• orbitohnezucker
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #21
    Ich finde auch nicht, dass es ein richtiges Alter zum Ausziehen gibt. Ich bin mit knapp 18 ausgezogen, auch in eine andere Stadt.

    Was das zu Hause wohnen mit 26 betrifft : in deinem Fall , Threadstarter ist es, wie du sagst Bequemlichkeit. Das finde ich nicht so besonders. Ich würde keinen Partner haben wollen, der noch mit seinen Eltern lebt. Ich will ja die Privatsphäre mit ihm haben und nicht dauernd seine Eltern dabei.
    Wenns finanzielle Gründe wären, dann kann man das ja noch nachvollziehen, aber so wär das für mich nicht wirklich reizvoll.
     
  • Jazz
    Gast
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    9 April 2004
    #22
    ich bin mit 17 ausgezogen ... auch etwa szwangsweise.
    nun wohne ich schon seid mehr als einem jahr mit einer freundin zusammen. doch ich werd din den nächsten drei monaten dort auch ausziehen und mir eine eigene wohnung nehmen.
    ich bin auch ebenfalls der meinung, dass es nicht das alter gibt, wo man am besten ausziehen sollte. ich persönlich bereue es jedenfalls nicht, dass ich schon mit 17 ausgezogen bin :smile:
     
  • UnclePat
    UnclePat (40)
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    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #23
    Ich wohne auch noch zuhause, will aber im Sommer mit meiner Freundin zusammenziehen. Ab nächstes Jahr verdiene ich auch etwas Geld als Doktorand, ist zwar auch nicht viel mehr als ein Ausbildungsgehalt, aber es muss reichen. Meine Freundin ist auch noch in der Ausbildung, das wird also schon eng. Un dazu kommt, dass da wo wir arbeiten, auch eine der teuersten Gegenden von Deutschland ist.
    Aber für mich ist jetzt ein Punkt erreicht, wo ich einfach von zu hAuse weg muss. Bisher gings schlecht, weil neben dem Studium arbeiten ging nicht, das war ein Vollzeitstudium. Meine Freundin hat aber nie ein Problem damit gehabt, dass ich noch zu Hause wohn, tut sie ja auch noch.
     
  • Sandy22w
    Sandy22w (39)
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    Verheiratet
    9 April 2004
    #24
    Ich bin mit 19 von zu Hause ausgezogen, als ich geheiratet habe. Mein Schatz war zu dem Zeitpunkt 20 Jahre alt.
    Auch wenn es irgendwann in die Brüche gehen sollte, würde ich mir auf jeden Fall lieber eine eigene Wohnung suchen als wieder zu Hause einzuziehen.
    Es ist schon ein Zeichen von Unselbständigkeit in Deinem Alter noch zu Hause zu wohnen, und da kommt irgendwie automatisch der Eindruck eines "Muttersöhnchens", auch wenn´s vielleicht gar nicht so ist. Bei mir zumindest, denn irgendwann muss man sein Leben alleine Leben, den eigenen Haushalt schmeissen....!
     
  • Larkin
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    nicht angegeben
    9 April 2004
    #25
    Es kommt auch auf die Situation des Zuhause-Wohnens an. Wenn man noch in seinem kleinen Kinderzimmer wohnt und das Elternschlafzimmer direkt nebenan ist, dann ist das was anderes als wenn man z.B. eine eigene Haushälfte für sich hat, oder ein Apartment unterm Dachboden und sich womöglich selbst versorgt, für sich selber kocht, selber die Wäsche macht, selber bügelt und den Eltern bei bestimmten Erledigungen hilft (quasi anstatt Miete zu bezahlen).
     
  • User 13029
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    Es ist kompliziert
    9 April 2004
    #26
    So isses bei mir auch. Ganz einfacher Grund. Außerdem hab ich hier immerhin menschen um mich herum, hätte ich ne eigene Wohnung, wär ich nur alleine.
     
