• Henk2004
    Henk2004 (37)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #41
    In der letzten Ausgabe von PM-Magazin (Juni.04) steht ein sehr interressanter Artikel zum Thema Liebe und Verliebtheit.

    Dadrin werden auch Erkenntnisse von ner Forscherin veröffentlicht, die behauptet, das Menschen für die serielle Monogamie geschaffen sind...

    Im Klartext heißt das, Verliebtsein ist ein kurzfistiger Hirnschaden, der nur dazu das zwei Partner die Scheu voreinander verlieren um die Art zu erhalten, der Zustand der Verliebtheit dauert nur wenige Wochen bis höchstens 30 Monate, alles was darüber hinaus geht ist dann eher Liebe.

    Auch steht da weiterhin drin, dass die meisten Paare nach 4 Jahren in ein "Loch" fallen das ist eben genau die Zeit die ein Kind braucht, um aus dem Gröbsten raus zu sein. Nach diesen 4 Jahren sucht man sich neue Partner um die genetische Vielfalt der Art zu erhalten. Allerdings wenn man mit Neugier und Willen weitermacht, kann es danach eine wirkliche Liebe werden....

    Ich persönlich habe mich auch nie mit der "Erstbesten" die mir über den weg läuft, versucht was anzufangen (Wie ich viele Leute kenne, die einfach eine Freundin haben müssen, weil ja alle eine haben)

    Aber irgendwann hat habe ich auch mal den "Auftrag" bekommen für die Arterhaltung zu sorgen, sprich, ich war das erste mal richtig derbe verknallt (war allerdings erst mit 20 ....) Bin dann auch glatt ein halbes Jahr verknallt gewesen, aber ist nichts geworden. Dann als ich den ganzes Frust und Kummer überwunden hatte, taucht plötzlich jemand auf, der mich völlig vom Hocker gehauen hat, aber das ist bis jetzt auch noch nichts geworden. Bin zwar der festen Überzeugung, das es bei ihr auch gefunkt hatte, aber sie war zu feige mit ihrem Freund abzuschließen (Bin der Meinung, dass, wenn man sich schon nach was Besserrem umschaut, man das auch durchziehen sollte) Alles andere ist doch die reinste Verarsche.

    Hier noch mal ein eine Interessante Adresse:

    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/16759/1.html
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #42
    Es stimmt, dass man sich im Alter zunehmend an positive Momente erinnert. Allerdings muss ich sagen, dass ich aufgrung von Liebe bisher keinen einzigen wirklich herausragend positiven Moment erlebt habe! Und ich WAR schon übelst verliebt! Das weiss ich vor allem deswegen, weil es so weh getan hat!
    Betrachte ich die letzten 2-3 Jahre genauer, dann war der schönste Moment überhaupt der, in dem ich gemerkt habe, dass ich die Frau der ich ewig hinterhergelaufen bin und die mich emotional total fertig gemacht hat nicht wirklich brauche!
    Sein Glück von seinen Emotionen abhängig zu machen finde ich dumm. Emotionen sind so unglaublich leicht zu manipulieren, wenn man sich auch nur im geringsten nach ihnen richtet wird man nur ausgenutzt. In den 18 Jahren von denen du sprichst (wobei ich die ersten 14 Jahre davon nicht wirklich mitzähle) hast du doch in irgendeiner Weise permanent in der Erwartung gelebt, dass DER Kerl für dich früher oder später auftaucht. Das Alleinsein akzeptiert hast du wahrscheinlich nicht (sonst hättest du jetzt nicht doch einen Freund!).
    Darüberhinaus wollte ich noch anmerken, dass ich es aus meiner eher buddhistisch geprägten Weltsicht ohnehin für Selbsleugnung halte, das persönliche Glück zu Inhalt des Lebens zu machen. Ich glaube nämlich nicht, dass das Leben einzig und allein Selbstzweck ist. Jeder glückliche Moment ist ein Moment, in dem man davon abgehalten wird etwas anderes, evtl. viel wichtigeres zu tun!
    Glück ist die Droge unserer Zeit, die die Menschen schön in ihren Käfigen aus rosa Feenstaub gefangen hält! Lies mal schöne Neue Welt von Aldous Huxley. Da sind auch alle Menschen immer schön glücklich!
     
