• nordsternchen27
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    30 Juli 2006
    #41
    ...dann gehe ich aber keine Beziehung ein, sondern bleibe Single, dann kann man sich soviel Bestätigung holen, wie man möchte, ohne einem "Partner" weh zu tun!!!!
     
  • waschbär2
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    30 Juli 2006
    #42
    Hast du meinen zweiten post nicht gelesen ?
    Da dürfte die Antwort wohl deutlich drinstehen.
     
  • Ginny
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    30 Juli 2006
    #43
    Doch und deswegen habe ich gefragt. ;-)
     
  • candyfloss
    candyfloss (31)
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2006
    #44
    Wenn das Sexleben unbefriedigend ist muss man doch nicht gleich schlußmachen. Man kann miteinander reden, man kann gemeinsam dran arbeiten, dass es (wieder) für beide befriedigend wird.

    Ich denke Menschen unterscheiden sich schon noch von Tieren, wir werden nicht ausschließlich durch Triebe und Gene gesteuert, wir haben ja auch noch gewisse zivilisatorische Werte wie Moral, Anstand und Respekt, die unser Zusammenleben und unser Handeln bestimmen und beeinflussen.
     
  • rettender-engel
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    30 Juli 2006
    #45
    es gibt sicher mehrere gründe-unzufriedenheit in der beziehung etc.
    aber im endeffekt,denke ich,dass es größtenteils an der bestätigung liegt,die jeder haben will..das man weiß,dass man noch begehrt wird...
     
  • waschbär2
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    30 Juli 2006
    #46
    Auch das, dass es keine Rechtfertigung ist :zwinker:

    Ich zitiere jetzt einfach mal, weil besser könnte ich es auch nicht ausdrücken:

     
  • Ginny
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    30 Juli 2006
    #47
    Ja, dass es nicht als Rechtfertigung gedacht war, hab ich schon verstanden (das wär auch noch schöner ... ) Ich fragte nur (und nicht dich speziell, mehr allgemein), wenn jeder Mensch im Hintergrund dieses Programm laufen hat, dann sind es offenbar andere Dinge, die entscheiden, ob man fremgeht. Das wären die gegannten Werte "Moral, Anstand und Respekt". Aber ich frag mich dann wiederum, wie es kommt, dass das manche offenbar nicht besitzen oder nicht in ausreichendem Maß ... grunsätzlich, wie es dazu kommt, dass manche Menschen um nichts in der Welt den Partner unglücklich machen wollen und die Beziehung riskieren und andere für ein bisschen Spaß alles aufsSpiel setzen ... Mir wird beim Gedanken ans Fremdgehen schlecht und allein die Vorstellung, ein Partner würde mir gestehen oder ich herausfinden, dass er das getan hat, treibt mir die Tränen in die Augen. Und ich kapiere nicht, wie es dazu kommt, dass andere Menschen das so viel leichtfertiger angehen. Sowohl als Opfer wie auch als Täter.
     
  • User 37284
    User 37284 (35)
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2006
    #48
    Das ist doch klar aber es geht hier nunmal um die Gründe und nicht darum, ob man es tut oder nicht.
     
  • waschbär2
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    30 Juli 2006
    #49
    Weil Menschen eben verschieden sind. Dadurch kann man manche Dinge eben nicht verstehen.

    Beispiel:
    Meine erste Freundin (meine erste große Liebe) hat wegen eines "Besseren" mit mir Schluss gemacht. Aber zu keinem Zeitpunkt hat sie mich angelogen oder hat etwas verheimlicht.
    Es hat zwar schweineweh getan, aber im Endeffekt hat sie es in Bezug auf mich genau richtig gemacht. Sie war immer ehrlich und das danke ich ihr heute noch.
    Deswegen kann ich auch nicht verstehen, wenn man einen Partner betrügt. Betrügen heisst nämlich belügen.

    Aber es gibt auch Menschen, die es anders "gelernt" haben.
    Die nie erwischt wurden oder die zu schwach waren, sich Konfrontationen zu stellen. Oder, oder, oder ...