  • User 11753
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    nicht angegeben
    9 April 2004
    #27
    Aha, dann ist es genau so wie ich es bei einem potenziellen Freund nicht akzeptieren würde.
    Ich finde - wie das hier schon andere gesagt haben - dass es kein "richtiges" Alter zum Ausziehen gibt, sondern die richtige Situation. Und die ist meiner Meinung nach da, wenn man v.a. finanziell auf eigenen Beinen stehen kann, also spätestens wenn man die Ausbildung abgeschlossen hat und berufstätig ist.
    Da mir Unabhängigkeit - zunächst mal von der "Ursprungsfamilie", mit der ich mich durchaus gut verstanden habe als ich auszog und mit der ich mich deshalb weil ich rechtzeitig ausgezogen bin auch danach gut verstanden habe - besonders wichtig ist, wäre ein Partner für mich nicht der richtige, dem das nicht wichtig ist.
     
  • Cake
    Cake (41)
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    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #28
    ich will ja kein salz in die Wunde streuen, aber bei meinem Freund (25) nervt es mich einfach ohne Ende, dass er noch zuhause wohnt. Aber da er auf dem Betreib mitarbeitet, geht das nicht anders. Außerdem studiert er noch. Aber wenigstens zieht er demnächst in eine eigene Wohnung NEBENAN. Ist ja schon etwas. Aber es ist ganz einfach so, dass man, wenn der Freund zuhause wohnt, immer auch gleichzeitig bei den Eltern mit zu Besuch ist. Und das ist auf die Dauer echt anstrengend und ich fühle mich dann auch rücksichtslos, wenn wir zum Beispiel zu oft da sind. Da denke ich, mmm, die wollen vielleicht auch mal OHNE fremde Leute im Haus sein. Ich mein, das sagen sie nicht, aber auf die Dauer ist sowas einfach lästig.
     
  • trallala
    trallala (35)
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    Single
    9 April 2004
    #29
    bin jetzt 19, wohn noch bei meinen eltern. mach in einem monat abi und werd dann wohl studieren was gleichbedeutend mit ausziehen ist, da die nächst uni bei mir ein bißchen weg ist.
    wenn ich in einer großern stadt mit guter uni wäre würde ich möglicherweise noch nicht ausziehen, weil es mir meine eltern dann wohl nicht mitfinanzieren würden.

    natürlich macht alleine wohnen mehr arbeit, hat aber dann doch auch seine vorteile!
    kannst ja auch so machen wie eine bekannte von mir: zuhause ausziehen und dann in eine wohnung um die ecke einziehen :tongue: (d.h. so arbeiten wie wäsche waschen etc. entfallen da, jedoch würde ich an der stelle der eltern doch etwas komisch fühlen...)
     
  • CassieBurns
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    Verheiratet
    9 April 2004
    #30
    Das kommt drauf an, wie gut sich die Eltern zurückhalten können. :grin: Ein Bekannter von mir wohnt zwei Häuser neben seinen Eltern und hat trotzdem den Absprung geschafft, als würde er in ner anderen Stadt wohnen. :zwinker: Man darf sich nur nicht die Wäsche und die Hausarbeit machen lassen und nur Sonntags zum Essen kommen. :zwinker:
     