  • Schattenregen
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #43
    Brave new world hab ich gelesen. Und du widersprichst dir selber: Glück ist eine Emotion, also MUSS es von den Emotionen abhängig sein. Einen Kerl werd ich übrigens sicher nicht "suchen" und wie schon gesagt, suche ich gar nicht, man kann nur finden, nicht suchen. Außerdem hab ich z.Z. überaupt keine Freundin.
    Glück bzw. Liebe ist keine Droge, unsere Droge heißt Macht und Geld. Glück heißt nicht das Denken anderen überlassen (denn so ist es in Brave new world, dort wird den Menschen nur Glück als Ziel vorgehalten, damit sie schön "funktionieren").
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #44
    Uups, habe jetzt gar nicht auf dein Geschlecht geachtet...
    In Brave new World werden die Menschen durch ihr vermeindliches Glück davon abgehalten, zu versuchen über ihre Normung hinauszuwachsen. Die Gesellschaft braucht das Glück, damit die Leute nichtauf die Idee kommen, diese zu verändern. Die Kranken auswüchse der Gesellschaft werden übersehen, da die Menschen sich in ihr wohl fühlen. In genau derselben Weise dienen die heutigen Beziehungen dazu, dass sich zwei Menschen geblendet von ihrem sog. Glück nicht wichtigeren Dingen zuwenden können!
    Darüberhinaus ist Glück keine Emotion, sondern ein Zustand, in welchem bestimmte Hormone ausgeschüttet werden, ähnlich wie bei dem Konsum von Drogen.
    Darüberhinaus habe ich nie Behauptet, dass es sowas wie Emotionen nicht gibt! Aber Emotionen sind keine Ursachen sondern Folgen(1) die wieder zu Ursachen bestimmter Handlungen werden! (Kausalitätsprinzip, bisher eine unangefochtene Wissenschaftliche Erkenntnis!)
    Ganz nebenbei: Wer nicht sucht, der wird auch nichts finden!
     
  • Schattenregen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #45
    Tut mir echt leid für dich, was auch immer für Erfahrungen du sammeln musstest um zu so einer Ansicht zu gelagen. Ich wünsche dir, dass du irgendwann mal glücklich wirst.

    Genau das stimmt nicht. Mein Ausspruch bezieht sich auch mehr auf dieses zwanghafte Suchverhalten von manchen Menschen, die glauben um jeden Preis einen Partner haben zu müssen. Das hat ein Freund von mir mal ganz schön gesagt, als ich ihn fragte, wann er mit seiner Freundin zusammengekommen ist: Als ich aufhörte zu suchen, hab ich sie gefunden.
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #46
    Mag ja alles schön poetisch klingen, aber fakt ist, dass die bloße Bereitschaft zu einer Beziehung schon als Suchverhalten zu deuten ist, wenn auch quantitativ anders zu bewerten.
    Darüberhinaus brauche ich dein Mitleid nicht! Ich bin mit mir selbst einfach glücklich. Ich brauche niemanden, der mich in den Arm nimmt, niemanden, der mir sagt, dass ich was besonderes bin, denn das weiss ich selber, niemanden der mir sagt, dass es gut ist, dass es mich gibt, denn dass Messe ich lieber daran was ich im Leben erreiche und ob ich die Welt bereichern kann. Und Sex...tja, dafür brauche ich nu wirklich keine Beziehung...
     
  • mausewix
    Gast
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    2 Juni 2004
    #47
    über eines kann man sich trotz aller widersprüche einig sein
    ganz egal wie sehr man entäuscht,verarscht oder gedemütigt wurde
    niemand kann von sich sagen,dass er/sie völlig gefeit dagegen ist sich immer und immer wieder neu zu verlieben
    sicher kann man den gefühlen eine ganze weile aus dem weg gehen aber sie niemals ganz abschalten
    wenn es dann wieder knallt ist es passiert und man kann nicht dagegen tun
    man macht sich grade wieder erneut zum affen und versucht alles was man als teenager auch schon versucht hat um der lady zu gefallen
    und ist das nicht einfach herrlich?
    so oft ich auch verletzt wurde ich werde niemals anfangen daran zu glauben,dass es keine liebe mehr gibt für mich
    ich habe sie gefunden und bin jetzt 34 jahre alt
    auch wenn ich 50 wäre würde ich dasselbe sagen denn ohne liebe hat der ganze andere kram auch keinen zweck
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #48
    Für mich schon. Sicherlich gibt es Liebe für mich. Und sicherlich ist irgendwo unter den 3 Milliarden Frauen da draussen auch genau DIE Richtige für mich. Aber ich lasse mich NIE wieder gehen. Wenn ich sie treffe, dann scheisse ich darauf und mache so weiter wie bisher. Ich will keine Liebe.
     
