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  • Mieze
    Mieze (32)
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    vergeben und glücklich
    10 Mai 2006
    #1

    Würdet ihr eine Ausbildung abbrechen, die euch absolut keinen Spaß macht?

    Meine Freundin steckt in einer schwierigen Situation..
    nehmen wir mal an, ihr macht gerade eine Ausbildung und die macht euch absolut keinen Spaß. Ihr rennt jeden Tag mit einer Fresse zur Arbeit, die aussieht wie 7Tage Regenwetter, würdet ihr diese Ausbildung abbrechen, oder denkt ihr ach was solls, besser als nichts?
    Ich mein, ich hasse meinen Job auch, aber irgendwo muss ja Geld herkommen :geknickt:
     
  • BenGee
    BenGee (37)
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    10 Mai 2006
    #2
    Ich würde ersteinmal abwägen. Wie lang muss ich noch, warum machts mir keinen Spaß (liegts am Beruf selbst oder sind es Kollegen und Vorgesetzte). Auf jeden Fall würde ich mir erst eine neue Stelle suchen bevor ich abbreche.
     
  • daedalus
    daedalus (39)
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    10 Mai 2006
    #3
    Es gibt wenig, was den Lebenslauf so versaut wie eine abgebrochene Ausbildung. Das wird ihr noch ewig nachhaengen.

    Zaehne zusammenbeissen und durch (oder einen Wechsel zu einer anderen Firma versuchen, in der sie die Ausbildung fortfuehren kann)
     
  • D_Raven
    D_Raven (36)
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    10 Mai 2006
    #4
    Augen zu und durch.
    Sowas hinterher in nem Bewerbungsgespräch zu erklären ist denke ich s gut wie unmöglich. Sind höchstens 3 Jahre, die kann man durchhalten.
     
  • fee1981
    fee1981 (36)
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    10 Mai 2006
    #5
    Ich würde nie wieder abbrechen, ich habe es getan.
    Ich konnte einfach nicht mehr. Es lang an dem Chef und an meinen persönlichen Problemen...

    Nun such ich seit fast 3 Jahren was anders....ich könnte mir so in den A**** beißen, ich hätte nur noch ein Jahr lernen müssen.....und nun steh ich da und find nix neues, aber so blöd kann man echt nur einmal im Leben sein.

    Würde es auf jeden Fall durchziehen....
     
  • büschel
    Gast
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    10 Mai 2006
    #6
    also ich spar mir das abbrechen.. weil es alles umsonst gemacht hätte sonst.. auch der spass am anfang.. es zieht sich unnötig..

    die langen studiengänge sind ne doofe regelung.. liebe bachelor & master & so.. in kleinen häppchen...

    aber ansonsten sehe ich eine klaren imperativ: tue das, was dir spass macht..
    trotzdem muss man auch mal strategisch sein.. und das bedeutet auch mal durch durststrecken gehen..
    das problem ist, wenn die überzeugung fehlt..
     
  • Dawn13
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    10 Mai 2006
    #7
    So ist das nicht ganz korrekt, da gibts ne Menge Faktoren (s.u.), die mitspielen. Ich hab auch ne Ausbildung bzw. ein Erststudium abgebrochen und wüsste nicht, inwiefern mir das bisher hätte im Weg stehen sollen, ganz im Gegenteil.

    @Mieze:

    1. Wie lang macht sie die Ausbildung schon bzw. wie lange würde es noch dauern, bis sie fertig ist?
    2. Wie alt ist deine Freundin?
    3. Hat sie nen Alternativplan?
    4. Was genau gefällt ihr an der Ausbildung nicht? Wars schon immer so oder könnte es auch nur ein momentanes Tief sein?
     