  • face to face
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    10 April 2004
    #31
    Also ich hab persönlich nichts gegen Männer oder Frauen, die mit 26 Jahren noch bei ihren Eltern hausen, weil ich weiß, wie schwer es sein kann, bis man sich entweder ne Wohnung leisten kann oder andere Umstände in die Quere kommen.
    Ich bin Anfang 20 und wohne auch noch bei meinen Eltern, allerdings bin ich mir keinerlei Einsicht bewusst, Mitte Zwanzwig als Bsp. unbedingt auszuziehen.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob es vorteilhaft wäre.
    Ich kriege so viel Gehalt, dass ich mir ne eigene Wohnung "gerade mal so" leisten könnte, aber es würde auch gehen, das ist nicht der Haken.
    Vielleicht können hier ja auch ein paar Leute eine Stellungnahme zu meinem anderne Problem abgeben:
    Meine Eltern (meine Mutti insbesondere) hängt sehr an ihren Kindern, ich habe noch zwei Brüder und ich habe mit ansehen müssen, wie meine Mutti tagelang nur noch weinte, als sie auszogen (klar, da muss jeder mal durch und die Brüder sind auch mind. 500 km weiter entfernt).
    Langsam versucht meine Mutti auch ohne Trauer die Kurve zum Auszug durch mich hinzukriegen, aber ich merke immer noch, dass wenn sie daran nur denkt, in eine Depri verfällt...bei uns in der Fam. ist vieles passiert, weshalb meine Mutti sich sehr oft alleine fühlen würde und dann kommen immer diese Gespräche: achja, ihr lasst eure Mutter nun allein und wer kümmert sich um sie? Der Vater ist nicht mehr der Mann, der er mal war und bereichernd auch nicht mehr. Man könnte meinen, sie haben nur für die Kinder gelebt.
    Für mich insgesamt hochkompliziert, diesen Auszug in naher Zukunft so wenig wie möglich emotional in beide Seiten zu vollziehen.

    Aber auch wenn es ein Thema ist, bei dem viele sagen würden, ja lass die doch reden, das kannst du dir nicht gefallen lassen, sage ich mir doch wieder: Sie tut mir leid und ich liebe sie und das nicht als Ausrede.
     
  • User 11753
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    10 April 2004
    #32
    Ähm sorry, ich finde es sehr lieb von dir, dass du dir sowas zu Herzen nimmst, aber das ist emotionale Erpressung seitens deiner Mutter, und bei mir an deiner Stelle würde das gerade zum Auszug führen, denn es würde mir die Luft zum Atmen abklemmen, wenn meine Mutter sich so an mich klammern würde.

    Das ist leider in vielen Familien so. Aber ob dein Vater eine Bereicherung für deine Mutter ist, liegt nicht in deiner Verantwortung. Du musst DEIN Leben leben, und nicht das deiner Mutter, oder für deine Mutter.

    Du kannst sie doch weiterhin lieben. Auch und gerade wenn du dein eigenes Leben lebst (wenn es soweit ist natürlich).
     
  • face to face
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    10 April 2004
    #33
    danke für deine Antwort, obwohl ich mit dieser Antwort gerechnet habe. Ich sehe es nicht so haarscharf, denn meine Mutti hat mir viel geholfen.
    Ich denke mal auch, dass ich viel mehr anders erzogen wurde, als dass ich so denken könnte oder wollte. Mir nimmt es nicht die Luft zum atmen, ich möchte nur in Frieden das Haus verlassen und nicht so, denn ich weiß, was es sonst bedeuten würde.
     
  • bmw-power
    Gast
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    10 April 2004
    #34
    bis 20, dann kam neuer job viel geld und ne wohnung.
    davor hätte ich können wollte aber nicht, wäsche wird gemacht, essen wird gemacht, sauber ists immer und soviel möbel hab ich garnicht um alleine ne 3-4 zimmer wohnung zu füllen.
     
  • Löwenstolz
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    10 April 2004
    #35
    Also ich bin mit 19 ausgezogen, daß hatte berufliche Gründe. Trotzdem finde ich, ist mit maximal 25 doch das Alter erreicht, auf eigenen Beinen zu stehen. Klar, bei einem Studium etc.. nicht unbedingt, aber wenn man monatlich Gehalt bezieht, geht das doch. Es ist ja nicht so, daß die Wohnung gleich von Anfang an perfekt ausgestattet sein muß. Ich hatte zu Anfang von meinen Eltern ein paar Haushaltsgegenstände bekommen, die sie nicht mehr brauchten, da hatte ich halt 3erlei Teller, dafür 5 Suppenkellen..
    Wenn ich einen Mann kennenlernen würde,der Mitte 20 oder noch älter ist, und noch zuhause lebt, würd ich mir schon meinen Teil denken. Es hat doch ziemlich viel Vorteile, weg von den Eltern zu sein. Einfach tun und lassen, was man will, und das Gefühl die Tür hinter sich zu zumachen, und sagen zu könne: Das ist alles meins, das hab ich mir erarbeitet, hier fühl ich mich wohl. Und wenn ich drei Tage nicht abspüle, juckts keinen; mitten in der Nacht mit Freunden noch was essen, ja und? Und eine Beziehung führen, im elterlichen Haushalt... um Himmelswillen, das wäre ja wie in der Teenie-Zeit damals.. "psst, sei leise, die schlafen schon" etc..
     