  • mausewix
    Gast
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    2 Juni 2004
    #49
    du bist 20 jahre alt und redest von nie wieder
    warte einfach ab was passiert mehr kann ich dazu nicht sagen
    du hast recht mitleid brauchst du nicht ich kann dich auch zu nichts überreden
    ich kann dir aber garantieren,dass das leben dich noch so manches mal überraschen wird
    und dagegen wirst du kaum was unternehmen können
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #50
    Ich habe es mir geschworen, dass ich mein Glück nie wieder aus den Händen gebe! Wenn ich merke, dass ich an einer Frau interessiert bin dann werde ich folgendes machen: NICHTS!
    Grundsätzlich denke ich oft, dass man sich dieser ganzen Sache nicht wiedersetzen sollte. Ich denke auch oft daran, was ich machen würde, wenn mir DIE Frau über den Weg läuft. Aber gerade eben ist mir eines klar geworden:
    Wie ja die meisten hier meinen, hat man auf Liebe keinen Einfluss, so dass Liebe ein Produkt des Zufalls ist. Ich werde mein Glück nicht mehr in die Hände des Zufalls legen.
    Liebe und Beziehung ist einfach nichts für mich. Und da kannst du mir nicht mit Altväterlichem gehabe einen erzählen so von wegen:"Jungchen, frühe oder später wirst du genauso denken wie ich."
    Meinst du weil du ein paar Jahre älter bist als ich hast du due Weisheit mit Löffeln gefressen?
     
  • mausewix
    Gast
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    2 Juni 2004
    #51
    ich bin weder altväterlich noch habe ich dir gesagt,dass du irgendwann so denkst wie ich
    ich nenne dir nur tatsachen die du in deinem jugendlichen alter noch nicht kennst
    ich weiss nicht warum du so verbittert bist und mit der art die du an den tag legst interessiert es mich auch nicht weiter ehrlich gesagt
    aber glaub mir du hast längst nicht alles so griff wie du es gerne hättest auch wenn du dir das noch so oft schwörst
    liebe ist in der tat kein produkt des zufalls sondern ein gefühl das man erlebt wenn es einen trifft und dagegen wirst du kaum etwas tun können
    ich habe dich nicht jungchen genannt,weil es respektlos wäre so zu reden aber ich erwarte diesen respekt auch von meinem gesprächspartner
    nein ich habe die weisheit nicht mit löffeln gefressen und das habe ich auch nie behauptet
    allerdings habe ich so einiges erlebt
    ich weiss nun nicht was dir widerfahren ist in deinem leben aber daher versuche ich auch nicht dich von etwas zu überzeugen
    ich sage nur ,was ich selber kennengelernt habe denn ich habe mal so gedacht wie du
    nicht mehr und nicht weniger
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #52
    Du kannst niemals so gedacht haben wie ich, weil du nicht ich bist!
    Und ich kann sehrwohl etwas gegen dieses Gefühl tuen. Liebe ist kein Fernsehfilm, der sich abspielt ohne dass ich etwas Einfluss darauf habe. Ich kann sie konsequent ablehnen und wenn ich wirklich konsequent bin, dann zwinge ich mich eben zu vorübergehendem Unglück, wenn mir wiedermal ne Frau begegnet die ich will. Langfristig bedeutet dies mehr zufriedenheit mit meinem Leben. Ich genieße die Einsamkeit.
    Ich bin nicht ein armer traumatisierter Junge, ich denke einfach nur die Dinge konsequent zu Ende und akzeptiere die Resultate meiner Gedankengänge. Dies sind eben oft Wahrheiten die manche nicht wahrhaben wollen oder sich nicht trauen zu akzeptieren.
    Aber Liebe, wie sie heute wahrgenommen wird ist nunmal nichts als eine Modeerscheinung unseres Jahrhunderts!
     
