• Absinth
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    26 August 2004
    #21
    Ich verstehs nicht ganz.

    Ich würde immer für meine Freundin da sein. Ist doch schön sie zu trösten und bei ihr zu sein.
    Mir wäre es egal, ob ich Gäste hätte oder nicht. So wichtig kann kein Gast sein.
    Das gehört finde ich dazu, wenn man sich liebt.

    Meine Eltern sind auch immer für mich da.
    Meiner Mutter ging nie etwas über ihre Kinder. Egal in welche Situation sie war, es gab nichts wichtigeres wie die Familie. Und wenn ich in der Schule war und zu Hause angerufen habe weils mir wirklich schlecht ging, dann ist meine Mutter die 20 km hingefahren, auch wenn sie viel Arbeit und Termine hatte.

    Und so sehe ich das in dem Fall auch.
     
  • cat85
    Gast
    0
    26 August 2004
    #22
    Wenn diese Situation alltäglich wird (und sorry, so hört es sich an), wird man mit der Zeit "abgehärtet" (wie ihr Freund es nennt) und empfindet manche Dinge nicht mehr als allzu tragisch...
     
  • Gucky
    Gucky (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    26 August 2004
    #23
    Vielleicht sei ihr beide sozusagen überfordert, du mit deiner Situation und er mit dir, vielleicht möchte ihr dir eigentlich helfen und weiß halt aber nicht wie und zieht sich von daher lieber etwas zurück. Das Problem in solchen Situationen ist oft man möchte helfen, aber wirklich helfen kann man halt nciht und versucht dann halt irgendwie von den Problemen abzulenken und der andere fühlt sich dann verletzt
     
  • Galatea
    Gast
    0
    27 August 2004
    #24
    Ich weiß nicht wie hartgesotten dein Freund ist, aber wenn diese Depressionen von dir schon zum Alltag gehören, wird er das irgendwann auch als normal empfinden.

    Das ist dasselbe wie wenn jemand der bisher auf dem land gelebt hat, wo alle alle liebhaben (sorry für das Übertreiben) und dann plötzlich in die Großstadt kommt und jeden Abend im TV Bilder aus Afghanistan, dem Irak, Rhuanda usw. sieht.
    Man härtet mi der Zeit einfach ab, nicht weil man nichts mit jenen Problemen zu tun haben möchte, sondern zum sich selbst zu schützen.

    Stell dir mal vor dein Freund würde sich ständig nur daran denken wie schlecht es dir geht und immer nur da sein um dich zu trösten - und das mit dem sicheren Wissen dass er eigentlich doch garnichts für dich tun kann.
    Dann ginge es ihm bald auch nicht besser als dir. Wahrscheinlich sogar noch sehr viel schlechter.

    Vermutlich ist dein Freund einfach überfordert mit der Situation.
    Wenn du ihm nichts bedeuten würdest wäre er ja schon lange gegangen.
    Zeig ihm gegenüber auch mal ein bisschen Verständnis und bedränge ihn nicht so sehr.

    Wenn er mal versucht einen Abend seinen Kummer mit dir zu vergessen, dann ist es nicht sonderlich hilfreich wenn du ihn sofort wieder mit deinen Problemen bombardierst. Da ist es schon Verständlich dass er mal etwas überreagiert.
    Du musst ihm einfach mal auch eine Pause gönnen. Er ist nämlich auch nur ein Mensch, der nicht immer bereit sein kann, ohne irgendwann zusammenzubrechen.
     

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