ich lebe geographisch gesehen im Osten Deutschlands, mache im Elbsandsteingebirge und an der Ostsee Urlaub, wandere in Mecklenburg und fahre gern nach Rügen. Weils nah ist und sehr schön. Mein Exfreund ist aus dem Schwarzwald, mein heutiger Freund übrigens auch, hört man beiden zum Glück nicht an :engel:. Ich hatte auch überlegt, in Leipzig zu studieren, und ganz ehrlich, ich höre lieber Sächsisch als Schwäbisch... :zwinker: Ich denke, ich bin recht offen, bin mir über historische Unterschiede der jahrzehntelangen Entwicklung eines geteilten Landes im Klaren und blicke optimistisch in die Zukunft :zwinker:.

    Ich heirate sicher nicht aus "politischen Motivation", sondern - wenn ich denn heiraten will - ganz egoistisch aus Gründen persönlichen Glücks, und zwar den Mann, den ich aus tiefster Seele liebe. Woher der stammt, ist dabei nicht mein Hauptkriterium.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    3 Oktober 2008
    #5
    Früher gab es besonders unter Adligen politisch motivierte Heiratungen. :grin: Manchmal ist das auch wichtig. Beispiel Belgien. Da schweißt der König gerade noch die Flamen und Wallonen zusammen.
     
  • Energy2006
    Verbringt hier viel Zeit
    218
    101
    0
    Single
    3 Oktober 2008
    #6
    da fehlt noch zum abstimmten: sowas kommt ja garnicht in frage.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    184
    0
    36
    nicht angegeben
    3 Oktober 2008
    #7
    Man kann nur 10 Antwortmöglichkeiten angeben :cry:
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    4 Oktober 2008
    #8
    hm, ich führe ja 'ne Ost-West Ehe, dies ist aber eher so ziemlich der letzte Grund der Ehe.

    Zusammenführen tut es wohl aber doch etwas, da sie durch mich viele Ossis kennt, sind viele Vorurteile Ihrerseits bei Seite geräumt wurden. Sie freut sich eigentlich immer wenn wir "rübermachen" und Sie versteht auch mich und meine Freunde schon wenn wir uns unterhalten. :grin:
     
  • MsThreepwood
    2.424
    4 Oktober 2008
    #9
    Öhm, natürlich, ich heirate nur, um Deutschland zusammen zu schweißen :ratlos:

    Und ja, mir ist mein Glück wichtiger als das Glück Deutschlands :grin: Ich alte Egoistin.
     

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