  • Schattenregen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    2 Juni 2004
    #53
    Na dann, nochmal zu dir Lenwe:
    Glaub was du willst, wir wollen dich doch nicht von etwas überzeugen, was man nur erfahren kann und nicht "lernen". Würde gerne in ein paar Jahren nochmal über das gleiche Thema mit dir reden.
    Wenn du die Liebe nur als Modeerscheinung siehst, dann ok. Ich sehe das nicht so und ich kann mich nur mausewixs Worten anschließen...
     
  • mausewix
    Gast
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    2 Juni 2004
    #54
    ich sagte nicht traumatisiert sondern verbittert
    aber das spielt auch keine rolle ich streite mich nicht um die definitionen bestimmter vergangenheiten
    aber meiner meinung nach ist die wahrnehmung der liebe von jedem selbst abhängig und nicht von der allgemeinen gesellschaftlichen auffassung davon
    wenn du dein eigenes vorgehen davon abhängig machst,was heutzutage der gesellschaft die liebe bedeutet,dann ist das aber nicht deine eigene meinung oder?
    du scherst damit alle menschen über einen kamm und das ist so oder so falsch weil es einfach nicht stimmt
    nicht das wir uns falsch verstehen
    wenn das deine art zu leben ist und du das auch so willst und es funktioniert,dann akzeptiere ich das auf jeden fall und ich würde dir nie etwas einreden wollen,dass gegen deine überzeugung geht
    ich sage dir nur was mir selbst schon passiert ist und dass ich ziemlich sicher bin,dass es dir eines tages nicht anders gehen wird
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #55
    Tja dann sage ich dir jetzt, dass du dich täuschst!
    Ihr meint alle, dass ich einfach nur noch nicht wüsste was Liebe ist, und dass ich deshalb wohl auch noch nicht darüber reden könnte. Aber ich habe auch schon einige dieser "Beziehungen" mitgemacht mit allem was dazugehört. Und ich bin völlig ohne Zweifel, dass sich meine Gefühle damals in keinster Wise von denen, die ihr meint unterschieden!
    Abe alles was ich dabei festgestellt habe ist, dass Liebe mir nicht genug ist! Ich will mehr im Leben, als ein Gefühl, dass mich von meiner Arbeit abhält und mich eigentlich nur betäubt!
    Ich bin auch nicht verbittert oder so, denn dann würde ich mich ja in mein nicht vorhandenes Unglück fügen. Ich denke ihr solltet akzeptieren, dass nur weil die Mehrheit an etwas glaubt es noch lange nicht richtig sein muss. Die Wahrheit ist nicht demokratisch!
    In den letzten Jahrtausenden wurden Frauen mit irgendwelchen Männern verheiratet, die sie kaum kannten, mit ddem Hintergedanken, dass sich die Liebe zwischen den beiden schon irgendwie einstellen würde. Und dieses System hat funktioniert! Wenn es für die leute so unerträglich gewesen wäre, dann hätten sie es schon früher abgeschaft!
    Statt dessen wurde dieses System nur in unserem Kulturraum aufgrund von philosofischen überlegungen einiger weniger Personen abgeschafft, und ersetzt durch ein System, in welchem durch Bücher, Mode und Filme deffiniert wird, was Liebe zu sein hat und was nicht. Keiner wagt es heute daran zu zweifeln, weil natürlich keiner die Freiheit, seinen Partner selbst zu wählen aufgeben möchte. Aber letztlich dient dieses System nur dazu, dass wir immer konsumbereitere Bürger werden, die mit angeblichen Gefühlen, die von einer gigantischen Lobby gezielt gesteuert und manipuliert werden und zwar auf eine Art und Weise, die für uns natürlich nicht immer offensichtlich ist immer schön bei der Stangew gehalten werden.
    Ich sage dazu:" Ich verschwende mein Leben nicht an das selbstsüchtigste und sinnloseste aller Gefühle."
     