    Es gibt da so viele Gründe.

    Aber ich denke, jeder der seinen Partner betrügt, hat in dem Moment charakterliche Defizite. Nicht wegen der "Moral", sondern bei sich selbst ...
     
  • NiceGirl84
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2006
    #50
    Vielen Meinungen stimme ich hier weitgehend zu. Ich glaube aber, es gibt nur wenige Menschen, die ohne den geringsten Skrupel betrügen oder wirklich so durchtrieben sind, dass sie in jeder Hinsicht auf die Gefühle des anderen sch***

    Ich glaube, bei den meisten ist es eher so, dass sie sich von einem Flrt, einem ONS mehr Schwung und Abenteuer erwarten, aber das, was am Ende überwiegt, ist ein schaler Nachgeschmack.
    Natürlich werden in einer Beziehung nicht automatisch die Augen vor anderen attraktiven Mitmenschen verschlossen und es mit Sicherheit nicht wenige Frauen oder Männer gibt, für die es einen Reiz hat, ihre Wirkung gerade an vergebenen Leuten auszutesten..mal zu schauen, ob man wirklich jeden bekommen könnte.

    Fremdgehen kann im Grunde niemand 100 % ausschliessen, weil es immer irgendeine Situation geben wird, in der man hin- und hergerissen oder beziehungsfrustriert ist, ohne gleich das Handtuch zu werfen. Nur gibt es Menschen, die wirklich ernsthaft an Treue glauben und die, die einen Seitensprung von Beginn an nicht ausschl., auch evtl. da sie glauben, sie im Notfall nicht wiederstehen könnten.Ich persönlich fände ein derartiges Verhalten zwar schwach, aber es muss im Endeffekt jeder selbst wissen, wofür er seine Liebe, das ihm entegegengebrachte Vertrauen aufs Spiel setzt.
     
  • Sparstru
    Sparstru (39)
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    30 Juli 2006
    #51
    Ja, ich weiß, das hast Du ja bereits geschrieben. Ich weiß nur nicht, wie das funktionieren soll, und habe auch keinerlei Kentniss von jmd., der dies wüsste.
    Ein Partner will x mal Sex, auf Weise y.
    Der andere Partner will 10 aml x oft, auf Weisen w,x,y und z.
    Was soll da mit reden gehen ?
    Das ist wie Chef und Arbeiter treffen sich; Chef:"Ich will das Du mehr arbeitest und weniger Geld verlangst.; jetzt bin ich unzufrieden"
    Arbeiter "Ich will weniger arbeiten und mehr Geld kriegen ; jetzt bin ich unzufrieden."

    Wird etwas OT, vielleicht lohnt sich ein extra-fred ?
    Ansonsten glaube ich, dass Menschen viel Triebgesteuerter sind, als sie glauben, weil es einfach ein paar mehr Triebe als den sexuellen gibt (z.B. sozialen Trieb)
     
  • candyfloss
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    30 Juli 2006
    #52
    Findest du den Vergleich zwischen dem Verhältnis von Chef zu Angestellten und zwei liebenden Menschen wirklich angebracht? :kopfschue

    Wieso verstehst du nicht, wie es funktionieren soll miteinander zu reden über sexuelle Vorlieben? Ich denke in einer Partnerschaft muss man immer aufeinander eigehen, viel reden und Kompromisse schließen, aber wenn einem das schon zu viel ist, warum will man dann überhaupt eine Beziehung?

    Nicht jeder hat immer Lust auf Sex, nicht jeder mag genau dasselbe wie der Partner. Wenn jemand etwas nicht mag, muss der andere es akzeptieren, alles was sexuell geschieht sollte doch wohl von beiden gemocht werden. So ist es logisch, dass man immer auf den Partner eingehen muss und das tut man doch gern, wenn man ihn/sie liebt, schließlich möchte man ja eine gewisse Harmonie.
     