  • Sternschnuppe_x
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    Single
    10 Mai 2006
    #8
    Die Frage ist: Macht ihr die Ausbildung keinen Spaß, weil ihr die Arbeit, der Beruf an sich überhaupt keinen Spaß macht? Dann wäre es vielleicht nicht verkehrt, abzubrechen, weil sie ja wohl die Ausbildung macht, um später auch in diesem Beruf zu arbeiten, und wenn sie jetzt schon merkt, es ist nichts für sie, na ja...

    Wenn sie aber vielleicht nur mit dem Chef nicht klarkommt oder die Arbeit in DIESER Firma blöd findet, grundsätzlich aber schon der Meinung ist, daß der Ausbildungsberuf zu ihr paßt, sollte sie es durchziehen und schauen, daß sie eben NACH der Ausbildung einen Arbeitsplatz findet, der ihr besser gefällt.

    Außerdem: Hat sie denn Alternativen? Gibt es eine andere Ausbildung, von der sie denkt, daß sie besser zu ihr passen würde? Ich würde wohl sowieso nur dann abbrechen, wenn ich auch 100%ig weiß, was ich statt dessen machen will. Zu sagen "die Ausbildung ist scheiße, ich brech erstmal ab, weiß zwar nicht, was ich sonst machen soll, aber das mal nicht mehr" fände ich jetzt auch nicht so toll.

    Sternschnuppe
     
  • Dreamerin
    Gast
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    10 Mai 2006
    #9
    Ich würds nicht abbrechen.
    Lieber eine fertig machen.
    Das macht sich auch im Lebenslauf ned gut, wenn man (immer) frühzeitig die Flinte ins Korn wirft.
     
  • daedalus
    daedalus (39)
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    10 Mai 2006
    #10
    In Ausnahmefaellen mag das stimmen. Aber oft hat man nichtmal mehr die Chance den Abbruch zu erklaeren, wenn das im Lebenslauf auffaellt.

    Man kann mit abgebrochener Ausbildung natuerlich besser im Leben klarkommen, als jemand der sie durchgezogen hat, aber der Wahrscheinlichkeit nach ist es meist andersrum.
     
  • Mieze
    Mieze (32)
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    vergeben und glücklich
    10 Mai 2006
    #11
    Sie ist 18 und ist im 1. Lehrjahr. Sie mocht schon am zweiten Tag nicht mehr hingehen. Die Lehrstelle wurde ihr halbwegs vom Arbeitsamt aufgezwängt.
    Sie möchte jetzt doch lieber ihr Abitur nachholen.
     
  • 10 Mai 2006
    #12
    Ich hab meine ausbildung abgebrochen, es lag aber ned daran das es keinen spass gemacht hat, ich mache in dem beruf sehr vieles mit spass und würde es noch gerne tun, aber da gabs einfach zuviele dinge, wofür ich ned geschaffen war und da drückts die geschwindigkeit und auch wenn ich mich noch so angestrengt habe, es wollte ned funzen, zuerst dachte ich es wär ne phase aber nach 2 monaten dauerzustand ist die entshceidung gefallen, und ich hab sonst schon rücken und knie probleme und durch die arbeit wurde das noch schlimmer und ich lauf sonst schon recht komisch auf meinem rechten bein wenns schmerzt.

    ich war noch im 1. jahr, wenns im 2. gewesen wär, hätte ich es sehr warscheinlich durchgezogen...
     
  • büschel
    Gast
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    10 Mai 2006
    #13
    na dann sollte sie sich mal drum kümmern.. besser jetzt als ne runde später oder?

    abbrechen ist nicht unbedingt ein schlechtes zeichen.. man soll dann umstellen wenn man weiss, dass man auf dem falschen weg ist.. das ist sogar gut so dann ..
     
  • Tabs
    Tabs (29)
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    10 Mai 2006
    #14
    ich würde sagen, es kommt darauf an, was für einen schulabschluss sie hat und wie gut ihre noten sind, denn wenn sie ihre lehre abbrechen sollte, muss sie sich theoretisch ja was neues suchen, das ist gar nicht einfach, bei der arbeitsmarktsituation, die wir heutzutage haben. allerdings sollte sie, wenn es ihr wirklich keinen spaß macht abbrechen, aber wie schon von BenGee gesagt, sollte sie sich vorher eine neue stelle suchen.
     