  • mausewix
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    3 Juni 2004
    #56
    tut mir leid du interpretierst sachverhalte in aussagen hinein die so nie gesagt wurden
    niemand hat behauptet,dass du nicht wüsstest was liebe ist nur,dass du dich ziemlich wahrscheinlich nicht für den rest deines lebens dagegen wehren kannst

    mal davon abgesehen ist deine aussage reiner unsinn
    du solltest dich mal mit menschen unterhalten,die jahrtausende lang zur ehe gezwungen wurden und wie es ihnen dabei ging
    natürlich hat das funktioniert,aber nur weil die frauen eins aufs maul bekommen haben,wenn sie aufgemuckten
    man konnte noch nie auf dauer den menschen die freiheit nehmen und nur deswegen hat das in gewissen teilen der welt auch wieder aufgehört
    aber das spielt keine rolle,weil du jetzt derjenige bist,der von dingen redet von denen er nichts versteht
    wenn die liebe nur das ist,was medien daraus machen oder präsentieren,warum macht sie dann so viele menschen glücklich und ist einer der kraftvollsten antriebe die man kennt?
    klar wenn du deine gefühle als ablenkung und betäubung ansiehst,dann fährst du so natürlich am besten
    ist schön einfach wenn man die dinge für die man arbeiten muss einfach beiseite schiebt weil sie unbequem sind
    aber wie es auch schon erwähnt wurde darüber könnte man in einer gewissen zeit nochmal reden
    und damit meine ich nicht,dass du dann älter und weiser wärst sondern einfach die tatsache,ob du wirklich standhalten konntest über jahre ohne dich zu verlieben
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #57
    Aha, wenn ich für die Liebe arbeiten müssen soll, dann habe ich wohl doch einfluss darauf?
    Darüberhinaus glauben wir heute nur zu gerne, dass die Menschen damals alle unglücklich waren, abe dies ist doch nur ein Teil des Bildes, welches uns vermittelt wird. Merkt ihr denn nicht, wie man euch manipuliert? Ich glaube kaum, dass jede der billiarden von Ehen die es in der gesamten Geschichte schon gegeben hat auf Schlägen beruhte. Aber damals hatten die Leute wirklich wichtigere Dinge zu tun, als sich um sowas wertloses wie Gefühle zu scheren. Dass wir heute so einen Wert darauf legen liegt einfach nur daran, dass die Menschen nicht ausgelastet sind. Sie langweilen sich und erfinden eine Unterhaltung, die sie als etwas "Wichtiges" ansehen können. Dabei bestätigt die Haltung, dass man keinen Einfluss auf Liebe hätte diese These ungemein, da dann durchaus parallelen zu einem Film oder einem Buch zu ziehen sind, wo man auch keinen Einfluss auf die Handlung hat.
    Sachen wie Beziehungen und Ehe sind keine unumstössliche Tatsache der Natur. In der Natur gibt es nur den Trieb zur Fortpflanzung, nichts weiter. Partnerschaften sind nur etwas für emotionale Schwächlinge, die sich a) nicht unter kontrolle haben und sich lieber ihren "Gefühlen" hingeben und b) zu schwach sind um alleine im Leben zurechtzukommen!
     
  • Schattenregen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #58
    @ Lenwe:
    Du redest von Manipulation usw. und merkst selber nicht, wie tief du da drin steckst. Zu den Zwangsehen sag ich lieber gar nix.
    Natürlich muss man für die Liebe "arbeiten", genauso wie man für alles andere auch etwas tun muss. NICHTS und damit meine ich auch wirklich Nichts, kommt von alleine. Oh, ja, du bist ja so toll und stark, weil du deine Gefühle unterdrücken kannst. Toll, das gleiche hat ein ehemaliger KZ Soldat auch gemacht, wenn er wieder ein paar Insassen quälen musste und eigentlich nicht wollte. Nur hatten die dann Alkohol um ihre Sinne zu betäuben. Schon einmal daran gedacht, dass du da was verpassen könntest? Ich will nicht in deiner Haut stecken, wenn du in der Nacht im Bett liegst und an ein Mädchen denken musst, in dass du verliebt warst und mit der du nur nichts weiter unternommen hast, weil du zu feige und ja, DU bist feige, warst um auch den Schmerz, der damit verbunden sein KANN anzunehmen. Kein Glück ohne Unglück und andersrum. Das muss so sein und du kannst dich dagegen auch nicht wehren.
    Der Vergleich mit dem KZ Soldaten ist zwar ein bisschen sehr abwertend, also nicht persönlich nehmen, aber so langsam verlieren wir hier alle unsere Objektivität...
     