  • Sparstru
    Sparstru (39)
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    30 Juli 2006
    #53
    Ja, weil es in dem Beispiel um etwas völlig anderes geht, Machttechnisch sind hier beide Positionen gleichgestellt. Wenn Du willst, kannst Du es auch ersetzen; hier ein anderes Beispiel:
    Stammesmitglied A hat Gemüse, Stammesmitglied B hat Fleisch, um zu überleben, tauschen sie eine Einheit Fleisch gegen eine Einheit Gemüse. A sagt: Ich will Dir weniger Gemüse geben und mehr Fleisch haben, so wie jetzt bin ich unzufrieden. B sagt: Ich will weniger Fleisch geben und dafür mehr Gemüse haben; so wie jetzt bin ich sehr unzufrieden.
    Finde einen Kompromiss!

    Klar muss man offen reden, da stimme ich voll zu, aber nur zu, sag mir ruhig, wie das jetzt funktioniert;

    Stimme ich ebenfalls zu. "was geschieht sollte von beiden gemocht werden" ist aber technisch gesehen kein Kompromiss, sondern das Verwirklichen des kleinsten gemeinsamen Nenners.
    Das meine ich ganz wertfrei; in Logik ausgedrückt:
    Der Kompromiss aus 2 und 30 ist 17.
    Der kleinste gemeinsame Nenner ist 2.
     
  • semperphi
    semperphi (36)
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    30 Juli 2006
    #54
    hmm also zum teil muss ich einigen hier zustimmen abe zum anderen nicht.

    nun ein wenig genauer. ich denke das es meistens um eigene gefühle geht bestetiegung ist denke ich das haupt thema, aber auch andere sachen wie sehr liebe ich meinen partner sind manchmal auch themen.
    manchmal wenn es in der schule/arbeit/uni schei** läuft, der partner auch stress macht und einfach alles was man macht mist is, und dann mit den freunden raus geht jemanden trifft der einen anlächet mit einem redet und es super läuft mit dieser person is denke ich man sehr geneigt mehr zumachen, warum weil man bestigt wird in dem was man tut ob es gut ist oder nich is jedem selber überlassen.

    also ich sage von mir selber fremdgehen ist nicht gut, aber ich kann jetzt nicht sagen ob ich is irgendwann nicht tue würde weil ich etwas will das ich in der beziehung nicht bekomme.

    aber immer wieder wird hier nur geasgt das der partner der fremdgeht böse oder mist baut. man sollte sich doch fragen was nicht läuft in der beziehung, wenn einer fremd geht. ausnahme ist hier der partner der immer mehrere frauen/männer hat, gehört für mich aber in die kategorie beziehungsunfähig.

    zum zum thema gene und triebe, hmm ja also denke das die mehr machen also wir wollen wenn wir grade spitz wie nen pfeil sind und dann irgendwas kommt das uns unzufrieden macht ist es fidne ich leichter was dummes zutuen oder auch nich. auch wenn wir alle moral und respekt und erziehung und sowas haben ist es aber immer eine frage der perspektive, wie wir die auslegen.

    die lösung ist immer reden sich austauschen habe in meinen beziehungen keine andere gebraucht da ich meistens zufrieden war und bereit war was zuändern. aber wenn man nicht redet oder wartet bis es eskaliert dann kann es nur in die hose gehen, ähh ja ne ihr wisst wie, wenn mein partner nich blasen will ich das aber umbedingt haben will solte ich sie nich drängen oder mit gealt dazu bringen oder gar wenn anderes das machen lassen dann sollte ich reden und zwar mit meinem partner, und auch heir ´gibt es wie für fast alles bücher die helfen können (kamasutra,tantra sagen beide das gleich zum thema sex und was man machen kann), aber reden und wer angst hat zu reden sollte sich mal fragen was er riskiert wen ner es nicht tut oder zulange wartet.
    irgendwer sagt reden ist silber schweigen ist gold es gibt sachen wo das stimmt aber nich in der beziehung. wenn man sich respektierd weiß man was man dem anderen sagen kann und was nicht und zu denn dingen gehört das sexleben. und wer mir sagen will das sein partner ausfallend wird wenn man das macht, der sollte nen neuen partner suchen.

    hmm so zum schluß hoffe das ihr versteht was ich sagen will. und wenn nich dies is ein forum wir können reden.
    bei fragen fragen

    mfg semperphi
     
  • candyfloss
    candyfloss (31)
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2006
    #55
    Weisst du nicht wie man miteinander darüber redet oder wie meinst du das jetzt?