  • Dawn13
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    nicht angegeben
    10 Mai 2006
    #15

    Dann zwei weitere Fragen: Liegts an der Lehrstelle per se, also dem Umfeld, der Firma, den Mitarbeitern - oder liegts an der Arbeit bzw. dem Beruf?

    Und: Was will sie mit Abi? Solls einfach Abi sein, im Glauben, damit besser dazustehen, oder will sie ernsthaft und wirklich etwas machen, das sie nur mit Abi kann?
     
  • Schäfchen
    Schäfchen (37)
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    Es ist kompliziert
    10 Mai 2006
    #16
    Also wenn das ein Dauerzustand is, würd ich entweder den Betrieb wechseln und schauen, dass ich die Ausbildung da dann fertig machen kann oder soferns nicht zu schwierig is, ne neue Ausbildung suchen. Kommt aber auf die lokale Arbeitsmarktlage und auf einen persönlich an...
     
  • Altkanzler
    Altkanzler (38)
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    10 Mai 2006
    #17
    ich würde abbrechen, wenn es der Beruf an sich ist - sonsten natürlich versuchen in einem anderen Betrieb unterzukommen.

    Mir wäre es im Grunde egal, ob irgendwann mal irgendein PersoChef das nicht gern sieht, wenn es mir momentan so schlecht dort gefällt, als dass ich mir vorstellen müsste da noch 2 Jahre hinzugehen... ne da ziehe ich mein eigenes Wohlbefinden vor. Zu unterscheiden ist dann aber, ob es der Beruf ist der einen stört oder die Ausbildung. Im ersten Fall natürlich sofort aufhören, im zweiten je nach Situation... gar nicht ertragbar -> aufhören, ansonsten augen zu und durch, es kann nur besser werden

    Außerdem bin ich der Meinung, wenn man eine Ausbildung abbricht, v.a. im 1. Lehrjahr, um dann z.b. das Abi nachzuholen ist dies keine Schwäche - man kann immer gut begründen, dass man für sich herausgefunden hat, dass man eben doch anderweitig interessiert ist.

    Anders ist es wenn man kurz vor Schluss aufhören würde, die 3. Lehrstelle aufgibt oder dann doch kein Abi macht - das zu erklären ist schon wesentlich schwieriger.

    An die "nicht-aufhörer" - stellt euch vor ihr schreibt euch für ein Studium ein und merkt nach dem 2. Semester dass ihr es nicht mögt - hockt ihr euch dann nochmals 4 jahre hin nur um es durchzuziehen ?! um dann nach den ganzen Jahren was anderes zu machen ? nene
     
  • 10 Mai 2006
    #18
    Wenn es ihre 1. Ausbildung ist, kann man diese ruhig abbrechen. Hab ich auch gemacht, und aus mir ist auch kein Asi geworden. Hab mich nach getaner Ausbildung aber nochmal umorientiert, hab Abi gemacht und studiere nun Lehramt Gymnasium/Gesamtschule.
     
  • User 37284
    User 37284 (33)
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    vergeben und glücklich
    10 Mai 2006
    #19
    Wenn man im 1. Lehrjahr ist und einem der Beruf nicht gefällt, würde ich auf jeden Fall abbrechen!

    Allerdings nicht, wie eine frühere Kollegin von mir, die Ausbildung 2 Wochen vor der Abschlussprüfung hinschmeißen :ratlos:
     
  • Mieze
    Mieze (32)
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    vergeben und glücklich
    11 Mai 2006
    #20
    Mit ihren Kollegen usw hat sie keine Probleme, im Gegenteil, die treffen sich auch ab und an. Sie mag generell den Beruf nicht.
    Sie möchte Abitur machen, um danach zu studieren.
     

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