  • mausewix
    Gast
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    3 Juni 2004
    #59
    was hatten sie denn damals so wichtiges zu tun anstatt sich um ihre gefühle zu scheren?
    von welchen zeiten redest du eigentlich?
    natürlich beruhten nicht alle ehen die es jemals gab auf schlägen daher gab es ja auch glückliche darunter
    wenn du naturwissenschaftlich kommst,dann kann ich dir sagen,dass es grade die fähigkeit des menschen ist sich vom reinen instinkt abzuheben,die ihn als menschen ausmacht
    all das was du ansprichst wie zb beruf und erfolg und all diese so wichtigen dinge sind wohl genauso wenig von der natur so gewollt gewesen
    oder willst du sagen,dass die natur den menschen geschaffen hat,um jeden tag 8 stunden im büro zu hocken um dann nach hause zu gehen weil er was sinnvolles getan hat?(oder auch nicht)
    der mensch ist da zum denken,zum fühlen und sich seiner bewusst zu sein
    wenn deine theorie stimmen würde,dann gäbe es keinerlei entwicklung auf der welt sondern nichts anderes als triebe und instinkte und das ist nun mal nicht der fall
    und noch was zu deiner aussage,dass partnerschaften nur was für schwächlinge sind
    ich finde einen menschen weitaus stärker,wenn er in der lage ist nicht nur für sich selbst sondern auch für andere menschen verantwortung zu tragen und auch kompromisse eingehen zu können
    denn es ist nicht leicht ein guter partner zu sein über jahre hinweg
    dafür muss man charakterlich gefestigt sein und sein leben im griff haben denn sonst kann man einen anderen menschen nicht glücklich machen
    naja es sei denn man will das gar nicht
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #60
    Hitler hat einmal selber gesagt, dass er die Massen durch ihre Gefühle manipulierte. Hass und Liebe sind im Prinzip dasselbe, nur das eine ist aktiv und das andere passiv!
    Ich fühle mich tatsächlich überlegen, denn ich bin frei! Ihr macht euch zu Sklaven eurer Gefühle! Liebe ist für euch eetwas auf das man keinen Einfluss hat, also etwas dem man sich nicht wiedersetzen kann. Aber ihr liegt falsch und wollt es nicht wahrhaben. Deshalb greifst du mich jetzt persönlich an und unterstellst mit Feigheit. Aber Feige wäre ich ja nur wenn ich meinte etwas wichtiges zu verlieren zu haben. Aber wie ich schon sagte finde ich das Gefühl Liebe einfach nicht so toll und erstrebenswert und ich glaube nicht, dass der Schmerz für mich sooo unerträglich wäre. Ich habe genug von all der Heuchelei. Was ist denn Liebe für euch? Euch geht es doch gar nicht um den Partner, sondern darum, dass ihr selber glücklich werden könnt! Das ist Liebe! Nichts weiter als Selbstsucht! Ein wirklich wertvoller Mensch ist derjenige, der völlig emotionslos das richtige tut! Ein wirklich wertvoller Mensch ist jemand, der sich allen Menschen gegenübe gleich verhält! Jemänd der sich allen Menschen gegenüber verhält als würde er sie lieben. Aber um nett, höflich und zuvorkommend zu sein und auf seine Mitmenschen zu achten muss man sie nicht Lieben. Das ist im Wesentlichen auch die Ansicht, die einer der Vorreiter des neuen Systems, jenes Systems dass die Zwangsehe verbannt hat vertrat; Immanuel Kant.

    Die Leute waren in vergangenen Zeiten vor allem mit dem Überleben beschäftigt, und die Ehe war nichts als ein Mittel dazu! Ehe aus Liebe ist Mode - nichts weiter!
    Darüberhinaus geht es in der Natur nur ums Überleben! Und wie Darwin schon feststellte überlebt der stärkste. Heute ist der stärkste eben derjenige der die steilste Karriere gemacht hat.
     

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