    Natürlich sind die Kompromisse der kleinste gemeinsame Nenner, das liegt in der Natur der Sache, weil sich ansonsten immer ein Partner dazu zwingen müsste etwas zu tun was er/sie nicht will, nur dem anderen zu liebe und daran würde vermutlich eine Liebe kaputt gehen.

    Ich verstehe aber nicht, wieso der kleinste gemeinsame Nenner ein Grund zum Fremdgehen sein sollte.
     
  • orbitohnezucker
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2006
    #56
    Ja, so ungefähr ist es mir in meiner letzten Beziehung passiert. Bin in den Skiurlaub gefahren, vorher war mit meinem Freund echt alles perfekt. Aber da war jemand, mit dem ich mich ohne Worte verstanden habe u. ohne vorher geredet zu haben, haben wir uns plötzlich geküsst...es war ein Fehler...ich hab meinen Freund dann noch öfters betrogen, der Sex hat dann mit der Zeit zwischen uns überhaupt nicht mehr gepasst --> Trennung.

    Von meinem ersten Freund wurde ich betrogen. Warum, weiß ich auch nicht. Diese Frau hat ihn eben gereizt, er ist auch nach unserer Beziehung mit ihr zusammen gekommen.

    In meiner jetzigen Beziehung bin ich treu - hab aus diesem Fehler gelernt und mache das sicher nicht mehr. Wenn ich offen für andere Männer bin, dann kann ich mich auch in sie verlieben und das ist während einer Beziehung nicht grade erstrebenswert.
     
  • User 38570
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    30 Juli 2006
    #57
    Ist nur die Frage, wie man einen solchen Kompromiss eingeht. Hin und wieder (oder sogar oft?) geht man Kompromisse ein, die man eigentlich nicht eingehen sollte. Da nimmt man Rücksicht und steckt zunächst zurück - im Laufe der Zeit merkt man aber, dass man doch nicht so problemlos damit leben kann. Was dann? Dann leidet die Beziehung zwar nicht darunter, dass jemand fremd gegangen ist, aber daran, dass man Dinge zugesichert hat, die einen unglücklich machen.

    Okay, ich stimme zu, dass es unfair ist, dem Partner etwas zu versprechen (meintwegen sexuelle Treue) und es dann nicht hält. Das verletzt und geht so nicht in Ordnung. Aber wie ich bereits sagte: Man muss sich selbst sehr gut kennen, um so ein Versprechen abgeben zu können. Von daher liegt das Fehlverhalten oft lange vor dem eigentlichen Seitensprung.

    Noch eine Anmerkung zu den ganzen Kompromissen in Beziehungen. Diese müssen sicher sein, aber wie sehr opfern sich denn manche für den Partner auf? Kann das nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich eine Beziehung eingehe, muss ich doch die Möglichkeit haben, dass ich "Ich selbst" bleiben kann. Kurzum: Wo bleibt der gesunde Egoismus? Oder sehe ich das falsch? Wenn Beziehung bedeutet, dass man ALLES daran setzen muss, dass es dem Partner gut geht und man dadurch weniger auf sich selbst achtet, dann habe ich bisher entweder alles falsch gemacht oder ich bin beziehungsunfähig. Allerdings sagt mir da meine ehemalige fast achtjährige und meine jetzige Beziehung was anderes... :kopfschue
     
  • Sparstru
    Sparstru (39)
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    30 Juli 2006
    #58
    *****
     
  • Maxx
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    Single
    30 Juli 2006
    #59
    Ich glaube weil der Mensch bewusst oder unbewusst seinem Urinstinkt folgt, da er wie schon jemand gesagt hat, von Natur aus nicht darauf ausgerichtet ist, monogam zu leben.

