• Schlumpf Hefti
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    17 Oktober 2004
    #21
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  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    17 Oktober 2004
    #22
    Es käme mir nicht in den Sinn für einen Staat das Risiko zu sterben auf mich zu nehmen. Zumal für ein Staatsgebilde an dem mich soviel stört wie an dem der BRD. Und da auch hier des Dichters Worte einmal wieder unübertroffen sind sage ich es mit Dürrenmatt: Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.

    Mutwillige Zerstörung menschlichen Lebens mache ich nicht mit.

    Ich bin bei der freiwilligen Feuerwehr und nehme das Risiko einer Verletzung meiner körperlichen Unversehrheit durchaus in Kauf, aber ich bin gut genug ausgebildet um zu wissen wie ich solche Situationen vermeide.
     
  • Engelchen1985
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    17 Oktober 2004
    #23
    Ich muss gestehen, mein vaterland tangiert mich aeußerst periphaer... :schuechte
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    17 Oktober 2004
    #24
    Danke !

    Nicht deswegen, weil du dich meiner Meinung anschließt, sondern weil du es es genau auf den Punkt gebracht hast.

    Mit Argumenten wie "ich hab meine Gründe, aber die gehen dich nichts an" kann wohl keiner was anfangen. Insofern ist der Punkt erledigt.


    Und @doc
    Mit der Globalisierung geb ich dir absolut recht.
    Nur gibt es keine Vorteile ohne Nachteile ....
    Man kann kein soziales Netz in Anspruch nehmen, ohne eine Solidargemeinschaft zu bilden. Das geht nicht !

    Deutschland ist kein perfektes Land, ganz klar, aber kennt jemand ein perfektes Land ?
    Dann wandere ich mit aus ....
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
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    nicht angegeben
    17 Oktober 2004
    #25
    kommt drauf an.

    aber eigentlich nein.
    ich würde jedenfalls nicht einfach so in den krieg ziehen.
    aber wenn wir angegriffen werden...
    oder es nen bürgerkrieg gibt oder was weiß ich...
    ich denk lieber nciht weiter drüber nach... :frown:
     
  • xta666
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    17 Oktober 2004
    #26
    Ich bin Deutscher, aber würde nie im krieg kämpfen wolln, außer es würde keinen anderen ausweg mehr geben um mein oda das leben meiner Lieben zu retten.
    Also dann würd ich das vielleicht tun, aba sonst denk ich für Deutschland würd ich mich nicht umbringen lassen.
     
  • CreamPeach
    Gast
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    17 Oktober 2004
    #27
    ich frage mich, wofür..gibt das "vaterland" mir leben? *g*
     
  • Schlumpf Hefti
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    17 Oktober 2004
    #28
    :bandit:
     
  • unbekannte
    unbekannte (36)
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    17 Oktober 2004
    #29

    ich habe gehört kanada soll so perfekt sein natürlich außer das es so nah an usa liegt und man 2 sprachen lernen muss :smile2:

    Sato :karate-ki
     
  • simon1986
    simon1986 (34)
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    17 Oktober 2004
    #30
    Ich auch :grin: :grin: :grin:

    Sorry, aber die Frage ist mir zu abstrakt.
    Wenn ich mich und andere die ich liebe verteidigen kann, dann würde ich es vielleicht tun. Ich glaube das ist ein normaler Reflex. auch bei Pazifisten.

    Aber die Vorstellung den Kampf gegen Menschen zu trainieren, die das gleiche tun und die mich gar nicht kennen, die macht mir (noch) grosse Mühe. Da werden von irgendwelchen Typen in wichtigen Stellen Menschen aufeinander los gelassen mit dem Befehl den Gegner umzubringen --- ich habe manchmal grossen Respekt vor den Soldaten die z.B.im Irak kämpfen. Aber ich wünsche die an den Galgen die sie dorthin schicken.
     
  • Olga
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    vergeben und glücklich
    17 Oktober 2004
    #31
    Das triffts auf den Punkt.
     
  • nomoku
    nomoku (51)
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    nicht angegeben
    17 Oktober 2004
    #32
    Hallo,

    nicht für's "Vaterland", sondern nur für Freiheit und Demokratie!

    Tschööö, nomoku
     
  • La Vita è bella
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    17 Oktober 2004
    #33
    dem vaterland ja, aber nicht der bevölkerung.

    gruss la vita ...
     
  • bmw-power
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    17 Oktober 2004
    #34
    General Motors: In Europa sollen binnen zwei Jahren bis zu 12 000 Arbeitsplätze gestrichen werden.