  • schokokiss
    schokokiss (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    10 April 2004
    #36
    ich werde dieses jahr ausziehen....bin auch gerade mal 17.... aber ich muss diesen schritt machen, weill ich mit einer ausbildung in einer anderen stadt anfange....
     
  • Sleepless
    Sleepless (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    10 April 2004
    #37
    Bei mir ist es auch noch so das meine Eltern gesagt haben das
    "Hotel Mama" mit 25 geschlossen ist, wir haben auch ein grossen
    Haus und meine Eltern sind nicht sehr oft daheim. Doch manchmal
    denk ich schon es wär was tolles alleiene zu wohnen doch
    die Finaziellen unkosten die dadurch alles entstehen wären mir doch
    eine wenig zu hoch. Wenn ich mal arbeiten würde, dann wäre
    es sicher wiederum ein andere standpunkt wo ich es mir überlegen
    würde gleich auzuziehen. Aber man lebt halt nicht gleich wieder so
    gut als wie daheim oder?
     
  • User 11753
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    10 April 2004
    #38
    Ich verstehe natürlich wie du das meinst, aber jetzt muss ich da doch nochmal eins draufsetzen :zwinker: :
    Ich kenne einen "Fall", da waren auch mehrere Kinder da, man hat zuerst aus finanziellen Gründen noch zuhause gelebt. Als dann nur noch 1 "Kind" zuhause übrig war, das (noch) nicht geheiratet hatte (Heirat ist auch bei klammernden Eltern meistens der einzige akzeptierte Auszieh-Grund), traute sich dieses "Kind" (mittlerweile über 30 und längst finanziell abgesichert) nicht, ebenfalls auszuziehen, weil es genau dieselben Dinge zu hören bekam wie ihr ("ihr könnt mich doch nicht alle verlassen!"), weil man ja "eigentlich" ganz gut miteinander auskam, aufeinander eingespielt war usw. Selbst als das "Kind" mit über 40 (!) endlich den Schritt in die Selbstständigkeit wagte (mit dem erwarteten Streit, der erwarteten tiefen Enttäuschung der Mutter), kam man nicht voneinander los, was noch jahrzehnte später dazu führte, dass man sich täglich mehrmals sah, mit den Konsequenzen die du dir schon ausmalen kannst: Das "Kind" machte indirekt die Mutter dafür verantwortlich, dass es nie von ihr loskam, die Mutter behandelte das "Kind" nach Jahrzehnten noch als solches.
    Wenn einem ein solches Beispiel vor Augen steht, fällt es einem nicht schwer, DAS GANZ anders zu machen.

    Das ist natürlich ein Extremfall, aber es ist nicht der einzige den ich kenne.
     
  • User 11753
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    10 April 2004
    #39
    Kommt drauf an was du als "gut" empfindest und wie du es dir einrichtest.
    Für den Anfang müsstest du ja gar nicht ewig weit wegziehen, eine eigene Wohnung in der Nähe der Eltern wäre ja auch möglich. Dann kann man sich gegenseitig helfen wenn es nötig ist und hat seine Ruhe wenn man die haben will. Sowas funktioniert natürlich nur, wenn die Eltern wegen der geringen Entfernung nicht dauernd unangemeldet auf der Matte stehen (es sei denn dich stört das nicht - aber deine Partnerin würde das dann stören).
     
  • boy1982
    boy1982 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    11 April 2004
    #40

    wie finanziert man mit 17 eine eigene wohnung? zu miete, strom, wasser kommen ja noch kosten für nahrung und sowas dazu.
     

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