    Dass das Tier in ihm gelegentlich ausbricht, liegt in seiner Natur, da er selbst ein (wenn auch ein höher entwickeltes) Tier ist.

    Feste Beziehungen wie wir sie aus unserer Gemeinschaft kennen, sind ein vom Mensch erzeugtes Konstrukt, dessen Regeln jeweils dem aktuellen Zeitgeist und der entsprechenden Kultur angepasst sind. Die Vorstellungen und Erwartungen an eine feste Beziehung haben sich im Lauf der Jahrzehnten und Jahrhunderten verändert.

    In anderen Kulturkreisen wiederum ist Monogamie auch in der heutigen Zeit absolut unüblich und nicht gesellschaftskonform.

    Hinzu kommt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist und eine feste Partnerschaft sowieso nur dann Bestand hat, wenn beide Parteien jeweils daraus profitieren können. Kaum jemand gibt sich selbst für eine Partnerschaft auf und stellt die Bedürfnisse des Partners über die eigenen.

    Ohne Eigennutz funktioniert die Liebe nicht. Es ist ein Kreislauf aus Geben und Nehmen. Dieser Kreislauf kann nur allzu leicht gestört oder zerbrochen werden. Eine Partnerschaft ist immer viel leichter zu zerbrechen als aufzubauen.

    Natürlich sind die Menschen verschieden. Manche nehmen die Regeln innerhalb einer Partnerschaft ernster als andere. Nur weil der egoistische Teil einer Person Überhand nimmt, wenn sie sich dazu entschliesst fremd zu gehen, muss das nicht bedeuten, dass ihr der Partner völlig egal ist oder sie darauf aus ist den Partner zu verletzten.

    Vielmehr kommt in diesem Augenblick der Urtrieb zum Vorschein und man denkt nicht mehr grossartig darüber nach. Meist wird nach dem Motto "was sie nicht weiss, macht sie nicht heiss" fremdgegangen. Dass hinterher oft die Reue kommt, wenn die animalische Situation vorbei ist und man trotzdem an dem Motto festhält und den Seitensprung verschweigt, ist eher die Regel. Dass alles gebeichtet und die Karten sofort auf den Tisch gelegt werden eher die Ausnahme.

    Da ist die Reue und die gleichzeitige Angst vor den Konsequenzen. Man redet sich ein, es zu verschweigen, um den Partner, der noch nichts davon weiss, nicht zu verletzen, was zum Teil auch richtig ist. Aber man handelt grösstenteils egoistisch. Man verschweigt es, um die Partnerschaft nicht zu gefährden, um vor dem Partner nicht schlecht da zu stehen und wohlmöglich Schuld an einer Trennung zu sein.

    Dass Männer die grösseren Tendenzen zum fremdgehen haben, liegt vielleicht daran, dass sie von Natur aus darauf programmiert sind ihre Gene zu verbreiten und dass es eher eine Seltenheit ist, von einer Frau ein Angebot zu bekommen, das ihn zum Seitensprung verleiten könnte. Bekommt er so ein Angebot aber wider Erwarten doch, dann fällt es ihm eben schwerer diese einmalige Gelegenheit ungenutzt verstreichen zu lassen.

    Einer Frau die öfter angemacht wird und die Männer in der Regel abweist, fällt es somit nicht schwer die feste Partnerschaft einer solchen Gelegenheit vorzuziehen.
     
  • Sparstru
    Sparstru (39)
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    30 Juli 2006
    #60
    Das ist eine echt schöne und sinnvolle Zusammenfassung.

    Nur die Sache mit den Genen, da frage ich mich immer noch, ob wir das wirklich genau wissen und woher ? Ist vielleicht auch mehr gesellschafftliche Prägung oder das Zusammenspiel anderer Triebe ?
    Gibt es wirklich einen "möglichst verschiedene Frauen Trieb" ?

    Ich merk da nichts von, nur einen "möglichst viel Sex" Trieb
     

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