    KarstadtQuelle: Management und Arbeitnehmerseite einigten sich auf ein Sparprogramm von 760 Millionen Euro bis 2007. In diesem Zeitraum sollen 5500 Stellen sozialverträglich abgebaut werden: 4000 in der Warenhaussparte, 1500 bei den Versandhäusern Quelle und Neckermann.

    Schlecker: Europas größte Drogeriemarktkette will nach Informationen der Gewerkschaft Verdi massiv Personal abbauen. Im Zuge eines Standortoptimierungsprogramms würden derzeit rund 1000 kleinere Filialen geschlossen.

    Philips: Weil das Geschäft mit den Chips schwächelt, sollen nach einem Bericht der „Hamburger Morgenpost“ die Lohnkosten in den Halbleiter-Werken in Hamburg und Böblingen um 25 Prozent gesenkt werden. Betroffen seien 3000 Mitarbeiter, davon 2300 am Standort Hamburg.

    Spar: Der angeschlagene Lebensmittelhändler forciert seine Sanierung mit dem Abbau von 1000 Arbeitsplätzen im Großhandel.

    manche malen schwarz anhand der fakten manche wollen es nicht wahrhaben. da werden existenzen zerstört, wieviele von denen haben häuser gebaut und können die raten nichtmehr zahlen oder die miete oder sonstwas?
    dass diese leute weniger geld (weniger kaufkraft) ausgeben hilft der wirtschaft auch nicht gerade. und dass in zeitschriften schon anzeigen geschalten werden weil unsere wissenschafttler ins ausland gehen und dort forschen ist dir sicherlich auch entgangen.

    so jetzt nimmt man noch die aktuell 5 mio. arbeitslosen, (dazu zähl ich jeden der eine umschulung macht, hauptschüler die aus lehrstellenmangel irgendne warteschleife drehen usw. und jeden der wegen job verlust irgendne schulung macht) und dann kann man sich ja ausrechnen wie gut es uns geht.

    aber ist ja alles quatsch das wurde alles nur erfunden damit manche in DE "in" sind.
     
  • isch220
    Gast
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    17 Oktober 2004
    #35
    Definitiv nein. Das Leben ist kurz genug.... .
     
  • Muli83
    Muli83 (37)
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    vergeben und glücklich
    18 Oktober 2004
    #36
    Hängt bei mir davon ab, wie man "Vaterland" definiert und in welcher Situation..
    Wenn ich Vaterland = Schleswig-Holstein setze: Ja!
    Aber "blind" mein Leben geben: niemals..

    Wobei ich denke, dass Situationen, in denen "das Leben eines einzelnen" noch gefordert wird, einfach nicht mehr vorhanden sind wie noch vor 50 Jahren.

    Man sollte mal an die Leute denken, die das alltäglich, wenn auch mit teilweise eher geringem Risiko, tun:
    Polizei, Feuerwehr, Hilfswerke, Rettungsdienste (z.B. Seenot-)Räumkommandos, etc. pp
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    18 Oktober 2004
    #37
    @bmw-power : Auch wenns offtopic wird: Wo ist es denn deiner Meinung nach so gut, dass du da gern leben würdest und wie schaffen die Menschen dort diese tolle Lebenssituation?
     
  • 18 Oktober 2004
    #38
    Ich würde für mein Vaterland mein Leben geben, wenn es gute Gründe dafür gibt! Aber mein Vaterland ist ja auch nicht Deutschland!
    Ich würde mit allem mir zur Verfügung stehenden Mitteln die 5. Republik verteidigen, mit allem!
     
  • 18 Oktober 2004
    #39
    Nun nochmal zum aktuellen Streitthema:
    Beim besten Willen, du hörst dich an wie der 70 jährige Rentner oder die unwissende Hausfrau von Nebenan! DAS ist die Marktwirtschaft. Ein Unternehmen kann nicht unendlich viele Leute beschäftigen, wenn es droht in Konkurs zu gehen. Da denke ich, ist die Philosophie "lieber auf 1000 Arbeitsplätze verzichten anstatt alle der Firma zu verlieren, weil sie Pleite ist und zu macht!

