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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    4 November 2008
    #1

    Würdet ihr einen Bundeskanzler islamischen Glaubens wählen?

    In den USA findet eine historische Präsidentschaftswahl statt. Zum ersten Mal hat ein Afroamerikaner eine Reale Chance, US-Präsident :cool1: zu werden. In den Medien wird häufig von den Rassenproblemen, die es in den USA immer noch gebe, geredet.
    Aber sollten wir nicht an unserer eigenen Nase rümpfen? Ich kenne zwar keinen schwarzen Spitzenpolitiker in Deutschland, aber es gibt türkischstämmige Deutsche, die auch in der Politik aktiv sind. Cem Özdemir beispielsweise, der designierte Chef der Grünen.

    In den USA würde wohl keiner, der ungläubig oder Moslem ist, Präsident werden.

    Wenn eines Tages jemand, der islamischen Glaubens ist und sich auch dazu bekennt, Kanzlerkandidaten wird, hättet ihr Vorbehalte, dessen Partei zu wählen, oder würdet ihr bewusst eine andere Partei wählen, damit kein Moslem Bundeskanzler wird? Ein Bundeskanzler wird ja nicht direkt vom Volk gewählt, also könnt ihr nur seine Partei wählen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    4 November 2008
    #2
    Ich habe keine Bedenken, wenn sie einer normalen deutschen Partei angehören.
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (29)
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    vergeben und glücklich
    4 November 2008
    #3
    Würde ich vermutlich nicht. Das hat allerdings nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit meinem eigenen Glauben, der mit dem Islam koolidiert.

    Zumal ich das Gefühl habe das viele Muslime Politik von Religion nicht trennen können. Da fehlt einfach die Aufklärung. Geschichtlich gesehen befinden sie sich gerade da, wo die Christen im tiefsten Mittelalter waren.
    Also: nein!
     
  • capricorn84
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    5 November 2008
    #4
    Würde ich nicht.
     
  • *PennyLane*
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    5 November 2008
    #5
    Barack Obama ist auch kein Moslem, es ist schon ein Unterschied zwischen ethnischer Herkunft und der Religion.
    Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass er es in den USA mit ihrer vom Christentum so geprägten Geschichte, als Moslem geschafft hätte Präsident zu werden.

    Ich würde eine Partei wählen, deren Kanzlerkandidat islamischen Glaubens wäre, wenn ich ihr politisches Konzept gut fände. Es wäre kein Grund diese Partei vorzuziehen, aber auch keiner, sie nicht zu wählen.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    5 November 2008
    #6
    So lange er seinen Glauben nicht nach außen hin präsentiert und so lange er politische Entscheidungen nicht nach irgendwelchen religiösen Überzeugungen trifft, ist mir die Religion des Bundeskanzlers völlig egal.

    Ist das nicht der Fall, wird er nicht gewählt - egal ob er Christ, Moslem, Hindu oder Pastafari ist.
     
  • BABY_TARZAN_90
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    5 November 2008
    #7
    Das sehe ich auch so.

    Den Kanzler wählen wie den US-Präsidenten kann man ja eh nicht.
     
  • User 56700
    User 56700 (37)
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    6 November 2008
    #8
    Nein, ich wäre strikt dagegen!
     
  • Samaire
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    6 November 2008
    #9
    Nein, würde ich nicht wählen.
     
  • Mìa Culpa
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    6 November 2008
    #10
    ....
     
  • GreenEyedSoul
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    6 November 2008
    #11
    Nein.
     
  • ParaKnowYa
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    7 November 2008
    #12
    Niemals.
     
  • Starla
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    7 November 2008
    #13
    Besser kann man es nicht sagen :jaa:
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    vergeben und glücklich
    7 November 2008
    #14
    Es käme natürlich drauf an, inwiefern er/sie den Glauben auch lebt.
    Grade der Islam ist sehr vereinnehmend, im Gegensatz zum Beispiel zu Katholisch oder Protestantisch. Da merkt man nach außen hin kaum einen Unterschied, wenn man nicht grade einen erzkonservativen Katholiken vor sich hat.
    Aber der Islam unterscheidet sich einfach in zu vielen Punkten vom Christentum und ganz egal, ob man gläubig ist oder nicht, man ist einfach mit diesen Werten eher groß geworden als mit moslemischen.

    Ich konnte dem Islam bislang einfach noch nichts positives abgewinnen und bin demgegenüber auch skeptisch. Jeder wie er will, solange er friedlich bleibt, aber einen moslemischen Kanzler kann ich mir derzeit zumindest noch nicht vorstellen.
     
  • Papier
    Gast
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    7 November 2008
    #15
    Nein, bin ich ehrlich hier endet meine Toleranz und Weltoffenheit, solange es keinen generellen internen Diskus und ein erhöhte Kritikfähigkeit des Islam gibt.
     
  • Numina
    Numina (31)
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    7 November 2008
    #16
    Ja, kann ich mir vorstellen. :smile:
     
  • Starla
    Gast
    0
    7 November 2008
    #17
    Die katholische Kirche spricht sich gegen Abtreibung und Verhütungsmittel aus. Soweit ich weiß, haben wir vom Staat in der Hinsicht keinerlei Sanktionen zu befürchten :zwinker:

    Aber ich kann schon verstehen, dass diese mediale Panikmache Wirkung zeigt, leider verhindert sie (bei manchen), dass man sich mit wirklichen Inhalten auseinandersetzt.
     
  • User 75021
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    #18
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  • Schweinebacke
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    7 November 2008
    #19
    Ich möchte allgemein keine Religion in der Politik sehen, jeder soll glauben, was er will, das aber gefälligst von seinem politischen Amt trennen. Den ewigen Bezug zur Religion in der US-Politik finde ich extrem zum kotzen. Politik sollte immer möglichst objektiv sein und Religion ist das Urübel der Subjektivität.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    7 November 2008
    #20
    Hm. Ich kann die Skepsis, die viele hier äußern, nicht ganz teilen.
    Der jetzige türkische Ministerpräsident Erdoğan ist stark islamisch geprägt, aber alle seine Vorgänger waren laizistisch orientiert, obwohl sie alle Moslems waren. Ein islamischer Bundeskanzler würde also überhaupt nicht automatisch zur Islamisierung eines Landes beitragen. Und die deutsche Demokratie würde sie auch nicht erlauben.
    Also bin ich der Meinung, dass auch ein Moslem Bundeskanzler werden darf und er auch regelmäßig in die Moschee gehen darf.
     

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