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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    20 Februar 2010
    #1

    Würdet ihr ein Kirchturmverbot in einem islamischen Land akzeptieren?

    In der Schweiz dürfen künftig Moscheen keine Mineratte mehr haben. Ich persönlich finde das sehr merkwürdig, weil sie wie Kirchen ohne Kirchtürme wären. Wie dem auch sei, wenn ein islamisches Land per Verfassung Kirchtürme verbieten sollte, wenn auch nicht Kirchen als solches, würdet ihr das akzeptieren?
     
  • Aily
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    20 Februar 2010
    #2
    Nein, würde ich nicht. Ich wollte schon immer eine eigene Kirche mit Kirchturm versteht sich und ein solches Verbot würde mich nur darin bestätigen, eine zu bauen. So.
     
  • krava
    krava (37)
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    20 Februar 2010
    #3
    Ich interessiere mich null für Kirchen, also wäre mir das ziemlcih egal.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    20 Februar 2010
    #4
    Obwohl mir persönlich Religionen meilenweit am Arsch vorbei gehen, halte ich die Religionsfreiheit für ein sehr wichtiges Rechtsgut, so dass ich derartige Verbote strikt ablehne - sei es nun ein Minarett- oder ein Kirchturm-Verbot.

    Akzeptieren müsste man es aber wohl trotzdem... oder was sollte ich tun, wenn irgendein islamischer Staat ein solches Verbot einführt?
     
  • dollface
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    nicht angegeben
    20 Februar 2010
    #5
    Ich denke es ist hinfällig über ein bloses Kirchturmverbot in ismalischen Ländern zu sprechen, wenn genau dort viele Christen verfolgt werden und dort noch nicht einmal öffentliche Gottesdienste abhalten dürfen.
     
  • User 46728
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    20 Februar 2010
    #6
    Das ist mir egal, ich werd nie in einem islamischen Land leben, ist wohl besser für mich und für sie.
     
  • BrooklynBridge
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    nicht angegeben
    20 Februar 2010
    #7
    Akzeptieren? Ja. Richtig finden? Nein.

    Ich will auch nicht in einem islamistischen Land leben. Aber davon war auch gar nicht die Rede!
     
  • User 49007
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    20 Februar 2010
    #8
    Jedes Land bestimmt selbst was es macht!
     
  • Thomaxx
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    20 Februar 2010
    #9
    Cuius regio, eius religio wurde glaub ich im "westphälischen Frieden" geschrieben
     
  • objekt.f
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    20 Februar 2010
    #10
    Und ich dachte das wäre in streng muslimischen Ländern sowieso schon der Fall :rolleyes:
     
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  • User 29206
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    20 Februar 2010
    #11
    Gut würde ich das nicht finden. Allerdings nicht, weil ich selbst Christ bin oder der Meinung bin, dass Religionen offen miteinander umgehen könnten. Sondern weil das in vielen arabischen Ländern Diskriminierung der eigenen Bevölkerung ist. Ein Christ kann genau so ein Araber sein wie ein Moslem.

    Was die Gastarbeiter aus den Golfstaaten angeht, finde ich das was anderes.
     
  • User 46728
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    20 Februar 2010
    #12
    Oh, du hast recht.. Übersehen..
     
  • many--
    many-- (33)
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    20 Februar 2010
    #13
    Du möchtest also die Konfession deines Ministerpräsidenten annehmen oder das Land verlassen müssen? :zwinker: Du bist in die Westerwelle-Falle getappt.

    Zum Thema: warum regt man sich darüber auf, dass antiaufklärerisch bis fundamentalistisch geprägte Staatssysteme die Religionsfreiheit einschränken, wenn ein urdemokratischer Staat in Mitteleuropa das auch problemlos machen kann? Eigene Nase, Europa.
     
  • dollface
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    20 Februar 2010
    #14
    Vielleicht regen sich manche Leute auf, gerade weil sich über das Minarett-Verbot in der Schweiß aufgeregt wird.
    In vielen islamischen Ländern ist es Christen nichtmal gestattet ihren Glauben auszuleben, sei es mit oder ohne Kirchturm aber wenns in der Schweiß nen Minarett-Verbot gibt hagelts aus den besagten Ländern Kritik. SOWAS nenne ich Heuchelei...
     
  • User 29206
    User 29206 (33)
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    20 Februar 2010
    #15
    In allen islamischen Ländern werden unsere Standards, was Beteiligung an der Politik, Rechte des Einzelnen usw. betrifft, weit unterboten. Dafür werden sie zu Recht von uns und von vielen ihrer eigenen Bürger angeprangert. Wollen wir uns wirklich auf so eine Ebene herablassen? Uns vielleicht noch von denen treiben lassen, sie an verachtenden Maßnahmen übertreffen?

    Das Ziel muss sein, den dortigen Bürgern annähernd unsere Bewegungsfreiheit bieten zu können - und nicht umgekehrt.
     
  • dollface
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    20 Februar 2010
    #16
    Sicher, sicher. Nur haben sie dann meiner Meinung nach absolut kein recht, wenn so ein Verbot verhängt wird, solange sie es nicht besser machen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    20 Februar 2010
    #17
    Bitte nicht pauschalisieren! Sondern konkretsieren und gleichzeitig erwähnen, dass in vielen islamischen Ländern Christen leben und zwar glücklich.
    Beispiel Palästina. Beispiel Libanon. Beispiel Syrien. Wer verfolgt wird, sind Juden, nicht Christen. Bitte nicht alles durcheinander bringen :schuettel: und so tun als würden Christen überall leiden. Juden leiden viel mehr als Christen.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 21:20 -----------

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  • dollface
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    20 Februar 2010
    #18
    Ich habe sicher nicht gesagt, dass Christen überall leiden, weiß auch nicht, wo du das gelesen haben willst.
    Palestina, Libanon und Syrien sind ne ziemlich kleine Zahl, gemessen an den anderen islamsichen Ländern.
    Der Libanon ist in meinen Augen auch kein traditionell muslimisches Land. In den 30er Jahren waren die Mehrheit der Einwohner Christen.
    In ganz vielen muslimischen Länder sind Christen überhauptnicht gern gesehen und haben auch sogut wie keine Rechte. Saudi-Arabien, Iran, Somalia, Malediven, Jemen, Afghanistan, Ägypten, Irak, Pakistan, sogar in der ach so westlich orientierten Türkei werden Christen heftig diskriminiert.

    Vielleicht interessiert dich das auch noch, wenn du schon behauptest, dass die Juden ja viel mehr leiden.

    Christenverfolgung ? Wikipedia

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 21:46 -----------

    Bitte informier dich doch, wenn du scohn solche Fragen stellst.
    Lies einfach mal den Wikipedia Artikel, von dem ich oben den Link eingefügt habe.
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass in Muslimischen Ländern, wo es den Menschen zum Teil bei Todesstrafe verboten ist zum Christentum zu konvertieren, es erlaubt ist Kirchtürme zu bauen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    20 Februar 2010
    #19
    Die von dir zitierte Tatsache liegt nur daran, dass es viel mehr Christen als Juden insgesamt gibt.
     
  • dollface
    Verbringt hier viel Zeit
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    20 Februar 2010
    #20
    Ja, und jetzt?
    Ändert trozdem nichts an der Tatsache, dass die meisten Menschen, die aufgrund ihrer Reliegion verfolgt werden Christen sind. Bedeutet im Umkehrschluss, dass Christen mehr unter Verfolgung leiden, als Juden.
     

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