    Und die Sache mit dem Sozialstaat:
    Das ist ganz allein eure Schuld! Politiker können nicht in die Köpfe der Bevölkerung steigen. Die "Väter" dieser, eurer Bundesrepublik haben darauf vertraut, dass ihr das Prinzip des Sozialstaates versteht! Aber nein, ihr Emanzipiert eure Frauen, werdet zu Weicheiern und kein Kind kommt mehr auf die Welt. Aber es könnte auch am übersteigerten Sexismus liegen, der in Deutschland herrscht. Die Einstellung der Männer zu den Frauenwelt hier ist echt Katastrophal - zumindest ausgehend von einer großen Masse, ich will jetzt mal nciht behaupten, das jeder so ist!
    Aber na gut, ich will mich jetzt mal nicht bei zu vielen unbeliebt machen.

    Abschliessend:
    Ich denke, es gibt genug gute Gründe auch für die Bundesrepublik zu sterben. Aber die deutsche Bevölkerung weis im Grossen einfach nicht diese Dinge zu schätzen!

    Das ist meine Meinung.
    Vive la France!
     
  • columbus
    columbus (39)
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    vergeben und glücklich
    18 Oktober 2004
    #40
    also gleich mal: gute frage, gutes Thema.

    Ich sehs so:

    Man soll sich nicht in dem Begriff "Vaterland" festbeißen, weil der zu antiquiert ist, der nicht mehr wirklich was aussagt.

    Aber es hat doch jeder ein zuhause oder einfach einen Ort wo man herkommt. Das ist einem nicht sehr bewusst, wenn man diesen Ort nie länger verlassen musste.

    Also solange dieser Ort unbewusst Teil seines Lebens ausmacht, hat er eher untergeordnete Bedeutung. ABER:

    Wenn das mal wegfällt, temporär oder für immer,warum auch immer-dann wird dem menschen ein Bestandteil seines Lebens genommen. mit untersch. Konsequenzen-vom einfachen verlusst des Reisepasses bis zum Welteneinsturz.

    Man sehe sich die verschiedenen Schicksale von Menschen an, die von ihrem Zuhause zwanghaft getrennt wurden. Und so was ich mit bekommen habe, leben da die wenigsten wirklich unbeschadet weiter. Bei jedem "stirbt" ein teil ab wenn man nie mehr nachhause kann, beim einen mehr beim anderen weniger.

    Ich liebe es, lange ins Ausland zu fahren will auch mein Leben im Ausland leben. Aber nicht weils so schlecht daheim ist. sondern weil ich neugierig auf die Welt bin. Trotzdem MUSS mein zuhause, also meine Welt wie sie mir vertraut ist IMMER da sein und bleiben.


    Ich muss gestehen,ich bin in Österreich schon verliebt, mit all seinen Fehlern, mit all seinen MAcken mit all seinen Idoiten die hier herumschwirren. Aber es ist eben teil von mir.Das ist nun mal so - kann und will ich nicht ändern.

    Hmmm....schwer zu erklären ..das ist kein selbstverliebter blinder Nationalismus, das lehne ich eher strikt ab. Aber es ist so ein ich-Ding, das Land is eben in seiner Form auch ein teil von mir.

    Zur eigentlichen Frage:

    Wenn nun entweder durch interne oder externe Kräfte das land in seiner Existenz bedroht ist....also ernsthaft und akkut....oja, ich glaube ich tät darum kämpfen. ich weiß nicht wie, kommt auch darauf an wie aussichtsreich, kommt auf vieles drauf an. Aber grundsätzlich ausschliessen tue ich es nicht.

    Ich weiß nicht wei ich reagieren würde, wenn in den Nachrichten stehen würde "Österreich gibts nicht mehr." :rolleyes2 wegrennen?Wenn Häuser und städet brennen, bombardiert werden, menschen massakriert, frauen vergewaltigt, kinder hingerichtet werden?...von dem ist ja hier die Rede.Und ich das verhindern kann oder könnte?hmmm

    Österreich is sehr klein, alle um uns sind stärker-wer schützt es wenn nicht wir selber....Mich ärgert schon dass sie beim Anschluss ans damalige Hitler-Deutschland nicht geschossen haben.

    WAS AUF KEINEN FALL IN FRAGE KOMMT:das ich für österreich irgendwo anders auf der Welt fern von zuhause für irgendwelche Aktionen meinen Hals hin halte-spinne doch nicht.
    Ich würde nicht mal sowas für die UNO machen.
    höchstens für ein EU-Mitgliedsland, da schon.
    Also wenn dann nur lokale Verteidigung. Alles andere SICHER NICHT.

    IN deutschland ist die Situation eine ganz andere,da kann ich nichts sagen.

    Aber diese ganzen gedanken sind dermaßen theoretisch, dass sie fast sinnlos sind.
     

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